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Lottozahlen vom Samstag (06.05.2023)

Lottozahlen vom Mittwoch (26.04.2023)
Lottozahlen vom Mittwoch (26.04.2023)

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 7, 9, 18, 19, 31, 47, die Superzahl ist die 9. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 3303668. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 821194 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel.


Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Bundesregierung plant keine Erhöhung von Flüchtlingshilfen

Sachsens Ministerpräsident fordert “Zeitenwende” bei Migration
Sachsens Ministerpräsident fordert “Zeitenwende” bei Migration

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung plant offenbar keine wesentliche Erhöhung der Flüchtlingshilfen für Länder und Kommunen. Das geht aus einem Entwurfspapier für den Flüchtlingsgipfel am kommenden Mittwoch hervor, über den das ARD-Hauptstadtstudio berichtet.

Asylverfahren und Abschiebungen sollen demnach beschleunigt werden. In dem Papier rechtfertigt die Bundesregierung die bisherigen Finanzhilfen für Länder und Kommunen. Dort heißt es, der Bund unterstütze schon jetzt finanziell in Milliardenhöhe trotz eines Haushaltsdefizits, während Länder und Kommunen Milliardenüberschüsse verzeichneten. Auch der bekannte Vorwurf, die Länder würden das Geld des Bundes gar nicht in vollem Umfang an die Städte und Gemeinden weitergeben, findet sich zumindest mittelbar in dem Beschlussvorschlag.

Auf Seite sechs wurde eine Tabelle eingefügt, in der die einzelnen Länder eintragen sollen, wie viele der Bundesmilliarden sie tatsächlich an die Kommunen weitergegeben haben. Mehrere Ministerpräsidenten haben dennoch dauerhaft mehr Geld für die Unterbringung, Versorgung und Integration von Geflüchteten gefordert. Um Asylverfahren zu beschleunigen, will der Bund die Länder dazu bringen, ihre Ausländerbehörden personell und technisch besser auszustatten und die Verfahren bis Ende 2024 komplett zu digitalisieren. Erklärtes Ziel ist es außerdem, Asylgerichtsverfahren zu verkürzen.

EU-Beitrittsaspiranten wie Georgien oder die Republik Moldau sollen zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden. Asylanträge könnte man dann leichter ablehnen. Außerdem spricht sich die Regierung für sogenannte zentrale Ankunftszentren aus. Von dort sollen Menschen, deren Asylanträge geringe Erfolgschancen haben, direkt wieder abgeschoben werden können.

Gesetzliche Regeln, die Abschiebungen bislang erschweren, sollen angepasst werden. Konkret will man beispielsweise die Durchsuchungsmöglichkeiten der Polizei erweitern und den sogenannten Ausweisegewahrsam von zehn auf 28 Tage verlängern. Auch Abschiebehaft will die Regierung unabhängig von Asylanträgen möglich machen. Klagen gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote sollen bei Abschiebungen keine aufschiebende Wirkung haben.


Foto: Asylunterkunft, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Hertha schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf

1. Bundesliga: Hertha schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf
1. Bundesliga: Hertha schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC den VfB Stuttgart mit 2:1 besiegt. Im Anschluss an eine Ecke flankte Marco Richter in der 29. Spielminute von rechts in den Strafraum, der Ex-Stuttgarter Marc Oliver Kempf stieg in der Mitte am höchsten und köpfte den Ball ins Netz.

Keine zehn Minuten später gelang den Schwaben allerdings der Ausgleich. In der 38. Spielminute legte Josha Vagnoman am Fünf-Meter-Raum eine Halbfeldflanke von Borna Sosa quer, Stürmer Serhou Guirassy musste den Ball dann nur noch über die Linie drücken. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ging dann Hertha wieder in Führung. Einen Freistoß von Dodi Lukébakio konnte Florian Niederlechner gerade noch mit der Fußspitze berühren, sodass der Ball durch die Beine von VfB-Keeper Fabian Bredlow schlüpfte.

Die zweite Hälfte blieb hart umkämpft. Insgesamt war der VfB stärker, ließ jedoch die nötige Konsequenz vermissen. Die weiteren Ergebnisse des Nachmittags: SC Freiburg – RB Leipzig 0:1, Borussia Mönchengladbach – VfL Bochum 2:0, FC Augsburg – Union Berlin 1:0, TSG Hoffenheim – Eintracht Frankfurt 3:1.


Foto: Oliver Christensen (Hertha BSC), über dts Nachrichtenagentur

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Früherer Los-Alamos-Direktor fürchtet Ende der nuklearen Ordnung

Früherer Los-Alamos-Direktor fürchtet Ende der nuklearen Ordnung
Früherer Los-Alamos-Direktor fürchtet Ende der nuklearen Ordnung

Los Alamos (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Direktor des US-Atomforschungszentrums Los Alamos, Siegfried S. Hecker, warnt vor den Folgen des Ukraine-Kriegs auf die globale nukleare Ordnung. „Meine Angst ist, dass Putin diese Ordnung zerstört hat“, sagte er dem „Spiegel“.

Russlands Invasion der Ukraine gefährde „das Fundament an Vertrauen, das es uns ermöglicht hat, mit den nuklearen Gefahren zu leben“, so Hecker. Sie gefährde die Verbreitung der „friedlichen Nutzung der Kernenergie“ und den „Konsens, der den Einsatz von Atomwaffen, ihre Verbreitung und nuklearen Terrorismus“ verhindert habe. Der russische Staatschef Wladimir Putin hat seit Kriegsbeginn mehrfach mit dem Einsatz von Nuklearwaffen gedroht und im Februar das „New Start“-Abkommen ausgesetzt, den letzten noch bestehenden Abrüstungsvertrag zwischen Russland und den USA. „Die Kubakrise von 1962 sowie einige Zwischenfälle in den Achtzigerjahren, als die USA und die Sowjetunion dem möglichen Einsatz von Atomwaffen nahekamen, mögen für sich genommen noch gefährlicher gewesen sein, aber die Gefahr, die heute besteht, ist nicht ein einzelnes Ereignis“, so Hecker.

Es sei das „Ende der nuklearen Ordnung selbst“. Es stehe also „alles auf dem Spiel“. Hecker war von 1986 bis 1997 Direktor des US-Kernforschungszentrums Los Alamos, wo in den 1940er Jahren die erste Atombombe entwickelt worden war. Nach seiner Zeit dort knüpfte er Verbindungen mit Experten in anderen Nuklearstaaten und setzte sich für nukleare Abrüstung ein.

Angesichts der fortschreitenden Nuklearprogramme in Nordkorea und Iran sowie Chinas Plan, die Zahl seiner strategischen Atomwaffen deutlich zu erhöhen, plädiert Hecker für die Wiederaufnahme offizieller und inoffizieller Nukleardiplomatie. „Für mich geht es darum, die nukleare Bedrohung zu reduzieren“, so Hecker. „Mit China haben wir noch eine Chance, das zu tun.“


Foto: Atomkoffer, über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Hansa Rostock holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Symbolbild: Fußball
Symbolbild: Fußball

Rostock (dts Nachrichtenagentur) – Am 31. Spieltag in der 2. Bundesliga hat sich Hansa Rostock wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. Die Norddeutschen gewannen im Ostseestadion gegen Jahn Regensburg mit 2:0.

Damit springt Hansa vorerst auf den 13. Tabellenplatz, sechs Punkte vor den Gästen auf Rang 17. Das erste Tor der Partie fiel in der 34. Spielminute. Nach einer Hereingabe von links außen wurde der Ball in den Fünf-Meter-Raum verlängert, wo ihn Kai Pröger mit dem Außenrist ins lange Eck beförderte. Für den Flügelspieler war es das neunte Saisontor. Nach der Halbzeitpause intensivierte der Jahn folgerichtig seine Offensivbemühungen, was der „Kogge“ immer wieder Kontergelegenheiten eröffnete.

Zwölf Minuten vor Schluss erhöhte schließlich der eingewechselte John Verhoek per Kopf auf 2:0. Eine Flanke von Kevin Schumacher konnte Keeper Jonas Urbig nur nach vorne abwehren, Verhoek bugsierte den Abpraller dann von dort aus ins Tor. Die weiteren Ergebnisse vom Nachmittag: Karlsruher SC – Hannover 96 2:1, Fortuna Düsseldorf – Holstein Kiel 3:0.


Foto: Fußballer mit Ball, über dts Nachrichtenagentur

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Erster Bürgerrat gerät mit Landwirtschaftsminister in Konflikt

Özdemir hofft auf Erdogans Abwahl und "Rückkehr zur Demokratie"
Özdemir hofft auf Erdogans Abwahl und "Rückkehr zur Demokratie"

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der erste vom Bundestag eingesetzte Bürgerrat wird sich mit dem Thema Ernährung beschäftigen und gerät daher inhaltlich in Konflikt mit Gesetzesvorhaben von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne). Das geht aus dem Einsetzungsbeschluss hervor, über den die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Sonntagsausgaben) berichten.

Demnach soll sich der Rat unter anderem mit der Frage befassen, welchen steuerlichen Rahmen der Staat für die Preisbildung bei Lebensmitteln setzen soll. Die Teilnehmer sollen auch diskutieren, wie Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden kann. Außerdem soll es um die Frage gehen, wie Umwelt- und Klimaverträglichkeit, soziale Bedingungen und Tierwohl bei der Produktion von Produkten transparent gekennzeichnet werden sollen. Der Beschlussentwurf weist auf Instrumente wie Regulierungen, Mindeststandards und Kennzeichnungspflichten hin, über die der Rat diskutieren kann.

Aus der SPD-Fraktion heißt es, das Thema des Bürgerrats sei insofern nicht ideal, als man ein Thema gewählt habe, das bereits gesetzgeberisch bearbeitet werde. Landwirtschaftsminister Özdemir hatte beispielsweise im Februar vorgeschlagen, an Kinder adressierte Werbung für Lebensmittel mit hohem Zucker-, Fett- oder Salzgehalt zu verbieten. Das Landwirtschaftsministerium erklärte auf RND-Anfrage, es werde sich Empfehlungen des Bürgerrats nicht zu eigen machen: „Das Votum des Bürgerrats richtet sich an den Deutschen Bundestag“, sagte eine Sprecherin dem RND. Außerdem habe man bereits ein eigenes Bürgerforum durchgeführt. Der Bürgerrat soll am 29. September seine Arbeit aufnehmen.

Laut Beschlussentwurf werden ihm 160 ausgeloste Bürger ab dem Alter von 16 Jahren angehören. Die Zusammensetzung soll sich „ausgewogen“ nach Alter, Geschlecht, regionaler Herkunft, Gemeindegröße und Bildung richten. „Zudem soll der Anteil der sich vegetarisch oder vegan ernährenden Personen an der Bevölkerung im Bürgerrat abgebildet werden“, heißt es in dem Papier.


Foto: Cem Özdemir, über dts Nachrichtenagentur

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König Charles III. gekrönt

König Charles III. gekrönt
König Charles III. gekrönt

London (dts Nachrichtenagentur) – In London ist am Samstagmittag König Charles III. offiziell gekrönt worden. Pünktlich um 12:02 Uhr Ortszeit (13:02 deutscher Zeit) setzte der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, ihm die Edwardskrone auf.

Zuvor hatte Charles im gesetzlich vorgeschriebenen Eid geschworen, die Bürger des Vereinigten Königreichs und des Commonwealth „gemäß ihrer Gesetze und Bräuche“ zu regieren. Danach wurde er vom Erzbischof an Händen, Brust und Kopf mit „heiligem Öl“ berührt – die sogenannte Salbung. Unter den Gästen befand sich unter anderem Prinz Harry – allerdings ohne seine Frau Meghan. Daneben wohnten zahlreiche Staats- und Regierungschefs der Zeremonie bei.

Darunter war auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der dem Nachfolger von Königin Elizabeth II. „auch im Namen meiner Landsleute aus tiefstem Herzen“ gratulierte. Charles übernehme „große Verantwortung in einer Zeit grundlegenden Wandels und epochaler Einschnitte“, so Steinmeier. Er sei überzeugt, dass der Monarch durch seine Erfahrung „Orientierung in Zeiten der Unsicherheit und des Übergangs“ bieten werde. „Für die große Aufgabe, die nun auf Sie übergegangen ist, wünsche ich Ihnen viel Kraft und eine glückliche Hand“, fügte der Bundespräsident hinzu.

Es sei ihm ein „besonderes Anliegen“, die deutsch-britische Freundschaft weiter zu pflegen, so Steinmeier. Am Rande der Zeremonie kam es auch zu Protesten gegen die Krönung und für die Abschaffung der Monarchie. Dabei wurden laut Berichten des britischen „Guardians“ mehrere Demonstranten festgenommen, was Kritik von Menschenrechtsorganisationen auslöste.


Foto: König Charles, über dts Nachrichtenagentur

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CSU-Parteitag kürt Söder zum Spitzenkandidaten für Landtagswahl

CSU-Parteitag kürt Söder zum Spitzenkandidaten für Landtagswahl
CSU-Parteitag kürt Söder zum Spitzenkandidaten für Landtagswahl

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Markus Söder ist auf einem kleinen Parteitag in Nürnberg offiziell zum Spitzenkandidaten der CSU für die Landtagswahl im Herbst gekürt. Er wurde am Samstag in offener Abstimmung einstimmig von den Delegierten gewählt.

2017 hatte Söder für die gleiche Position in ebenfalls offener Abstimmung noch vier Gegenstimmen bekommen, damals war Horst Seehofer Parteichef. In seiner Ansprache hatte Söder an diesem Samstag die Ampel-Politik als das „größte Armutsrisiko der jüngeren deutschen Geschichte“ bezeichnet: Insbesondere den Grünen warf Söder vor, bei der Energiepolitik reine Ideologie zu betreiben, gerade mit dem neuen „Heizungsgesetz“. „Wir starten eine gemeinsame nationale Unterschriftenaktion, wir werden im Bundestag, im Bundesrat mit Nein stimmen, und nach der Bundestagswahl diese Pläne wieder kippen, das ist unser Versprechen“, sagte Söder. Die Wahl zum 19. Landtag in Bayern soll am 8. Oktober stattfinden.

In den Umfragen steht die CSU mit rund 40 Prozent wieder knapp drei Prozentpunkte stärker da als bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren, wäre aber weiter auf einen Koalitionspartner angewiesen. Zweitstärkste Kraft im Freistaat sind wie schon 2018 die Grünen mit etwa 16 bis 18 Prozent, dahinter folgen SPD, Freie Wähler und AfD mit jeweils zehn Prozent, die FDP kratzt an der 5-Prozent-Hürde und muss fürchten, aus dem Landtag zu fliegen.


Foto: Markus Söder am 06.05.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Türkische Erdbebenopfer dürfen länger in Deutschland bleiben

Außenpolitiker fordern mehr Hilfe für Erdbebenregion
Außenpolitiker fordern mehr Hilfe für Erdbebenregion

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung erlaubt türkischen Erdbebenopfern, die bei Verwandten in Deutschland untergekommen sind, bis zu drei Monate länger im Bundesgebiet zu bleiben als bisher geplant. Die Betroffenen, die zwischen dem 6. Februar und dem 7. Mai mit einem gültigen Visum in das Bundesgebiet eingereist sind und sich rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten, werden nun bis zum 6. August vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit, teilte das Auswärtige Amt am Samstag mit.

Die entsprechende Verordnung trete am Sonntag in Kraft. Eine Vorsprache bei einer Ausländerbehörde sei nicht notwendig. Die Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels erlischt aber mit der Ausreise aus dem Bundesgebiet, so das Ministerium. Seit dem 13. Februar wurden rund 9.500 Visa für einen vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland an Türken erteilt, zudem haben rund 900 türkische Staatsangehörige aus den Erdbebengebieten Visa für zum Familiennachzug nach Deutschland erhalten. Auch über 1.200 syrische Staatsangehörige, die in den betroffenen Gebieten gewohnt haben, haben Visa – vor allem zum Familiennachzug nach Deutschland – erhalten. Erdbebenopfer konnten direkt bei einem erstmals eingesetzten mobilen „Visa-Bus“ mitten im Erdbebengebiet ihre Anträge stellen. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 waren am 6. Februar und in den folgenden Tagen nach letzten Angaben rund 60.000 Menschen ums Leben gekommen, über 125.000 Verletzte wurden gezählt.


Foto: Erdbeben in der Türkei am 06.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Sachsen und Brandenburg fordern vom Bund Grenzschutz

Sachsen und Brandenburg fordern vom Bund Grenzschutz
Sachsen und Brandenburg fordern vom Bund Grenzschutz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburg und Sachsen haben in einem gemeinsamen Brief der beiden Landesinnenminister die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zur Errichtung stationärer Grenzkontrollen aufgefordert, um „einen Teil der unerlaubten Einreisen mit Zurückweisungen“ zu verhindern. „Wir begrüßen die stationären Grenzkontrollen, wie sie an der Grenze Bayerns zu Österreich erst kürzlich von der Bundesregierung in Reaktion auf den starken Migrationsdruck verlängert wurden“, sagte Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) der „Welt am Sonntag“.

Diese Kontrollen führten zu „beachtlichen Zurückweisungszahlen“. Vor dem Hintergrund der „vergleichbaren Migrationssituation an den Grenzen zu Polen und Tschechien“ habe man die Bundesinnenministerin gemeinsam angeschrieben und um „befristete Wiedereinführung von stationären Binnengrenzkontrollen“ gebeten, so Schuster. Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) sagte: „Wenn wir die Freizügigkeit im Schengen-Raum erhalten wollen, müssen wir einen Kontrollverlust an der Bundesgrenze verhindern.“ Man erwarte daher, die „umgehende Einführung stationärer Binnengrenzkontrollen“.


Foto: Grenze Deutschland – Tschechien in der Sächsischen Schweiz, über dts Nachrichtenagentur

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