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Schwesig lehnt SPD-Parteivorsitz vor 2026 ab

Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hat klargestellt, dass sie nicht plant, den SPD-Parteivorsitz zu übernehmen. In einem Interview mit den Sendern RTL und ntv erklärte sie, dass ihr Fokus auf den Landtagswahlen im Jahr 2026 liege. Gleichzeitig äußerte sie sich kritisch zu Saskia Esken, der aktuellen SPD-Vorsitzenden, und forderte finanzielle Disziplin in der Koalitionsbildung zwischen Union und SPD.

Keine Ambitionen für den Parteivorsitz

Manuela Schwesig schloss in einem Interview kategorisch aus, in naher Zukunft den SPD-Parteivorsitz zu übernehmen. Auf die Frage, ob sie vor den Wahlen in ihrem Bundesland im September 2026 Parteichefin werden wolle, antwortete Schwesig am Freitag den Sendern RTL und ntv deutlich mit „Nein.“ Sie betonte, dass ihre Aufgabe als Ministerpräsidentin darin bestehe, ihr Land angesichts der schwierigen politischen Lage bei der Wahl zu verteidigen. „Und das ist mein Ziel,“ fügte sie hinzu.

Kritik an Saskia Esken

Gleichzeitig rückte Schwesig von der derzeitigen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken ab. Sie verwies auf Eskens eigene Aussage, dass es personelle Konsequenzen geben müsse, und äußerte die Erwartung, dass Esken entsprechende Vorschläge machen werde. Schwesig sagte: „Das muss Saskia Esken selbst beantworten,“ auf die Frage, ob Esken über den Parteitag im Mai hinaus Vorsitzende bleiben solle.

Forderung nach finanzieller Disziplin

In den Schlussverhandlungen zwischen Union und SPD fordert Schwesig Kürzungen bei den bisherigen Plänen der potenziellen Koalitionäre. Sie machte klar, dass nicht alles, was die Arbeitsgruppen vorgeschlagen hätten, finanzierbar sei. „Das große Sondervermögen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland trotzdem sparen muss,“ sagte Schwesig. Die Finanzen seien der größte Brocken für die Verhandlungsrunde. Sie betonte die Notwendigkeit, sich anzuschauen, wie viel Geld zur Verfügung stehe und welche Vorschläge eingebracht würden. „Da kann man jetzt schon sagen, dass nicht alles möglich sein wird,“ fügte sie hinzu.

Schwesig sprach sich zudem für die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen aus. Sie unterstrich, dass in den Verhandlungen auch darüber gesprochen werden müsse, wie die reichsten Menschen im Land ihren Beitrag zu den Investitionen leisten könnten.

Migrationspolitik mit Nachbarstaaten abstimmen

In der Debatte um Zurückweisungen von Migranten an der deutschen Grenze betonte Manuela Schwesig, dass diese nur in Zusammenarbeit mit Ländern wie Polen, Österreich oder der Schweiz funktionierten. „Es muss eine Einigung geben mit dem Nachbarstaat,“ sagte sie.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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