Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag verurteilt das Eindringen russischer Drohnen in Polen scharf und fordert eine koordinierte diplomatische Antwort der Nato- und EU-Staaten. Aus der Linksfraktion kommt die Warnung vor einem „gefährlichen Bruch des Völkerrechts“ sowie der Appell, Eskalation zu vermeiden und diplomatische Initiativen zu ergreifen.
Grüne fordert abgestimmte Reaktion
Sara Nanni, sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, nannte das Eindringen russischer Drohnen in Polen einen „ungeheuerlichen Vorgang“, sagte sie zu „T-Online“ am Mittwoch. Es brauche eine klare abgestimmte diplomatische Reaktion aller Nato- und EU-Staaten auf dieses Vorgehen, sagte Nanni zu „T-Online“ am Mittwoch. „Russland testet das Bündnis und unsere Reaktion“, erklärte sie zu „T-Online“. So kurz vor der großen russischen Übung in Belarus könne das nur als Drohgebärde verstanden werden. „Das ist inakzeptabel.“, sagte sie zu „T-Online“.
Linksfraktion warnt vor Eskalation
Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Linksfraktion im Bundestag, sieht einen „gefährlichen Bruch des Völkerrechts“, sagte sie zu „T-Online“, und fordert restlose Aufklärung. „Dieser Vorfall darf keine Spirale der Eskalation lostreten“, so Reisner zu „T-Online“. Europa müsse sich aus der Abhängigkeit von US-Präsident Donald Trump befreien und „gemeinsam mit Partnern aus dem Globalen Süden eigene diplomatische Initiativen für einen Waffenstillstand und Verhandlungen ergreifen“, forderte sie zu „T-Online“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .