HASEPOST
 
HASEPOST

Klingbeil kritisiert US-Aktion gegen Maduro als völkerrechtswidrig

Lars Klingbeil
Lars Klingbeil (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und weitere Spitzenpolitiker in Deutschland haben die US-Aktion zur Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro kritisch bewertet. Während Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die rechtliche Lage als komplex einstuft, fordert die SPD-Fraktionsführung eine klare Positionierung der Bundesregierung gegenüber Washington.

„Sehr bedenklich“: Kritik von Vizekanzler Klingbeil

Lars Klingbeil hat die US-Aktion zur Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro als „sehr bedenklich“ bezeichnet. Maduro habe ein autoritäres Regime angeführt, welches sich mit Gewalt und Unterdrückung an die Macht geklammert habe, sagte der SPD-Chef am Sonntag. „Allerdings kann dies keine Rechtfertigung dafür sein, internationales Recht zu missachten.“ Das gelte auch für das Handeln der USA.

Merz betont Prinzipien des Völkerrechts

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich am Vorabend etwas zurückhaltender geäußert, wobei er die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes als „komplex“ bezeichnete. Dazu wolle man sich Zeit nehmen. „Grundsätzlich müssen im Umgang zwischen Staaten die Prinzipien des Völkerrechts gelten“, so Merz.

SPD-Fraktionsvize Möller fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Deutlich weiter geht unterdessen SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller, die die Bundesregierung dazu aufrief, US-Präsident Donald Trump nach dem Angriff auf Venezuela „in die Pflicht“ zu nehmen. Trump stehe nun in der Verantwortung, einen friedlichen Übergang zu ermöglichen sowie die Voraussetzungen für freie und faire Wahlen zu schaffen, damit die Venezolaner selbst über ihre Zukunft entscheiden können, sagte Möller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).

Die Ressourcen des Landes, insbesondere das Öl, dürften nicht zum Spielball geopolitischer Interessen werden. „Dabei steht auch die Bundesregierung in der Verantwortung, ihren politischen und diplomatischen Einfluss zu nutzen, um die Vereinigten Staaten klar in die Pflicht zu nehmen und auf einen geordneten, friedlichen Übergang in Venezuela hinzuwirken.“

Der von den USA entführte venezolanische Staatschef Maduro führe seit Jahren ein autoritäres Regime, seine fehlende demokratische Legitimation und die systematische Unterdrückung der Opposition seien unbestritten, fügte die SPD-Politikerin hinzu. „All dies kann jedoch niemals eine Rechtfertigung dafür sein, das Völkerrecht zu missachten und völkerrechtswidrig militärische Gewalt anzuwenden“, sagte Möller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das internationale Recht gilt uneingeschränkt auch für die Vereinigten Staaten von Amerika.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Nach Stromnetz-Anschlag: Ruf nach bundesweitem Sabotage-Lagebild

Stromnetz
Foto: dts

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf das Stromnetz in Berlin wächst der Druck auf die Politik, den Schutz kritischer Infrastrukturen zu verstärken. Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz fordert ein bundesweites Lagebild zu Sabotage, die Gewerkschaft der Polizei dringt auf neue staatliche Förderprogramme für Sicherheitsmaßnahmen. Beide warnen vor gravierenden Folgen großflächiger Stromausfälle und sehen die Resilienz der Gesellschaft gegenüber hybriden Bedrohungen als unzureichend an.

Forderungen nach bundesweitem Lagebild

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz hat nach dem mutmaßlichen Anschlag auf das Stromnetz in Berlin ein bundesweites Lagebild zu Sabotage verlangt. „Vor den verheerenden Auswirkungen großflächiger Stromausfälle wird seit Jahren gewarnt“, sagte der Sicherheitspolitiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „Gerade in den Wintermonaten können sie rasch zu Todesopfern führen.“ Die Verletzlichkeit der kritischen Infrastrukturen, besonders im Energiebereich, sei seit Jahren bekannt.

„Wir erwarten konkrete Maßnahmen und Pläne zur Abwehr hybrider Bedrohungen“, sagte der Oppositionspolitiker an die Adresse des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt (CSU) laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Eine „echte Sicherheitsoffensive“ sei überfällig. „Dazu gehört unter anderem auch ein bundesweites Lagebild zu Sabotage und anderen Angriffen“, forderte der Vize-Vorsitzende des Geheimdienst-Gremiums PKGr des Bundestags den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

Kritik an Versäumnissen beim Schutz der Infrastruktur

„Wie groß die Versäumnisse sind und wie dringend notwendig es ist, die Resilienz unserer Gesellschaft effektiv zu erhöhen, macht der jüngste Vorfall noch einmal unmissverständlich deutlich“, sagte von Notz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). In Zeiten von Terrorismus und Sabotage sei es zwingend notwendig, „den über Jahre vernachlässigten Schutz, sowohl der Lebensadern unserer Demokratie als auch der Bevölkerung, schnellstmöglich hochzufahren und den Bevölkerungsschutz massiv zu stärken.“

Polizeigewerkschaft fordert Förderprogramme

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verlangte unterdessen neue staatliche Förderprogramme für den verstärkten Schutz vor Angriffen auf die kritische Infrastruktur. „Auch mit mehr Polizei könnten wir uns nicht vor Angriffen auf die kritische Infrastruktur schützen“, sagte GdP-Vize Sven Hüber der „Rheinischen Post“ (Montag). „Einen besseren Schutz bekommen wir in Maßen nur hin, wenn der Staat Förderprogramme für die Betreiber der Anlagen aufsetzen würde“, sagte Hüber der „Rheinischen Post“ (Montag).

„Damit diese dann den Schutz von Stromkabeln wie in Berlin, von Netzen, Krankenhäusern und Verkehrsknotenpunkten mit gezielten Investitionen verstärken“, sagte der Polizei-Vertreter der „Rheinischen Post“ (Montag). „Es ist das zweite Mal, dass große Teile der Berliner Bevölkerung regelrecht attackiert werden. Das sind Angriffe auf unsere Art zu leben, auf die freie und moderne Gesellschaft. Wir erleben eine Welle solcher Angriffe auf die kritische Infrastruktur“, sagte Hüber der „Rheinischen Post“ (Montag). Er sehe in Berlin eher politische Aktivisten am Werk als Kreml-Chef Putin. „Allerdings können die immer auch angestiftet worden sein von Russland“, sagte Hüber der „Rheinischen Post“ (Montag).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Berliner Südwesten: Krankenhäuser nach Stromausfall wieder stabil versorgt

Krankenhaus
Foto: dts

Nach dem großen Stromausfall in Berlin hat sich die Lage in den Krankenhäusern im Südwesten der Hauptstadt deutlich entspannt. Mehrere Kliniken sind nach Angaben der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege wieder an das reguläre Stromnetz angeschlossen, für eine weitere Einrichtung steht der Anschluss kurz bevor. Auch in Pflegeeinrichtungen und Privathaushalten mit pflegebedürftigen Menschen wird die Situation weiterhin eng überwacht.

Krankenhäuser wieder am Netz

Die von dem Stromausfall betroffenen Kliniken im Berliner Südwesten sind nach Angaben der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege zum großen Teil wieder mit regulärer Energie versorgt. Demnach sind das Helios-Klinikum Emil von Behring, das Evangelische Krankenhaus Hubertus, das Krankenhaus Waldfriede und das Immanuel-Kant-Krankenhaus wieder an das Stromnetz angeschlossen. Der Anschluss des ebenfalls betroffenen Theodor-Wenzel-Werks stehe kurz bevor, teilte die Senatsverwaltung mit.

Krisenstab verhindert Verlegungen

Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD) dankte dem Netzbetreiber Stromnetz Berlin für den schnellen Einsatz. „Die ersten Stunden nach dem Ausfall hätten gezeigt, dass die Krisenvorsorge funktioniere“, erklärte sie nach Angaben der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Durch die koordinierte Arbeit des Krisenstabes und die Kommunikation mit allen Beteiligten konnten nach diesen Angaben geplante Evakuierungen von Gebäuden und Verlegungen von Patienten verhindert werden. Die Charité und Vivantes hätten bei den Vorbereitungen für mögliche Verlegungen unterstützt, hieß es weiter.

Pflegeeinrichtungen weiter im Fokus

Auch zahlreiche Pflegeeinrichtungen und pflegebedürftige Menschen in Privathaushalten waren von dem Stromausfall betroffen. Die Senatsverwaltung stehe im engen Austausch mit dem Einsatzstab der Berliner Feuerwehr und unterstütze die Heimaufsicht, teilte die Behörde mit. Dies umfasse auch die Verlegung von Menschen in Pflegeeinrichtungen mit freien Kapazitäten. Die Lage werde fortlaufend neu bewertet, um bei Bedarf weitere Maßnahmen einleiten zu können, so die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Flugverkehr in Griechenland wegen Funkstörung nahezu komplett lahmgelegt

Flugzeug der
Flugzeug der Aegean Airlines (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In Griechenland ist der Flugverkehr am Sonntag nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Ursache ist nach Angaben der zivilen Luftfahrtbehörde eine Störung im zentralen Funksystem der Kontrollzentren. Während ein Teil der Überflüge weiterläuft, sind Starts und Landungen ausgesetzt. Medienberichten zufolge sitzen zahlreiche Reisende an den Flughäfen des Landes fest.

Störung im zentralen Funksystem legt Flugverkehr lahm

Der Flugverkehr in Griechenland ist am Sonntag fast vollständig zum Erliegen gekommen. Wie die zivile Luftfahrtbehörde des Landes mitteilte, soll eine Störung beim zentralen Funksystem der Kontrollzentren verantwortlich sein. Ein Teil der geplanten Überflüge findet aber noch statt.

Dagegen sind alle Starts und Landungen offenbar ausgesetzt worden. Der staatliche Rundfunksender ERT berichtet, dass die Probleme seit ca. 9:30 Uhr Ortszeit bestehen. Es war zunächst unklar, wie lange die Behebung der Störung dauern würde.

Reisende an Flughäfen gestrandet

Währenddessen sind an den Flughäfen im Land zahlreiche Reisende gestrandet.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

KI-Fachkräfte werden vor allem in NRW, Berlin und Bayern gesucht

Agentur für Arbeit
Agentur für Arbeit / Foto: dts

Die Nachfrage nach Fachkräften in der Immobilienwirtschaft ist im laufenden Jahr leicht gestiegen, bleibt im Bereich Künstliche Intelligenz jedoch stark regional konzentriert. Einer Datenerhebung der Personalmarktforschungsagentur Index Research zufolge entfiel gut die Hälfte aller Stellen mit KI-Anforderungsprofil auf nur drei Bundesländer. Gleichzeitig blieb der Anteil der KI-Fachkräfte an allen inserierten Stellen in der Branche trotz eines kräftigen Zuwachses insgesamt gering.

 

KI-Stellen konzentrieren sich auf drei Bundesländer

Nach einer Datenerhebung der Personalmarktforschungsagentur Index Research, über die das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) berichtet, entfiel gut die Hälfte aller Stellen mit KI-Anforderungsprofil auf nur drei Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bayern kamen zusammen auf mehr als die Hälfte der entsprechenden Inserate. Das Schlusslicht bildet das Saarland, wo im gesamten Zeitraum lediglich vier Stellenanzeigen mit explizitem KI-Bezug gezählt wurden. Grundlage der Auswertung von Index Research sind Stellenmarktinserate aus der Immobilienwirtschaft, erfasst auf Jobportalen, in Printmedien, auf Unternehmenswebsites sowie im Portal der Bundesagentur für Arbeit.

Leichter Anstieg der Gesamtnachfrage

Zwischen Januar und November wurden demnach bundesweit rund 110.000 Stellen inseriert, ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet das „Handelsblatt“ unter Verweis auf Index Research. In knapp 2.650 Ausschreibungen nannten die Unternehmen explizit Digitalisierungskompetenzen, rund 1.500 davon verlangten ausdrücklich KI-Kenntnisse. Damit entfielen lediglich etwa 1,4 Prozent aller in der Branche ausgeschriebenen Stellen auf KI-Fachkräfte – trotz eines kräftigen Zuwachses von 277 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so die Datenerhebung von Index Research laut „Handelsblatt“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Deutschland behandelt weitere Schwerverletzte nach Schweizer Brandkatastrophe

Krankenhaus Klinik
Foto: dts

Deutschland hat nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana weitere schwerverletzte Patienten übernommen. Insgesamt wurden elf Betroffene zur spezialisierten Behandlung in deutsche Kliniken verlegt, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mitteilte. Die Verteilung erfolgte nach dem während der Corona-Pandemie entwickelten Kleeblattmechanismus von Bund und Ländern.

Elf Brandopfer in deutsche Spezialkliniken verlegt

Die Verteilung der Patienten erfolge nach dem Kleeblattmechanismus, der während der Corona-Pandemie von Bund und Ländern entwickelt wurde, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Sonntag mit. Insgesamt wurden elf Patienten nach Deutschland gebracht und einer spezialisierten Behandlung zugeführt.

Vier Patienten kamen im Rahmen bilateraler Vereinbarungen nach Deutschland, drei davon nach Baden-Württemberg und einer nach Rheinland-Pfalz. Sieben weitere Patienten wurden über das EU-Katastrophenschutzverfahren nach Deutschland verlegt. Diese wurden auf Krankenhäuser in Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin verteilt. Die Patienten wurden per Flugzeug und Hubschrauber nach Deutschland transportiert.

EU-Katastrophenschutz: Patienten in mehrere Länder gebracht

Insgesamt wurden laut BBK über das EU-Katastrophenschutzverfahren 35 Patienten nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien in spezialisierte Kliniken für Verbrennungsopfer transportiert. Die Transporte wurden dabei durch Frankreich, Italien, Luxemburg, Rumänien und die Schweiz durchgeführt. Unterstützt wurde die Schweiz vor Ort durch spezialisierte Teams zur Behandlung von Verbrennungsopfern aus Frankreich und Italien.

Ermittlungen nach tödlichem Feuer in Crans-Montana

Bei dem Feuer im Skiort Crans-Montana kamen in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben, 119 weitere wurden verletzt, von denen viele schwere Verletzungen erlitten. Gegen die Betreiber der Bar, in der das Feuer ausbrach, wird ermittelt. Dabei geht es um die Vorwürfe der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung sowie der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst.

Die Schweiz teilte unterdessen mit, dass zunächst keine weiteren Transport- oder Behandlungskapazitäten benötigt werden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Nach Brandanschlag: Erste Berliner Haushalte wieder mit Strom versorgt

Stromnetz Berlin
Stromnetz Berlin (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin sind die ersten Haushalte wieder ans Netz gegangen. Der Netzbetreiber hat in der Nacht zu Sonntag mehrere tausend Anschlüsse schrittweise zugeschaltet, die vollständige Versorgung soll jedoch erst im Laufe der Woche wiederhergestellt werden.

Erste Haushalte wieder versorgt

Nach dem Stromausfall in mehreren Berliner Stadtteilen haben die ersten Haushalte wieder Strom. Bis circa 3:30 Uhr habe man in mehreren Stufen rund 7.000 Haushalte und 150 Gewerbe insbesondere im Bereich Lichterfelde wieder versorgen können, teilte der Netzbetreiber am Sonntag mit. Mit der Wiederversorgung aller Kunden wird allerdings weiterhin erst am Donnerstagnachmittag gerechnet.

Insgesamt waren rund 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde betroffen.

Brandanschlag auf Kabelbrücke als Ursache

Der Stromausfall war durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal verursacht worden, für den sich die als linksextremistisch eingestufte „Vulkangruppe“ bekannte, die auch schon in der Vergangenheit vergleichbare Anschläge für sich reklamiert hatte. Der Staatsschutz hat angekündigt, das Bekennerschreiben auf seine Echtheit zu prüfen.

Großaufgebot der Polizei im Einsatz

Die Polizei ist unterdessen weiter mit einem Großaufgebot in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Insgesamt wurden dafür rund 330 Beamte abgestellt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

US-Intervention in Venezuela gilt als völkerrechtswidrig und riskant

USA-Flagge
USA-Flagge / Foto: dts

Die US-Intervention in Venezuela stößt bei internationalen Experten auf scharfe Kritik und sorgt für erhebliche völkerrechtliche und geopolitische Bedenken. Historiker, Diplomaten und Ökonomen warnen vor weitreichenden Konsequenzen für die Weltpolitik und einer Destabilisierung der gesamten Region.

Kritik an Völkerrechtslage und Signalwirkung

Princeton-Historiker Herold James hält die US-Intervention in Venezuela „glasklar für völkerrechtswidrig“ – und warnt vor „dramatischen Konsequenzen für die Weltpolitik“. „Trumps Intervention in Venezuela enthält eine klare Botschaft Richtung Moskau und Peking“, sagte James dem „Handelsblatt“. Russlands Präsident Wladimir Putin dürfte sich „ermutigt sehen, seinen aggressiven Kurs in der Ukraine fortzusetzen“. Auch für Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping sei das Signal klar: „grünes Licht für die Eroberung Taiwans“.

Politische und diplomatische Vorbehalte

Die frühere Nato-Botschafterin der USA, Julianne Smith, sagte unterdessen dem „Handelsblatt“, dass niemand Maduros Abgang betrauern werde. „Aber diese Operation wirft eine Reihe schwieriger Fragen auf.“

Ökonomische Sorgen um regionale Stabilität

Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff warnte vor der sich „abzeichnenden Instabilität in der gesamten Region“. „Das Maduro-Regime ist seit Langem ein Krebsgeschwür in der westlichen Hemisphäre“, sagte Rogoff. Allerdings sei „unklar, wie stark sich die USA engagieren müssen, um einen stabilen Übergang zu erzielen“. Das werde alles andere als leicht.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez wird Interimspräsidentin ernannt

Delcy Rodriguez
Delcy Rodriguez (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach der Gefangennahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch die USA hat der Oberste Gerichtshof des Landes Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin ernannt. Sie soll nach Gerichtsangaben die verfassungsmäßigen Befugnisse und Pflichten des Präsidenten übernehmen, während Maduro vorerst nicht dauerhaft aus dem Amt ausgeschlossen wurde.

Oberster Gerichtshof setzt Rodríguez als Interimspräsidentin ein

In einer Erklärung des Obersten Gerichtshofs hieß es, dass Delcy Rodríguez gemäß der Verfassung des Landes alle Befugnisse und Pflichten des Präsidenten übernehmen solle, um die administrative Kontinuität und die Verteidigung der Nation zu gewährleisten. Zugleich stellte das Gericht klar, dass Nicolás Maduro nicht als dauerhaft aus dem Präsidentenamt ausgeschieden erklärt wurde.

Reaktionen auf Angriff der USA

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass Rodríguez mit den USA zusammenarbeiten würde. Rodríguez bezeichnete den Angriff der USA allerdings als „brutal“ und „grausam“ und forderte die Freilassung von Maduro und der First Lady Cilia Flores.

Maduro in New York inhaftiert

Nicolás Maduro ist derweil mittlerweile in New York angekommen. Er soll bis zu seinem Prozess im berüchtigten Metropolitan Detention Center in Brooklyn, kurz MDC genannt, inhaftiert werden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Asylanträge in Deutschland 2025 um rund ein Drittel gesunken

Flüchtlingsheim
Flüchtlingsheim / Foto: dts

In Deutschland sind die Asylzahlen im Jahr 2025 deutlich gesunken. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums (BMI) gab es im Vergleich zu 2024 über 82.000 weniger Asylanträge, wie die „Bild am Sonntag“ berichtet. Das Innenministerium führt den Rückgang auf eine veränderte Migrationspolitik und strengere Maßnahmen an den Grenzen zurück.

Deutlicher Rückgang der Asylanträge

Laut Bundesinnenministerium (BMI) gingen die Antragszahlen von 250.945 auf 168.543 Erst- und Folgeanträge zurück, ein Minus von 32,8 Prozent, schreibt die „Bild am Sonntag“. Im Jahr 2023 waren es demnach noch 351.915 Anträge.

Das Innenministerium begründet die gesunkenen Zahlen mit der Migrationswende sowie mit Zurückweisungen an den Grenzen, dem Aussetzen des Familiennachzugs und der Abschaffung der Turboeinbürgerung.

Innenminister sieht Politikansatz bestätigt

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte derselben Zeitung: „Wir ordnen mit Klarheit und Konsequenz das Migrationsgeschehen. Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen – wer Straftäter wird, muss gehen. Das klare Signal aus Deutschland heraus, dass sich die Migrationspolitik in Europa geändert hat, ist in der Welt angekommen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP