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Post-COVID-19 Trends im Keynote Speaking: Virtuelle Realität, Interaktivität und warum man jetzt umdenken muss

Die Landschaft der öffentlichen Reden hat sich durch die COVID-19-Pandemie gravierend verändert. Was früher einmal als der Höhepunkt einer Veranstaltung galt, die Keynote-Ansprache, steht nun vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten. Von der Notwendigkeit, virtuelle und hybride Formate zu integrieren, bis hin zu erhöhten Erwartungen in Bezug auf Interaktivität – die Spielregeln haben sich geändert. Diese Änderungen sind nicht nur temporär; sie formen die Zukunft dessen, wie Keynote Speaker ihr Publikum erreichen und beeinflussen.

Der Aufstieg der Virtuellen Realität: Warum VR mehr ist als nur ein ‘Gimmick’ für Keynote Speaker

Die Einführung der Virtuellen Realität (VR) in die Welt der Keynotes ist nicht nur eine technologische Neuerung, sondern auch eine transformative Veränderung in der Art, wie Informationen vermittelt werden können. In einer VR-Umgebung ist die Grenze zwischen Speaker und Publikum viel durchlässiger. Anstelle eines starren Frontalvortrags kann ein Redner eine immersivere Erfahrung bieten, die die Zuschauer in die Präsentation einbindet. Von der Simulation realer Orte bis hin zu vollständig interaktiven Welten eröffnet VR einen Raum für Experimente und erweitert das Repertoire der Methoden, die zur Veranschaulichung von Konzepten eingesetzt werden können.

Die VR-Technologie ermöglicht es, komplexe Sachverhalte durch Erlebnisse zu verdeutlichen, anstatt sie nur verbal zu erklären. Ein Redner könnte beispielsweise die Zuschauer durch eine virtuelle Reise in eine von Klimawandel betroffene Region führen, anstatt nur Statistiken und Bilder zu präsentieren. Diese Art der Anschauung kann Emotionen und Einsichten auf eine Weise wecken, die traditionelle Methoden nicht erreichen können.

Doch es geht nicht nur um den visuellen Aspekt; VR kann auch dazu genutzt werden, die Zuschauer aktiv in die Präsentation einzubeziehen. Sie können Fragen stellen, an Umfragen teilnehmen oder sogar virtuelle Objekte manipulieren, was eine tiefere Verbindung und ein besseres Verständnis der Thematik ermöglicht.

Interaktivität 2.0: Wie man als Speaker die Zuschauerbindung in digitalen Formaten erhöht

Die Zeiten, in denen die Zuschauer einer Keynote lediglich als passive Beobachter agierten, sind vorbei. In der Post-COVID-Ära erwarten die Teilnehmer eine höhere Interaktion, sowohl in Präsenzveranstaltungen als auch im virtuellen Raum. Dazu gehören Funktionen wie Echtzeit-Umfragen, Chat-Interaktion und sogar virtuelle Breakout-Sessions. Diese Elemente sind nicht nur nette Extras, sondern entscheidende Faktoren, um die Zuschauerbindung zu erhöhen.

Umfragen und Abstimmungen während des Vortrags können wertvolles Feedback liefern, das es dem Redner ermöglicht, seine Punkte besser auf das Publikum abzustimmen. Der Einsatz von Chat-Funktionen kann zudem eine zusätzliche Kommunikationsebene zwischen den Zuschauern schaffen, was den Vortrag bereichert und eine tiefere Verbindung zum Thema ermöglicht. Virtuelle Breakout-Sessions, in denen sich kleinere Gruppen zu bestimmten Fragen oder Aufgaben austauschen, können die individuelle Auseinandersetzung mit dem Vortragsthema fördern.

Doch Interaktivität kommt nicht von alleine; sie muss sorgfältig in die Präsentation eingebaut werden, um wirksam zu sein. Ein Zuviel an Interaktion kann verwirren oder ablenken, während zu wenig das Publikum unbeeindruckt lassen könnte.

Hybride Veranstaltungen: Wie man die Vorteile von Präsenz- und Online-Formaten kombiniert

Die Zukunft der Keynotes wird wahrscheinlich eine Mischung aus physischen und digitalen Veranstaltungen sein. Diese hybriden Formate bieten die Möglichkeit, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren: die physische Präsenz und die breite Reichweite des Internets. Für einen Speaker eröffnen sich damit völlig neue Wege der Interaktion und des Engagements.

Doch die Kombination dieser Formate stellt auch Herausforderungen dar. Die technische Infrastruktur muss sowohl die Anforderungen der Live-Veranstaltung als auch die des Online-Publikums erfüllen. Darüber hinaus muss der Inhalt so gestaltet sein, dass er für beide Gruppen gleichermaßen ansprechend und informativ ist. Das erfordert eine sorgfältige Planung und die Bereitschaft, flexibel auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zuschauergruppen einzugehen.

Neue Erwartungen des Publikums: Warum die klassische Keynote in der Post-COVID-Ära nicht mehr ausreicht

Nach der Pandemie ist das Publikum anspruchsvoller geworden; die einfachen Vorträge von gestern werden heute als mangelhaft empfunden. Die Zuschauer erwarten nun einen Mehrwert, sei es durch Interaktivität, personalisierte Inhalte oder durch die Möglichkeit, den Vortrag später on-demand abzurufen. Diese Veränderung in den Erwartungen hat zur Folge, dass Redner neue Wege finden müssen, um relevant zu bleiben.

Das Publikum ist zudem toleranter gegenüber verschiedenen Formaten und Technologien geworden. Dies öffnet die Tür für Experimente, sei es durch den Einsatz von Augmented Reality, interaktiven Dashboards oder sogar KI-gestützten Analysewerkzeugen während des Vortrags. Das bedeutet allerdings auch, dass die Messlatte höher liegt. Nur diejenigen, die sich anpassen und den neuen Anforderungen gerecht werden, werden in der Lage sein, sich in der immer komplexeren Welt der Keynotes zu behaupten.

Der Verlust der physischen Nähe durch Online-Formate hat auch die Bedeutung der emotionalen Verbindung zum Publikum hervorgehoben. Die Fähigkeit, Empathie und Leidenschaft durch den Bildschirm zu vermitteln, ist wichtiger denn je geworden. Die Redner müssen daher nicht nur Inhalte, sondern auch Emotionen auf eine Weise transportieren, die sowohl physisch als auch digital spürbar ist.

Redaktion Hasepost
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