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Lottozahlen vom Mittwoch (19.04.2023)

Lottozahlen vom Samstag (01.04.2023)
Lottozahlen vom Samstag (01.04.2023)

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 14, 16, 18, 31, 36, die Superzahl ist die 6. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1710728. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 281130 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Der Jackpot liegt aktuell bei 13 Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

AFP

CDU will Renteneintrittsalter an Lebenserwartung koppeln

Renten steigen 2023 um bis zu 5,86 Prozent
Renten steigen 2023 um bis zu 5,86 Prozent

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU will das Renteneintrittsalter ab dem Jahr 2031 direkt an die Lebenserwartung koppeln. Eine „weitere Anhebung der Regelaltersgrenze“ könne erforderlich werden, sollte die Lebenserwartung wie prognostiziert weiter ansteigen, heißt es in einem vorläufigen Konzept der parteiinternen Fachkommission „Soziale Sicherung“, über das die „Welt“ (Donnerstagausgabe) berichtet.

„Konkret erhöht sich dann dadurch die Regelaltersgrenze um 4 Monate für jedes gewonnene Lebensjahr.“ Bislang steigt das Eintrittsalter der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2030 in kleinen Schritten auf 67 Jahre. Der Inhalt des CDU-Papiers soll in das neue Grundsatzprogramm der Partei einfließen, das bis Jahresende verabschiedet werden soll. Das Konzept der Sozialpolitiker sieht zudem deutliche Änderungen bei der privaten Altersvorsorge vor.

Geplant ist demnach, dass an die Stelle der umstrittenen Riester-Rente ein neues, staatlich gefördertes Standardprodukt tritt. Es solle verpflichtend für alle Arbeitnehmer sein, „es sei denn, sie widersprechen der Einbeziehung (Opt-Out)“. Opt-Out bedeutet, dass zunächst jeder dort einzahlt, es sei denn, er widerspricht ausdrücklich. Das Standardprodukt soll „keine Abschlusskosten, möglichst niedrige Verwaltungskosten und keine volle Leistungsgarantie“ haben.

Nach den Plänen sollen Eltern das Produkt bereits für ihr neugeborenes Kind abschließen und besparen können – inklusive eines staatlichen Zuschusses. „Der Staat soll für jedes Neugeborene bei Geburt einen bestimmten Betrag als Startkapital in das Produkt einzahlen“, heißt es in dem elfseitigen Papier. Grundsätzlich will die Partei die kapitalgedeckte Vorsorge stärken. Dazu gehört, die staatlich geförderte private Altersvorsorge besser mit der Betriebsrente zu verzahnen.

Für Geringverdiener soll es verpflichtend eine „paritätisch finanzierte Betriebsrente“ eingeführt werden. „Für Menschen mit geringem Stundenlohn wollen wir den Arbeitnehmeranteil der Betriebsrente durch staatliche Zuschüsse unterstützen“, heißt es weiter.


Foto: Alte und junge Frau sitzen am Strand, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Bundesbauministerin stellt digitalen Bauantrag in Aussicht

Bundesbauministerin stellt digitalen Bauantrag in Aussicht
Bundesbauministerin stellt digitalen Bauantrag in Aussicht

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz rückläufiger Zahlen im Wohnungsneubau hat sich Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) optimistisch gezeigt, dass sich die Situation auf dem Immobilienmarkt verbessern wird, und einen digitalen Bauantrag in Aussicht gestellt. „Wir haben jetzt einen Bauüberhang, also diese Anträge von über 800.000 Wohnungen, die darauf warten, gebaut zu werden“, sagte Geywitz gegenüber den Sendern RTL und ntv.

„Das heißt, wir müssen einfach schneller mit dem Personal mehr bauen.“ Deswegen sei serielles Bauen, modulares Bauen einer der großen Trends auch im Baubereich. „Und damit können wir Fahrt aufnehmen“, so Geywitz. Dabei räumte die SPD-Politikerin bürokratische Hürden ein – und stellte die Einführung eines digitalen Bauantrags in Aussicht: „Ein Punkt das sind ja die langen Baugenehmigungsverfahren. Die gehen wir ganz konkret an durch eine Digitalisierung, dass man nicht seinen Bauantrag dreimal ausdruckt und 30 Leitz-Ordner ins Amt bringt, sondern dass man ihn digital einreichen kann.“ Das wolle man dieses Jahr mit den Bundesländern verabreden, damit es überall so praktiziert werden könne. „Wir fördern das auch mit Millionen“, sagte Geywitz.


Foto: Baustelle, über dts Nachrichtenagentur

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Kommunen wollen höhere Bundes-Beteiligung an Flüchtlingskosten

Pro Asyl will Abschaffung von Wohnsitzauflagen für Asylbewerber
Pro Asyl will Abschaffung von Wohnsitzauflagen für Asylbewerber

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, hat den Bund zu einer stärkeren Beteiligung an den Flüchtlingskosten aufgefordert. Die bisherigen Erstattungen des Bundes für Länder und Kommunen bei den Flüchtlingskosten seien „bei Weitem nicht ausreichend“, sagte Landsberg dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

Es werde zu wenig berücksichtigt, dass die Kommunen nicht nur für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen verantwortlich seien, sondern auch „in großem Umfang“ zusätzliche Kitaplätze und Kapazitäten in den Schulen schaffen müssten. „Gleichzeitig steigen die Preise für Wohnungen oder die notwendigen Umbaumaßnahmen für Immobilien ungebremst“, sagte er. Völlig offen sei zudem, welche Mittel die Kommunen im Jahr 2024 erhalten werden. „Das ist aber unverzichtbar für die notwendigen Planungen“, sagte Landsberg.

Wenn eine Kommune heute in einem Gewerbegebiet eine Immobilie umbauen wolle, müsse sie wissen, welche Kosten im nächsten Jahr erstattet werden. Laut Angaben des Deutschen Landkreistages haben im Vorjahr die Kosten für Asylbewerber und Ukraineflüchtlinge rund 4,5 Milliarden Euro betragen. In diesem Jahr hat sich die Lage deutlich zugespitzt. Die Zahl der Asylanträge habe in den ersten beiden Monaten um knapp 85 Prozent zugenommen.

Vor diesem Hintergrund rechnet der Landkreistag für das Jahr 2023 allein für Asylbewerber mit Kosten von ungefähr 6,4 Milliarden Euro. Bleiben die Ausgaben für die Ukraineflüchtlinge konstant, komme etwa eine Milliarde Euro hinzu. Unterm Strich ergäben sich Gesamtkosten von rund 7,6 bis acht Milliarden Euro, so der Landkreistag.


Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

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Dax schleppt sich in Gewinnzone – Commerzbank vorn

Dax lässt nach – Ölpreis steigt deutlich
Dax lässt nach – Ölpreis steigt deutlich

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat sich der Dax nach einem schwachen Start bis zum Ende des Handelstags mühsam in den grünen Bereich vorgearbeitet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.895 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Am Morgen war der deutsche Leitindex mit wenig Schwung in den Tag gestartet, nachdem zuletzt vier Jahresbestwerte in Folge erreicht wurden. Nur langsam schien sich die Stimmung auf dem Parkett in Frankfurt aufzuhellen und der Dax konnte sich im späten Handel in die Gewinnzone schleppen. Der Termin des Tages ist die Veröffentlichung des Konjunkturberichts der Fed. Die Einschätzung der US-Notenbank könnte Hinweise auf die zukünftige Zinspolitik in den USA geben.

Zu Beginn des nächsten Monats soll die nächste Anpassung des Leitzinses bekannt gegeben werden. Beobachter rechnen mit einer Anhebung um 25 Basispunkte. An der Spitze der Kursliste in Frankfurt standen bis kurz vor Handelsschluss mit deutlichem Abstand die Aktien der Commerzbank (plus vier Prozent). Rückenwind kam hierzu aus den USA, wo die Quartalszahlen von Großbanken zuletzt besser ausgefallen waren als befürchtet.

Unterdessen sanken die Preise für Gas und Öl deutlich: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 40 Euro und damit sieben Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 83,51 US-Dollar, das waren 126 Cent oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag etwas schwächer.

Ein Euro kostete 1,0959 US-Dollar (-0,10 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9125 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Bundeswirtschaftsminister kritisiert „Letzte Generation“

Polizei bereitet sich auf Aktionen der “Letzten Generation” vor
Polizei bereitet sich auf Aktionen der “Letzten Generation” vor

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ scharf kritisiert. „Dieser Protest macht Klimaschutz nicht mehrheitsfähig, sondern verärgert Leute, spaltet die Gesellschaft und insofern ist es kein hilfreicher Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Habeck den Sendern RTL und ntv am Mittwoch.

„Ich finde die Aktion falsch.“ Der Klimaschutz sei eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. Diesem Anliegen schade die Protestform der radikalen Klimaaktivisten. „Also müssen wir unter den ganzen schwierigen Vorzeichen, mit denen wir im Moment leben, agieren, die Gesellschaft zusammenführen. Und das war der Protest der jungen Generation, Fridays for Future, die Klimaschutz mehrheitsfähig gemacht haben.“

Zudem verteidigte der Grünenpolitiker die innerhalb der Bundesregierung umstrittene Kindergrundsicherung. Das Thema spiele in den laufenden Haushaltsberatungen der Ampel eine wichtige Rolle. „Dass wir ein Armutsproblem in Deutschland haben, das ist ja offenkundig. Und dass die Maßnahmen, die ergriffen wurden, gegen die hohe Inflation, also Lebensmittelpreise, Energiepreise, die steigen, häufig nicht ankommen.“

Deshalb müsse die Bundesregierung in puncto sozialer Gerechtigkeit nachsteuern, so Habeck. „Wir reden darüber, wie gerecht das Land ist, welche Zugänge geschaffen werden. Und das muss geklärt werden über die Beratungen, die wir dann jetzt beginnen. Nächste schwierige runde Haushaltsberatungen. Gibt es genug Geld und Unterstützung für die Menschen, die sonst in Not sind? Und das Stichwort, über das wir alle reden, ist Kindergrundsicherung.“


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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Union will gegen Mogelpackungen vorgehen

Union will gegen Mogelpackungen vorgehen
Union will gegen Mogelpackungen vorgehen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unionsfraktion im Bundestag will gegen versteckte Preiserhöhungen durch kleinere Inhaltsmengen bei Produkten vorgehen. „Wenn Neuauflagen von Produkten fast gleich aussehen und genauso viel kosten wie vorher, aber der Inhalt reduziert wird, dann geht uns das eindeutig zu weit“, sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion, Anja Weisgerber (CSU).

Vor solchen Entwicklungen müssten die Verbraucher gerade in Zeiten hoher Teuerungsraten geschützt werden. „Nicht durch Verbote, sondern durch mehr Transparenz – beispielsweise mit digital verfügbaren Informationen über geänderte Inhaltsmengen.“ Der zuständige Berichterstatter Volker Mayer-Lay (CDU) ergänzte, zu Ehrlichkeit und Transparenz gehörten „voll gefüllte Verpackungen und klar nachvollziehbare Preise – ohne versteckte Teuerung“. Man habe dazu einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht. „Die größte Mogelpackung Deutschlands ist aber die Ampelkoalition“, denn sie lasse entgegen ihren Ankündigungen die Verbraucher im Stich, so Mayer-Lay. 2009 hatten die EU-Institutionen Einheitsgrößen für Lebensmittel wie Schokolade abgeschafft. Verbraucherschützer hatten vor einem vermehrten Aufkommen von „Mogelpackungen“ gewarnt. Das zuständige Bundeswirtschaftsministerium war zu diesem Zeitpunkt CSU-geführt.


Foto: Käse, über dts Nachrichtenagentur

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Auftakt mit der größten Marionette der Welt: Jubiläumsprogramm „375 Jahre Westfälischer Frieden“ startet am 23. April

Das zehn Meter lange Schwert von Hermann wird am Freitag ins Figurentheater gebracht. / Foto: Rykov
Das zehn Meter lange Schwert von Hermann wird am Freitag ins Figurentheater gebracht. / Foto: Rykov

Ab Sonntag (23. April) steht Osnabrück anlässlich des 375. Jubiläumsjahres im Zeichen des Westfälischen Friedens. Das Kulturprogramm der nächsten sieben Monate umfasst über 200 Veranstaltungen. Den Auftakt macht am Sonntag Punch Agathe – die größte Marionette der Welt.

„Wir sehen den historischen Westfälischen Frieden als Vermächtnis und als Auftrag. Deswegen beschloss der Stadtrat vor einigen Jahren, das 375. Jubiläumsjahr groß zu begehen“, berichtet der erste Stadtrat Wolfgang Beckermann. „Es geht darum, ein starkes Signal für den Frieden zu setzen. Dafür vereinen wir viele verschiedene Bereiche: Kultur, Politik, Schulen und noch vieles mehr.“ Insgesamt wären weitaus mehr als 1.000 Personen an den Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr beteiligt. Von April bis Oktober sind rund 200 Veranstaltungen angedacht, die jeden Monat ein anderes Schwerpunktthema behandeln. Das Thema des kommenden Monats ist „Natur und Umwelt“. Zum Auftakt des Kulturprogramms am Sonntag kommen besondere Gäste nach Osnabrück. „Dafür hoffen wir auf wenig Wind und eine milde Wetterlage“, sagt Beckermann lachend.

Agathe verbessert die Welt

Punch Agathe, der „größte Kasper der Welt“ alias „die Mutter aller Störenfriede“, wird mit anderen Charakteren aus dem Punch-Agathe-Universum ein Figurentheaterstück am Marktplatz aufführen. Die Idee von Punch Agathe – das Wort „Punch“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Kasper“ – stammt aus Kinshasa und wurde von Stefanie Oberhoff aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit Menschen in Kinshasa und der australischen Gruppe Snuff Puppets umgesetzt. „Das Theaterprojekt startete vor ungefähr sieben Jahren und verfolgt die Idee einer Superheldin“, erinnert sich Oberhoff. „Agathe versucht, überall die Welt zu verbessern und dient deswegen auch als Identifikationsfigur.“ Sie fischte schon Mikroben aus dem Aasee in Münster, machte sich gegen Braunkohle stark und hielt ein großes Plädoyer für die Rückgabe kolonialen Raubguts. Die 16 Meter große Agathe war bisher ungefähr 15-mal im Einsatz. Kleinere Agathes sind über Standorte auf der ganzen Welt verteilt und treten hier für Werte wie Frieden, Umweltschutz und Antirassismus ein.

Agathe klaut Hermanns Schwert

Die künstlerische Leiterin von Punch Agathe will von dem Schauspiel „Punch Agathe – Taube und Schwert“ am kommenden Sonntag nicht zu viel vorwegnehmen. Die Haupthandlung verfolgt Agathe, die auf dem Weg nach Osnabrück das zehn Meter lange Schwert von Hermann im Teutoburger Wald klaut. Sie trägt es nach Osnabrück, um es hier mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt zu „transformieren“ – das Schwert als Waffe neu zu definieren. Florian Rzepkowski, Leiter des Figurentheaters Osnabrück, verfolgt die Punch Agathe Performances schon seit einigen Jahren. Das Jubiläumsjahr des Westfälischen Friedens bot Anlass und vor allem die Mittel, das Kunstprojekt nach Osnabrück zu holen.

Die Werkstatt von Punch Agathe befindet sich in den Räumen bei der ehemaligen Filmpassage. / Foto: Rykov
Die Werkstatt von Punch Agathe befindet sich in den Räumen bei der ehemaligen Filmpassage. / Foto: Rykov

Besucherinnen und Besucher müssen sich überraschen lassen

Bis jetzt wird in den Räumen der Werkstatt in der Johannisstraße noch fleißig genäht, gebastelt und geklebt. Was genau die Besucherinnen und Besucher des Stücks am Sonntag erwartet, bleibt bis dahin im Dunkeln. Um etwa 13 Uhr soll die Vorführung in Kooperation mit dem Figurentheater Osnabrück sowie der Musik- und Kunstschule beginnen. Musikalisch untermalt wird die Performance vom Rabbatz Orchestra unter der Leitung von Jakob Jentgens aus dem Ruhrgebiet, Shabnam Parvaresh aus Osnabrück sowie Orakle Ngoy aus dem Kongo. Einige Mitstreiterinnen und Mistreiter von Agathe können über den Rest Woche vielleicht schon gesehen werden: etwa die großen Friedenstauben, das Fuck-Border-Hippo oder die Money Mouse.

Bis jetzt wird noch fließig genät. / Foto: Rykov
Bis jetzt wird noch fließig genät. / Foto: Rykov
AFP

Habeck und Geywitz verteidigen Heizungspläne

Habeck findet Festhalten der Ukraine an AKWs “in Ordnung”
Habeck findet Festhalten der Ukraine an AKWs “in Ordnung”

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bauministerin Klara Geywitz (SPD) haben den Gesetzentwurf für die Umstellung von Heizungen nach dessen Verabschiedung im Bundeskabinett gegen Kritik verteidigt. „Man muss wissen, das ist eine Generationenaufgabe, die Heizungen in Deutschland zu modernisieren“, sagte Geywitz den TV-Sendern RTL und ntv.

„Deswegen ist nicht jeder sofort betroffen, sondern wir reden hier über einen Prozess, der sich bis 2044 hinzieht.“ Man rede „nicht darüber, dass irgendjemand die Heizung rausreißt, sondern die Frage ist, wenn ich eine neue Heizung brauche, weil die andere kaputt ist“, so Geywitz. Habeck zog Parallelen zur Abwrackprämie für Pkw: „Die Logik ist die Gleiche.“ Die ältesten Geräte sollten als erstes ausgetauscht werden, so der Wirtschaftsminister.

Habeck sagte auch, dass man eine „Gesamtphilosophie“ nun umsteuern würde. „Bis ins letzte Jahr hinein haben wir ja noch neue Gasheizungen gefördert. Das heißt, von allen Ecken wurde den Leuten zugerufen, baut neue Gasheizungen ein“, so der Grünenpolitiker. „Und jetzt müssen Millionen von Menschen auf einmal umdenken.“

Dass das viele Fragen aufwerfe, sei logisch nachzuvollziehen. „Jeder von uns versteht, dass man irgendwie denkt: Nun lass mich doch bitte auch mal in Ruhe. Aber das in Ruhe lassen löst eben kein Problem, sondern wird es nur verschärfen“, sagte Habeck.


Foto: Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Schuster lobt Steinmeier-Rede in Warschau

Schuster lobt Steinmeier-Rede in Warschau
Schuster lobt Steinmeier-Rede in Warschau

Warschau (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 80. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto begrüßt. „Die Rede des Bundespräsidenten hat mich beeindruckt“, sagte Schuster der „Welt“ (Donnerstagsausgabe).

„Die Verantwortung vor unserer Geschichte kennt keinen Schlussstrich, die Bitte um Vergebung – das hier so klar zu artikulieren, nötigt mir großen Respekt ab.“ Schuster sagte, durch den Besuch des Bundespräsidenten falle der Blick auf einen Teil der Geschichte, der in der deutschen Öffentlichkeit bisher wenig Beachtung finde. Dies sei aber notwendig. „Die Erinnerung an den jüdischen Widerstand hat viel damit zu tun, wie wir das Judentum der Gegenwart in unserer Gesellschaft betrachten“, sagte Schuster.

Mit der Wahrnehmung des Mutes der Juden dieser dunklen Zeit, leiste man einen „unentbehrlichen Beitrag zur Verankerung jüdischen Lebens in Deutschland und zum Kampf gegen Antisemitismus und Antijudaismus“.


Foto: Josef Schuster, über dts Nachrichtenagentur

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