In großen deutschen Unternehmen ist der Krankenstand zurückgegangen. Das ergibt eine Umfrage unter Dax-40-Konzernen und den größten Familienunternehmen, die das „Handelsblatt“ in seiner Montagausgabe veröffentlicht. Rund die Hälfte der befragten Dax-Unternehmen meldet einen leichten Rückgang, die andere Hälfte einen unveränderten Krankenstand. Ein Zusammenhang mit der anhaltend schwachen Konjunktur wird als möglicher Erklärungsansatz genannt.
Umfrage unter Dax-Konzernen und Familienunternehmen
Der Krankenstand in großen deutschen Unternehmen sinkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter den Dax-40-Konzernen und den größten Familienunternehmen in Deutschland, die das „Handelsblatt“ in seiner Montagausgabe veröffentlicht.
Rund die Hälfte der Dax-Unternehmen und der zwanzig größten Familienunternehmen hat sich an der Erhebung beteiligt. Von den Dax-Unternehmen gibt wiederum rund die Hälfte an, dass der Krankenstand im ersten Dreivierteljahr „leicht gesunken“ sei. Die andere Hälfte meldet einen „unveränderten“ Krankenstand.
2024 hatten noch 50 Prozent der an der Umfrage beteiligten Dax-Unternehmen angegeben, dass der Krankenstand „leicht gestiegen“ sei.
Mögliche Gründe in der Konjunktur
Ein Erklärungsansatz liegt in der aktuellen wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Das dritte Jahr der Rezession wirkt sich auf die Krankmeldungen aus. Es sei seit vielen Jahrzehnten zu beobachten, „dass der Krankenstand mit der konjunkturellen Lage korreliert“, sagt Volker Nürnberg. Er leitet bei der Unternehmensberatung Bearingpoint den Gesundheitsbereich. „Die Angst vor Arbeitsplatzverlust führt dazu, dass Mitarbeiter sich weniger krankschreiben lassen“, sagt er dem „Handelsblatt“.
✨ durch KI bearbeitet, .
