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Schulze warnt: USA-Rückzug könnte Flüchtlingskrisen auslösen

Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) warnt vor möglichen neuen Flüchtlingsbewegungen infolge des Rückzugs der USA aus der Entwicklungspolitik. Deutschland sei nach den USA das zweitgrößte Geberland für Entwicklungshilfe; die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit ist ein zentrales Thema der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD.

Warnung vor Einflussverlust

Svenja Schulze, die in den Koalitionsverhandlungen die Arbeitsgruppe für Außenpolitik, Verteidigung, Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit für die SPD leitet, betonte, dass ein deutscher Rückzug aus der Entwicklungspolitik nicht im Interesse der deutschen Wirtschaft und Sicherheit sei. „Es ist nicht im Interesse unserer Wirtschaft und es ist auch nicht im Interesse unserer Sicherheit“, sagte Schulze dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Ein solcher Rückzug würde den Einfluss von China, Russland und anderen Autokratien stärken, die auf interessensgeleitete Entwicklungspolitik setzen. Schulze hofft, dass ihre Argumente auch bei den künftigen Koalitionspartnern Gehör finden.

Diskussion um Ministeriumsstrukturen

CDU-Chef Friedrich Merz hatte offen die Zusammenlegung des Entwicklungs- und Außenministeriums vorgeschlagen, was Svenja Schulze ablehnt. Eine solche Umstrukturierung würde zu viel Zeit beanspruchen und Deutschland schwächen, erklärte sie im Gespräch mit dem „Handelsblatt“.

Auswirkungen auf die Ukraine

Die Kürzungen der US-Regierung bei der Entwicklungshilfeorganisation USAID betreffen auch die Ukraine stark. Svenja Schulze äußerte die Befürchtung, dass die Ukraine sich ohne diese Hilfen nicht mehr gut verteidigen könne. Sie unterstützt daher die von SPD, Union und Grünen geplante Grundgesetzänderung, die Ausnahmen von der Schuldenbremse auf zivile Hilfe ausweiten soll.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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