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Wegen Schnee und Glätte: Busverkehr in Osnabrück wieder vollständig eingestellt [Update]

Verschneite Hansastraße in Osnabrück (Archivbild). / Foto: Pohlmann
Verschneite Hansastraße in Osnabrück (Archivbild). / Foto: Pohlmann

Aufgrund der aktuellen Wetterlage kommt es in der Stadt Osnabrück zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.

Linien- und Nachtbusverkehr betroffen

Wie die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) am Freitagabend (9. Januar) um 22:08 Uhr über ihren WhatsApp-Kanal mitteilte, wurde der gesamte Linienverkehr inklusive des Nachtbusverkehrs eingestellt.

Bereits in den frühen Morgenstunden hatte es witterungsbedingt eine Unterbrechung des Busverkehrs gegeben, so dass für rund zweieinhalb Stunden keine Busse im Stadtgebiet fuhren.

Weiterer Schneefall in der Nacht

Auch in der Nacht ist weiterhin mit Schneefall zu rechnen. Die VOS bittet Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt zu informieren und nach Möglichkeit auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Wann der Linienverkehr wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch unklar.

So soll es am Samstag weitergehen

Sobald am Samstag (10. Januar) der Fahrbetrieb wieder aufgenommen wird, soll es laut Ankündigung der VOS zu erheblichen Einschränkungen kommen. Mehrere Haltestellen können bei Schnee und Glätte aus Sicherheitsgründen nicht angefahren werden.

In Osnabrück entfallen deshalb die Haltestellen Am Nahner Friedhof und Mehring. Im Bereich Harderberg sind die Haltestellen Franziskus-Hospital und Kiffe betroffen. Diese Ausfälle wirken sich auf die Linien 463, 464, 466, 467 sowie auf die Nachtbuslinie N6 aus.

Darüber hinaus kann in Georgsmarienhütte der Bereich Tannenkamp nicht bedient werden. Die Linie 464 endet vorübergehend an der Haltestelle Parkstraße und beginnt in entgegengesetzter Richtung an der Hindenburgstraße.

Auch auf der Linie 393 wird es zu Verkürzungen kommen: Die Busse enden in Schledehausen an der Haltestelle Am Kurgarten. Die weiteren Haltestellen bis Schledehausen Sportplatz beziehungsweise Wulften Wendeplatz entfallen.

Auf der Schnellbuslinie X493 wird zudem die Haltestelle Natrup-Hagen Bahnhof nicht angefahren. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen die Haltestelle Natrup-Hagen Kurze Straße zu nutzen.

AFP

Schwache US-Arbeitsmarktdaten treiben Dow Jones auf Rekordhoch

Straßenschild Wall Street
Wall Street / Foto: dts

Die US-Börsen haben am Freitag mit Gewinnen geschlossen. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 legten zu, während schwächere Arbeitsmarktdaten die Erwartungen an eine mögliche Zinssenkung durch die US-Notenbank verstärkten. Der Euro gab nach, Gold und Öl verteuerten sich.

US-Indizes legen zu

Die US-Börsen haben am Freitag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.504 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.966 Punkten 0,7 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.784 Punkten 1,1 Prozent im Plus.

Warten auf Supreme-Court-Entscheidung

Anleger warteten am Freitag vergeblich auf eine Entscheidung des Supreme Courts zur Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Eine Entscheidung darüber, ob der Präsident die Befugnis hat, auf Basis eines Gesetzes für nationale Notstände aus dem Jahr 1977 Zölle zu verhängen, wird nun für die kommenden Tage erwartet.

Derweil trieben schlechter als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten die Indizes Dow Jones und den S&P 500 auf Rekordhochs. Die US-Zentralbank Federal Reserve hat neben dem Ziel der Preisstabilität auch das Ziel, Maximalbeschäftigung zu erreichen. Der Druck, den Leitzins zu senken, um damit die Wirtschaft anzukurbeln, steigt durch die neuen Daten.

Währungen und Rohstoffe

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1635 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8595 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.507 US-Dollar gezahlt (+0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,54 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 63,05 US-Dollar, das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

VfL Osnabrück gewinnt ersten Test 2026 mit 5:2

Fußbälle (Archiv)
Fußbälle (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der VfL Osnabrück hat sein erstes Testspiel des Jahres 2026 erfolgreich gestaltet. Gegen Rot-Weiß Oberhausen gewann der VfL am Freitagnachmittag mit 5:2. Nach einer ereignisreichen ersten Halbzeit sorgten die Osnabrücker nach dem Seitenwechsel für eine klare Entscheidung.

Aktiver Beginn und frühe Tore

Cheftrainer Timo Schultz nutzte das Testspiel, um mehreren Akteuren Einsatzzeit zu geben, die zuletzt weniger zum Zug gekommen waren. Mats Remberg stand im Tor, in der Innenverteidigung spielte Ibrahim Touray, der aktuell an den SSV Jeddeloh II verliehen ist.

Der VfL übernahm von Beginn an die Initiative. Bereits nach acht Minuten führte ein schneller Angriff zur Führung, als Riesselmann nach einem Missverständnis in der Oberhausener Defensive den Ball ins verwaiste Tor einschob (8.). Osnabrück blieb anschließend bestimmend und erhöhte nach einer Viertelstunde: Kevin Wiethaup kam rund 20 Meter vor dem Tor an den Ball und traf platziert ins linke Eck (15.).

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit geriet der Spielfluss der Lila-Weißen etwas ins Stocken. Zunächst verkürzte Oberhausen nach einer Ecke, bei der Niemeyer per Kopf erfolgreich war (34.). Kurz darauf musste der VfL zudem verletzungsbedingt wechseln: Ihorst verließ angeschlagen den Platz, U19-Spieler Luca Kröger kam in die Partie (37.). Wenige Minuten später nutzten die Gäste einen Foulelfmeter zum Ausgleich, Polikov verwandelte sicher zum 2:2 (38.).

Entscheidung nach dem Seitenwechsel

Zur zweiten Halbzeit wechselte Oberhausen gleich vierfach, beim VfL kam Bryan Henning neu ins Spiel. Die Osnabrücker fanden schnell wieder Zugriff und gingen erneut in Führung: Nach einer Flanke von Henning setzte sich Lars Kehl im Strafraum durch und köpfte zum 3:2 ein (49.).

Der VfL blieb danach konsequent. Ein Angriff über die linke Seite leitete das vierte Tor ein: Nach einem Vorstoß von Tony Lesueur ließ Kehl für Kröger durch, der Bryan Henning bediente. Dieser schloss im Strafraum präzise ins lange Eck ab (57.).

In der Schlussphase kontrollierten die Osnabrücker das Geschehen. Den Schlusspunkt setzte Niklas Wiemann kurz vor dem Abpfiff, als er nach einer Ecke von Kevin Schumacher am zweiten Pfosten am höchsten stieg und zum 5:2 einköpfte (90.).

Nächster Test steht bevor

Bereits am Samstag steht für den VfL das nächste Testspiel an. Dann ist der FC Schalke 04 im Stadion an der Bremer Brücke zu Gast (Anpfiff: 14.00 Uhr).

AFP

Grünen-Politiker Nouripour warnt: Irans Regime steht am Abgrund

Omid Nouripour
Omid Nouripour (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne) warnt vor einer dramatischen Zuspitzung der politischen und wirtschaftlichen Lage im Iran. In einem Interview spricht er von einem System „am Abgrund“ und ruft Europa auf, stärkeren Druck auf das Regime auszuüben.

Nouripour warnt vor System „am Abgrund“

Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat sich tief besorgt über die politische Lage im Iran geäußert. Das herrschende System stehe „am Abgrund“, die Menschen seien verzweifelt, sagte Nouripour dem „Mannheimer Morgen“ (Samstagausgabe).

Trotz des Rohstoffreichtums herrsche im Iran eine „echte Hungerkrise“, so Nouripour weiter in dem Interview mit dem „Mannheimer Morgen“. Der Wert der Währung habe sich binnen eines halben Jahres halbiert und ein normales Leben werde für viele immer schwieriger.

Proteste im Land und „gemischte“ Signale aus Washington

Nach den Worten von Nouripour gibt es mittlerweile beinahe täglich Proteste im Iran. Gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump dem Regime mit einem Eingreifen der USA.

Die Signale aus Washington nannte Nouripour im Gespräch mit dem „Mannheimer Morgen“ „sehr gemischt“. Die Iraner wüssten nicht, ob sie sich auf US-Präsident Donald Trump verlassen könnten.

Forderung nach stärkerem Druck aus Europa

Nouripour forderte die Europäer in dem Interview mit dem „Mannheimer Morgen“ auf, nicht zu schweigen, sondern den Druck auf das Regime zu erhöhen. Dies gelte insbesondere für die Revolutionsgarden, auf die der Druck aus europäischer Sicht verstärkt werden müsse.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Bund und Länder fordern härteren Schutz kritischer Infrastruktur

Strommast
Strommast / Foto: dts

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung verlangen Vertreter von Bund und Ländern ein härteres Vorgehen gegen linke Gewalttäter und einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen Forderungen nach strengerer Strafverfolgung, mehr Zurückhaltung bei sensiblen Informationen und einem Ausbau der zivilen Verteidigung.

Forderungen nach robusterem Schutz

Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), der seit Anfang des Jahres auch Chef der Innenministerkonferenz der Länder ist, betonte in der „Welt am Sonntag“ die Notwendigkeit, die zivilen Schutzstrukturen an die sicherheitspolitische Lage anzupassen. „Unsere zivile Verteidigung muss in gleichem Maße wachsen wie unsere militärischen Abwehrkräfte“, sagte Grote der Zeitung. Mit Blick auf mögliche Angriffe auf Versorgungsnetze mahnte er zu mehr Zurückhaltung bei der Veröffentlichung sensibler Daten: „In Sachen kritischer Infrastruktur sollten wir zukünftig genau abwägen, wie transparent wir mit sensiblen Informationen zu Strom- und Energieversorgung umgehen.“

Kritik an zu großer Transparenz

Auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), warnt vor den Folgen einer aus seiner Sicht zu offenen Informationspraxis. „Das lange Wegsehen der vergangenen Jahre rächt sich nun, etwa dort, wo detaillierte Pläne zu Strom- und Wasserleitungen, Verwaltungsstrukturen oder digitalen Netzen öffentlich einsehbar sind“, sagte er. Das sei unter heutigen Bedingungen zu einem Sicherheitsrisiko geworden. „Kritische Infrastruktur darf nicht länger bis ins Detail offenliegen“, sagte der CDU-Politiker.

Null Toleranz gegenüber Sabotage

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) fordert angesichts des Anschlags eine klare Antwort des Rechtsstaats. „Die Antwort auf diese Taten muss klar sein: konsequente Strafverfolgung, besserer Schutz Kritischer Infrastruktur und null Toleranz gegenüber Sabotage“, sagte Reul. Er verband dies mit einem deutlichen Hinweis auf die Bedeutung der Sicherheit für die demokratische Ordnung: „Wer unsere Sicherheit angreift, greift unsere Demokratie an. Das muss Konsequenzen haben.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Merz, Macron und Starmer verurteilen Gewalt gegen Iran-Demos

Anti-Iran-Protest (Archiv)
Anti-Iran-Protest (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer haben das iranische Regime in einer gemeinsamen Erklärung eindringlich aufgefordert, Gewalt gegen Demonstranten zu unterlassen. Hintergrund sind anhaltende Proteste im Iran, bei denen es Berichten zufolge zu Gewaltanwendung durch Sicherheitskräfte und Tötungen von Demonstranten gekommen sein soll.

Gemeinsamer Appell europäischer Spitzenpolitiker

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer verurteilten in ihrer Erklärung das Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte. „Wir sind zutiefst besorgt über Berichte von Gewalt durch iranische Sicherheitskräfte und verurteilen die Tötung von Demonstranten auf das Schärfste“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung der drei Staats- und Regierungschefs. Die iranischen Behörden seien „verantwortlich für den Schutz der eigenen Bevölkerung“ und müssten „Meinungsfreiheit sowie friedliche Versammlungen zulassen, ohne dass Angst vor Repressalien herrscht“.

Weiter heißt es in der Erklärung, man fordere die iranischen Behörden „nachdrücklich dazu auf, Zurückhaltung zu üben, von Gewalt abzusehen“ und die Grundrechte der iranischen Bürger zu wahren.

Proteste und Reaktionen im Iran

Die seit dem Jahreswechsel andauernden Proteste im Iran gehen nach Angaben aus dem Land weiter. Nach tagelangem Schweigen berichten mittlerweile auch iranische Staatsmedien über die Ereignisse, allerdings verbunden mit Attacken und Schuldzuweisungen gegen Israel und die USA.

Iranische Sicherheits- und Justizbehörden hätten „mehrere bewaffnete Terrorzellen und die Festnahme von mutmaßlichen ausländischen Akteuren bekannt gegeben“, hieß es in einem Bericht des iranischen Auslandsfernsehsenders „Press TV“. Hintergrund sei demnach „eine Welle von ausländisch unterstützten Unruhen, bei denen mehrere Polizisten getötet wurden“.

Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei bezeichnete in einer Fernsehansprache die Demonstranten als „eine Bande von Vandalen“, die US-Präsident Donald Trump „beeindrucken“ wollten. Trump hatte bereits vor Tagen dem Iran gedroht, „sehr hart“ einzugreifen, sollten Regierungstruppen Demonstranten töten.

Reaktionen der Bundesregierung und Lage im Land

Die deutsche Botschaft in Teheran ist nach Angaben aus Berlin trotz der teilweisen Unterbrechung von Internet- und Telefonverbindungen in verschiedenen Landesteilen weiterhin erreichbar. Die Internet-Abschaltung sei „nicht durchgängig“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Freitag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. „Wir beobachten die Lage sehr genau“. Der Krisenstab der Bundesregierung habe mittlerweile zur Lage im Iran getagt.

Die Proteste, die am 28. Dezember in Teheran begannen, wurden den Angaben zufolge durch den Zusammenbruch der iranischen Währung ausgelöst. Menschenrechtsgruppen berichten, dass sich die Demonstrationen seitdem auf Dutzende weitere Städte ausgeweitet haben. Eine freie Berichterstattung unabhängiger Medien ist aus dem Iran derzeit nicht möglich.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Eurojackpot heute: Aktuelle Gewinnzahlen und Jackpothöhe im Überblick

Spielschein für
Spielschein für Eurojackpot / via dts Nachrichtenagentur

Bei der Freitags-Ziehung des Eurojackpots sind am Abend die aktuellen Gewinnzahlen ermittelt worden. Die Lotterie lockt erneut mit einem garantierten Mindestjackpot von 10 Millionen Euro, der bei Nichtausschüttung bis auf 120 Millionen Euro anwachsen kann.

Gezogene Zahlen und Gewinnwahrscheinlichkeit

In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 1, 17, 19, 25, 41, die beiden „Eurozahlen“ sind die 6 und die 12. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Jackpot-Höhe und Regelung zur Gewinnklasse 2

Beim Eurojackpot wird für jede Ziehung ein Jackpot in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro garantiert. Wird dieser nicht gewonnen, wächst der Jackpot bis zu einer Begrenzung von 120 Millionen Euro an. Wenn der Jackpot dann noch immer nicht geknackt ist, wird der Mehrbetrag in die Gewinnklasse 2 überwiesen, dort reichen „5 Richtige“ und eine richtig getippte „Eurozahl“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Von der Leyen: Mercosur-Abkommen bringt Deutschland Milliarden-Exportschub

Ursula von
Ursula von der Leyen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) erwartet erhebliche Vorteile für Deutschland aus dem geplanten Mercosur-Abkommen mit Südamerika. Exportstarke Länder in Europa sollen nach ihrer Einschätzung besonders profitieren, wenn die Ausfuhren in die Mercosur-Region deutlich steigen. Von der Leyen rechnet zudem mit positiven Effekten auf Arbeitsplätze und sieht Chancen für mehrere kriselnde Industriezweige.

Von der Leyen erwartet Vorteile für Deutschland

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) geht davon aus, dass insbesondere Deutschland vom Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten profitieren wird. „Exportstarke Nationen wie Deutschland werden besonders profitieren, wenn Europas Ausfuhren in die Mercosur-Region bis 2040 um geschätzte 50 Milliarden Euro ansteigen“, sagte von der Leyen der „Bild“ (Samstagausgabe).

Nach ihren Worten soll die größte Freihandelszone der Welt mit mehr als 700 Millionen Konsumenten „noch vor dem Herbst“ Realität werden. Das bedeute „kräftigen Rückenwind für Europas Wirtschaft“, so von der Leyen gegenüber der „Bild“. Das Abkommen nannte sie in dem Interview „historisch“.

Chancen für Maschinenbau, Autoindustrie und Chemiesektor

Besondere Chancen sieht von der Leyen aktuell für besonders belastete Branchen. „Für Branchen, die in den vergangenen Jahren besonders zu kämpfen hatten, wie der Maschinenbau, die Autoindustrie oder unseren Chemiesektor öffnet sich kurzfristig das Tor zu einem riesigen neuen Absatzmarkt“, sagte die EU-Kommissionspräsidentin der „Bild“. „Sie werden die ersten sein, die von der Offenheit unserer südamerikanischen Partner profitieren.“

Nach ihrer Einschätzung werde sich das Abkommen auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken. „Zehntausende kleine und mittlere Unternehmen in Europa können bald schlanke Exportverfahren nutzen und sofort 4 Milliarden Euro Einfuhrzölle sparen. Das ist ein handfester Vorteil gegenüber der globalen Konkurrenz und sichert gute Arbeitsplätze auf unserem Kontinent“, sagte von der Leyen der „Bild“.

Freihandel auch mit Indien und Australien im Blick

Von der Leyen sprach sich zugleich dafür aus, den Freihandel über Südamerika hinaus weiter auszubauen. „Die Kommission wird in den kommenden Wochen alles daran setzen, auch die laufenden Verhandlungen mit Indien und Australien über die Ziellinie zu bringen. Jedes europäische Handelsabkommen sichert unseren Unternehmen zusätzliche Absatzchancen und Zugang zu wichtigen Rohstoffen“, sagte sie der „Bild“. „Jeder Abschluss macht Europa auch politisch ein Stück stärker und unabhängiger.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Zentralrat der Juden fordert entschlossene deutsche Unterstützung für Iran-Proteste

Schild Zentralrat der Juden in Deutschland
Foto: dts

Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert von der Bundesregierung ein deutlicheres Eintreten für die Demonstrierenden im Iran und eine klare Haltung gegen das islamistische Regime. Zentralratspräsident Schuster dringt auf ein Ende der diplomatischen Zurückhaltung und verlangt entschlossenes Handeln und Zivilcourage in dieser als historisch beschriebenen Situation.

„Diplomatische Zurückhaltung ablegen“

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, fordert von der Bundesregierung ein klares Signal der Unterstützung für die Demonstranten im Iran. „Deutschland muss in dieser historischen Stunde unbedingt seine diplomatische Zurückhaltung ablegen“, sagte Zentralratspräsident Schuster der „Bild“ am Freitag.

Er betonte, abwarten sei keine Option. „Jedes Abwarten ist fehl am Platz. Das Gebot der Stunde sind entschlossenes Handeln und Zivilcourage. Deutschland muss sich unmissverständlich an die Seite der Bevölkerung im Iran und der Exil-Iraner in unserem Land stellen, die seit Jahren unter Lebensgefahr für ihre Freiheit kämpfen“, sagte Schuster der „Bild“.

Forderung nach Sturz des Regimes

Als zentrales politisches Signal aus Deutschland beschreibt Schuster die Notwendigkeit eines klaren Bruchs mit dem derzeitigen Kurs. Das Signal aus deutscher Politik und Zivilgesellschaft müsse lauten, dass die Zeit jetzt gekommen sei. „Das Mullah-Regime muss jetzt fallen“, sagte Schuster der „Bild“.

Er begründete seine Forderung mit dem Umgang der iranischen Führung mit der eigenen Bevölkerung. Die iranischen Machthaber unterdrückten „seit Jahren im Inneren ihre Bevölkerung, vor allem Frauen“. Zudem gehörten sie „zu den global gefährlichsten Financiers des Terrorismus“. Die Demonstranten forderten „todesmutig den Sturz der Mullahs und das Ende des Terrorstaats“, so der Zentralratspräsident gegenüber der „Bild“.

Zurückhaltende Reaktion der Bundesregierung

Im Vergleich zur US-Regierung hält sich die Bundesregierung mit Solidaritätsbekundungen für die iranischen Anti-Mullah-Demonstranten laut der Darstellung bislang weitgehend zurück. Am Freitag erklärte ein Regierungssprecher, Berlin rufe das iranische Regime dazu auf, von Gewalt gegen die Demonstranten abzusehen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

EU bremst deutsche Pläne für neue Gaskraftwerke deutlich

Katherina Reiche
Katherina Reiche am 09.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur

Die EU-Kommission will einem Bericht zufolge deutlich weniger neue Gaskraftwerke zulassen, als von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) angestrebt. Statt der von ihr erhofften mindestens 20 Gigawatt neuer Gaskraftwerksleistung stehen demnach nur zwölf Gigawatt steuerbarer Kapazitäten im Raum. Die monatelangen Verhandlungen zwischen EU-Kommission und Bundesregierung über die Kraftwerkstrategie sollen kurz vor dem Abschluss stehen.

Deutlich geringerer Ausbau neuer Gaskraftwerke

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“, das sich auf „Brancheninsider“ beruft, will die EU-Kommission bis 2031 nur 12 Gigawatt (GW) neue steuerbare Kapazitäten genehmigen. Dabei soll es sich vollständig oder nahezu vollständig um Gaskraftwerke handeln. Die nötigen Ausschreibungen sollen dem Bericht zufolge noch dieses Jahr durchgeführt werden.

Zusätzlich ist demnach ein sogenannter Kapazitätsmechanismus mit einem Volumen von voraussichtlich 29 Gigawatt geplant. Dieser umfasst neben Gaskraftwerken auch alle anderen steuerbaren Kapazitäten – von Batteriespeichern über Biogasanlagen bis zu Fabriken, die bei Stromknappheit die Produktion herunterfahren.

Kompromiss in Brüssel kurz vor Verkündung

Der Kompromiss zwischen EU-Kommission und Bundesregierung soll dem Vernehmen nach in Kürze verkündet werden. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es auf Anfrage des Nachrichtenmagazins „Spiegel“, man äußere sich grundsätzlich nicht zu laufenden Verfahren. Begründet wurde dies damit, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien und daher auch die Zahlen noch nicht final feststünden.

Mit dem Neubau von Gaskraftwerken will die Bundesregierung den Schutz vor sogenannten Dunkelflauten ausbauen, also länger anhaltenden Phasen mit wenig Strom aus erneuerbaren Quellen. Zuletzt waren in Deutschland Kraftwerke mit einer gesicherten Leistung von gut 90 GW installiert – dazu zählen etwa Gaskraftwerke, Wasserkraft und Biomassekraftwerke, aber auch gut 30 GW an besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerken, die bis spätestens 2038 vom Netz gehen sollen. Neue Gaskraftwerke sollen ein Element sein, um den Verlust an gesicherter Leistung zu kompensieren.

Einigung liegt auf Linie früherer Verständigung

Die zwölf Gigawatt an steuerbaren Kapazitäten, auf die sich Bundesregierung und Kommission nun offenbar geeinigt haben, entsprechen laut „Spiegel“ ziemlich genau der Menge, auf die sich Reiches Amtsvorgänger, der Grünen-Politiker Robert Habeck, schon Anfang Juli 2024 mit der EU-Kommission grundsätzlich verständigt hatte. Katherina Reiche (CDU) hatte mit Brüssel jedoch neue Gespräche geführt, offenbar in der Überzeugung, mindestens 20 Gigawatt an neuen Gaskraftwerken aushandeln zu können.

Schon Anfang Oktober hatte sich laut Bericht abgezeichnet, dass Reiche sich damit wohl nicht durchsetzen würde. Mitte November hatte sich auch der Koalitionsausschuss vorläufig auf eine Größenordnung von zwölf Gigawatt geeinigt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP