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Kevin Kampl verlässt RB Leipzig vorzeitig aus familiären Gründen

Kevin Kampl
Kevin Kampl (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

RB Leipzig und Mittelfeldspieler Kevin Kampl haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung zum 31. Januar 2026 geeinigt. Der 35-Jährige bat aus familiären Gründen um diesen Schritt, dem der Bundesligist nach eigenen Angaben zustimmte. Kampl hatte sich in achteinhalb Jahren beim sächsischen Club zu einem wichtigen Leistungsträger entwickelt.

Langjähriger Leistungsträger verlässt RB Leipzig

Der Verein teilte am Samstag mit, dass sich RB Leipzig und Kevin Kampl auf eine vorzeitige Beendigung ihres bis 2026 laufenden Vertrags verständigt haben. Der 35-jährige Mittelfeldspieler hatte aus familiären Gründen um die Auflösung gebeten, was der Club akzeptierte.

Kampl war 2017 von Bayer 04 Leverkusen zu RB Leipzig gewechselt und entwickelte sich in den folgenden achteinhalb Jahren zu einem Leistungsträger. Für die Sachsen absolvierte er insgesamt 283 Pflichtspiele und erzielte dabei 13 Tore sowie 23 Torvorlagen.

Erfolge in Bundesliga und Pokal

Zu den Höhepunkten seiner Karriere bei RB Leipzig zählen nach Clubangaben der Einzug ins Champions-League-Halbfinale, die DFB-Pokalsiege 2022 und 2023 sowie der Gewinn des Supercups 2023.

Verabschiedung beim Heimspiel gegen Bayern geplant

Der Verein plant, Kampl beim Heimspiel gegen den FC Bayern am 17. Januar offiziell zu verabschieden. Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer erklärte laut Vereinsmitteilung, Kampl habe den Club „maßgeblich geprägt“ und sei ein Führungsspieler auf und neben dem Feld gewesen. Kampl selbst äußerte, dass er die Zeit bei RB Leipzig immer im Herzen tragen werde und sich nun auf seine Familie konzentrieren möchte.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Großer Stromausfall in Berlin könnte bis Donnerstag andauern

Stromnetz Berlin
Stromnetz Berlin / via dts Nachrichtenagentur

In mehreren Berliner Stadtteilen sind seit Samstagmorgen infolge eines Brandes an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal großflächig Strom und Fernwärme ausgefallen. Nach Angaben des örtlichen Stromnetzbetreibers könnte die Störung für einen Großteil der Betroffenen noch bis zum kommenden Donnerstag andauern.

Am Samstagnachmittag teilte die Stromnetz Berlin GmbH mit, dass der durch den Brand ausgelöste Stromausfall in Teilen des Berliner Südwestens voraussichtlich mehrere Tage anhalten wird. Den Angaben zufolge sind in Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde insgesamt 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden betroffen.

Brand beschädigt Hochspannungskabel

Der Brand war nach Unternehmensangaben um 6:13 Uhr an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal ausgebrochen und hatte mehrere Hochspannungskabel beschädigt. Die Stromnetz Berlin GmbH arbeitet nach eigener Aussage daran, die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

Bis zum Abend sollten demnach voraussichtlich 10.000 Haushalte in Lichterfelde wieder Strom erhalten. Für die übrigen 35.000 Anschlüsse wird jedoch erwartet, dass die Reparaturen bis zum Nachmittag des kommenden Donnerstag andauern. Auch die Fernwärmeversorgung sei beeinträchtigt, da die Pumpen ohne Strom nicht arbeiten könnten, teilte die Stromnetz Berlin GmbH mit.

Versorgung kritischer Einrichtungen betroffen

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) sprach von einem besonders schwerwiegenden Stromausfall, der auch Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen betreffe. „Das Ausmaß sei größer als bei einem Vorfall in Adlershof im September 2025“, sagte sie.

Nach den Worten von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) seien die Reparaturarbeiten anspruchsvoll und würden durch Bodenfrost erschwert. Die Bevölkerung werde gebeten, wenn möglich bei Freunden oder Familie außerhalb des betroffenen Gebiets unterzukommen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Großer Stromausfall im Berliner Südwesten nach Kabelbrand

Stromzähler
Stromzähler / Foto: dts

Im Berliner Südwesten ist am Samstag die Stromversorgung großflächig ausgefallen. Betroffen sind nach Angaben des örtlichen Stromnetzbetreibers mehrere zehntausend Haushalte sowie Tausende Gewerbekunden in vier Stadtteilen. Ursache war ein Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal nahe des Kraftwerks Lichterfelde, der inzwischen gelöscht ist.

Stromausfall trifft mehr als 45.000 Haushalte

Im Berliner Südwesten ist am Samstag die Stromversorgung zusammengebrochen. Der örtliche Stromnetzbetreiber konnte einen Zeitpunkt für die Wiederversorgung am Mittag nicht mitteilen.

Betroffen seien rund 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde.

Brand an Kabelbrücke als Auslöser

Ursache war demnach ein Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal nahe des Kraftwerks Lichterfelde. Dadurch wurden mehrere Kabel beschädigt. Der Brand ist bereits gelöscht.

Aus dem LKA war zu hören, dass jetzt wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt werde.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Aachener Uniklinik behandelt weitere Opfer der Brandkatastrophe

Krankenhaus
Krankenhaus / Foto: dts

Die Uniklinik Aachen behandelt erstmals ein Opfer der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana. Ein Patient wurde über das sogenannte Kleeblatt-System nach Deutschland gebracht und in das Schwerbrandverletztenzentrum der Klinik eingeliefert, wie dessen Leiter Justus Beier bestätigte.

Patient über Köln-Wahn nach Aachen verlegt

Die Uniklinik Aachen zählt nun ebenfalls zu den deutschen Spezialkliniken, die Opfer der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana behandeln. Das bestätigte Professor Justus Beier, Leiter des dortigen Schwerbrandverletztenzentrums, gegenüber der „Rheinischen Post“.

Der Patient sei am Flughafen Köln-Wahn per Flugzeug angekommen und über das „Kleeblatt-System“ nach Aachen weitergeleitet worden, erklärte Beier der „Rheinischen Post“.

„Logistische Herausforderung“ bei der Versorgung

Beier sprach gegenüber der „Rheinischen Post“ von einer „logistischen Herausforderung“, die große Zahl von Opfern europaweit zu versorgen. Er geht davon aus, dass die Abgelegenheit des Schweizer Skiorts die Erstversorgung der Patienten deutlich erschwert habe.

Personelle Ausstattung als Problem

Auf die Frage, ob Deutschland gut aufgestellt sei für Geschehnisse in dieser Größenordnung, antwortete Beier in der „Rheinischen Post“: „Ja, das sind wir.“ Ein Problem sei allerdings die personelle Ausstattung solcher Schwerbrandverletztenzentren, die „in unserem Gesundheitssystem derzeit nicht vollumfänglich gegenfinanziert“ sei, so Beier in der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Deutschland schiebt erneut afghanischen Intensivstraftäter nach Kabul ab

Flugzeug auf der Rollbahn
Flugzeug auf der Rollbahn / Foto: dts Nachrichtenagentur

Deutschland hat Anfang Januar erneut einen afghanischen Staatsangehörigen in sein Herkunftsland abgeschoben. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums handelt es sich um einen in Bayern mehrfach verurteilten Intensiv-Straftäter. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betonte gegenüber der „Bild“, dass Abschiebungen auch nach Afghanistan notwendig seien.

Intensiv-Straftäter per Linienflug nach Kabul abgeschoben

Am 2. Januar ist ein afghanischer Staatsangehöriger aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben worden. Der Mann wurde von Bundespolizisten per Linienflug von Frankfurt am Main über Istanbul nach Kabul gebracht, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Samstag gegenüber der „Bild“ bestätigte.

Der Afghane war als Flüchtling nach Deutschland gekommen und in Bayern mehrfach strafrechtlich verurteilt worden, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Drogenhandels. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen landete der Linienflug am frühen Samstagmorgen in Kabul. Dort übergaben deutsche Bundespolizisten den Mann sowie konsularische Unterlagen an Vertreter der dortigen Behörden.

Aussagen des Bundesinnenministers

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte die Abschiebung gegenüber der „Bild“. „Abschiebungen müssen möglich sein, auch nach Afghanistan“, sagte Dobrindt der „Bild“. „Unsere Gesellschaft hat ein zwingendes Interesse daran, dass ausländische Staatsangehörige, die hier schwere Straftaten begehen, unser Land wieder verlassen. Das setzen wir konsequent um.“

Zahlen zu afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland

Nach Angaben des Ausländerzentralregisters waren Ende November 2025 rund 448.700 afghanische Staatsangehörige in Deutschland gemeldet. Etwa 11.900 von ihnen galten als ausreisepflichtig.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bundesregierung reagiert ungewöhnlich spät auf Maduros Festnahme

Friedrich Merz
Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach der Festnahme des venezolanischen Staatschefs Maduro durch US-Präsident Donald Trump hält sich die Bundesregierung zunächst mit einer Reaktion zurück. Stunden nach der Bestätigung aus Washington blieben sowohl Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) öffentlich stumm, während sich Fraktionen im Bundestag bereits deutlich äußerten.

Bundesregierung ohne Stellungnahme

Bis kurz nach 14 Uhr – rund vier Stunden nach der Bestätigung durch US-Präsident Donald Trump, Venezuelas Staatschef Maduro festgenommen zu haben – war aus Berlin keine offizielle Reaktion zu erhalten, weder von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) noch von Außenminister Johann Wadephul (CDU).

Ungewöhnlich für einen Samstagmittag waren weder Bundespresseamt noch Auswärtiges Amt für Presseanfragen zu erreichen. Medien zitierten eine ungenannte Quelle aus dem Auswärtigen Amt, die Lage in Venezuela werde „sehr aufmerksam“ und „mit größter Sorge“ verfolgt.

Deutliche Worte aus der Unionsfraktion

Offizielle Reaktionen kamen zunächst lediglich aus den Bundestagsfraktionen. Aus der Unionsfraktion sagte deren außenpolitischer Sprecher Jürgen Hardt (CDU), er sehe in der Festnahme Maduros einen „Hoffnungsschimmer“. Dagegen warf der Außenexperte Roderich Kiesewetter (CDU) den USA vor, „endgültig die regelbasierte Ordnung“ zu verlassen.

Kritik von Linken und Grünen

Die Linke sprach von einem „eklatanten Bruch des Völkerrechts“. Die Grünen riefen die Bundesregierung zur Verurteilung der US-Angriffe auf.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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USA klagen Venezuelas Präsident Maduro wegen Terror und Drogen an

US-Fahnen (Archiv)
US-Fahnen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die USA haben Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in New York angeklagt. Maduro werden nach Angaben der US-Regierung schwere Verbrechen im Zusammenhang mit Drogenhandel, Terrorismus und Waffenbesitz zur Last gelegt. Er war zuvor während eines militärischen Angriffs auf Venezuela durch US-Truppen gefangengenommen worden.

Anklage in New York gegen venezolanisches Präsidentenpaar

Die USA haben Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores in New York angeklagt. Die Vorwürfe richten sich gegen den Staatschef persönlich und umfassen mehrere schwere Straftatbestände.

US-Justizministerin Pamela Bondi teilte am Samstag mit, Maduro werde der „Verschwörung zum Drogenhandel und Terrorismus, der Verschwörung zum Kokainimport, des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengkörpern sowie der Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern“ beschuldigt. Die Anklage betrifft damit sowohl mutmaßliche Aktivitäten im internationalen Drogenhandel als auch den Besitz und die geplante Nutzung schwerer Waffen.

Festnahme nach militärischem Angriff

Nach Angaben aus Washington war der venezolanische Präsident in der Nacht während eines militärischen Angriffs auf das südamerikanische Land durch US-Truppen gefangengenommen worden. Die Festnahme erfolgte im Zuge dieser Operation, die sich gegen die Führung des Landes richtete.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Gassen fordert sensible Debatte über Maximaltherapie für Schwerstkranke

Krankenhaus
Foto: dts

Kassenärztechef Andreas Gassen hat eine Diskussion über die Grenzen medizinischer Maximalbehandlung bei Schwerstkranken angeregt. Dabei warnt er davor, Entscheidungen über teure Therapien auf Kosten- oder Altersfragen zu verengen und fordert eine sensible gesellschaftliche Debatte. Letztlich müssten Patienten gemeinsam mit ihren Ärzten abwägen, welche Behandlung in ihrem Sinne sei, betont er in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Gassen warnt vor Automatismus bei Maximaltherapie

Kassenärztechef Andreas Gassen bezeichnete die Frage nach der Maximal-Behandlung Schwerstkranker als „ein sehr schwieriges Thema“. „Aber ich finde schon: Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, ob es womöglich einen gewissen Automatismus gibt, alle medizinischen und technischen Möglichkeiten maximal auszuschöpfen, auch wenn das nicht in jedem Einzelfall im Sinne der Patienten ist“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und frühere Notfallmediziner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Manche Ärzte tun sich damit in nachvollziehbarer Weise schwer: Einen Menschen aufzugeben, zu sagen: `Ich kann nichts mehr machen`, das ist wie eine Niederlage.“

Reaktion auf Vorstoß von Hendrik Streeck

Gassen reagierte mit seinen Äußerungen auf Aussagen von CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck, der die Vergabe teurer Medikamente an Hochbetagte thematisiert hatte. „Ich hielte es für grundfalsch und unethisch, die Diskussion allein mit Blick auf die Kosten oder das Alter der Patienten zu führen“, sagte Gassen in der „NOZ“. „Niemand will doch ernsthaft die Frage stellen, wie viel ein Leben wert ist. Und auf den Onkologie- und Palliativstationen liegen viele schwerkranke Menschen im mittleren Alter.“

Hinzu komme ein veränderter Krankheitsverlauf in einer älter werdenden Gesellschaft. „Die Menschen leben zwar immer länger, aber sie sind nicht automatisch länger krank. Die letzten zwei, drei Jahre mit intensiverer medizinischer Versorgung werden in der Regel weiter hinausgeschoben.“ Den Gesetzgeber sehe er in dieser Frage nicht in der Pflicht, wie Gassen der „NOZ“ erläuterte: „Wichtig ist, dass diese Fragen offen und sensibel besprochen werden. Zu einer einzigen richtigen Antwort wird es ohnehin nie kommen.“

Entscheidung zwischen Zu-Hause-Sein und Apparatemedizin

Nach Darstellung Gassens müssen letztendlich Patienten, sofern sie bewusstseinsklar seien, gemeinsam mit den behandelnden Ärzten über die geeignete Therapie entscheiden, „was ja im Regelfall auch geschehe“. „Aber im Einzelfall den Rat zu geben, noch vier Wochen zu Hause zu leben, anstatt noch sechs oder sieben Wochen mit maximaler Apparatemedizin in der Klinik, erfordert auch Mut. Wichtig erscheint mir, dass wir eine Kommerzialisierung des Sterbens verhindern.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Linke empört über US-Angriff auf Venezuela, Berlin schweigt

Fabio De
Fabio De Masi (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach einem US-Angriff auf Venezuela haben Bundeskanzler und Bundesregierung über Stunden nicht reagiert, während linke Parteien scharfe Kritik äußern. BSW-Chef Fabio De Masi wirft den USA Staatsterror vor und spricht von einem eklatanten Bruch des Völkerrechts durch Washington, dem der Westen mit Schweigen begegne.

Schwere Vorwürfe gegen Washington

Fabio De Masi</em), BSW-Chef, griff am Samstagmittag die US-Regierung scharf an. „Trump begeht Staatsterror, um das venezolanische Öl zu rauben“, sagte De Masi. „Der US-amerikanische Botschafter sollte sofort einbestellt werden. Es ist dabei unerheblich, wie man die venezolanische Regierung bewertet, die Anlass zur Kritik gibt.“

Kritik an EU-Kommission und Bundesregierung

De Masi warf zugleich EU-Institutionen und deutscher Regierung vor, die Vorgänge in Venezuela zu ignorieren. Wenn die EU-Kommission und die Bundesregierung zu diesem eklatanten Bruch des Völkerrechts schwiegen, offenbare das „die Doppelmoral des Westens in den internationalen Beziehungen“. Bereits die Verleihung des Friedensnobelpreises an eine venezolanische Oppositionspolitikerin, die gewaltsamen Regime Change befürwortet habe, sei ein Offenbarungseid gewesen. „Donald Trump reiht sich mit der illegalen Militärintervention in eine lange außenpolitische Tradition der USA ein, die ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof ist.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Grüne fordern von Bundesregierung klare Verurteilung der US-Luftangriffe

Grünen-Logo (Archiv)
Grünen-Logo (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Grünen haben die jüngsten US-Luftangriffe auf Venezuelas Hauptstadt Caracas als Bruch des Völkerrechts kritisiert und die Bundesregierung zu einer klaren Verurteilung aufgefordert. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge verlangte, Berlin müsse gegenüber der Regierung von US-Präsident Donald Trump unmissverständlich auf Deeskalation drängen und die Achtung staatlicher Souveränität einfordern.

Vorwurf des Völkerrechtsbruchs gegen die USA

Katharina Dröge</em (Grüne) bezeichnete die Angriffe der USA am Samstag im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) als schwere Verletzung internationalen Rechts. „Die Luftangriffe auf die Hauptstadt Venezuelas durch die USA stellen einen Bruch des Völkerrechts dar. Und sie sind eine gefährliche militärische Eskalation", sagte die Grünen-Fraktionschefin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Von der Bundesregierung erwartet Dröge ein deutliches Signal an Washington. „Wir erwarten daher von der Bundesregierung, dass sie dies verurteilt und sich unmissverständlich gegenüber den USA für Deeskalation, die Einhaltung des Völkerrechts und die Achtung staatlicher Souveränität einsetzt“, sagte sie dem RND.

Kritik auch an Maduro-Regierung

Unabhängig von den aktuellen US-Angriffen übte Dröge zugleich scharfe Kritik an der Führung in Caracas. Nicolás Maduro führe ein autoritäres Regime, das sich mit Wahlmanipulation an der Macht halte, in Venezuela mit schweren Menschenrechtsverstößen agiere und besonders mit Repressionen und willkürlichen Inhaftierungen gegen Oppositionelle vorgehe, sagte die Co-Fraktionschefin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Diese Politik ist in keinster Weise akzeptabel“, so Dröge.

Warnung vor internationaler Eskalation

Dröge wandte sich im RND-Interview auch grundsätzlich gegen den Kurs der US-Regierung. Doch auch die US-Politik sei falsch: „Unter Donald Trump verfolgen die USA international eine Politik, die immer mehr auf das Recht des Stärken setzt und die Einhaltung internationalen Rechts missachtet.“ Es bestehe die Gefahr, dass andere Staaten diesem Beispiel folgen und die Welt so immer gefährlicher und unberechenbarer werde, warnte sie.

„Die EU und Deutschland müssen dies klar benennen und kritisieren“, sagte die Grünen-Politikerin dem RND. „Es war ein Fehler, dass die deutsche Bundesregierung zu den Eskalationen von Trump in den letzten Wochen und Monaten zu oft geschwiegen hat.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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