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DLRG warnt eindringlich vor Betreten zu dünner Eisflächen

Eiszapfen
Foto: dts

Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt trotz klirrender Kälte eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Seen und anderer Gewässer. Die Tragfähigkeit von Eisflächen sei schwer einzuschätzen, ein Einbruch könne schnell lebensbedrohlich werden, so ein Sprecher der Organisation. Besonders gefährdet sind nach Angaben der DLRG Kinder, für die die Risiken oft schwer einzuschätzen sind.

DLRG warnt vor schwer erkennbaren Gefahren

Trotz der aktuellen Witterung mit anhaltendem Frost warnt die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) vor erheblichen Risiken beim Betreten von gefrorenen Seen und anderen Gewässern. „Ob eine Eisfläche trägt, ist nur schwer zu erkennen“, sagte Christopher Dolz, Sprecher der DLRG, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Der Einbruch ins Eis ist schnell direkt lebensbedrohlich“, so Dolz weiter gegenüber der Zeitung.

Besondere Risiken für Kinder

Dolz ergänzte, auch eine längere Frostperiode führe nicht zwangsläufig zu durchgehend ausreichend starken Eisflächen. „Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Personen. Sie können die möglichen Gefahren oft gar nicht einschätzen“, so der Experte weiter in der „Rheinischen Post“. Eltern sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren sprechen und sie an Gewässern durchgehend beaufsichtigen.

Empfehlungen zur Eisdicke

Die DLRG rate laut „Rheinischer Post“, sich nur auf das Eis zu wagen, wenn die Fläche dafür auch freigegeben worden sei. „Auf stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15, auf fließenden gar 20 Zentimeter stark sein“, sagte Dolz der Zeitung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Winterwetter: Mehr Verletzungen und Infektionen, Apotheken melden Anstieg

Lobbystand für
Lobbystand für deutsche Apotheken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In deutschen Apotheken steigt angesichts des teils extremen Winterwetters die Nachfrage nach Mitteln zur Behandlung von Sportunfällen. Zugleich rechnen Apotheker mit einem Anstieg der Infektionszahlen bei Viruskrankheiten, weil die anhaltende Kälte die Abwehrkräfte schwächt.

Mehr Verletzungen durch Glätte

In vielen Apotheken fragen Kundinnen und Kunden derzeit vermehrt nach Produkten zur Behandlung von Sportunfällen. Hintergrund sind laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) vor allem Stürze auf vereisten Wegen.

Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), sagte der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe): „Dabei handelt es sich meist um Menschen, die auf den glatten Straßen ausgerutscht sind und sich Verletzungen zugezogen haben“.

Apotheker erwarten mehr Virusinfektionen

Der ABDA-Präsident rechnet im Zusammenhang mit der anhaltenden Kälte zudem mit einem Anstieg der Infektionszahlen bei Viruskrankheiten. „Die anhaltende Kälte und trockene Luft führt dazu, dass unsere Schleimhäute austrocknen und Keime nicht mehr so gut abwehren. Dadurch steckt man sich schneller an“, sagte Preis der „Rheinischen Post“.

Mehr Kontakte nach den Feiertagen

Nach Einschätzung von Preis spielt auch das veränderte Kontaktverhalten rund um die Weihnachtszeit eine Rolle. Über die Feiertage hätten die Menschen weniger Kontakt zu anderen gehabt. „Jetzt, da alle wieder im Büro oder in der Schule sind, werden die Zahlen steigen“, so Preis gegenüber der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Grüne: Merz’ Steuerentlastungs-Versprechen unrealistisch und unbezahlbar

Andreas Audretsch
Andreas Audretsch (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Grünen haben die Steuerpläne der Union als völlig unrealistisch kritisiert und werfen CDU-Chef Friedrich Merz vor, seine Versprechen nicht einhalten zu können. Hintergrund sind Forderungen von CDU und CSU nach vorgezogenen Unternehmenssteuersenkungen, die trotz der angespannten Haushaltslage auf Widerstand bei den Grünen stoßen.

Grüne attackieren Steuerpläne der Union

Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch bezeichnete die Vorhaben der Union als nicht umsetzbar. „Die Milliarden-Steuer-Versprechen wird Friedrich Merz in Kürze wieder einkassieren“, sagte Audretsch der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Audretsch warf dem CDU-Vorsitzenden zudem vor, er werde mit seiner Politik Enttäuschung hervorrufen. „Merz wird noch mehr Frust produzieren. Versprechen zu brechen, wird zum Markenzeichen des Kanzlers“, sagte Audretsch und verwies auf die Löcher im Bundeshaushalt, wie die „Rheinische Post“ berichtete.

Union und SPD für Entlastungen trotz Haushaltslage

Die CDU will die für 2028 geplanten Unternehmenssteuersenkungen vorziehen. Die CSU dringt auf den Start zum 1. Januar 2026.

Auch die SPD möchte trotz der aktuellen Haushaltslage schnellere Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Linken-Chef fordert Dönerpreisbremse und Ende der Mehrwertsteuer

Dönerbude (Archiv)
Dönerbude (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Linken-Chef Jan van Aken fordert von der Bundesregierung ein entschiedenes Vorgehen gegen steigende Lebenshaltungskosten. Neben der Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel bringt er eine sogenannte „Dönerpreisbremse“ und ordnungspolitische Eingriffe bei Fernwärme ins Gespräch. Zudem zeigt er sich offen für die Einführung einer Zuckersteuer.

Forderung nach Entlastung bei Lebensmitteln

Linken-Chef Jan van Aken hat die Regierung dazu aufgefordert, stärker gegen den Anstieg von Preisen vorzugehen und sich für eine „Dönerpreisbremse“ ausgesprochen. „Bei den Supermarktpreisen sind wir klar: Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel muss weg“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Die Preiserhöhungen beim Döner seien „durch nichts mehr zu rechtfertigen – ähnlich wie bei der Schokolade“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“. „Unser Jugendverband hat mal einen Maximalpreis von 4,90 Euro ins Spiel gebracht. Das ist, finde ich, gut“, so der Linken-Chef zur Höhe des Dönerpreises.

Fernwärmepreise im Fokus

Auch bei den Fernwärmepreisen, die in Deutschland zwischen den Städten stark schwanken, müsse man „ordnungspolitisch“ handeln, sagte van Aken der „Rheinischen Post“. „Alle Preistreiber in diesem Land sollen gewarnt sein, ihnen muss die Regierung endlich das Handwerk legen“, forderte van Aken.

Offenheit für Zuckersteuer

Offen zeigte sich der Linken-Chef zudem für eine Zuckersteuer. „Das hört sich nicht schlecht an. Und das sage ich als jemand, der leider sehr viel Zucker konsumiert, mein Leben lang schon“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“.

Vorstellen könnte er sich zum Beispiel eine Abgabe, die ab einem gewissen Grenzwert greift. „Ich bin kein Fachpolitiker für Gesundheitspolitik, aber das wäre doch ein wunderbarer Effekt: Die Lebensmittel werden nicht teurer, enthalten aber weniger Zucker, weil die Hersteller von vornherein den Zucker reduzieren, um die Zuckersteuer zu umgehen“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Steigende Kosten in Osnabrück: Wie Einwohner ihr Budget für 2026 planen können

Sparen, Geld und Taschenrechner
Sparen, Geld und Taschenrechner

Das Leben in Osnabrück wird 2026 mit höheren Alltagskosten verbunden sein. Mehrere angekündigte Preisanpassungen betreffen regelmäßige Ausgaben, vom öffentlichen Nahverkehr bis hin zu Freizeit und Essen gehen. Für sich genommen wirken diese Veränderungen oft überschaubar, auf den Monat gerechnet summieren sie sich jedoch. Ziel ist es nicht, auf Lebensqualität zu verzichten, sondern mit klaren Zahlen zu planen. Wenn Ausgaben sichtbar werden, fallen Entscheidungen leichter. Ein realistisches Monatsbudget hilft dabei, den Überblick zu behalten und das Leben in der Stadt weiterhin zu genießen.

Unterhaltung als fester Monatsbetrag

Freizeitausgaben geraten oft als Erstes aus dem Blick, weil sie freiwillig erscheinen. Dabei gehören Kinobesuche, Spiele und Abends außer Haus für viele zum Alltag. Ein Kinoticket in Osnabrück kostet etwa 12 € bis 14 €. Ein lockerer Abend kann schnell 25 € erreichen. Gaming schlägt mit 20 € bis 40 € pro Monat zu Buche, wenn es nicht eingeplant wird. Zusammengenommen kann Unterhaltung unbemerkt die Grenze von 150 € pro Monat überschreiten.

Ein festes Freizeitbudget bedeutet nicht, auf Genuss zu verzichten. Entscheidend ist, wie dieses Budget genutzt wird. Wenn man zum Beispiel gerne spielt, kann man darauf achten, dass das eigene Budget länger reicht. In verschiedenen Online Casinos finden sich Aktionen, unter denen sich auch zeitlich begrenzte Angebote oder Boni finden lassen – Mehr dazu hier

Wer gerne essen geht, kann monatlich etwa 60 € bis 80 € für Restaurantbesuche einplanen und sich so ein oder zwei Abende außer Haus ermöglichen, ohne das Gesamtbudget unter Druck zu setzen. Klare Grenzen machen Freizeitausgaben überschaubar und angenehm.

Bus und Auto im Kostenvergleich auf Monatsbasis

Beim Thema Mobilität wirkt Autofahren oft günstiger, solange die Zahlen nicht konkret aufgeschrieben werden. In Osnabrück liegt der Preis für Benzin aktuell meist zwischen 1,59 € und 1,68 € pro Liter. Diesel kostet im Durchschnitt etwa 1,49 € bis 1,55 € pro Liter.

Wer rund 120 Kilometer pro Woche im Stadtverkehr fährt, kommt leicht auf etwa 80 bis 100 Liter Kraftstoff im Monat. Bei einem Durchschnittspreis von etwa 1,60 € pro Liter ergibt das rund 130 € bis 160 € monatlich allein für Sprit. Je nach Fahrzeug und Fahrweise können die Kosten höher ausfallen, vor allem wenn Parkgebühren und regelmäßige Wartung hinzukommen.

Zum Vergleich kostet eine Einzelfahrt mit dem Bus künftig rund 3,20 €. Bei zwei Fahrten pro Tag an fünf Tagen pro Woche liegen die Monatskosten bei etwa 140 € bis 150 €. Mit einer Monatskarte sinkt dieser Betrag auf rund 70 € bis 80 €, was für regelmäßige Fahrten meist günstiger ist.

Wer Mobilität als Monatskosten betrachtet und nicht pro Fahrt, trifft Entscheidungen bewusster. Einige kombinieren Bus und Auto, andere planen Autofahrten gezielter, um Sprit zu sparen. Klare Zahlen helfen dabei, beweglich zu bleiben, ohne die Ausgaben aus dem Blick zu verlieren.

Essen gehen, ohne den Überblick zu verlieren

Cafés und Restaurants sind fester Bestandteil des Alltags in Osnabrück. Gleichzeitig steigt der Kostendruck, und auch künftige Abgaben wie auf Einwegverpackungen können sich langfristig auf Preise auswirken. Schon kleine Anpassungen machen sich bemerkbar.

Ein Takeaway kostet häufig 12 € bis 15 €. Wer zweimal pro Woche bestellt, liegt bereits bei 100 € bis 120 € im Monat. Steigt der Preis pro Bestellung nur um 1 € oder 2 €, fällt das über das Jahr deutlich ins Gewicht. Ein festes Monatsbudget für Essen außer Haus hilft, diesen Bereich planbar zu halten. Viele entscheiden sich für ein oder zwei feste Restaurantbesuche im Monat und gleichen den Rest mit Kochen zu Hause aus. So bleibt der soziale Aspekt erhalten, ohne dass die Kosten aus dem Rahmen laufen.

Bekannte Veränderungen früh einplanen

Neben den täglichen Ausgaben geben auch kommunale Entscheidungen Hinweise auf künftige Kosten. Die Haushaltspläne der Stadt Osnabrück werden frühzeitig veröffentlicht und lassen erkennen, wo Anpassungen möglich sind. Auch wenn nicht alles sofort wirksam wird, kommen Veränderungen selten überraschend.

Kleine Puffer im Monatsbudget machen solche Anpassungen leichter handhabbar. Wer zusätzlich 20 € bis 40 € für absehbare Veränderungen bei Mobilität oder städtischen Gebühren einplant, vermeidet spätere Frustration. Vorbereitung sorgt für Ruhe im Alltag.

Übersicht schlägt starre Regeln

Ein funktionierendes Budget braucht keine komplizierten Hilfsmittel. Oft reicht eine einfache Übersicht über Einnahmen, feste Ausgaben und variable Posten. Entscheidend ist Ehrlichkeit. Zu enge Vorgaben werden im Alltag meist nicht eingehalten.

Osnabrück bietet viele Möglichkeiten, Freizeit auch mit überschaubarem Budget zu gestalten. Stadtfeste, kulturelle Angebote und informelle Treffen kosten oft weniger als erwartet. Wer seine monatlichen Spielräume kennt, trifft entspannte Entscheidungen. Budgetplanung hilft dabei, Genuss bewusst einzuplanen, statt ihn einzuschränken.

Flexibel bleiben und den Überblick behalten

Steigende Preise gehören zu einer wachsenden Stadt. Sie bedeuten nicht automatisch Verzicht. Wer weiß, wofür das Geld im Monat ausgegeben wird, behält die Kontrolle. Ein Budget ist kein Regelwerk, sondern ein Orientierungspunkt.

Mit Blick auf 2026 lassen sich höhere Kosten für Mobilität, Essen und Freizeit gut bewältigen, wenn sie eingeplant sind. Die Zahlen zeigen, warum ein bewusster Umgang mit dem Budget sinnvoll ist. Mit klaren monatlichen Grenzen bleibt das Leben in Osnabrück ausgewogen, planbar und lebenswert.


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US-Börsen uneinheitlich, Rüstungswerte reagieren nur verhalten

Wall Street
Wall Street / Foto: dts

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während der Leitindex Dow zulegte, gaben Technologiewerte nach. Zugleich sorgten Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump zu massiv steigenden Militärausgaben für nur begrenzte Bewegung bei Rüstungstiteln, während Rohstoffe und Öl deutlich zulegten.

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.266 Punkten berechnet, ein Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten vor Handelsschluss lag der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.921 Punkten weniger als einen Punkt im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.507 Punkten 0,6 Prozent im Minus.

Begrenzte Kursreaktionen auf Trumps Militärpläne

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass das Militärbudget deutlich steigen soll, wirkte sich am Donnerstag nur begrenzt auf Aktienkurse von Rüstungskonzernen aus. Insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar will Trump ausgeben, um eine „beispiellose Militärmacht“ aufzubauen. Das ist eine Ausgabensteigerung um etwa die Hälfte. Die Aktien von Lockheed Martin konnten am Donnerstag über vier Prozent zulegen. Anders sah es beispielsweise bei den Papieren von Northrop Grumman und Raytheon: Dort wurden Zugewinne zügig wieder abgebaut. Am Mittwoch erst hatte Trump den Rüstungskonzernen angedroht, Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe zu verbieten.

Währungen und Goldpreis in Bewegung

Die europäische Gemeinschaftswährung war unterdessen schwächer: Ein Euro kostete am Donnerstagabend 1,1652 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8582 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.478 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,55 Euro pro Gramm.

Ölpreis mit deutlichem Anstieg

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 62,89 US-Dollar, das waren 4,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Manager-Entlassungen in Deutschland steigen auf Rekordniveau

Schild Jobcenter (Halle (Saale))
Foto: dts

In Deutschland steigt die Zahl arbeitsloser Manager und Führungskräfte deutlich an. Nach Analysen der Bundesagentur für Arbeit, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet, erreicht der Personalabbau auf diesen Ebenen einen Höchststand seit 2015. Die offiziellen Zahlen bilden die tatsächliche Lage laut Bericht jedoch nur unvollständig ab.

Höchststand bei arbeitslosen Führungskräften

Der Personalabbau in deutschen Unternehmen trifft Manager und Führungskräfte mit voller Wucht. Das zeigen Analysen der Bundesagentur für Arbeit, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Unter den insgesamt rund 2,9 Millionen Arbeitslosen in 2025 waren demnach durchschnittlich rund 49.000 Personen mit Führungsverantwortung aus allen Branchen als arbeitssuchend gemeldet. 2024 waren es im Schnitt rund 43.000 Führungskräfte. Das ist ein Anstieg um 14 Prozent binnen Jahresfrist – und bedeutet einen Höchststand seit 2015.

Hohe Dunkelziffer bei Führungskräften

Die Dunkelziffer ist bei dieser Berufsgruppe hoch. Viele Trennungen werden diskret in Vorruhestandsregelungen mit anschließendem Renteneintritt abgewickelt oder Bereichs- und Abteilungsleiter, deren Stellen abgebaut werden, machen sich beruflich selbstständig. Beide Gruppen tauchen in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht auf.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt US-Militäraktion in Venezuela ab

Foto: dts

Jeder zweite Deutsche ist laut einer aktuellen Umfrage des „Deutschlandtrends“ der ARD der Meinung, Deutschland und die Europäische Union sollten sich deutlich gegen das Vorgehen der USA in Venezuela aussprechen – auch auf die Gefahr hin, Donald Trump zu verärgern. Gleichzeitig hält eine deutliche Mehrheit die US-Militäraktion in Venezuela für nicht gerechtfertigt und sorgt sich um eine Verschiebung der Regeln in der Weltpolitik hin zum Recht des Stärkeren.

Hälfte der Deutschen für deutliche Kritik an den USA

Nach einer Umfrage des „Deutschlandtrends“ der ARD sprechen sich 50 Prozent der Deutschen dafür aus, dass sich Deutschland und die Europäische Union deutlich gegen das Vorgehen der USA in Venezuela aussprechen, auch wenn das Donald Trump verärgern könnte. Für die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.323 Wahlberechtigte befragt. Demnach vertreten 39 Prozent die Position, Deutschland und die EU sollten nach der US-Militäraktion in Venezuela eher zurückhaltend sein, um Donald Trump nicht zu provozieren.

Anhänger von CDU/CSU sind in dieser Frage laut Infratest geteilter Meinung: 48 Prozent sind eher für eine deutliche Reaktion, 45 Prozent für Zurückhaltung. AfD-Anhänger sprechen sich mehrheitlich für Zurückhaltung (58 Prozent) aus; 32 Prozent von ihnen befürworten eine deutliche Reaktion. Anhänger von Grünen (78 Prozent), Linken (78 Prozent) und SPD (69 Prozent) sind mit klarer Mehrheit dafür, dass sich Deutschland und die EU deutlich gegen das US-Vorgehen aussprechen, auch wenn das Donald Trump verärgern könnte.

Bewertung der US-Militäraktion in Venezuela

Die USA haben Venezuela am vergangenen Wochenende angegriffen, den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und außer Landes gebracht. Eine deutliche Mehrheit der Bürger (72 Prozent) hält der Umfrage zufolge die US-Militäraktion gegen Venezuela für nicht gerechtfertigt, wie der „Deutschlandtrend“ der ARD berichtet. 12 Prozent halten sie für gerechtfertigt. Jeder Sechste (16 Prozent) antwortet auf diese Frage mit „weiß nicht“ oder macht keine Angabe.

Sorge vor dem „Recht des Stärkeren“

Gleichzeitig machen sich vier von fünf Deutschen (81 Prozent) große oder sogar sehr große Sorgen, dass in der Weltpolitik zunehmend das Recht des Stärkeren gilt, wie aus der Umfrage des „Deutschlandtrends“ der ARD hervorgeht. Jeder Sechste (15 Prozent) hat diesbezüglich wenig oder gar keine Sorgen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Eric Trump rechtfertigt mögliche US-Annexion Grönlands aus Sicherheitsgründen

Weißes Haus
Weißes Haus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Eric Trump hat die Annexionsdrohungen der US-Regierung gegen die zu Dänemark gehörende Insel Grönland verteidigt und die strategische Bedeutung der Arktis betont. In einem Interview äußerte sich der Sohn von US-Präsident Donald Trump auch zu möglichen militärischen Szenarien, zum Image seines Vaters als Friedensstifter sowie zu seinen eigenen politischen Ambitionen und zur Zukunft der Republikanischen Partei.

„Annexionsdrohungen“ und strategische Bedeutung Grönlands

Eric Trump hat die Annexionsdrohungen der US-Regierung gegen die zu Dänemark gehörende Insel Grönland verteidigt. Die Insel im Nordatlantik habe „viel mit der Souveränität der USA und mit der Sicherheit und Stabilität der gesamten westlichen Welt einschließlich Europas zu tun“, sagte der Sohn von US-Präsident Donald Trump dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Auf die Frage, ob eine militärische Intervention der USA am wahrscheinlichsten sei, antwortete er: „In der Arktis gibt es viele aggressive Aktionen. Wir sollten dort besser präsent sein.“ Die USA betreiben bereits jetzt in Grönland den Stützpunkt Pituffik Space Base. Er dient insbesondere zur Überwachung von Raketenstarts und Weltraumaktivitäten.

Verteidigung des Präsidenten und Blick auf internationale Konflikte

Am Bild von US-Präsident Trump als Friedensstifter hielt der Unternehmer trotz des Angriffs auf Venezuela fest. „Mein Vater ist der größte Kriegsgegner. Er fand den Irakkrieg schrecklich, er fand den Afghanistankrieg schrecklich. Niemand will diese langwierigen Kriege“, sagte Trump dem „Handelsblatt“. Gleichzeitig sei der US-Präsident aber zum Handeln bereit. „Er tut genau das, was er sagt. Und übrigens sagt er den Leuten immer im Voraus, was er tun wird“, so Trump mit Blick auf den Iran und Venezuela.

Eigene politische Pläne und Einschätzung der Republikaner

Eine eigene politische Karriere schließt der 42-Jährige indes nicht aus. „Ich glaube, ich könnte etwas bewegen in der Politik, wenn ich mich jemals dazu entschließen würde“, sagte Trump dem „Handelsblatt“. Allerdings sei er nicht sicher, ob dies „im Moment das Richtige“ sei.

Die Republikanische Partei sehe er gut aufgestellt. „Es gibt 30 Leute, die es könnten, und das auch noch bemerkenswert gut“, sagte der Präsidentensohn mit Blick auf die nächste Generation der MAGA-Bewegung dem „Handelsblatt“. „J.D. Vance ist ein toller Kerl. Ich finde Marco Rubio unglaublich talentiert“, so Trump.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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FDP-Chef Dürr fordert Wegner-Rücktritt nach Stromausfall-Affäre

Christian Dürr
Christian Dürr (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

FDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr hat den Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) gefordert. Hintergrund ist Wegners Umgang mit dem großflächigen Stromausfall in mehreren Berliner Stadtteilen und widersprüchliche Angaben zu seiner Rolle im Krisenmanagement. Dürr warnt vor Folgen für CDU-Chef Friedrich Merz, sollte Wegner im Amt bleiben.

Forderung nach Rücktritt wegen Krisenmanagement

FDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr hat den Rücktritt von Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verlangt, der wegen seines Krisenmanagements während des großflächigen Stromausfalls in Berlin in der Kritik steht. „Wenn Wegner jetzt keine Konsequenzen zieht und zurücktritt, wird es zu einem Problem für Friedrich Merz“, sagte Dürr der „Bild“ (Freitagausgabe).

Dürr kritisierte Wegner scharf. „Mit Kai Wegner hat die CDU in der Hauptstadt einen Regierungschef, der nichts von dem hält, was er versprochen hat und jetzt als Lügner entlarvt wurde“, sagte der FDP-Chef der „Bild“. „Ob bei Schulen, der Verkehrspolitik oder den Schulden. Mit Wegner ist alles noch schlimmer geworden. Vor allem Autofahrer sind nur noch genervt. Zusätzlich sagt er die Unwahrheit und gibt es tagelang nicht zu.“

Widersprüche in Darstellung von Wegners Einsatz

Wegner hatte am Mittwoch eingeräumt, am vergangenen Samstag während des Stromausfalls Tennis gespielt zu haben. Am Sonntag hatte er Medienberichten zufolge erklärt, er sei von Beginn an in das Krisenmanagement eingebunden gewesen. „Ich habe mich weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht, zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren“, sagte er demnach. Er habe sich „zu Hause in seinem Büro eingeschlossen, im wahrsten Sinne“.

Ausmaß und Behebung des Stromausfalls

Von der Versorgungsunterbrechung betroffen waren rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Alle betroffenen Stadtteile wurden am Mittwoch kurz nach 11 Uhr wieder mit Strom versorgt. Die Arbeiten an der von dem Brandanschlag betroffenen Kabelbrücke am Teltowkanal gingen letztlich schneller voran als gedacht. Ursprünglich sollten sie erst am Donnerstagnachmittag abgeschlossen sein.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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