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Strompreis-Prognose 2026: Terminmarktpreise vs. Entwicklung der günstigsten Stromverträge

Stromleitung
Stromleitung / HartmutStein/pixabay

Die Preise für Stromverträge mit Preisgarantie sind in Deutschland seit September 2025 bis aktuell um bis zu rund 2 ct/kWh gefallen – das zeigt der Strompreisvergleich von Einfachvergleichen.de. Gleichzeitig spricht vieles dafür, dass das Preisniveau für Stromverträge mit Festpreis im Jahr 2026 insgesamt ähnlich bleibt, weil der Terminmarkt Strom (Strom Futures) das Jahr 2026 seit Monaten auf einem vergleichbaren Niveau einpreist.

Strompreisentwicklung Anfang 2026: Rückgang seit September 2025

Im Datensatz von Einfachvergleichen.de ist der Durchschnittspreis der günstigsten Stromanbieter (12 Monate Preisgarantie) von 31,9 ct/kWh im August 2025 auf 30,4 ct/kWh im September und 30,1 ct/kWh im Oktober 2025 gefallen (jeweils inkl. 19 % MwSt.). Das entspricht einem Rückgang von rund 1,8 ct/kWh innerhalb von etwa zwei Monaten. Seitdem ist das Strompreisniveau weitgehend stabil geblieben und liegt aktuell im Januar 2026 bei rund 30,3 ct/kWh.

Die Preisentwicklung basiert auf den 100 größten Städten Deutschlands, nach Bevölkerung gewichtet, und nutzt die jeweils günstigsten verfügbaren Tarife aus 15 verschiedenen Stromvergleichsseiten.

Zeitlich passt dieser Rückgang zur politischen und regulatorischen Diskussion rund um eine Entlastung bei den Netzentgelten für 2026. Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichten am 1. Oktober 2025 vorläufige Übertragungsnetzentgelte für 2026 und verwiesen dabei auf den geplanten Bundeszuschuss von 6,5 Mrd. Euro. Daraus ergab sich rechnerisch eine Senkung der durchschnittlichen Übertragungsnetzentgelte von 6,65 ct/kWh auf 2,86 ct/kWh – also um 3,79 ct/kWh.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher wirken allerdings nicht nur Übertragungsnetzentgelte, sondern auch Verteilnetzentgelte und weitere Bestandteile. Eine Stichprobe (u. a. zitiert von Welt unter Verweis auf die Bundesnetzagentur) deutet auf eine durchschnittliche Entlastung eher im Bereich von ~2 ct/kWh hin – also in etwa in dem Korridor, den Einfachvergleichen.de auch bei den günstigsten Vertragspreisen beobachtet.

Terminmarkt Strom und weitere Kostenkomponenten: Signale für ein ähnliches Kostenniveau Ende 2025 und 2026

Einfachvergleichen.de erstellt eine Strompreisprognose für Stromverträge mit Preisgarantie auf Basis der Preisentwicklung am Terminmarkt Strom (deutsche EEX Strom Futures).

Ergebnis: Stand 7. Januar 2026 sollte ein 12-Monats-Stromvertrag (inkl. 19 % MwSt.) etwa kosten:

  • 30,3 ct/kWh bei Vertragsstart Februar 2026
  • 30,4 ct/kWh bei Vertragsstart Juli 2026
  • 30,3 ct/kWh bei Vertragsstart Januar 2027

Diese „fast flache Linie“ ist wichtig: Sie zeigt, dass der Terminmarkt derzeit keine starke Preisbeschleunigung bei neuen Haushaltsstromverträgen für 2026 einpreist.

Um das besser einzuordnen, hilft der Blick auf die Preistreiber im Arbeitspreis (ct/kWh) eines Stromvertrags. Laut der Analyse machen die Terminmarktpreise (EEX Futures) bei einem Stromvertrag mit Preisgarantie grob ~40 % der Gesamtkosten aus (jeweils inkl. 19 % MwSt.). Daneben stehen zwei weitere große Blöcke, die zusammen den Endpreis prägen:

  • Nationale Abgaben & Umlagen & Stromsteuer (bundesweit weitgehend einheitlich geregelt)
  • Regionale Netzentgelte & Konzessionsabgabe (abhängig vom lokalen Netzbetreiber und je nach Region teils deutlich unterschiedlich)

Für 2026 zeigen die regulierten Bestandteile nur kleine Nettoveränderungen gegenüber 2025: Die §19 StromNEV-Umlage bleibt nahezu unverändert (1,558 → 1,559 ct/kWh), während die Offshore-Netzumlage steigt (0,82 → 0,94 ct/kWh) und die KWKG-Umlage ebenfalls anzieht (0,28 → 0,45 ct/kWh). Die Stromsteuer bleibt bei 2,05 ct/kWh, also auf dem Niveau von 2025.

Unterm Strich ist die Botschaft für 2026 damit recht klar: Die Absicherungskosten über den Terminmarkt wirken stabil, und auch die bundesweiten Abgaben und Umlagen verändern sich nur moderat. Das spricht dafür, dass neue 12-Monats-Preisgarantieverträge im Jahr 2026 insgesamt auf einem ähnlichen Preisniveau bleiben – mit spürbaren Unterschieden vor allem dort, wo regionale Netzentgelte und Konzessionsabgaben den Ausschlag geben.

Die Margen-Story: warum dynamische Stromtarife 2026 attraktiver wirken können

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass selbst der günstigste Stromvertrag mit Preisgarantie oft noch eine merkliche Anbietermarge enthält. Einfachvergleichen.de schätzt im Durchschnitt eine Marge von rund 4 ct/kWh (13 %) für Stromverträge mit Preisgarantie für 12 Monate.

Diese Marge wird berechnet, indem ein modellierter „All-in-Kostenblock“ (Terminmarkt Strom + nationale Abgaben/Umlagen/Stromsteuer + regionale Netzentgelte & Konzessionsabgabe) vom beobachteten günstigsten Vertragsniveau abgezogen wird – basierend auf einem Städtesample mit Dortmund (Dortmunder Netz), Köln (RheinNetz), Hamburg (Hamburger Energienetze), München (Stadtwerke München) und Berlin (Stromnetz Berlin).

Zusätzlich weist die Seite darauf hin, dass am Terminmarkt für Strom typischerweise eine positive Risikoprämie auftreten kann: Strom Futures liegen langfristig im Schnitt oft einige Prozent über den später realisierten Spotpreisen. Vereinfacht gesagt kann „Preis fixieren“ damit systematisch teurer sein als der reine Spot-Einkauf – noch bevor Margen im Endkundentarif eine Rolle spielen.

Zusätzlich zur Stromanbieter Marge (z. B. 13 %) und einer möglichen Risikoprämie am Terminmarkt Strom (z. B. bis zu 10 %) gibt es einen dritten Vorteil dynamischer Stromtarife: den Einfluss des Verbrauchszeitpunkts auf die Stromrechnung. Spotpreise sind häufig nachts am niedrigsten und morgens sowie am frühen Abend am höchsten – Haushalte, die ihren Verbrauch verschieben können (z. B. E-Auto laden, Wärmepumpe, elektrische Heizung, Haushaltsgeräte später laufen lassen), haben daher mehr Möglichkeiten, von typischen Spotpreismustern zu profitieren. Dynamische Stromtarife sind damit nicht unbedingt deshalb attraktiv, weil sie zu jeder Stunde günstiger sind, sondern weil flexible Haushalte ihren durchschnittlichen Arbeitspreis von Strom durch gutes Timing senken können – und zugleich weniger für die „Versicherung“ zahlen, die in Stromverträgen mit Festpreis häufig steckt.

AFP

Tipps zur Auswahl des richtigen Handwerkers in Essen

Blick aus dem Fenster auf einen Wald
Blick aus dem Fenster auf einen Wald

Ob Renovierung, Innenausbau oder Arbeiten im Außenbereich – die Wahl des passenden Handwerkers hat großen Einfluss auf Qualität, Kosten und den gesamten Ablauf eines Projekts. Gerade in einer Stadt wie Essen mit vielfältigem Angebot lohnt es sich, genauer hinzuschauen und einige grundlegende Kriterien zu beachten. Das gilt ebenso für spezialisierte Leistungen wie holzbalkon sanieren firmen, bei denen Erfahrung und Materialkenntnis besonders wichtig sind.

Erfahrung und Fachgebiet prüfen

Nicht jeder Handwerksbetrieb ist für jedes Projekt gleich gut geeignet:

  • Spezialisierung auf bestimmte Leistungen
  • nachweisbare Erfahrung mit ähnlichen Projekten
  • Verständnis für individuelle Anforderungen

Ein Betrieb mit klarer Ausrichtung kann Arbeiten oft effizienter und sauberer umsetzen.

Transparente Kommunikation von Anfang an

Ein guter Handwerker nimmt sich Zeit für:

  • eine verständliche Beratung
  • die Klärung von Erwartungen
  • realistische Einschätzung von Aufwand und Dauer

Klare Kommunikation beugt Missverständnissen vor und schafft Vertrauen.

Angebote und Leistungsumfang vergleichen

Beim Vergleich von Angeboten sollte nicht nur der Preis zählen:

  • sind alle Leistungen klar aufgeführt?
  • werden Materialien transparent benannt?
  • gibt es einen realistischen Zeitrahmen?

Ein detailliertes Angebot ist meist ein Zeichen für professionelles Arbeiten.

Regionale Nähe als Vorteil

Lokale Handwerker in Essen bieten oft praktische Vorteile:

  • kurze Anfahrtswege
  • schnelle Reaktionszeiten
  • gute Kenntnis regionaler Bauweisen

Das erleichtert die Abstimmung und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Bewertungen und Referenzen berücksichtigen

Erfahrungen anderer Kunden geben wertvolle Hinweise:

  • Zuverlässigkeit und Termintreue
  • Qualität der Ausführung
  • Umgang mit Problemen oder Nachbesserungen

Positive Referenzen sprechen für nachhaltige Arbeitsqualität.

Fazit

Die Auswahl des richtigen Handwerkers in Essen erfordert etwas Vorbereitung, zahlt sich aber langfristig aus. Erfahrung, transparente Kommunikation und regionale Nähe sind entscheidende Faktoren für ein gelungenes Projekt. Wer diese Punkte berücksichtigt, schafft die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und überzeugende Ergebnisse.

Eine sorgfältige Auswahl des Handwerkers trägt maßgeblich zu Qualität, Sicherheit und Werterhalt bei.

AFP

Wie ausgewogene Ernährung die Produktivität von Mitarbeitern beeinflusst

Anstossen bei einer Party
Anstossen bei einer Party

Die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern hängt nicht nur von Arbeitsbedingungen oder Motivation ab, sondern auch stark von der täglichen Ernährung. Gerade im beruflichen Alltag entscheidet das Mittagessen oft darüber, wie konzentriert, belastbar und energiegeladen ein Team durch den restlichen Arbeitstag kommt. Ein durchdachtes Verpflegungskonzept, wie es ein business catering in Düsseldorf bietet, kann hier einen spürbaren Unterschied machen.

Stabile Energie statt Leistungstiefs

Ausgewogene Mahlzeiten sorgen für einen gleichmäßigen Energiehaushalt:

  • komplexe Kohlenhydrate liefern langanhaltende Energie
  • hochwertige Proteine unterstützen Konzentration und Sättigung
  • gesunde Fette fördern die geistige Leistungsfähigkeit

So lassen sich typische Mittagstiefs und schnelle Ermüdung deutlich reduzieren.

Bessere Konzentration und mentale Leistungsfähigkeit

Die richtige Nährstoffzusammensetzung wirkt sich direkt auf das Gehirn aus:

  • stabilerer Blutzuckerspiegel
  • verbesserte Aufmerksamkeit
  • geringere Reizbarkeit und Stressanfälligkeit

Mitarbeiter können Aufgaben fokussierter bearbeiten und bleiben auch bei längeren Arbeitstagen leistungsfähig.

Weniger Ausfallzeiten durch gesunde Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung stärkt langfristig das Immunsystem:

  • geringere Anfälligkeit für Erkältungen
  • bessere Regeneration
  • insgesamt höhere Belastbarkeit

Das kann sich positiv auf Fehlzeiten und das allgemeine Gesundheitsniveau im Unternehmen auswirken.

Motivation und Wertschätzung im Arbeitsalltag

Hochwertige Verpflegung wird von Mitarbeitern als Zeichen der Wertschätzung wahrgenommen:

  • höhere Zufriedenheit
  • stärkere Bindung an das Unternehmen
  • positives Arbeitsklima

Gemeinsame Mahlzeiten fördern zudem den Austausch und den Teamzusammenhalt.

Strukturierte Verpflegung als Effizienzfaktor

Wenn die Verpflegung gut organisiert ist, sparen Mitarbeiter Zeit:

  • keine langen Wege für die Mittagspause
  • keine ungesunden Schnelllösungen
  • mehr Fokus auf die eigentlichen Aufgaben

Das steigert die Effizienz im Arbeitsalltag spürbar.

Fazit

Ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Baustein für Produktivität, Gesundheit und Motivation im Unternehmen. Sie unterstützt die Konzentration, reduziert Leistungstiefs und trägt zu einem positiven Arbeitsumfeld bei. Wer bewusst in die Qualität der Mitarbeiterverpflegung investiert, schafft nachhaltige Vorteile für das gesamte Team.

Eine strukturierte und ausgewogene Verpflegung kann einen messbaren Beitrag zu einem erfolgreichen Arbeitsalltag leisten.

AFP

Linken-Chef fordert Winterstopp für Zwangsräumungen und Strom-Grundrecht

Protest gegen
Protest gegen Zwangsräumungen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Angesichts anhaltend frostiger Temperaturen fordert Linken-Chef Jan van Aken ein Verbot von Zwangsräumungen in den Wintermonaten. Außerdem spricht er sich für ein gesetzlich verankertes Grundrecht auf Strom aus, um soziale Härten bei Miet- und Energiekosten abzufedern.

Forderung nach Räumungsstopp im Winter

Angesichts frostiger Temperaturen hat sich Jan van Aken für ein Verbot von Zwangsräumungen im Winter ausgesprochen. „Es ist ein Skandal, dass auch jetzt Menschen mit ihren Kindern rausgeschmissen werden können und dann plötzlich im Schnee stehen. Zwischen November und April sollten Zwangsräumungen generell verboten werden“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Im Jahr 2024 wurden mehr als 32.000 Wohnungen zwangsgeräumt – mehr als in den beiden Jahren zuvor.

Van Aken wirbt für Grundrecht auf Strom

Zudem forderte van Aken ein Grundrecht auf Strom. „Eine Minimalmenge an Strom muss jedem Menschen zustehen. Wenn jemand mal keinen Strom bezahlen kann, soll er zumindest noch ein Minimum bekommen, das etwa für Licht und den Kühlschrank reicht“, sagte er der „Rheinischen Post“. Strom müsse „ein Grundrecht sein, das man ab einem gewissen Punkt nicht beschneiden darf“. 2024 war die Zahl der Stromsperrungen laut Bundesnetzagentur um rund 20 Prozent auf 245.000 Fälle angestiegen, unter anderem wegen höherer Energiepreise.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Digitale Patientenakte: Nur wenige Versicherte nutzen ihre ePA aktiv

Arztpraxis
Arztpraxis / Foto: dts

Nur ein kleiner Teil der gesetzlich Versicherten nutzt die elektronische Patientenakte (ePA) aktiv, obwohl seit Anfang 2025 für die meisten eine Akte automatisch angelegt wurde. Eine Umfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND) bei großen Krankenkassen zeigt, dass auch die seit Oktober 2025 geltende Pflicht für Praxen und Kliniken, relevante Dokumente in der ePA zu speichern, bislang kaum für mehr Nutzung sorgt.

Nur 3,6 Prozent nutzen ePA aktiv

Einer Umfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ zufolge, die bei mehreren großen Krankenkassen durchgeführt wurde, „die zusammen weit über die Hälfte des Marktes abdecken“, nutzt nur ein Bruchteil der gesetzlich Versicherten die digitale Patientenakte aktiv. Demnach ist bei diesen Kassen der Anteil der aktiven Nutzer im Verhältnis zur Zahl der angelegten E-Akten seit Juli 2025 lediglich um einen Prozentpunkt auf nunmehr 3,6 Prozent gestiegen. Damit hätten sich „die Hoffnungen nicht erfüllt, dass die seit Oktober 2025 für Praxen und Kliniken geltende Verpflichtung zur Befüllung der E-Akte mit relevanten Dokumenten zu einem deutlichen Anstieg der aktiven Nutzer führt“ (RND).

Bestandsaufnahme bei TK, Barmer und AOK

Nach Angaben des RND wurden bei der Techniker Krankenkasse (TK), der größten deutschen Kasse, rund 11,5 Millionen ePA angelegt. Dort nutzen aktuell rund 850.000 Versicherte aktiv die elektronische Akte. Das seien lediglich 100.000 Nutzer mehr als noch im Juli 2025 (RND).

Die Barmer hat nach eigenen Angaben rund acht Millionen angelegte ePAs und derzeit etwa 440.000 aktive Nutzer. „Das ist ein Zuwachs von rund 190.000 Versicherten“ (RND). Bei den elf Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit rund 26 Millionen bestehenden E-Akten haben inzwischen rund 365.000 Versicherte die persönliche Gesundheits-ID angelegt, die ihnen den Zugriff auf die ePA ermöglicht. „Das sind 165.000 Versicherte mehr als noch im Sommer 2025“ (RND).

Automatische Anlage und Pflicht zur Datenspeicherung

Nach einer Reform der Ampelkoalition haben die gesetzlichen Krankenkassen Anfang 2025 automatisch für alle Versicherten, die nicht widersprochen haben, eine ePA angelegt. „Das trifft für etwa 70 der gut 75 Millionen Versicherten zu“ (RND). Seit dem 1. Oktober 2025 sind Praxen und Krankenhäuser verpflichtet, alle relevanten Behandlungsdaten – darunter Labor- und Bildbefunde, Arzt- und Entlassbriefe oder OP-Berichte – in der Akte abzuspeichern.

Versicherte können sich über eine App ihrer Krankenkasse in die ePA einloggen, sind dazu aber nicht verpflichtet. Nur dann kann online festgelegt werden, welche Ärzte welche Daten sehen können (RND).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

DRK-Präsident kritisiert fehlende Bundesmittel für Bevölkerungsschutz-Notfallmodule

Katastrophenschutz
Katastrophenschutz / Foto: dts

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) warnt nach dem massiven Stromausfall in Berlin vor gravierenden Lücken im Bevölkerungsschutz. Hermann Gröhe kritisiert fehlende Investitionen des Bundes und verweist auf unzureichend finanzierte Notfallstrukturen, die für längere Krisenlagen nötig wären.

DRK-Präsident mahnt bessere Vorsorge an

Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), hat vor dem Hintergrund des massiven Stromausfalls in Berlin fehlende Investitionen des Bundes in den Bevölkerungsschutz beklagt. „Es wird in diesen Tagen deutlich, wie wichtig Ausweichmöglichkeiten und eine ausreichende Bevorratung an Materialien zur Bewältigung solcher Lagen sind“, sagte Gröhe dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Ein Beispiel seien mobile Betreuungsmodule, die bei einer noch länger andauernden Krisensituation zum Einsatz kommen könnten. „Durch sie könnten im Krisenfall jeweils 5.000 Personen wie in einer kleinen Stadt eigenständig versorgt werden – mit Wasser, Energie und Gesundheits- sowie sozialen Angeboten.“

Nur ein Bruchteil der geplanten Module finanziert

Nach den Worten von Gröhe würden deutschlandweit mindestens zehn solcher Module gebraucht, so sei es auch politisch vorgesehen gewesen. Ausfinanziert seien bislang jedoch nur anderthalb Module, sagte Gröhe dem RND. „Im aktuellen Bundeshaushalt sind keine Finanzmittel für weitere Module eingestellt“, kritisierte der frühere CDU-Politiker und Bundesgesundheitsminister.

Anfällige Infrastruktur und Bedeutung des Zivilschutzes

Der Stromausfall in Teilen Berlins zeige nach Einschätzung von Gröhe nochmals, wie anfällig die kritische Infrastruktur sei und welche Bedeutung der Schutz der Bevölkerung habe. „Der alleinige Blick auf das Militärische greift zu kurz. Der Zivil- und Katastrophenschutz ist ein zentraler Bestandteil für die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit und Teil der Daseinsvorsorge des Staates“, mahnte der DRK-Präsident.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

SPD kritisiert Reiche: Mehr Tempo bei Energiepolitik gefordert

Katherina Reiche
Katherina Reiche (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) mangelnde Geschwindigkeit bei der Umsetzung zentraler Vorhaben vorgeworfen. Der Sozialdemokrat verweist auf bereits beschlossene Entlastungen, fordert aber weitere Schritte etwa beim Industriestrompreis und beim Schutz kritischer Infrastruktur.

SPD-Fraktionschef fordert mehr Tempo von Energieministerin Reiche

Matthias Miersch kritisierte in der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) die Arbeit von Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU). „Wir haben viele Maßnahmen auf den Weg gebracht, die Früchte tragen werden. Etwa die Abschaffung der Gasumlage oder die Absenkung der Netzentgelte, die jetzt erst wirken“, sagte Miersch der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Zur Wahrheit gehört, dass noch mehr passieren muss. Beispielsweise beim Industriestrompreis und der Strompreiskompensation für unsere Wirtschaft“, mahnte der SPD-Fraktionschef.

Luft nach oben im Geschäftsbereich der Ministerin

„Diese Regierung ist noch kein Jahr lang im Amt. Dennoch sehe ich im Geschäftsbereich von Ministerin Reiche noch Luft nach oben“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Ich gehe davon aus, dass sie in diesem neuen Jahr mehr Geschwindigkeit bei der Umsetzung der Koalitionsvereinbarungen aufnehmen wird. Wir warten immer noch auf eine Kraftwerksstrategie, während die Energieministerin bei fachfremden Themen wie der Rente sehr umtriebig ist“, kritisierte Miersch in der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Mehr Schutz für kritische Infrastruktur gefordert

Mit Blick auf den Stromausfall in Berlin forderte Miersch einen besseren Schutz kritischer Infrastruktur. „Es braucht mehr Schutz von Einrichtungen wie Kraftwerken oder Leitungen und mehr Schutz von Daten darüber“, sagte Miersch der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Wir müssen das Kritis-Dachgesetz jetzt schnell durch das parlamentarische Verfahren bringen, um die Anforderungen an physischen Schutz unserer kritischen Infrastruktur zu erhöhen“, forderte der SPD-Fraktionschef in der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

SPD dringt auf umfassende Reform von Kranken- und Pflegeversicherung

Arztpraxis für
Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch dringt auf umfassende Reformen im Gesundheitssektor und stellt dabei das Verhältnis von privater und gesetzlicher Pflege- und Krankenversicherung in Frage. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ fordert er ein Ende des Zwei-Klassensystems und eine gerechtere Finanzierung der Krankenkassen.

Forderung nach Strukturreformen im Gesundheitssystem

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat umfangreiche Reformen im Gesundheitssektor angemahnt. „Die zuständige Kommission erarbeitet Optionen, die zeitnah in diesem Jahr vorliegen sollen. Wir als SPD-Fraktion können uns sehr weitreichende Strukturreformen zwischen privater und gesetzlicher Pflege- und Krankenversicherung vorstellen“, sagte Miersch der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Ende des Zwei-Klassen-Systems als Ziel

„Das Zwei-Klassensystem muss ein Ende haben. Das findet auch immer wieder großen Anklang in Meinungsumfragen. Jetzt haben wir die Chance zu diskutieren, wie wir die Finanzierung der Krankenkassen gerechter und langfristig stabil gestalten“, mahnte Miersch in der „Rheinischen Post“.

Beteiligung der Privatversicherungen und Milliarden-Einsparpotenzial

Miersch sprach sich zudem für eine stärkere Beteiligung der privaten Krankenversicherungen an laufenden Reformvorhaben aus. „Wir sollten auch diskutieren, ob sich die Privatversicherungen ausreichend an der Krankenhausreform beteiligen. Da gibt es keinen angemessenen Strukturausgleich augenblicklich, den es eigentlich geben müsste“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“. „Solche strukturellen Veränderungen gehören auf die Tagesordnung und könnten Milliarden einsparen. Eine Praxisgebühr würde die Falschen treffen. Das braucht es nicht“, sagte Miersch.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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SPD plant Reform: Höhere Steuern auf sehr große Erbschaften

Matthias Miersch
Matthias Miersch (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch dringt auf eine Reform der Erbschaftsteuer und kündigt einen Gesetzentwurf für eine fairere Besteuerung sehr hoher Erbschaften an. Die SPD will nach seinen Worten 2026 als „Reformpartei“ auftreten und dabei sowohl Entlastungen für kleinere Einkommen als auch eine Neuregelung der Erbschaftsteuer vorlegen.

Miersch kündigt Erbschaftsteuerreform an

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat eine fairere Besteuerung sehr hoher Erbschaften angemahnt und eine zügige gesetzliche Neuregelung in Aussicht gestellt. „Die SPD wird 2026 die Reformpartei. Dazu gehören Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen, aber auch eine faire Erbschaftssteuerreform“, sagte Miersch der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Der SPD-Politiker verwies darauf, dass in Karlsruhe eine Entscheidung zur Erbschaftsteuer erwartet werde. „Das Bundesverfassungsgericht wird voraussichtlich im ersten Quartal ein Urteil dazu fällen, sodass eine Reform nötig wird. Unabhängig vom ausstehenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts wollen wir ein ausgewogenes Konzept einbringen, das fair und zukunftsfest ist“, kündigte der SPD-Fraktionschef an, wie die „Rheinische Post“ berichtete.

„Reiche Erben müssen sich mehr am Gemeinwohl beteiligen“

Mit Blick auf sehr große Vermögen bekräftigte Miersch das Ziel höherer Belastungen. „Und ja, wonach auch sehr hohe Erbschaften stärker als bislang besteuert werden. Reiche Erben müssen sich mehr am Gemeinwohl beteiligen, das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Bislang gibt es viel zu viele Schlupflöcher, sodass normale Erben besteuert werden, Super-Erben sich aber drücken können. Das wird die SPD konkret angehen“, sagte Miersch der „Rheinischen Post“.

Kritik an Gegenargumenten der Wohlhabenden

Auf die Frage, ob eine höhere Steuerlast nicht positive Wirtschaftseffekte anderer Maßnahmen abwürgen würde, wies Miersch entsprechende Bedenken zurück. „Das ist ein totgerittenes Gegenargument der Wohlhabenden in Deutschland. Andere Länder machen es vor, wie man Betriebe schont und dennoch extreme Erbschaften und Vermögen gerechter besteuert“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Dabei gehe es nicht um kleinere Nachlässe, sondern um sehr große Vermögen, betonte der SPD-Fraktionschef. „Es geht ja nicht um eine geerbte Eigentumswohnung oder das Elternhaus. Wir reden hier über hohe Millionensummen.“ Man werde das Konzept bald vorstellen, so Miersch laut „Rheinischer Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Anschlag auf Berliner Stromnetz beschäftigt Bundestag und Kontrollgremium

Deutscher Bundestag
Deutscher Bundestag (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Ein Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung mit einem großflächigen Stromausfall soll in der kommenden Woche den Innenausschuss des Bundestages beschäftigen. Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) haben sich Union und SPD darauf verständigt, den Vorfall auf die Tagesordnung zu setzen.

Innenausschuss und Kontrollgremium befassen sich mit Anschlag

Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz mit einem weitreichenden Stromausfall im Stadtgebiet soll in der kommenden Woche auch den Innenausschuss des Bundestages beschäftigen. Wie die „Rheinische Post“ (Mittwoch) unter Berufung auf Unionskreise berichtet, haben sich Union und SPD darauf verständigt.

Es sei überdies „nicht unwahrscheinlich“, hieß es weiter, dass der Brandanschlag auch Thema im geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) für die Kontrolle der Geheimdienste werde. Zu der Tat hatte sich die sogenannte „Vulkangruppe“ bekannt. Spekulationen gehen aber auch in andere Richtungen.

Henrichmann warnt vor Verwundbarkeit der Infrastruktur

Der Vorsitzende des PKGr, Marc Henrichmann (CDU), sagte der „Rheinischen Post“: „Der Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung im tiefsten Winter zeigt, wie verwundbar unsere kritische Infrastruktur ist.“ Mittlerweile gebe es fast täglich hybride Angriffe. „Was diese Angriffe so gefährlich macht, ist, dass sie nur schwer den Tätern zuzuordnen sind.“

Der CDU-Politiker ergänzte: „Unsere Infrastruktur darf nicht länger bis ins Detail offenliegen. Allumfassende Transparenz ist unter den heutigen Bedingungen zu einem echten Sicherheitsrisiko geworden.“ Auch das Parlamentarische Kontrollgremium müsse dabei alle Arten von Sabotage im Blick behalten, „um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen“, so Henrichmann.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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