Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Unmittelbar vor Beginn der Tarifrunde im öffentlichen Dienst weist die Präsidentin und Verhandlungsführerin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände VKA, Karin Welge (SPD), die Gewerkschaftsforderung von 10,5 Prozent Gehaltserhöhung und mindestens 500 Euro pro Beschäftigten entschieden zurück. „Das können wir so nicht leisten und viele andere Kommunen auch nicht“, sagte Welge, die zugleich Oberbürgermeisterin von Gelsenkirchen ist, dem „Spiegel“.
Die Kommunen seien von der Inflation und den derzeit hohen Energiepreisen genauso betroffen wie ihre Beschäftigten. Sie hält die Forderung in dieser Gesamthöhe daher für unangemessen. „Wir haben die unglückliche Situation, dass durch die vielen notwendigen finanziellen Hilfsmaßnahmen des Staates seit der Coronakrise der Eindruck entstanden ist, Geld sei heute und auch morgen unendlich verfügbar. Ich bin ausdrücklich nicht dieser Auffassung“, sagte die VKA-Präsidentin. Sie bezeichnete sich als „ausgemachte Freundin eines gesunden Gewerkschaftslobbyismus“, die Tarifautonomie habe sich bewährt. Aber nun gehe es um gemeinsame Verantwortung. „Wenn wir in den Abschlüssen überzeichnen, werden wir weniger der notwendigen Investitionen in die Zukunft leisten können“, sagte Welge. Sie hoffe dennoch, bis Ende März zu einer Einigung zu kommen: „In Zeiten des Krieges in Europa sollten wir bei aller notwendigen Auseinandersetzung von der ritualisierten Dramaturgie solcher Runden Abstand nehmen.“ Am 24. Januar findet in Potsdam die erste Verhandlungsrunde für die 2,5 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen statt.
Foto: Bundesnachrichtendienst, über dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesnachrichtendienst (BND) ist wegen hoher Verluste der ukrainischen Armee beim Kampf um die strategisch wichtige Stadt Bahmut im Osten des Landes alarmiert. Laut eines Berichts des „Spiegel“ informierte der Auslandsnachrichtendienst diese Woche Sicherheitspolitiker des Bundestags in einer geheimen Sitzung darüber, dass die ukrainische Armee bei Kämpfen mit den russischen Invasoren derzeit täglich eine dreistellige Zahl an Soldaten verliere.
Der BND warnte, dass die Einnahme von Bahmut durch die Russen erhebliche Folgen hätte, da Russland damit weitere Vorstöße ins Landesinnere möglich würden. Der BND berichtete zudem, dass die russische Armee bei Bahmut mit gnadenloser Härte vorgehe. In dem Briefing hieß es, Russland werfe derzeit Soldaten wie Kanonenfutter nach vorn, hohe Verluste der eigenen Streitkräfte spielten bei der Kriegstaktik der Russen offenbar keine Rolle.
München (dts Nachrichtenagentur) – Die grüne Münchner Bürgermeisterin Katrin Habenschaden kritisiert die Bundesregierung dafür, den öffentlichen Nahverkehr nicht ausreichend zu fördern. „Ich appelliere an FDP-Verkehrsminister Wissing, die Städte und Gemeinden bei der Verkehrswende nicht länger im Regen stehen zu lassen“, sagte die Stellvertreterin des Oberbürgermeisters dem „Spiegel“.
„Die Finanzhilfen des Bundes sind im Verhältnis zu den Kosten, die auf die Kommunen zukommen, völlig unzureichend“, warnt Habenschaden. Die nötigen Ausgaben gingen selbst für eine wohlhabende Stadt wie München „weit über unsere finanzielle Schmerzgrenze hinaus“. Fünf Milliarden müsse man in den kommenden Jahren allein in den U-Bahn-Bau investieren, weitere Millionen in neue Trambahnen und Radwege. Dem stünden Fördermittel von bundesweit einer Milliarde pro Jahr gegenüber. Ab 2025 wird die Förderung über die Gemeindeverkehrsfinanzierung bei zwei Milliarden pro Jahr liegen. Die Kritik spiegelt eine härtere Gangart der Bundesgrünen gegenüber dem liberalen Koalitionspartner in der Verkehrspolitik wider, etwa beim Straßenbau oder bei Dienstwagen. Ohne einen Paradigmenwechsel bei der ÖPNV-Förderung seien „unsere Klimaziele nicht zu erreichen“, so Habenschaden.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP, die selbst das Finanzministerium besetzt, fordert nun, Bürger bei einer Verletzung der Ende Januar ablaufenden Frist für die Grundsteuererklärung nachsichtig zu behandeln. „Angesichts der bei Weitem noch nicht vollständigen Abgaben appellieren wir an die Bundesländer, auch nachträgliche Einsendungen zu ermöglichen und kulant mit Fristverletzungen umzugehen“, sagte der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Markus Herbrand, dem „Spiegel“.
Aus der Union gab es zuletzt ähnliche Forderungen. Durch eine parlamentarische Anfrage der CDU kam zudem heraus, dass der Bund die Erklärungen für seine eigenen Liegenschaften erst bis Ende September abgeben wird. Kritik der Union an der Bundesregierung weist Herbrand jedoch zurück. „Es ist erschreckend, welche Kapriolen das Kurzzeitgedächtnis der Union schlägt“, so der Liberale. Ein Gesetz zu kritisieren, „das man selbst maßgeblich mitbestimmt und gegen deutliche Kritik von Fachverbänden und uns Freien Demokraten in der GroKo durchgedrückt hat, ist schon mehr als abenteuerlich“.
Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im traditionsbewussten Auswärtigen Amt bahnt sich eine kleine Revolution in der Personalpolitik an. Die Leitung um Ministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat beschlossen, eine neue nicht- diplomatische Laufbahn ohne zwingende Auslandseinsätze einzurichten, berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe.
Die „nicht-technische Verwaltungslaufbahn“ soll Experten anlocken, die bislang von der Aussicht abgeschreckt wurden, alle paar Jahre in ein anderes Land ziehen zu müssen. Durch die Rotation von Diplomaten gehe dem Außenministerium regelmäßig Fachwissen verloren, heißt es. Derzeit speisen alle Abteilungen Vorschläge ein, welche Stellen für die zusätzlich geschaffene Laufbahn geeignet sein könnten. Es geht unter anderem um Fachleute für Humanitäre Hilfe, Klimaaußenpolitik, Rüstungsexportkontrolle, Haushalt oder Datenschutz.
Zunächst sollen in diesem Jahr zwischen 40 und 60 Stellen ausgeschrieben werden. Die Idee kursiert im Auswärtigen Amt schon länger, im vergangenen Jahr wurde jedoch der Druck größer, nachdem Baerbock eine neue Abteilung für Klimaaußenpolitik mit Experten aus dem Umweltministerium gegründet hatte. Diese klagen zum Teil über mangelnde Aufstiegschancen, da das bestehende Rotationsprinzip die Stellenbesetzungen dominiert. Der Personalrat des Ministeriums habe sich seit Jahren für eine weitere Laufbahn eingesetzt, bestätigt der Vorsitzende Karsten Tietz.
In Zeiten des Fachkräftemangels wäre es „Wahnsinn“, sich bei der Rekrutierung für allgemeine Verwaltungsaufgaben im Inland auf Kandidateh zu beschränken, die mehrere Fremdsprachen beherrschen und auch in Bagdad, Kiew oder im Sudan eingesetzt werden könnten, sagte er.
Luisa Köhler auf der Berliner Fashion Week 2023. / Foto: Getty for Nowadays.
Die Berliner Fashion Week, die vom 16. bis 21. Januar stattfindet, ist das Mode-Highlight des Jahres. Mit dabei war in diesem Jahr die OsnabrückerinLuisa Köhler. Die 21-Jährige lief am 17. Januar für die international bekannte Designerin Rebekka Ruétz.
Mit 17 Jahren wurde die gebürtige Osnabrückerin im Zalando-Outlet in Münster von einem Modelscout aus Hamburg angesprochen. Doch die Schülerin wollte sich erst einmal auf ihr Abitur konzentrieren, weshalb sie das Angebot nicht annahm. 2019 wurde sie dann von der „Addicted to Models“ Agentur in Wien unter Vertrag genommen. Diese verschaffte ihr letzendlich auch den Job auf der Berliner Fahion Week.
„Es ging alles ganz schnell“
Schon vor der Fashion Week hatte Köhler bereits einige Jobs: Zum einen war sie Model für Reebok in der Photo Vogue oder hatte Kampagnen auf Ibiza, aber auch in TV-Spots konnte man das Model sehen. Generell seien Models viel unterwegs und immer auf Abruf, weshalb „es umso schöner ist, immer mal wieder zurück nach Osnabrück zu meiner Familie zu kommen“, so Köhler.
Luisa Köhler auf der Berliner Fashion Week 2023. / Foto: Getty for Nowadays.
Für ihren Beruf zog das internationale Model neun Monate nach Mailand. „Die Konkurrenz war groß, dennoch konnte ich viele Jobs ergattern“, erinnert sich die Osnabrückerin. Kurz darauf kam das Angebot der Berliner Fashion Week. „Auf der Fashion Week war es super aufregend. Es war total spannend da zu sein. Die Atmosphäre Backstage war total lieb und es war schön, auch mal wieder Deutsch sprechen zu können.“ Sonst verständige sich das Model hauptsächlich auf Englisch oder Italienisch.
Viele prominente Gäste
Zusammen mit vielen bekannten Models, unter anderem der ehemaligen GNTM-Gewinnerin Toni Loba, lief sie schließlich auf der Fashion Week und konnte die Zuschauer begeistern. Im Publikum saßen viele bekannte Influencer oder auch Schauspielerinnen und Schauspieler wie Jella Haase.
Chefarzt Dr. Florian Ulrichs präsentiert Paul. / Foto: Guss
Das Christliche Kinderhospital Osnabrück (CKO) baut ein Reanimationszentrum für Frühgeborene auf. Kernstück des Zentrums ist Paul, ein Frühchen-Simulator, der Ärzteteams künftig besser auf Frühgeburten vorbereiten soll. Profitieren soll nicht nur das CKO.
Im vergangenen Jahr erblickten im CKO insgesamt 49 Babys mit einem Gewicht von unter 1.250 Gramm das Licht der Welt – eine für ein Reanimationszentrum verhältnismäßig hohe Zahl. Gemessen an der Anzahl aller Geburten sei diese Zahl dennoch sehr gering, erklärt Michael Richter, Geschäftsführer des CKO. Auch aufgrund der wenigen praktischen Übungsmöglichkeiten sind die Frühgeburten dabei auch für erfahrene Ärzteteams eine große Herausforderung. Alle Handgriffe müssen präzise aufeinander abgestimmt sein und lebenswichtige Entscheidungen binnen weniger Sekunden getroffen werden. „Daher ist es für uns umso wichtiger, dass das gesamte Team auf das seltene Phänomen vorbereitet ist.“
Paul soll auf den Ernstfall vorbereiten
Um künftig besser proben zu können, baut das CKO derzeit ein Reanimationszentrum für Frühgeborene auf. In Zukunft sollen dort nicht nur Ärzteteams des Osnabrücker Zentrums besser vorbereitet werden, sondern Teams aus der ganzen Region. Kernstück des Zentrums ist ein Frühchen-Simulator, der auf den Namen Paul hört. Paul ist eine 35 Zentimeter große und 1.000 Gramm schwere Puppe – Maße, die einem Frühchen der 27. Schwangerschaftswoche, also mehr als drei Monate zu früh geboren, entsprechen.
Paul im Inkubator / Foto: Guss
Insgesamt drei Bildschirme stehen den Ärzteteams bei der Arbeit an Paul zur Verfügung. / Foto: Guss
„Im Rahmen einer Frühgeburt kommt es oft zu verschiedenen Begleiterkrankungen. Paul soll künftig dabei helfen, diese Fälle durchzutrainieren“, erklärt Richter den Nutzwert der Puppe. „Paul gibt uns die Möglichkeit, permanent die Erstversorgung oder den Fall der Wiederbelebung zu proben. So können wir mehrere Szenarien simulieren und die bestmögliche Versorgung im Ernstfall gewährleisten“, ergänzt CKO-Chefarzt Dr. Florian Ulrichs. Dem Ärzteteam stehen dazu insgesamt drei Bildschirme zur Verfügung – auf zweien wird der Zustand des Frühchens überwacht, auf dem weiteren kann beispielsweise simuliert werden wie ein Frühchen auf Medikamente reagiert. Teil des Simulators ist zudem ein Stethoskop, das zu erkennen gibt, wie sich ein Herz in verschiedenen Szenarien anhört.
Positives Feedback schon vor dem ersten Training
Eine Einweisung der CKO-Teams und erste Trainings stehen zwar noch aus, dennoch zieht Ulrichs bereits ein positives Feedback: „In der Handhabung fühlt sich die Puppe sehr realistisch an.“ In Deutschland sind bisher nur wenige solcher Puppen im Einsatz. „Im Norden sind wir soweit das einzige Zentrum mit einer Puppe, als nächstes kommt Köln. Auch das Universitätsklinikum in Münster hat eine Puppe bestellt, aber noch nicht erhalten“, weiß Ulrichs.
Finanziert wurde Paul durch die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, die neben den Beschaffungskosten von 50.000 Euro auch langfristige Wartungskosten in Höhe von 14.000 Euro zur Verfügung stellt. Damit seien abgesehen von den Schulungskosten alle Kosten für die nächsten Jahre abgedeckt, dankte Ulrichs. „Mit Paul kommt modernste Technik zum Einsatz, die eine bestmögliche berufliche Bildung in Osnabrück ermöglicht“, begründet Stiftung-Geschäftsführer Michael Prior die Übernahme der Kosten. Ein weiterer Aspekt sei gewesen, dass nicht nur CKO-intern geschult wird, sondern auch überregional.
Finanziert wurde Paul von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. Im Bild (von links): Dr. Florian Ulrichs, Birgit Bohnenkamp (Stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung), Michael Prior (Geschäftsführer der Stiftung) und Andreas Bernard (Vorstand gecko). / Foto: Guss
Übrigens: Paul hat auch eine große Schwester. An Emily können Ärzteteams auf gleiche Weise Ernstfälle bei größeren Kindern proben.
Wolfgang Beckermann (Stadtrat), Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Vorsitzender des Beirates) und Niel-Arne Kässens (Museumsdirektor) vor der Villa Schlikker. / Foto: Swaantje Hehmann
Die Villa im Museumsquartier Osnabrück soll auch weiterhin Villa Schlikker heißen. Diese Empfehlung hat der wissenschaftliche „Beirat zur Neukonzeption der Villa Schlikker“ nach einer beratenden Sitzung zum Symposion „Formen und Dimensionen der Resilienz unter deutscher Besatzung 1939-1945“ abgegeben, das im Oktober 2022 im MQ4 stattfand.
Hintergrund des Symposions war nicht zuletzt der Beschluss des Rats der Stadt Osnabrück von Ende 2017, die Villa in „Hans-Calmeyer-Haus“ umzubenennen und die anschließende öffentliche Kontroverse um die Benennung. „Es ist richtig, dass der Rat der Stadt Osnabrück nun eine neue Entscheidung auf Basis einer wissenschaftlichen Empfehlung treffen kann. Deshalb legt die Kulturverwaltung den politischen Gremien das Votum des Beirats zum Beschluss vor“, sagt Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann.
Name ist historisch begründbar
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Geschichtsdidaktiker an der Universität Leipzig, Vorsitzender des Beirats und Leiter des Symposions, erläutert: „Um dem Anspruch eines für alle offenen Hauses zu folgen, das auch offen für den gesellschaftlich – politischen Diskurs ist, sprechen wir uns für einen Namen aus, der seit Jahrzehnten eingeführt und historisch begründbar ist. Zumal sich das neue Konzept der Villa nicht ausschließlich Hans Calmeyer widmen wird.“ Der Name „Villa Schlikker“ geht auf den Tuchfabrikanten Edo Floris Schlikker zurück, der das Haus um 1900 erbaute.
Ergänzend zum Hauptnamen „Villa Schlikker“ schlägt der Wissenschaftliche Beirat zwei Varianten als Untertitel vor: „Forum Erinnerungskultur und Zeitgeschichte“ und „What about Calmeyer“. „What about Calmeyer“ ist ein Zitat aus einem Lebenslauf, den Calmeyer Ende 1946 verfasste.
Der Osnabrücker Jurist Calmeyer war während des Zweiten Weltkriegs Teil des deutschen Besatzungsregimes in den Niederlanden. In Den Haag war er bis Herbst 1944 Leiter des „Judenreferats“ und somit Mittäter des Holocaust. Ihm und seinen Mitarbeitern gelang zwar, knapp 3.000 Jüdinnen und Juden vor der Deportation ins KZ und damit vor dem Tod zu bewahren. Viele Hunderte Fälle beschied Calmeyer allerdings auch negativ. Das neue Konzept der Villa, die am 9. November 2023 – 85 Jahre nach der Progromnacht von 1938 – wiedereröffnet werden soll, diskutiert diese Ambivalenz.
Foto: Schwimmendes LNG-Terminal in Wilhelmshaven, über dts Nachrichtenagentur
Brunsbüttel (dts Nachrichtenagentur) – In Brunsbüttel kommt am Freitag das dritte schwimmende LNG-Terminal an. Es soll eine Kapazität von 7,5 Milliarden Kubikmetern haben, die allerdings voraussichtlich erst ab Ende 2023 vollständig ausgeschöpft werden kann, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.
Nach der Ankunft des Terminal-Schiffes in Brunsbüttel beginnt eine mehrwöchige Inbetriebnahme- und Probebetrieb-Phase, sodass ab Anfang Februar erste Gasmengen ins deutsche Gasnetz eingespeist werden können. Die Gasmenge erhöht sich kontinuierlich mit der fortschreitenden Zuschaltung weiterer technischer Komponenten der in den vergangenen Monaten neu errichteten technischen Infrastruktur und Warmwasserversorgung. RWE, Uniper und EnBW werden das Terminal mit Flüssiggas befüllen. Der erste LNG Tanker wird nach heutiger Planung Ende Januar 2023 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kommend in Brunsbüttel festmachen.
In Brunsbüttel soll auch ein stationäres LNG-Terminal gebaut werden und die schwimmende Einheit in ein paar Jahren ablösen. Weitere mobile LNG-Terminals gibt es bereits in Wilhelmshaven und in Lubmin.
Der VfL Osnabrück muss erneut eine Strafe zahlen, da einige Anhänger Pyro-Technik gezündet haben. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegt den Verein mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.750 Euro.
Während des Heimspiels gegen den Halleschen FC am 31. Oktober 2022 zündeten Osnabrücker Zuschauer mindestens fünf Bengalische Fackeln. Es war nicht der erste Verstoß dieser Art in der laufenden Saison. Bereits im Derby gegen Oldenburg sowie in den Partien gegen Elversberg und Essen war Pyrotechnik im Osnabrücker Fanblock zum Einsatz gekommen. In allen Fällen musste der VfL ebenfalls Strafen zahlen.
Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.