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GdP fordert Verbot von Palästinenser-Demo in Berlin

GdP fordert Verbot von Palästinenser-Demo in Berlin
GdP fordert Verbot von Palästinenser-Demo in Berlin

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) drängt darauf, die für den kommenden Sonntag in Berlin angemeldeten Demonstration eines palästinensischen Netzwerks zu verbieten. „Nach den widerwärtigen antisemitischen Ausfällen und massiven Drohungen gegen jüdische Mitbürger bei einer Demonstration desselben Vereins am vergangenen Ostersamstag besteht die eklatante Gefahr, dass sowohl unser Grundgesetz als auch das Versammlungsrecht für menschenverachtende Hetzparolen und zu Gewaltaufforderungen erneut missbraucht werden“, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Sven Hüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Dem müsse die Versammlungsbehörde einen endgültigen Riegel vorschieben. „Aufzüge, von denen Straftaten wie Volksverhetzung ausgehen, sind eindeutig unzulässig“, sagte der Polizeigewerkschafter. Darüber sollte es „allein schon vor dem Hintergrund unserer Geschichte keine zwei Meinungen geben“. Ein Verein, „der offensichtlich die grundgesetzlich geschützte freie und friedliche Meinungsäußerung für eine unsägliche Judenhetze instrumentalisiert“, sei absolut ungeeignet, eine Versammlung durchzuführen, „die unseren demokratischen Maßstäben entspricht“, so Hübner.

„Aus unserer Sicht sind wieder aktiv gesteuerte Straftaten aus dem Versammlungsgeschehen heraus zu erwarten“, sagte der GdP-Bundesvize dem RND. „Vor diesem Hintergrund darf diesem Verein keine Möglichkeit eingeräumt werden, Menschenfeindlichkeit zu propagieren“, unterstrich er.

Foto: Palästinenser-Demo, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Umbruch bei Borussia Mönchengladbach – mehrere Spieler gehen

Umbruch bei Borussia Mönchengladbach – mehrere Spieler gehen
Umbruch bei Borussia Mönchengladbach – mehrere Spieler gehen

Mönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach steht im Sommer offenbar ein größerer Umbruch an. Neben Kapitän Lars Stindl werden auch Marcus Thuram und Ramy Bensebaini ihre auslaufenden Verträge nicht verlängern, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Das sei „schade, weil uns beide in den zurückliegenden vier Jahren sportlich viel gegeben haben“, ließ sich Sportdirektor Roland Virkus zitieren. Man verstehe auch, dass die Fans enttäuscht seien. „Es war aber in den vergangenen Jahren immer Teil unseres Weges, solche talentierten Spieler zu holen, weiterzuentwickeln – und irgendwann auch ziehen zu lassen, weil wir sie nicht ewig halten können“, so Virkus weiter. Dass das Trio jetzt ablösefrei geht, sei „natürlich nicht gut“.

Trotzdem hätten sie „einen stilvollen Abschied verdient“. Dass Stindl seine Entscheidung „mit der Verantwortung gegenüber seiner Familie“ erklärt hat, spreche „am Ende ja auch für den Menschen Lars Stindl“, so der Sportdirektor. Den gebürtigen Pfälzer könnte es wohl zurück in seine Heimat ziehen, Bensebaini wird laut Medienberichten mit einem Wechsel zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, während Thurams Ziel noch offen ist.


Foto: Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach), über dts Nachrichtenagentur

AFP

EU-Industrieproduktion gestiegen

EU-Industrieproduktion gestiegen
EU-Industrieproduktion gestiegen

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Industrieproduktion in der Europäischen Union ist im Februar 2023 gestiegen. Sie wuchs gegenüber dem Vormonat im Euroraum um 1,5 Prozent und in der gesamten EU um 1,4 Prozent, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mit.

Im Januar hatte das Wachstum im Euroraum noch bei 1,0 Prozent und in der EU bei 0,4 Prozent gelegen. Gegenüber Februar 2022 stieg die Industrieproduktion im selben Monat des laufenden Jahres im Euroraum um 2,0 Prozent und in der EU um 2,1 Prozent. Die Produktion von Investitionsgütern stieg in der Eurozone im Februar gegenüber Januar um 2,2 Prozent, von Verbrauchsgütern um 1,9 Prozent, von Vorleistungsgütern sowie von Energie um jeweils 1,1 Prozent und von Gebrauchsgütern um 0,2 Prozent. In der EU stieg die Produktion von Verbrauchsgütern um 2,4 Prozent, von Investitionsgütern um 2,1 Prozent, von Energie um 1,2 Prozent, von Vorleistungsgütern um 0,6 Prozent und die Produktion von Gebrauchsgütern blieb unverändert, so die Statistiker. Unter den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten monatlichen Anstiege in Belgien (+6,1 Prozent), Luxemburg (+4,9 Prozent) und Griechenland (+4,8 Prozent) registriert. Die stärksten Rückgänge wurden unterdessen in Slowenien (-3,6 Prozent), Finnland (-2,3 Prozent) und Portugal (-2,0 Prozent) beobachtet.


Foto: Industrieanlagen in Griechenland, über dts Nachrichtenagentur

AFP

22-Jährige im Zug nach Osnabrück festgenommen – Auch Vater von der Justiz gesucht

Bundespolizei am Osnabrücker Hauptbahnhof
Bundespolizei am Osnabrücker Hauptbahnhof

Die Bundespolizei hat am Mittwochvormittag (12. April) eine 22-jährige Frau auf der Zugfahrt nach Osnabrück festgenommen. Gegen die Rumänin lag ein Haftbefehl vor. Als der Vater zur Bezahlung der Geldstrafe bei der Bundespolizei erschien, stellten die Beamten fest, dass auch er von der Justiz gesucht wurde.

Bundespolizisten hatten die Frau gegen 12:40 Uhr zunächst wegen eines Fahrgelddeliktes
auf der Strecke von Bramsche Richtung Osnabrück kontrolliert. Ein Datenabgleich ihrer Personalien im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass die 22-jährige Rumänin per Haftbefehl von der Justiz gesucht wurde. Die Frau musste aus einer Verurteilung wegen Diebstahl noch eine Geldstrafe von 400 Euro begleichen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verbüßen.

Vater bezahlt Geldstrafe – und wird ebenfalls kontrolliert

Weil die Frau nicht genug Geld besaß, bat sie ihre Eltern um Hilfe. Ihr Vater machte sich auf den Weg zur Dienststelle der Bundespolizei und bezahlte die geforderte Geldstrafe. Mit der finanziellen Unterstützung ihres Vaters ersparte sich die Frau den drohenden Gefängnisaufenthalt.

Bei der Überprüfung der Personalien des Vaters fanden die Beamten heraus, dass
die Justiz sich auch für den derzeitigen Aufenthaltsort des 41-jährigen Rumänen
interessierte. Gleich zwei Staatsanwaltschaften hatten den Mann wegen
Erschleichen von Leistungen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

AFP

Untersuchungsausschuss gegen Scholz rückt näher

Insa: SPD verliert, Union gewinnt
Insa: SPD verliert, Union gewinnt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kanzler Olaf Scholz (SPD) wird sich wohl demnächst vor einem Untersuchungsausschuss des Bundestags verantworten müssen. Die Unionsfraktion hat bereits einen entsprechenden Antrag erarbeitet, über den der „Spiegel“ berichtet.

Er soll demnach vor allem die Rolle des SPD-Politikers bei der steuerlichen Behandlung der Cum-ex-Geschäfte der Hamburger Warburg-Bank beleuchten. Der Ausschuss soll in der kommenden Woche in der Sitzung der Unionsabgeordneten formal verabschiedet werden. Nach Befassung in der Fraktion wird der Antrag zunächst in den Geschäftsordnungsausschuss des Bundestags gehen, mit der Konstituierung des Gremiums ist frühestens im Mai zu rechnen. „Das Agieren der Freien und Hansestadt Hamburg unter der Verantwortung des damaligen Ersten Bürgermeisters, späteren Bundesfinanzministers und jetzigen Bundeskanzlers Olaf Scholz in der Steueraffäre M.M.Warburg & CO Bank wirft schwerwiegende Fragen auf“, heißt es in dem Papier.

Der Antrag der Unionsfraktion sieht vor, dass im Kern drei Fragen aufgeklärt werden: „Warum wollte man in Hamburg Steuer-Forderungen gegen die Warburg-Bank zunächst verjähren lassen? Wieso kam es in der Hamburger Finanzbehörde dann zu einer Meinungsänderung? Wie kommt es zu den erheblichen Erinnerungslücken, die Scholz in der Sache bislang offenbart hat?“ Neben diesen drei Komplexen enthält der Antrag 19 detaillierte Fragen, denen der Ausschuss nachgehen soll. In dem Papier werden mehrere SPD-Politiker namentlich erwähnt, der prominenteste unter ihnen ist Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt, ein langjähriger Vertrauter von Scholz. Zudem geht es um die Rolle von Hamburgs Regierungschef Peter Tschentscher, unter Scholz Finanzsenator der Hansestadt. Die Union schlägt vor, dass dem Ausschuss zwölf ordentliche Mitglieder angehören.

Das würde bedeuten, dass SPD und Union drei Parlamentarier in das Gremium schicken, FDP und Grüne jeweils zwei, AfD und Linke je einen Abgeordneten. Dazu kämen zwölf stellvertretende Ausschuss-Mitglieder. Für den Vorsitz des Ausschusses ist der Essener CDU-Abgeordnete Matthias Hauer im Gespräch.

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Aston-Martin-Teamchef erwartet „ganz anderen Druck“

Aston-Martin-Teamchef erwartet “ganz anderen Druck”
Aston-Martin-Teamchef erwartet “ganz anderen Druck”

Silverstone (dts Nachrichtenagentur) – Aston-Martin-Teamchef Mike Krack erwartet durch die jüngsten Erfolge in der Formel 1 eine neue Herangehensweise. „Da wird der Druck ein ganz anderer, die Einstellung verändert sich, man braucht den vollen Fokus von jedem zu jedem Zeitpunkt“, sagte er dem Magazin „Auto Motor und Sport“.

„Wenn das Auto aktuell gut genug ist für Platz zwei, ist es eine Niederlage, wenn man nur Dritter wird“, so Krack. Diese Denkweise müsse man „erst mal in jeden Kopf bekommen“. Das sei nicht so einfach und erzeuge Druck. „Und nicht jeder geht mit Druck gleich um, man merkt da schon, dass manche nervöser werden“, so der Teamchef. Das sei ein Prozess, durch den man als Team müsse. Das Wichtigste auf diesem Weg sei, dass man nicht versuche, „oberschlau“ zu sein. „Wir haben in den ersten Rennen versucht, 100 Prozent solide zu sein, ohne etwas Neues zu erfinden, in der Qualifikation nehmen wir lieber einen zweiten neuen Reifensatz, damit wir nichts riskieren und nicht früh raus sind“, so der Luxemburger weiter. Dann entstehe Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wenn man jetzt versuche, „superschlau“ zu sein, und dabei rausfliege, werde „sofort alles infrage gestellt“. „Haben wir die richtigen Leute, treffen wir die richtigen Entscheidungen, vom Underdog zum Gewinner ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen geht, vor allem für ein Team, das so lange ums Überleben gekämpft hat“, so Krack.


Foto: Lance Stroll / Aston Martin, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Namensänderung in der anderen Friedensstadt: Darum hat die Universität in Münster bald einen neuen Namen

Symbolbild: Blick auf die künftige "Universität Münster".
Symbolbild: Blick auf die künftige "Universität Münster".

Rund 46.000 Studierende sind derzeit an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) in Münster eingeschrieben, auch aus Osnabrück finden jährlich zahlreiche junge Menschen den Weg an eine der größten Hochschulen in Deutschland. Ab Oktober soll die Universität allerdings einen neuen Namen haben – doch warum ist das so?

Bereits am vergangenen Mittwoch (5. April) stimmte der Senat der Universität für die Umbenennung, mit 20 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimmung. Eine solch deutliche Mehrheit hatte sich bereits bei einer Probeabstimmung im Januar angekündigt. Doch woher resultiert der Unmut gegen den Namen?

Historie und fehlender Bezug als Gründe

Grundlage der Entscheidung sind historische Untersuchungen einer Arbeitsgruppe um den Historiker Olaf Blaschke, der auch an der Universität Münster tätig ist. Diese ergaben, dass der namensgebende letzte deutsche Kaiser, Wilhelm II. (1859-1941) „überaus militaristisch und nationalistisch, antislawisch und geradezu obsessiv antisemitisch“ gewesen. Daraufhin hatten Studierende den Prozess zur jetzt beschlossenen Umsetzung im Jahr 2018 angestoßen.

Ein weiteres Argument für die Namensänderung: Wilhelm II. hatte keinen nachweislichen Bezug zur Universität in Münster. Zwar sei er laut den Erkenntnissen zweimal in Münster gewesen, habe jedoch die Universität nie besucht.

Aus WWU wird Universität Münster

Ein neuer Name wurde derweil bereits gefunden: Ab Oktober studieren unter anderem junge Menschen aus Osnabrück nicht mehr an der Westfälischen Wilhelms-Universität, sondern schlicht an der Universität Münster.

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„Krankenversicherung 2. Klasse?“ IG BAU fordert bessere Krankenversicherung für Erntehelfer

Wer zum Pflanzen und Ernten extra aus dem Ausland in den Raum Osnabrück kommt, hat mehr verdient als eine „Krankenversicherung 2. Klasse“: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat einen besseren Krankenversicherungsschutz für ausländische Saisonarbeiter in und um Osnabrück gefordert.

„Erntehelfer, die nur kurzfristig in heimischen Landwirtschaftsbetrieben beschäftigt sind, müssen bei Krankheit voll abgesichert sein. Noch immer stehen Saisonbeschäftigte, die drei Monate oder weniger in der Region arbeiten, schlechter da als ihre deutschen Kollegen“, so Friedrich Pfohl von der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Auch wer nur für einen Kurzzeit-Job aus dem Ausland komme, bräuchte ab dem ersten Tag einen Krankenversicherungsschutz in vollem Umfang, so der Bezirksvorsitzende der Agrar-Gewerkschaft IG BAU.

„Faktisch schlechterer Versicherungsschutz“

Derzeit müssten Arbeitgeber für ihre ausländischen Beschäftigten lediglich eine sogenannte „private Gruppenversicherung“ abschließen. Diese reiche mit ihren Leistungen bei weitem nicht an die gesetzliche Krankenversicherung heran. „Damit haben die Saisonarbeiter faktisch einen schlechteren Versicherungsschutz. Es kann aber nicht sein, dass gerade die Menschen, die in der Erntezeit im Raum Osnabrück harte körperliche Arbeiten übernehmen, nur unzureichend geschützt sind, wenn sie krank werden. Konkret kann das dazu führen, dass die Beschäftigten auf einem Teil der Behandlungskosten sitzen bleiben“, so Pfohl.

Er appelliert an die heimischen Bundestagsabgeordneten der Ampelparteien, sich für eine entsprechende Regelung stark zu machen – und zwar schnell. Denn die Regierungsparteien hätten versprochen, die prekäre Situation der Erntehelfer zu verbessern. „Im Koalitionsvertrag heißt es ausdrücklich: ‚Für Saisonbeschäftigte sorgen wir für den vollen Krankenversicherungsschutz ab dem ersten Tag‘“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.

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Ermittler: Klimakleber nicht für Tod von Radfahrerin verantwortlich

Wissing wirft Klimaaktivisten “Radikalisierung in Wort und Tat” vor
Wissing wirft Klimaaktivisten “Radikalisierung in Wort und Tat” vor

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast ein halbes Jahr nach dem Betonmischer-Unfall in Berlin, bei dem eine Radfahrerin ums Leben gekommen war, hat die Justiz den Vorwurf der fahrlässigen Tötung gegen zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ fallengelassen. Gegen beide wurde zwar Anklage wegen Nötigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erhoben, aber nicht wegen eines Körperverletzungs- oder Tötungsdelikts, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag mit.

Die Aktivisten sollen am 31. Oktober eine Teilsperrung der Bundesautobahn 100 in Höhe der Anschlussstelle Messedamm und einen Rückstau zahlreicher Kraftfahrzeuge bis zum Jakob‑Kaiser‑Platz veranlasst haben, indem sie Transparente von einer Verkehrszeichenbrücke hängten und sich an dieser mit Sekundenkleber festklebten. Im Rahmen der Ermittlungen war zu klären, ob der Tod der 44 Jahre alten Fahrradfahrerin nach dem Unfall mit dem Betonmischer hätte verhindert werden können, wenn ein Bergungsfahrzeug nicht durch den Stau aufgehalten worden und damit früher am Unfallort eingetroffen wäre. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen führte die Straßenblockade tatsächlich zu einer zeitlichen Verzögerung von drei Minuten bei einem Einsatzleiterfahrzeug und von acht Minuten bei dem Rüstwagen, auf deren Eintreffen kam es den Behörden zufolge aber nicht an. Die Notärztin hätte zu diesem Zeitpunkt bereits „notfallmedizinisch vollkommen korrekt“ entschieden, dass eine Anhebung des Betonmischers durch den Rüstwagen den Zustand der Fahrradfahrerin eher noch verschlechtert hätte, so die Staatsanwaltschaft.

Die Sofortrettung durch Wegfahren des Lkw sei daher in jedem Fall – und also unabhängig von der Verfügbarkeit des Rüstwagens – die „sinnvollere Vorgehensweise“ gewesen. Zudem habe die Obduktion ergeben, dass die Fahrradfahrerin durch den Unfall mit dem Betonmischer bereits so schwere Verletzungen erlitten hatte, „dass ihr Leben ohnehin nicht mehr hätte gerettet werden können“, teilte die Behörde weiter mit.

Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Autos stoßen an Kreuzung auf Hannoverscher Straße zusammen

Autos stoßen an Kreuzung auf Hannoverscher Straße zusammen
Autos stoßen an Kreuzung auf Hannoverscher Straße zusammen

Zwei PKW kollidierten am Mittwochabend (13. April 2023) an einer Kreuzung in Osnabrück. Schwere Verletzungen blieben nach bisherigen Erkenntnissen aus.

Gegen 20:30 Uhr ereignete sich der Zusammenstoß. Ein Opel Astra war auf der Hannoverschen Straße stadtweinwärts gefahren, als es zur Kollision mit einem Audi kam, der von rechts vom Otto-Brenner-Platz stadtauswärts abbiegen wollte. Beide Autos drehten sich und blieben so stehen, dass sie zunächst die Kreuzung blockierten. Sie wurden jeweils im Frontbereich stark beschädigt.

Autos stoßen an Kreuzung auf Hannoverscher Straße zusammen
Autos stoßen an Kreuzung auf Hannoverscher Straße zusammen

Ein Rettungswagen und ein Notarzt rückten an, um Verletzte zu versorgen. Die Retter stellten vor Ort aber nur leichte Verletzungen fest. Einer der beiden Fahrer im Alter von 23 und 24 Jahren wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der andere wurde zur Kontrolle ebenfalls ins Krankenhaus gefahren.

Warum es zum Zusammenstoß kam, blieb vor Ort unklar, der Zentrale Verkehrsdienst der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ampelschaltung war aktiv, ein Rotlichverstoß ist deshalb wahrscheinlich.

AFP