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Dax startet nach China-Handelszahlen fast unverändert

Dax schließt deutlich fester – Öl und Gas teurer
Dax schließt deutlich fester – Öl und Gas teurer

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen fast unverändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.955 Punkten berechnet und damit auf dem Schlussniveau vom Vortag.

Deutliche Zuwächse konnten dagegen am Morgen die Aktien von Fresenius verbuchen. Das Unternehmen hatte vor Handelsstart die Zahlen fürs erste Quartal veröffentlicht. Demnach startete der Gesundheitskonzern mit einem Gewinnrückgang ins Jahr, der aber offenbar nicht so stark ausfiel, wie von vielen Analysten erwartet. Für die Anleger standen am Dienstagmorgen wohl die Außenhandelszahlen aus China im Fokus.

„Die chinesischen Handelsdaten sind ein Warnsignal“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Die Importe im Reich der Mitte gehen stark zurück und das bedeutet, dass andere Staaten entsprechend weniger exportieren: Der Welthandel geht damit zurück“, fügte der Marktanalyst hinzu. Das aktuelle Importvolumen sei im November 2021 erstmals erreicht worden. „Faktisch sind die chinesischen Importe seit 17 Monaten nicht mehr angestiegen“, so Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0983 US-Dollar (-0,18 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9105 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 76,65 US-Dollar und damit 36 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

AFP

CDU pocht auf mehr sichere Herkunftsländer

CDU pocht auf mehr sichere Herkunftsländer
CDU pocht auf mehr sichere Herkunftsländer

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Mario Czaja pocht auf eine Erweiterung der Liste von sicheren Herkunftsländern. In der Migrationspolitik sei es wichtig und notwendig, „Humanität und Ordnung gleichermaßen zu zeigen“, sagte er am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

„Humanität gegenüber denen, die wirklich Schutz brauchen – aber bei denen, die keinen Schutzstatus haben, die Rückkehr zu ermöglichen.“ Dafür müsse man vor allem klare Verabredungen mit sicheren Herkunftsstaaten treffen, so Czaja. „Unter den Maghreb-Staaten sind Länder, in denen Deutsche Urlaub machen – und dort werden keine Flüchtlinge zurückgenommen“, kritisierte der CDU-Politiker mit Blick auf Nordafrika.

Foto: Straßenszene in Marokko, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Stadtwerke Osnabrück befragen die Region: Umfrage zu Energie-Erwartungen und -Einstellungen

Stadtwerke Osnabrück
Stadtwerke Osnabrück

Was erwarte ich von meinem regionalen Energieversorger? Wie nehme ich die Stadtwerke Osnabrück als Energieversorger wahr? Seit Montag (8. Mai) fühlen die Stadtwerke Osnabrück der Region auf den Zahn und starten eine Online- bzw. Telefon-Umfrage.

Per Zufallsgenerator werden Menschen aus der Stadt Osnabrück und der Region entweder angemailt oder angerufen. In der Mail ist ein Link angegeben, über den es direkt zur Online-Umfrage geht. Per Telefon dauert die Befragung gut zehn Minuten. Vor dem Hintergrund der Energiekrise drehen sich die Fragen im Wesentlichen darum, ob und inwieweit sich die Erwartungen und Einstellungen der Menschen in der Region geändert haben. Die Antworten und Ergebnisse nutzen die Stadtwerke für die weitere Optimierung ihrer Servicedienstleistungen.

Die Umfrage läuft über einen Zeitraum von einem Monat und wird vom Marktforschungsinstitut Produkt + Markt in Osnabrück durchgeführt. Als Dankeschön verlosen die Stadtwerke unter allen Teilnehmern ein Tablet sowie Wertgutscheine lokaler Einzelhändler.

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Erneute Schwerpunktkontrollen in und um die Johannisstraße: Zahlreiche PKW in der Fußgängerzone unterwegs

Johannisstraße Osnabrück
Johannisstraße Osnabrück. / Archivfoto: Pohlmann

Am Samstag (6. Mai) führten Polizei und Stadt Osnabrück erneut Schwerpunktkontrollen in der Johannisstraße und weiteren Bereichen der Innenstadt durch.

Die gemischten Kontrollteams waren in der Zeit von 18 Uhr bis 02 Uhr unterwegs. Bis zum Einbruch der Dunkelheit war der Schlossgarten gut besucht, dort konnten Verstöße nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz festgestellt werden. Die Johannisstraße wurde vermehrt von unberechtigten Kfz befahren. In Nebenstraßen parkten viele Fahrzeuge im absoluten Halteverbot. Gegen 1 Uhr war der Kontrollbereich nahezu menschenleer, viele Personen hatten sich nach den Kontrollen entfernt.

Insgesamt wurden folgende Verstöße festgestellt:

  • 2x Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
  • 1x Verstoß gegen das Waffengesetz
  • 1x Rotlichtverstoß
  • 1x Platzverweis missachtet
  • 25x Parken im absoluten Halteverbot
  • 12x Befahren Fußgängerzone
AFP

Putin rechnet bei Militärparade erneut mit dem Westen ab

Putin rechnet bei Militärparade erneut mit dem Westen ab
Putin rechnet bei Militärparade erneut mit dem Westen ab

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Rede bei der traditionellen Militärparade zum Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland zu einer erneuten Abrechnung mit dem Westen genutzt. Die westlichen Staaten hätten „Blut an den Händen“ und wollten zahlreichen anderen Ländern ihre Werte „aufzwingen“, sagte Putin am Dienstag in Moskau.

Dem Westen warf er dabei vor, angeblich eine „neue Invasion“ gegen Russland vorbereitet zu haben. „Sie wollen den Zerfall unseres Landes, die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges umschreiben und das internationale Recht mit Füßen treten.“ Die Verantwortung für den Ukraine-Krieg schob Putin erneut von sich: „Gegen unsere Heimat wurde wieder ein Krieg angezettelt“, sagte er. Man habe aber dem „internationalen Terrorismus“ die Stirn geboten.

Die Bürger des Donbass werde man „beschützen“, so Putin. Der russische Präsident hatte den Westen und insbesondere die USA in der Vergangenheit bereits mehrfach als Auslöser für den russischen Angriff auf die Ukraine verantwortlich gemacht. Dabei sprach er immer wieder von angeblichen Plänen, Russland anzugreifen.

Foto: Wladimir Putin, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Busse machen Platz für die Maiwoche: Hasestraße-Sperrung lenkt Linien M1 und M5 um

Hasestraße/ Foto: Brockfeld
Die Hasestraße wird künftig zur Sackgasse. / Foto: Brockfeld

Die MetroBuslinien M1 und M5 machen Platz für die Maiwoche. Aufgrund der Hasestraße-Sperrung ab Dienstag (9. Mai) bis einschließlich Montag (22. Mai) fahren die Busse die bekannte Umleitung über den Wallring.

Betroffen sind die MetroBuslinien M1 und M5 sowie die NachtBuslinien N1, N5 und N18. Die Busse fahren in beide Richtungen eine Umleitung vom Nikolaizentrum über die Dielingerstraße, Natruper-Tor-Wall und Hasemauer/Hasetorwall weiter in die Bramscher Straße. Die Umleitung gilt in stadtauswärtige Richtung auch für die NachtBuslinie N66. Für die Haltestelle „Hasetor/Bahnhof Altstadt“ wird stadtauswärts an der Hasemauer auf der Höhe der Abbiegespur Vitihof eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Maiwoche per Deutschland-Ticket

Für Maiwochenbesuche bieten sich insbesondere das TagesTicket, das TagesTicket Familie oder das neue Deutschland-Ticket an. Das sogenannte D-Ticket kann bequem und einfach direkt über die Mobilitäts-App VOSpilot oder über das neue Mobilitätsportal der Stadtwerke unter www.meinmobiportal.de gekauft werden und ist dann ab sofort digital verfügbar. Weitere Informationen zu Tickets und Fahrplänen gibt es im Mobilitätszentrum am Neumarkt, online unter www.vos.info oder in der App VOSpilot.Busse

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Bericht: Michael Schäfer verzichtet auf Dena-Job

Forscher warnen vor Vertrauensverlust in deutsche Klimapolitik
Forscher warnen vor Vertrauensverlust in deutsche Klimapolitik

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Michael Schäfer wird seinen Posten als Geschäftsführer der bundeseigenen Energie-Agentur Dena wohl nicht antreten. Das berichtet die „Bild“.

Demnach will sich Schäfer von seinem Vertrag zurückziehen. „Es ist doch klar, dass beim neuen Verfahren das Ergebnis nicht wieder Michael Schäfer heißen kann, egal wie gut er ist“, zitiert die Zeitung eine mit den Vorgängen vertraute Person. Deshalb habe man mit Schäfer vereinbart, vom Vertrag zurückzutreten. Ebenfalls sei vereinbart worden, dass er auf eine Entschädigung verzichtet, schreibt die „Bild“ weiter.

Eigentlich sollte Schäfer ab dem 15. Juni 2023 Andreas Kuhlmann als Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung ablösen. Nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft im Bundeswirtschaftsministerium sollte das Verfahren zur Neubesetzung der Dena-Geschäftsführung allerdings neu aufgesetzt werden. Hintergrund ist, dass Staatssekretär Patrick Graichen Mitglied der Findungskommission war – Schäfer war Graichens Trauzeuge.


Foto: Wirtschaftsministerium, über dts Nachrichtenagentur

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Dorothee Bär weist Kritik an Florida-Reise der CSU zurück

Dorothee Bär weist Kritik an Florida-Reise der CSU zurück
Dorothee Bär weist Kritik an Florida-Reise der CSU zurück

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionsvize Dorothee Bär weist die anhaltende Kritik am Besuch einer CSU-Delegation beim umstrittenen Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, zurück. „In Partnerschaften zwischen Demokratien wird offen gesprochen und natürlich auch Kritik geäußert“, sagte sie dem „Stern“.

DeSantis sei „ohne Zweifel ein nicht unumstrittener Republikaner“, er sei aber als Gouverneur von Florida ein einflussreicher Politiker, dem das Potenzial zugesprochen werde, eine zweite Amtszeit von Trump zu verhindern und der nächste US-Präsident zu werden. Der rechtskonservative Politiker gilt als aussichtsreicher Anwärter für eine Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Mit ihm Gesprächskanäle aufzubauen, sei daher im „ureigenen transatlantischen und europäischen Interesse“. Um Frieden in Europa für die Zukunft zu sichern und – mit Blick auf den Krieg in der Ukraine – wiederherzustellen, sei man „zwingend auf die Amerikaner angewiesen“.

Die Reise sei mit der Fraktion abgestimmt gewesen. Man habe zudem nicht nur Gespräche mit dem Präsidenten des Parlaments von Florida geführt, sondern auch Aktivisten getroffen, so Bär.


Foto: Dorothee Bär, über dts Nachrichtenagentur

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Immer mehr Mütter erwerbstätig

Frauen in der EU bekommen erstes Kind immer später
Frauen in der EU bekommen erstes Kind immer später

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Unabhängig vom Alter des Kindes ist die Erwerbstätigkeit von Müttern in Deutschland über die vergangenen 14 Jahre konstant gestiegen. Insgesamt lebten im Jahr 2022 in Deutschland 8,2 Millionen Mütter mit minderjährigen Kindern unter einem Dach, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Zwei von drei Müttern (69,3 Prozent) Minderjähriger waren im vergangenen Jahr im Job, im Jahr 2008 waren es noch 62,8 Prozent. Bei 2,1 Millionen Müttern war mindestens ein Kind jünger als drei Jahre, davon arbeiteten 39,7 Prozent. Der Anteil ist binnen 14 Jahren um neun Prozentpunkte gestiegen, 2008 zu Beginn der Zeitreihe lag er noch bei 30,8 Prozent. Ein Grund dürfte der Ausbau der Kinderversorgung im Zuge der Einführung eines rechtlichen Anspruchs auf frühkindliche Betreuung sein. Auf die Erwerbstätigkeit von Vätern mit Kindern unter drei Jahren wirkte sich dies kaum aus. 2022 waren 89,6 Prozent der Väter mit einem Kind unter drei Jahren erwerbstätig, 2008 waren es 88,9 Prozent, so Destatis. Auch Mütter mit älteren Kindern sind zunehmend erwerbstätig: Arbeiteten 2008 noch 56,7 Prozent aller Mütter mit Kindern unter zwölf Jahren, so waren es 2022 bereits 64,1 Prozent. Bei Müttern mit Kindern im Alter von zwölf bis unter 18 Jahren stieg der Anteil im selben Zeitraum von 76,8 Prozent auf 84,0 Prozent, teilte das Bundesamt mit.

Die Daten beruhen auf einer Erfassung von Müttern und Vätern im Alter von 15 bis 64 Jahren mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind.


Foto: Mutter mit Kleinkind und Kinderwagen, über dts Nachrichtenagentur

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FDP dringt auf mehr reguläre Migration in den Arbeitsmarkt

Baupreise für Wohngebäude steigen weiter deutlich
Baupreise für Wohngebäude steigen weiter deutlich

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt hat sich FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle für einen liberaleren Kurs ausgesprochen. Die Koalition wolle mehr reguläre Einwanderung in den Arbeitsmarkt ermöglichen und irreguläre Migration verhindern, sagte er dem Sender ntv.

Dazu habe man nun das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz ins Plenum eingebracht. Allerdings verwies der FDP-Fraktionsvize auch auf die Notwendigkeit, die Kosten für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen im Blick zu behalten. Kuhle sagte: „Ja, es wird Zeit, dass wir mal ein bisschen mehr Werbung machen für unser Land. Mit funktionierenden Verfahren, mit Auslandsvertretungen, wo die Leute sich drum bemühen, dass kluge Köpfe in unser Land kommen. Also: Wir brauchen mehr Migration in den Arbeitsmarkt.“ Aber die Flüchtlingszahlen, die man im letzten Jahr gehabt habe, könne man nicht jedes Jahr wiederholen. „Das ist für die Kommunen eine zu große Belastung“, so Kuhle.


Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

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