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Immer mehr Diebstähle von Fahrradzubehör in Osnabrück

E-Bike (Symbolbild)
E-Bike (Symbolbild)

Die Zahl der Diebstähle von Fahrradzubehör nimmt in Osnabrück zu. Die Polizei rät deshalb, alle abnehmbaren Teile wie Akku, Bordcomputer & Co. nach dem Parken mitzunehmen.

Die Polizei Osnabrück registriert aktuell einen Anstieg von Diebstählen, in denen es Täter offenbar auf E-Bike Displays abgesehen haben. Aber auch anderes Zubehör wie batteriebetriebene Stecklichter werden aktuell häufig entwendet.

Abnehmbare Teile mitnehmen

Aus diesem Grund rät die Polizei, alle abnehmbaren Teile wie Akku, Bordcomputer beziehungsweise Display, Navi etc. beim Abstellen des Fahrrads mitzunehmen. Darüber hinaus sollte der Abstellort des Rades beleuchtet und gut einsehbar sein.

Wer einen Diebstahl in der Hasestadt beobachtet, sollte den Notruf unter 110 wählen. Dort melden, wo das Rad aktuell gestohlen wird und möglicherweise auch die Fluchtrichtung des Täters angeben.

AFP

Mehr Wohnraum in der Osnabrücker Innenstadt – Stadt plant Reihe „Zuhause im Zentrum“

Bierstraße Osnabrück / Foto: Schulte
Bierstraße Osnabrück / Foto: Schulte

Der Wohnraum in der Hasestadt ist knapp, in der Innenstadt geht seit Jahren die Handel- und Gastronomieszene zurück – und das Wohnen wird dort beliebter. Mit Osnabrückerinnen und Osnabrückern will die Stadt nun in der mehrwöchigen Veranstaltungsreihe „Zuhause im Zentrum“ ins Gespräch kommen und vor allem die Frage klären: Wie wollen wir zukünftig in der Innenstadt trotz steigender Immobilienpreise leben?

Derzeit leben rund 10.000 Menschen in der Osnabrücker Innenstadt, nach dem Stadtteil Schinkel hat das Stadtzentrum damit die höchste Bevölkerungsdichte pro Fläche. „Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die Innenstadt der Schwerpunktraum mit dem größten Potenzial ist“, sagt Magdalena Knappik, Leiterin Stadt- und Regionalentwicklung der Stadt Osnabrück. Insbesondere in der Corona-Pandemie sei der „Einzelhandel als Nutzung schlechthin“ zurückgegangen. Derzeit seien dort über 600 neue Wohnungen geplant.

Um deshalb mit Osnabrückerinnen und Osnabrückern zu schauen, wie Osnabrücks Zentrum mit zehn verschiedenen Quartieren entwickelt werden kann, startet ab Dienstag (24. Januar) die Veranstaltungsreihe „Zuhause im Zentrum“. Geplant sind neben einem Infostand auf dem Wochenmarkt auch Filmabende und Stadtspaziergänge. Hier will die Stadt interaktiv und dialogisch über die Nutzung der Obergeschosse in Einkaufspassagen, Aufstockung oder Neubauten informieren und diskutieren. Insbesondere für Aufstockung gebe es laut Hermann Kuhl von der Osnabrücker Agentur Kuhl|Frenzel „massig Potenzial“. So verspreche man sich von der Reihe nicht nur Impulse und Ideen, sondern darüber hinaus auch mit Eigentümern ins Gespräch zu kommen.

Bis ins Iduna Hochhaus hinauf

Am Dienstag (24. Januar) stehen von 12 bis 16 Uhr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt auf dem Wochenmarkt an der Johanniskirche und stellen aktuelle Stadtentwicklungsprogramme vor. Am Samstag (28. Januar) sind sie von 10 bis 14 Uhr auf dem Wochenmarkt an der Großen Domsfreiheit zu finden. Das sei für die Verwaltung nach Knappik „mal etwas anderes und proaktiv“. Vom 3. Februar bis zum 3. März gibt es dann vier Stadtspaziergänge zu geplanten Bauten wie den Johannishöfen oder dem derzeit gebauten Wohnquartier an der Möserstraße. Ein Highlight: Zum Abschluss geht es dann am 3. März hoch hinaus auf das Iduna Hochhaus, um den Blick über und auf die Stadt zu richten. An jedem Spaziergang können 25 Personen teilnehmen, eine Anmeldung ist telefonisch unter 0541 323 2307 oder per Mail möglich. Knappik betont, dass die Formate nicht explizit für Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt seien, sondern alle – ob jung oder alt – ihren Bedarfen eine Stimme geben können.

Parallel zu dem Veranstaltungsformat läuft eine Online-Umfrage, die unter anderem nach Qualitäten der Innenstadt sowie Optimierungspotenzialen fragt. Erste Ergebnisse der Veranstaltungsreihe sowie der Umfrage sollen dann am 8. März im nächsten Bürgerforum Innenstadt vorgestellt werden, um dann gemeinsam neue Impulse für die Stadt zu erarbeiten.

Das vollständige Programm gibt es auf der Webseite der Stadt Osnabrück.

AFP

Faeser bietet Kiew nach Hubschrauberabsturz Hilfe bei Aufklärung an

Foto: Nancy Faeser, über dts Nachrichtenagentur

Berlin/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Hubschrauberabsturz in der Nähe von Kiew, bei dem am Mittwoch unter anderem der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj ums Leben kam, hat die Bundesregierung Hilfe bei der Aufklärung angeboten. Ein entsprechendes Angebot habe sie dem ukrainischen Botschafter Oleksij Makejew unterbreitet, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD).

Der Botschafter habe ihr gesagt, dass die Ursachen noch unklar seien und jetzt untersucht würden. Mit ihrem Amtskollegen Monastyrskyj habe sie einen „engen Partner“ verloren. „Wir waren seit Kriegsbeginn in gutem, engem Kontakt“, so Faeser. „Ich habe Denys Monastyrskyj als tatkräftigen, mutigen, starken, noch jungen Innenminister erlebt, der für all den Mut stand, mit dem die Ukraine sich gegen den barbarischen russischen Krieg wehrt.“

Bei dem Hubschrauberabsturz kamen aktuellen Angaben zufolge mindestens 18 Menschen ums Leben, darunter Monastyrskyj, Vize-Innenminister Jehwhenij Jenin, ein Staatssekretär sowie drei Kinder. Der Helikopter war in einem Wohngebiet bei einem Kindergarten abgestürzt. Mindestens 29 Menschen wurden verletzt, darunter 15 Kinder.

AFP

Nachfolger vom Elle’s: Kleine Auszeit zieht in die Redlingerstraße in Osnabrück

Die kleine Auszeit von außen. / Foto: Emrich
Die kleine Auszeit von außen. / Foto: Emrich

Nachdem das Elle’s in der Redlingerstraße ein Jahr lang leer stand, eröffnet am Samstag (28. Januar) die Kleine Auszeit. Damit erweitern sie die Kultstraße um ein Café, Bar und Bistro-Angebot.

Endlich gibt es einen Nachmieter für das ehemalige Elle’s in der Redlingerstraße. Die Kleine Auszeit hat bereits ein Lokal in Westerkappeln, nun wollen die Besitzer ihr Konzept um den Standort in der Redlingerstraße erweitern.

Ein Einblick in die kleine Auszeit. / Foto: Emrich
Ein Einblick in die kleine Auszeit / Foto: Emrich

„Alles kann, nichts muss“

Laut Inhaberin Anna Schwendich hätten 72 Unternehmer Interesse an der begehrten Lokalität in der Osnabrücker Kultstraße geäußert. „Mein Lebensgefährte hat zufällig gesehen, dass ein Nachmieter fürs Elles gesucht wird, weshalb wir es uns spontan angeschaut haben“, erzählt Schwendich. Sie liebe den Flair der Redlingerstraße, alles sei ungezwungen und locker. So solle es auch in der Kleinen Auszeit sein. Ganz nach dem Motto: „Alles kann, nichts muss.“ Eröffnet wird das Café mit professionellem Barista am Samstag (28. Januar) ab 9:30 Uhr.

Ab dem 28. Januar gibt es hier täglich ab 9:30 Uhr Speisen und Getränke. / Foto: Emrich
Ab dem 28. Januar gibt es hier täglich ab 9:30 Uhr Speisen und Getränke. / Foto: Emrich

Rundum die Uhr versorgt

Schwendich bietet in der Kleine Auszeit dann eine große Auswahl an Getränken und Speisen an. So wird es neben Kaffee und Limo auch Bier und Wein geben. Das Café öffnet bereits um 9:30 Uhr für Frühstück, mittags gibt es dann Suppen oder Eintöpfe. Nachmittags können die Gäste selbstgebackene Kuchen oder Brot essen und Schluss ist dann um 23:30 Uhr.

AFP

DAX tritt am Mittag auf der Stelle – Hannover Rück vorn

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX wie zum Vortagesschluss mit rund 15.190 Punkten berechnet.

An der Spitze der Kursliste standen die Aktien der Hannover Rück, von Airbus und der Deutschen Post. Abschläge gab es unter anderem bei den Papieren von Continental, Vonovia und Merck. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0864 US-Dollar (+0,65 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9204 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen weiter deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 87,35 US-Dollar. Das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

AFP

Ifo: Bautätigkeit in Europa wächst künftig schwächer

Foto: Baustelle, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts wird die Bautätigkeit in Europa in den Jahren 2023 bis 2025 schwächer wachsen. Im Zeitraum 2023 bis 2024 werde sie voraussichtlich um insgesamt fast drei Prozent abnehmen und erst 2025 wieder leicht zulegen, teilte das Institut am Mittwoch mit.

Für das laufende Jahr wird demnach ein Rückgang des Neubauvolumens um zwei Prozent erwartet. Ursache dafür seien die vielfältigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, so die Forscher. An den Einbußen im Bestandssektor in den Jahren 2023 und 2024 habe dagegen die Absenkung der zuletzt „äußerst freigiebigen“ staatlichen Sanierungsförderung in Italien maßgeblichen Anteil. „In den meisten europäischen Ländern dürfte allerdings der zurückliegende Energiepreisschock dazu führen, dass mehr in die Wohnungsbestände investiert wird“, sagte Ifo-Experte Ludwig Dorffmeister. „Das Tiefbauvolumen wird von einer Reihe großer Herausforderungen getragen“, fügte er hinzu. Notwendige Investitionen in die Energieversorgung, den Ausbau von Transportwegen und in öffentliche Verkehrsangebote lassen den Tiefbau laut Ifo 2023 um 2,9 Prozent steigen, 2024 um 1,8 Prozent und 2025 um 2,2 Prozent. Die größten Zuwächse werden für Italien, Norwegen, die Slowakei und Polen erwartet. Nur in Finnland wird der Markt schrumpfen. Das Ifo beruft sich bei den Prognosen auf Berechnungen der Forschergruppe Euroconstruct, wo das Institut auch selbst Mitglied ist.

AFP

Israels Ex-Justizminister Sa’ar kritisiert geplante Justizreform

Foto: Israelische Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere israelische Justizminister Gideon Sa’ar sieht die geplante Justizreform der Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu kritisch. Die vorgesehene Schwächung des Obersten Gerichtshofs würde dazu führen, dass es „keine gerichtliche Kontrolle, keine verfassungsmäßige Kontrolle der Gesetzgebung“ mehr geben werde, sagte der konservative Politiker, der selbst bis 2020 Mitglied von Netanjahus Likud-Partei war, der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Und das sei „sehr problematisch“. Den im Netanjahu-Lager verbreiteten Vorwurf, der israelische Oberste Gerichtshof sei von linksliberaler Ideologie beherrscht, nannte Sa’ar „völlig falsch“. Dass das Kabinett Netanjahu das Verfahren der Richterberufung ändern wolle, habe ganz andere Gründe: „Für das, was die Regierung jetzt vorhat, gibt es nur ein Motiv: die hundertprozentige politische Kontrolle über die Wahl der Richter.“ Sa’ar legte nahe, dass Netanjahus Interesse an einer Schwächung der Justiz mit dem Strafverfahren zu tun habe, welches gegen den Regierungschef wegen Korruptionsdelikten anhängig ist: „In der Vergangenheit hat Netanjahu Vorschläge wie die, über die heute gestritten wird, immer blockiert.“

Alles, was er heute unterstütze, habe er in der Vergangenheit abgelehnt. „Und die einzige Änderung, die ich zwischen damals und heute erkenne, ist das Strafverfahren gegen ihn.“ Zu der Frage, ob Israel autoritäre Züge entwickeln könnte, sagte Sa’ar: „Ich möchte keine Vergleiche mit anderen Ländern anstellen. Aber ich kann sagen, dass ich mir Sorgen um die Zukunft der Demokratie in Israel mache.“

AFP

Bericht: 29,5 Milliarden Euro aus WSF bislang ausgegeben

Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund hat inzwischen rund 29,5 Milliarden Euro der im Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hinterlegten 200 Milliarden Euro ausgegeben. Das geht aus einer als Verschlusssache eingestuften Auflistung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, über die das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) berichtet.

Mit dem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als „Doppelwumms“ bezeichneten Geld aus dem WSF sollen Hilfen anlässlich der Energiekrise finanziert werden. 8,5 Milliarden Euro der bislang ausgegebenen Mittel wurden für die Gas-Soforthilfe abgerufen. Im Dezember hatte der Bund Gasverbraucher unterstützt, indem der Staat Kompensationszahlungen an Gasversorger leistet und diese dafür von ihren Kunden den Dezember-Abschlag nicht einziehen. Die 8,5 Milliarden wurden an die staatliche Förderbank KfW überwiesen. Bei der KfW sind laut dem Dokument aus dem Wirtschaftsministerium 2.202 Anträge von Energieversorgern eingegangen. In 1.837 hat die KfW die Erstattung bislang überwiesen, insgesamt wurde zum jetzigen Stand ein Betrag von 3,69 Milliarden Euro abgerufen. Der Großteil der bislang aus dem WSF abgeflossenen Mittel ist für die Verstaatlichungen der Energieversorger Uniper und SEFE genutzt worden. Für die Beteiligung am kriselnden Gas-Importeur Uniper wurden laut Auflistung bislang 14 Milliarden Euro ausgegeben. Für die Übernahme von SEFE, der früheren russisch kontrollierten Gazprom Germania, wurden 6,3 Milliarden Euro aus dem WSF genutzt. Laut der Auflistung werden schätzungsweise 703 Millionen Euro aus dem WSF für Zinszahlungen im Zuge der Kreditaufnahme benötigt.

AFP

Hessens Wirtschaftsminister ruft Klimabewegung zur Mäßigung auf

Foto: Protestler an der Abbruchkante bei Lützerath, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Hessens Vize-Ministerpräsident Tarek Al-Wazir (Grüne) hat die Klimabewegung nach den Protesten von Lützerath zur Mäßigung aufgerufen. „Niemand darf sich über das Gesetz stellen“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Er habe Angst davor, dass die Verzweiflung, die manche spürten, zu „furchtbaren Dingen“ führen könnte. „Als Kind wurde ich oft mitgenommen auf Proteste gegen die Startbahn West am Frankfurter Flughafen. Ich habe gesehen, wie sich die Konfrontation hochgeschaukelt hat. Am Ende sind zwei Polizisten erschossen worden.“

Al-Wazir sprach sich zugleich dafür aus, mögliches Fehlverhalten der Polizei bei den Ereignissen in Lützerath zu untersuchen und gegebenenfalls zu ahnden. „Aber pauschal `Polizeigewalt` zu rufen und die Beamten zu dämonisieren, das hilft niemandem. Auch in jeder Uniform steckt ein Mensch“, sagte der Grünen-Politiker, der seit 2014 Hessens Wirtschaftsminister in einer schwarz-grünen Regierung ist. Auf die Frage, ob die Proteste den Grünen schaden würden, antwortete Al-Wazir: „Positiv gesagt: Die Wut vor allem auf uns zeigt ja immerhin, dass die Klimabewegung Hoffnung in die Grünen setzt.“

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Mit smarter Technik können erste Bäume in Osnabrück passend bewässert werden

(von links) Schüler Lasse Budke, Schulleiterin Ute Wielange, Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Martin Kuppelmayr (SWO Netz) und Daniel Mentrup von iotec freuen sich über die Pflanzensensorik am EMA -Gymnasium. / Foto: Emrich
(von links) Schüler Lasse Budke, Schulleiterin Ute Wielange, Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Martin Kuppelmayr (SWO Netz) und Daniel Mentrup von iotec freuen sich über die Pflanzensensorik am EMA -Gymnasium. / Foto: Emrich

Im Rahmen des Biologie-Unterrichtes sowie des Seminarfaches Umweltschutz haben Schülerinnen und Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA) in Osnabrück bei einem Projekt der Smart City mitgeholfen. Sie haben die Pflanzensensorik zur bedarfsgerechten Bewässerungen von Jungbäumen getestet.

Am EMA-Gymnasium wurden vier Jungbäume, die vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) gespendet wurden, sowie eine Sensorik eingepflanzt. Mithilfe eines QR Codes kann nun überprüft werden, wie es den Bäumen geht. Wer den Code scannt, gelangt zu einer Webseite, die anzeigt, wie es um den aktuellen Wasserstand in unterschiedlichen Bodentiefen der Pflanze steht. Wenn der Link einmal gespeichert ist, lassen sich die Baumdaten auch vom Sofa abrufen.

Mit Sensorik bedarfsgerecht gießen

Interessierte erfahren, wie lange der Wasservorrat die Pflanze versorgt und mithilfe von Niederschlagsvorhersagen, wann diese das nächste Mal bewässert werden muss. Hierbei benötigt nicht jeder Baum einen eigenen Sensor, sondern nahegelegene Bäume teilen sich einen. „Durch häufiger auftretenden Starkregenereignisse sowie anhaltenden Hitzeperioden wird der Wasserhaushalt des Bodens zunehmend beeinträchtigt“, erklärt Martin Kuppelmayr von der SWO Netz GmbH.

Mithilfe von kleinen QR Codes an den Jungbäumen lassen sich die Werte aufrufen / Foto: Emrich
Mithilfe von kleinen QR Codes an den Jungbäumen lassen sich die Werte aufrufen. / Foto: Emrich

Dieses Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaft, Stadt und der Schule hat laut Oberbürgermeisterin Katharina Pötter einen „Mehrwert für die Stadt Osnabrück“. Man könne das Bäume-Sterben vermeiden, das Klima schützen und die Ressource Wasser sparen. Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs des Osnabrücker Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums haben so in Zusammenarbeit mit der SWO Netz und der Osnabrücker iotec GmbH einen Beitrag zur Smart City Osnabrück geleistet.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Probephase, neben den Bäumen am EMA-Gymnasium befindet sich diese Pflanzensensorik ebenfalls an Bäumen nahe der Nackten Mühle in Osnabrück. So können Schülerinnen und Schüler im Unterricht nicht nur mit den Schulbuchwerten, sondern auch lokalen Werten an der Schule und Vergleichswerten von der Nackten Mühle arbeiten. Gestiftet wurde die Sensorik von Stadt, Stadtwerken und SWO Netz, die wiederum von den Gelder für das Projekt „Smart Region“ des Bundesministerium des Innern profitieren.

AFP