HASEPOST
 

Schleswig-Holsteins Innenministerin: Bürger sollen Notfallvorräte anlegen

Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) hat die Bevölkerung zur Eigenvorsorge für Krisen- und Konfliktfälle aufgerufen.

Gegenüber der FAZ (Mittwochsausgabe) verwies sie auf eine Zeit, in der man „nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden“ lebe. Der Norden rücke bei möglichen hybriden Bedrohungen in den Fokus; Drohnenüberflüge dienten aus ihrer Sicht eher der Verunsicherung. Schleswig-Holstein habe zudem ein Drohnenkonzept entwickelt und trotz knapper Haushaltslage zehn neue Stellen bei Landespolizei und Verfassungsschutz geschaffen.

Aufruf zur Eigenvorsorge

Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) rief dazu auf, sich selbst auf Krisen- und Konfliktfälle vorzubereiten. In Zeiten, in denen man nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden lebe, sei jeder dazu aufgerufen, selbst vorzusorgen, sagte Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe). „Die Behörden sind beim Bevölkerungsschutz sehr aktiv. Aber wir können als Staat im Ernstfall nicht die gesamte Bevölkerung evakuieren und versorgen. Die Menschen müssen im Notfall mit dem auskommen, was sie zu Hause haben“, sagte Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe). Jeder sei dazu aufgerufen, selbst einige Lebensmittel, Wasser, ein paar Kerzen oder Taschenlampen, einen Campingkocher und vielleicht auch ein Notstromaggregat vorrätig zu haben, um ein paar Tage allein klarzukommen. „Wir leben in einer anderen Zeit als noch vor fünf Jahren. Aber ich habe immer noch den Eindruck, dass viele Menschen in Deutschland sagen, das ist alles so weit weg“, so Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe).

Drohnen und hybride Bedrohungen

Der Norden Deutschlands ist bei Fragen möglicher hybrider Bedrohungen in den Fokus gerückt. Aus Sicht der Landesinnenministerin dienen die jüngsten Drohnenüberflüge eher der Verunsicherung als der Ausspähung. „Das sind die kleinen Nadelstiche, die immer wieder gesetzt werden“, so Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe).

Konzept gegen Drohnen

Sütterlin-Waack widersprach in der FAZ der Kritik, dass die Behörden ähnlich wie bei Drohnenüberflügen im Sommer 2024 in Schleswig-Holstein offenbar weiterhin nicht in der Lage sind, Drohnen zu detektieren, geschweige denn vom Himmel zu holen. Schleswig-Holstein habe seitdem ein Drohnenkonzept entwickelt. „Es geht auch darum, solch eine Drohne, wenn nötig, über dem freien Feld abschießen zu können“, sagte Sütterlin-Waack der FAZ. Trotz knapper Haushaltslage seien dafür zehn neue Stellen bei Landespolizei und Verfassungsschutz entstanden. „Wir wappnen uns, damit Verwaltung und Regierung im Fall des Falles weiterfunktionieren kann und die Versorgung der Bevölkerung gesichert ist“, sagte Sütterlin-Waack der FAZ (Mittwochsausgabe).

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion