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Ein Iglu wie früher: Wie eine Familie aus Wallenhorst eine Kindheitserinnerung aufleben lässt

Vater und Sohn im Iglu. / Foto: Privat
Vater und Sohn im Iglu. / Foto: Privat

Für Familie Steinweg aus Wallenhorst ist Schnee mehr als nur ein winterliches Ärgernis. Schon zu Kinderzeiten bauten Timon Steinweg und sein Vater ein Iglu – ein kleines Abenteuer, das sich fest ins Gedächtnis eingebrannt hat. In den vergangenen Jahren blieb der Winter jedoch meist grau und schneearm. An den Bau eines Iglus war nicht zu denken.

Ein Spaziergang mit Folgen

Doch kürzlich änderte sich das. Timon Steinweg war gemeinsam mit seiner Partnerin und seinen Eltern in Gehrde unterwegs, um einen ausgedehnten Schneespaziergang zu machen. Die Landschaft war weiß, der Schnee reichlich. Und plötzlich war sie wieder da, diese alte Idee. Der Wallenhorster erinnert sich: „Meine Mutter und ich schauten uns an – und wir waren uns einig: Bei so viel Schnee könnte man doch ein Iglu bauen.“ Gesagt, getan. Noch während des Spaziergangs reifte der Plan, und die Familie beschloss, ihn direkt umzusetzen.

Das Iglu nimmt Form an. / Foto: Privat
Das Iglu nimmt Form an. / Foto: Privat

Wiederbelebung einer Kindheitserinnerung

Zurück am geeigneten Platz begann die Arbeit. Mit viel Einsatz, Teamarbeit und ordentlich Schweiß wuchs das Iglu Stück für Stück. Keine zwei Stunden später stand es da: das Iglu 2025. Für Timon Steinweg war es mehr als nur ein Bauwerk aus Schnee – es war die Wiederbelebung einer Kindheitserinnerung, die lange Zeit auf ihren Moment warten musste.

In zwei Stunden entstand das Iglu. / Foto: Privat
In zwei Stunden entstand das Iglu. / Foto: Privat

Kleines Bauwerk mit großer Bedeutung

In einer Zeit, in der Schnee immer seltener wird, steht das Iglu für einen Winter, wie man ihn von früher kennt. Gleichzeitig zeigt es, wie eine Familie die seltene Gelegenheit genutzt hat, gemeinsam etwas Besonderes zu schaffen – auch wenn es nur so lange bleibt, bis der Schnee wieder schmilzt.

Ein stolzer Iglu-Baumeister. / Foto: Privat
Ein stolzer Iglu-Baumeister. / Foto: Privat
AFP

Mindestens 116 Tote bei landesweiten Protesten im Iran

Landkarte Iran
Iran / Foto: rot

Im Iran ist die Zahl der Todesopfer bei den seit 14 Tagen andauernden Protesten nach Angaben von Menschenrechtlern auf mindestens 116 gestiegen. Zugleich nimmt die Zahl der Festnahmen weiter zu, während Sicherheitskräfte mit starker Präsenz und Überwachung auf die Proteste reagieren. Auslöser der Protestwelle war der Zusammenbruch der iranischen Währung, der die Versorgungslage im Land verschärft hat.

Deutlich mehr Tote und Hunderte neue Festnahmen

Nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Human Rights Activists in Iran (HRA) ist die Zahl der Todesopfer im Zuge der Protestwelle binnen eines Tages von mindestens 65 auf mindestens 116 gestiegen. Unter den mittlerweile bestätigten Todesopfern sollen sieben Personen unter 18 Jahre alt gewesen sein, vier weitere, darunter medizinisches Personal, hätten nicht zu den Protestierenden gehört. Die Untersuchung der Todesursachen soll ergeben haben, dass die meisten Opfer durch scharfe Munition oder Gummigeschosse, überwiegend aus nächster Nähe, getötet wurden.

Nach diesen Angaben waren 37 der Getöteten Angehörige des Militärs oder der Sicherheitskräfte, ein weiteres Todesopfer war Staatsanwalt. Gleichzeitig steigt die Zahl der Inhaftierten weiter an. Die Gesamtzahl der Festgenommenen kletterte binnen eines Tages von 2.311 auf 2.638 Personen. Von diesen konnten 628 Personen durch HRA identifiziert werden, während 2.010 im Rahmen von Massenverhaftungen oder in Fällen ohne nähere Angaben erfasst wurden.

Proteste in Teheran und anderen Städten

Die Proteste in der Hauptstadt Teheran sollen nach Angaben von Augenzeugen größtenteils aus verstreuten, kurzen und unbeständigen Versammlungen bestanden haben. Dies wird als Reaktion auf die starke Präsenz der Sicherheitskräfte und den zunehmenden Druck vor Ort beschrieben. Gleichzeitig gingen Berichte über Überwachungsdrohnen und Bewegungen von Sicherheitskräften in der Nähe der Protestorte ein, was auf anhaltende Überwachung und Sicherheitsmaßnahmen hindeutet. HRA meldete zudem Proteste in dutzenden anderen Städten im Iran.

Medienberichte, Vorwürfe und Menschenrechtskritik

Trotz der andauernden Internetsperre haben einige wenige, den Sicherheitskräften nahestehende Medien ihre Arbeit wieder aufgenommen. Diese Medien veröffentlichen mittlerweile fortlaufend Bilder und Berichte über die Proteste und werfen den Demonstranten schwere Gewalt sowie die Zerstörung von Eigentum und Menschenleben vor. Menschenrechtler widersprechen diesen Darstellungen und unterstellen den Behörden brutales Vorgehen gegen die Protestler.

Die aktuelle Protestwelle hatte am 28. Dezember in Teheran begonnen. Auslöser war der Zusammenbruch der iranischen Währung. Auf den internationalen Devisenmärkten ist der Iranische Rial mittlerweile praktisch wertlos geworden, gleichzeitig hat sich die Versorgungslage im Iran deutlich verschlechtert.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Bundesnetzagentur: Gasversorgung in Deutschland trotz Kälte gesichert

Gasspeicher (Archiv)
Gasspeicher (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Trotz zuletzt winterlicher Temperaturen sieht die Bundesnetzagentur die Gasversorgung in Deutschland als stabil und sicher an. Die Behörde verweist auf gut gefüllte Speicher, zusätzliche Importmöglichkeiten und eine im Vergleich zu früheren Jahren geringere Verbrauchsmenge. Zugleich liegen die aktuellen Füllstände unter dem Niveau des Vorjahres, bewegen sich nach Einschätzung der Bundesnetzagentur aber in einem angemessenen Rahmen.

Bundesnetzagentur: Versorgungssicherheit gewährleistet

„Die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiten uns bei der Gasversorgung keine Sorgen“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil und die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet.“

Aktuell sind die deutschen Gasspeicher laut Bundesnetzagentur zu 50,5 Prozent gefüllt. Der Füllstand zu Beginn des neuen Jahres liege damit zwar deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, bewege sich aber aus Sicht der Behörde vor dem Hintergrund der veränderten Markt- und Flusssituation in einem angemessenen Rahmen.

Im Jahresverlauf hatten die Speicher laut Bundesnetzagentur zuvor bereits deutlich höhere Werte erreicht. Nach der Gasspeicherfüllstandsverordnung sollten die Anlagen am 1. November zu 80 Prozent gefüllt sein, einzelne Speicher in Bad Lauchstädt, Frankenthal, Hähnlein, Rehden, Stockstadt und Uelsen zu 45 Prozent. In der Gesamtbetrachtung ergab sich damit ein Füllstand von 70 Prozent. Dies sei auch nach europäischen Vorgaben ausreichend. Diese Zielvorgabe wurde laut Bundesnetzagentur über alle deutschen Speicher erfüllt.

Verbrauch deutlich unter früherem Durchschnitt

Laut Bundesnetzagentur wurden 2025 insgesamt 864 Terrawattstunden (TWh) Gas verbraucht, knapp 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr (845 TWh). Rund 40 Prozent des Verbrauchs entfielen auf Haushalte und Gewerbe, 60 Prozent auf die Industrie. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2021 wurde in Deutschland knapp 13,5 Prozent weniger Gas verbraucht.

Einfluss auf den Gasverbrauch haben nach Angaben der Behörde auch die Temperaturen. Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 10,0 Grad habe 2025 aber insgesamt auf dem Niveau der Vergleichsjahre 2018 bis 2021 gelegen.

Importe, LNG-Terminals und Exportzuwächse

Nach vorläufigen Zahlen der Bundesnetzagentur betrugen die deutschen Gasimporte 1.031 TWh, 2024 waren es 864 TWh. Wichtigster Lieferant blieb Norwegen mit einem Anteil von 44 Prozent, gefolgt von den Niederlanden (24 Prozent) und Belgien (21 Prozent).

Über die deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran wurden 106 TWh Erdgas importiert, was etwa zehn Prozent der gesamten Gasimporte ausmacht. „Wir haben mit den LNG-Terminals zusätzliche Importmöglichkeiten“, sagte Müller der Funke-Mediengruppe. „Da zahlen sich die Anstrengungen der letzten Jahre aus.“

Exportiert wurden 221 TWh Gas, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 89 TWh im Vorjahr. Wichtigste Abnehmer waren 2025 Österreich (46 Prozent), Tschechien (26 Prozent) und die Schweiz (13 Prozent).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Ein neues Körpergefühl: Was Sie über moderne Bruststraffungen in der Rheinmetropole wissen sollten

Operation
Operation / unsplash+ Getty Images

Das Streben nach einem positiven Körperbild und persönlichem Wohlbefinden ist ein tief menschliches Bedürfnis. Im Laufe des Lebens durchläuft der weibliche Körper zahlreiche Veränderungen – Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen oder der natürliche Alterungsprozess hinterlassen ihre Spuren. Insbesondere die Form und Straffheit der Brust kann sich verändern, was bei vielen Frauen den Wunsch nach einer Wiederherstellung ihrer ursprünglichen Kontur weckt. Eine Bruststraffung, in der Fachsprache Mastopexie genannt, ist heute weit mehr als nur ein ästhetischer Eingriff. Sie ist für viele ein Weg, um verlorenes Selbstvertrauen zurückzugewinnen und sich im eigenen Körper wieder rundum wohlzufühlen. Doch eine solche Entscheidung will gut überlegt sein und erfordert umfassende Informationen. Gerade in Metropolen wie Köln, die als Zentrum für medizinische Exzellenz gelten, ist das Angebot groß und die Wahl des richtigen Spezialisten entscheidend für ein zufriedenstellendes und sicheres Ergebnis. Für viele Frauen, die eine professionelle Bruststraffung Köln in Erwägung ziehen, ist die Wahl des richtigen Experten der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Lebensgefühl. Dieser Artikel beleuchtet umfassend, was hinter dem Eingriff steckt, welche modernen Techniken zum Einsatz kommen und worauf Patientinnen achten sollten.

Die Gründe hinter dem Wunsch: Mehr als nur Ästhetik

Der Entschluss für eine Bruststraffung ist selten eine spontane Laune. Meist geht ihm ein langer Prozess der Überlegung voraus, der tief in der persönlichen Lebensgeschichte und dem eigenen Körperempfinden verwurzelt ist. Die Ursachen für eine erschlaffte Brust, medizinisch als Ptosis bezeichnet, sind vielfältig. Eine der häufigsten Ursachen sind Schwangerschaft und Stillzeit. Während dieser Phasen vergrößert sich die Brustdrüse erheblich, um das Kind zu versorgen. Nach dem Abstillen bildet sich das Drüsengewebe zurück, doch die überdehnte Haut und das Bindegewebe können sich oft nicht vollständig zurückziehen. Das Ergebnis ist eine Brust, die an Volumen und Festigkeit verloren hat und tiefer sitzt als zuvor. Ähnliche Effekte können nach einer starken Gewichtsabnahme auftreten. Der Körper verliert an Fettgewebe, auch in der Brust, doch die Haut bleibt als schlaffer Mantel zurück.

Neben diesen Lebensereignissen spielt auch die Genetik eine entscheidende Rolle. Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist angeboren. Frauen mit einem von Natur aus schwächeren Bindegewebe neigen früher und stärker zu einer Erschlaffung der Brust. Hinzu kommt der unaufhaltsame Alterungsprozess, bei dem die Produktion von Kollagen und Elastin nachlässt, was die Haut dünner und weniger elastisch macht. Die Schwerkraft tut ihr Übriges und zieht das Gewebe über die Jahre langsam nach unten. Diese physischen Veränderungen haben oft weitreichende psychologische Auswirkungen. Viele Frauen fühlen sich in ihrer Weiblichkeit beeinträchtigt, meiden bestimmte Kleidung wie tief ausgeschnittene Oberteile oder Bikinis und fühlen sich in intimen Situationen unwohl. Es geht also nicht primär um die Erfüllung eines unrealistischen Schönheitsideals, sondern um die Wiederherstellung einer Form, in der sie sich selbst wiedererkennen und wohlfühlen.

Ein harmonisches Körperbild ist oft der Schlüssel zu neuem Selbstvertrauen.

Die psychologische Komponente ist daher nicht zu unterschätzen. Ein Eingriff wie die Bruststraffung kann das Selbstwertgefühl signifikant steigern und zu einer neuen Lebensqualität führen. Frauen berichten nach einer erfolgreichen Operation oft von einem Gefühl der Befreiung. Sie können wieder unbeschwert Sport treiben, ohne dass die Bewegung der Brust schmerzhaft oder unangenehm ist, und genießen die Freiheit, die Kleidung zu tragen, die ihnen gefällt, anstatt die, die am besten kaschiert. Eine professionell durchgeführte Bruststraffung Köln zielt daher nicht nur auf ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis ab, sondern auch darauf, die Harmonie zwischen Körper und Seele wiederherzustellen. Es ist ein Schritt, den Frauen für sich selbst gehen, um ein Kapitel abzuschließen und mit neuem Selbstbewusstsein nach vorne zu blicken.

Moderne Techniken der Mastopexie: Ein Blick unter die Haut

Die moderne plastische Chirurgie hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Eine Bruststraffung ist heute ein hochentwickelter Eingriff, der weit über das bloße Entfernen überschüssiger Haut hinausgeht. Das Ziel ist es, die Brust neu zu formen, die Brustwarze an eine höhere, jugendlichere Position zu versetzen und ein langanhaltendes, natürlich aussehendes Ergebnis zu erzielen. Um dies zu erreichen, stehen dem Chirurgen verschiedene Operationstechniken zur Verfügung, die je nach individuellem Befund und dem Grad der Erschlaffung ausgewählt werden. Die Wahl der richtigen Methode ist entscheidend für das Endergebnis und die Sichtbarkeit der späteren Narben. Ein erfahrener Facharzt wird im Beratungsgespräch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Technik detailliert erläutern und gemeinsam mit der Patientin die optimale Vorgehensweise festlegen.

Die gängigsten Schnittführungen lassen sich anhand ihrer Form unterscheiden. Bei einer nur leichten Erschlaffung kommt oft die periareoläre oder „Donut“-Technik zum Einsatz. Hierbei wird lediglich ein kreisrunder Schnitt um den Brustwarzenhof gesetzt. Überschüssige Haut wird entfernt und die Wunde wie ein Tabakbeutel zusammengezogen, was die Brustwarze anhebt und die Haut strafft. Bei einer moderaten Ptosis wird häufig die vertikale Technik, auch „Lollipop“-Technik genannt, bevorzugt. Sie kombiniert den Schnitt um den Warzenhof mit einem zusätzlichen vertikalen Schnitt, der bis zur Unterbrustfalte reicht. Dies ermöglicht eine stärkere Anhebung und Formung der Brust. Die am weitesten verbreitete Methode bei stark erschlafftem Gewebe ist die T-Schnitt-Technik (oder Anker-Schnitt). Hierbei wird der vertikale Schnitt durch einen weiteren horizontalen Schnitt in der Unterbrustfalte ergänzt. Diese Methode erlaubt die umfassendste Neuformung und Entfernung von Hautüberschuss. Eine Weiterentwicklung stellt die Hall-Findlay-Technik dar, die darauf abzielt, das Brustgewebe so zu modellieren, dass eine innere Stütze entsteht und die Blut- und Nervenversorgung der Brustwarze bestmöglich geschont wird.

Zusätzlich zu den Schnitttechniken gibt es innovative Ansätze, um die Langzeitstabilität des Ergebnisses zu verbessern. Eine solche Methode ist die Verwendung von speziellen, sich selbst auflösenden Netzen, wie beispielsweise dem Galaflex-Netz. Dieses Netz wird wie ein „innerer BH“ unter die Haut gelegt, um das neu geformte Brustgewebe zu stützen und zu stabilisieren. Innerhalb von 18 bis 24 Monaten löst sich das Netz vollständig auf, während der Körper an seiner Stelle ein stabiles, körpereigenes Kollagengerüst aufgebaut hat. Diese Technik kann helfen, einem erneuten Absinken der Brust entgegenzuwirken und sorgt für ein besonders langanhaltendes Ergebnis.

  • Periareoläre Straffung (Donut-Technik): Ideal bei minimaler Erschlaffung. Narbe nur um den Brustwarzenhof.
  • Vertikale Straffung (Lollipop-Technik): Für moderate Erschlaffung. Narbe um den Warzenhof und vertikal nach unten.
  • T-Schnitt / Anker-Schnitt: Bei starker Erschlaffung. Ermöglicht maximale Umformung. Zusätzliche Narbe in der Unterbrustfalte.
  • Techniken mit innerer Stütze: Verwendung von Netzen oder speziellen Gewebeverlagerungen zur Verbesserung der Langzeitstabilität.

Die Entscheidung für eine Technik hängt von vielen Faktoren ab: der Hautqualität, der Größe und Form der Brust, dem Ausmaß der Erschlaffung und den persönlichen Wünschen der Patientin. Eine umfassende Bruststraffung Köln bei einem qualifizierten Spezialisten beinhaltet immer eine genaue Analyse dieser Faktoren.

Die Wahl des richtigen Spezialisten: Worauf es wirklich ankommt

Die Entscheidung für einen chirurgischen Eingriff ist eine Vertrauenssache. Die Wahl des richtigen Arztes und der passenden Klinik ist der wohl wichtigste Faktor für den Erfolg der Operation und die Zufriedenheit der Patientin. Der Markt für ästhetische Chirurgie ist groß, doch nicht jeder, der einen Eingriff anbietet, verfügt über die notwendige Qualifikation. Der geschützte Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ ist hier das entscheidende Qualitätsmerkmal. Er garantiert, dass der Arzt eine mindestens sechsjährige, intensive Weiterbildung in diesem speziellen Fachgebiet absolviert hat, die sowohl operative Fähigkeiten als auch ein tiefes Verständnis für Ästhetik und Anatomie umfasst. Patientinnen sollten sich nicht von verlockenden Angeboten oder reißerischer Werbung blenden lassen, sondern gezielt nach diesem Qualifikationsnachweis suchen.

Ein seriöser Spezialist wird immer auf ein ausführliches und persönliches Beratungsgespräch bestehen. Dieses Gespräch dient nicht nur der reinen Informationsvermittlung, sondern auch dem gegenseitigen Kennenlernen. Die Patientin muss die Möglichkeit haben, all ihre Fragen, Sorgen und Wünsche zu äußern. Der Arzt wiederum muss sich ein genaues Bild von den Erwartungen und der medizinischen Vorgeschichte machen. Ein gutes Beratungsgespräch zeichnet sich dadurch aus, dass der Arzt transparent über alle Aspekte des Eingriffs aufklärt: die verschiedenen Techniken, die zu erwartenden Ergebnisse, aber auch die potenziellen Risiken und Komplikationen. Er wird die Grenzen des Machbaren ehrlich aufzeigen und niemals unrealistische Versprechungen machen. Das Zeigen von authentischen Vorher-Nachher-Bildern von Patientinnen mit ähnlichen Ausgangsbefunden kann dabei helfen, eine realistische Vorstellung vom möglichen Ergebnis zu bekommen.

Die Klinik selbst sollte ebenfalls einen professionellen und vertrauenswürdigen Eindruck machen. Moderne Ausstattung, hohe Hygienestandards und ein erfahrenes Team aus Anästhesisten und Pflegepersonal sind selbstverständlich. Auch die Nachsorge ist ein wichtiger Aspekt. Eine gute Klinik bietet eine engmaschige Betreuung nach der Operation und ist für die Patientin jederzeit erreichbar. Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Patientinnen können ebenfalls eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Suchen Sie nach einer Klinik, die auf Eingriffe wie die Bruststraffung Köln spezialisiert ist und eine nachweisbare Erfolgsbilanz vorweisen kann.

Kriterium Beschreibung und Wichtigkeit

 

Qualifikation des Arztes Unbedingt auf den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ achten. Mitgliedschaften in renommierten Fachgesellschaften (z.B. DGPRÄC) sind ein weiteres Plus.
Erfahrung und Spezialisierung Fragen Sie gezielt, wie oft der Chirurg diesen speziellen Eingriff durchführt. Ein Spezialist hat mehr Routine und kann bessere Ergebnisse erzielen.
Das Beratungsgespräch Es sollte ausführlich, individuell und ohne Zeitdruck stattfinden. Alle Fragen müssen beantwortet und auch Risiken klar benannt werden.
Klinikausstattung & Team Die Klinik sollte modernen Standards entsprechen. Ein qualifiziertes Anästhesie- und Pflegeteam ist für die Sicherheit während und nach der OP unerlässlich.
Transparenz bei den Kosten Ein seriöser Anbieter wird einen detaillierten und transparenten Kostenvoranschlag erstellen, der alle Posten (OP, Anästhesie, Klinikaufenthalt, Nachsorge) umfasst.
Nachsorgekonzept Klären Sie, wie die Betreuung nach der Operation aussieht. Regelmäßige Kontrolltermine und eine 24/7-Erreichbarkeit für Notfälle sind wichtig.

 

Der Weg zur neuen Brust: Von der Vorbereitung bis zur Nachsorge

Eine Bruststraffung ist ein geplanter Eingriff, der eine sorgfältige Vorbereitung und eine disziplinierte Nachsorge erfordert, um optimale und sichere Ergebnisse zu gewährleisten. Der Prozess beginnt bereits Wochen vor dem eigentlichen Operationstermin. In der Regel werden Patientinnen gebeten, auf blutverdünnende Medikamente wie Aspirin oder bestimmte Schmerzmittel zu verzichten. Auch der Konsum von Nikotin und Alkohol sollte mindestens zwei Wochen vor und nach dem Eingriff stark eingeschränkt oder idealerweise komplett eingestellt werden, da diese Substanzen die Wundheilung erheblich beeinträchtigen können. Je nach Alter und Gesundheitszustand können vor der Operation eine Blutuntersuchung, ein EKG oder eine Mammographie erforderlich sein, um sicherzustellen, dass keine medizinischen Hinderungsgründe vorliegen. Es ist zudem ratsam, für die Zeit nach der Operation alles Notwendige zu organisieren: eine Betreuung für Kinder oder Haustiere, die Erledigung von Einkäufen und die Planung von ausreichend Ruhezeit.

Die Operation selbst wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Umfang und Technik zwischen zwei und vier Stunden. Nach dem Eingriff verbringen die Patientinnen meist eine Nacht zur Beobachtung in der Klinik. Unmittelbar nach der OP wird ein spezieller Stütz-BH oder ein Kompressionsverband angelegt, der die Brust stabilisiert, Schwellungen minimiert und den Heilungsprozess unterstützt. Dieser BH muss für etwa sechs Wochen konsequent Tag und Nacht getragen werden. Die ersten Tage nach der Operation sind oft von leichten bis mäßigen Schmerzen, Schwellungen und Blutergüssen begleitet, die jedoch mit den verordneten Schmerzmitteln gut kontrollierbar sind. Körperliche Schonung ist in dieser Phase das oberste Gebot. Schwere Hebe- und Tragetätigkeiten sowie Überkopfbewegungen sollten strikt vermieden werden.

Die vollständige Genesung ist ein Prozess, der Geduld erfordert. Nach etwa ein bis zwei Wochen können die meisten Frauen wieder leichten Bürotätigkeiten nachgehen. Auf sportliche Aktivitäten, insbesondere solche, die die Brustmuskulatur beanspruchen, sowie auf Saunabesuche oder intensive Sonneneinstrahlung sollte jedoch für mindestens sechs bis acht Wochen verzichtet werden. Die Narbenpflege ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Nachsorge. Sobald die Wunden vollständig verheilt sind, kann mit der Anwendung spezieller Narbensalben und sanften Massagen begonnen werden, um die Narben weich und unauffällig zu machen. Das endgültige Ergebnis der Bruststraffung ist erst nach mehreren Monaten sichtbar, wenn alle Schwellungen abgeklungen sind und das Gewebe seine endgültige Form angenommen hat. Eine sorgfältige Nachsorge ist der Schlüssel zu einem schönen und langanhaltenden Resultat.

Ein Ergebnis, das bleibt: Langfristige Zufriedenheit und realistische Erwartungen

Eine erfolgreich durchgeführte Bruststraffung kann das Leben einer Frau nachhaltig positiv verändern. Das wiedererlangte Selbstbewusstsein und das neue Körpergefühl sind oft unbezahlbar. Die Ergebnisse einer Mastopexie sind grundsätzlich langanhaltend. Die entfernte Haut wächst nicht nach, und die neu positionierte Brust behält ihre straffere Form für viele Jahre. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, dass der Eingriff den natürlichen Alterungsprozess nicht aufhalten kann. Die Haut und das Bindegewebe werden im Laufe der Zeit weiterhin an Elastizität verlieren, und auch die Schwerkraft wirkt weiter auf den Körper ein. Ein gewisses erneutes Absinken der Brust über einen langen Zeitraum ist daher normal und zu erwarten.

Um das Ergebnis so lange wie möglich zu erhalten, können Patientinnen aktiv beitragen. Ein stabiles Körpergewicht ist hierbei der wichtigste Faktor. Starke Gewichtsschwankungen, insbesondere eine deutliche Zunahme gefolgt von einer erneuten Abnahme, können das Ergebnis negativ beeinflussen, da die Haut erneut gedehnt wird. Auch zukünftige Schwangerschaften können die Form der Brust wieder verändern. Aus diesem Grund empfehlen viele Chirurgen, den Eingriff erst nach Abschluss der Familienplanung durchführen zu lassen. Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung, die das Bindegewebe stärkt, sowie der Verzicht auf Nikotin tragen ebenfalls dazu bei, die Hautqualität und damit das Ergebnis zu erhalten. Das konsequente Tragen eines gut sitzenden BHs, insbesondere beim Sport, hilft, das Gewebe zu stützen und einer erneuten Erschlaffung entgegenzuwirken.

Letztendlich ist die Bruststraffung eine sehr persönliche Entscheidung, die auf einer soliden Informationsgrundlage und realistischen Erwartungen basieren sollte. Es geht nicht darum, einem perfekten Ideal nachzueifern, sondern eine Form zu finden, die zur eigenen Anatomie passt und das persönliche Wohlbefinden steigert. Die Wahl eines hochqualifizierten und erfahrenen Spezialisten, der die individuellen Wünsche versteht und eine auf die Patientin zugeschnittene Behandlung plant, ist der Grundstein für den Erfolg. Wer sich für eine Bruststraffung Köln entscheidet, investiert in die eigene Lebensqualität und kann sich bei sorgfältiger Planung und Nachsorge über ein Ergebnis freuen, das über viele Jahre hinweg Zufriedenheit und Selbstsicherheit schenkt.



AFP

Verfassungsschutz: Linksextreme Sabotage verursacht Millionenschäden an Infrastruktur

Schienen (Archiv)
Schienen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten registriert das Bundesamt für Verfassungsschutz einen deutlichen Anstieg der Schäden durch linksextreme Sabotageakte. Laut einer neuen Analyse verursachen Angriffe auf kritische Infrastruktur und Unternehmen inzwischen Schäden in zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr. Neben der sogenannten „Vulkangruppe“ rückt dabei auch eine weitere Gruppierung aus dem linksextremen Spektrum in den Fokus der Behörde.

Verfassungsschutz sieht Schäden in Millionenhöhe

Das Bundesamt für Verfassungsschutz verzeichnet nach eigenen Angaben wachsende wirtschaftliche Folgen linksextremer Sabotage. Die Angriffe auf die Kritische Infrastruktur und Unternehmen verursachten einen jährlichen Schaden „in mehrstelliger Millionenhöhe“, heißt es in einer neuen Analyse, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet. Bisher hatte der Inlandsgeheimdienst von „mehreren Millionen Euro“ pro Jahr gesprochen.

Brandanschlag in Berlin und Verdacht gegen „Vulkangruppe“

Ein Brandanschlag mit mutmaßlich linksextremem Hintergrund hatte am 3. Januar 45.000 Haushalte und 2.200 Firmen für mehrere Tage von der Stromversorgung abgeschnitten. Hinter dem Angriff soll die sogenannte „Vulkangruppe“ stehen. Der Verfassungsschutz nimmt an, „dass sich hinter den `Vulkangruppen` ein Netzwerk verbirgt“, heißt es in der Analyse. Weiter heißt es: „Es dürfte sich um unterschiedliche Strukturen handeln, die den Namen `Vulkangruppe` als eine Art `Label` nutzen.“ Ideologisch ließen sich die „Vulkangruppen“ dem „gewaltorientierten anarchistischen Spektrum“ zuordnen.

Weitere Gruppe im Fokus der Behörden

Aus dem Papier geht hervor, dass der Verfassungsschutz derzeit eine weitere Gruppe aus dem linksextremen Spektrum wegen Angriffen auf die Infrastruktur im Blick hat. Das „Kommando Angry Birds“ hatte sich dazu bekannt, im Juli 2025 die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg lahmgelegt zu haben.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

DWD hebt Unwetterwarnungen auf – Bahnverkehr weiter gestört

Schnee in
Schnee in Berlin am 09.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstagabend alle Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall für Deutschland aufgehoben. Dennoch kommt es im Bahnverkehr in Norddeutschland weiterhin zu erheblichen Einschränkungen, da Schneeverwehungen und eingefrorene Weichen den Zugverkehr behindern. In Teilen Süddeutschlands sowie in Sachsen schneit es laut Deutschem Wetterdienst noch leicht bis mäßig.

Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstagabend offiziell alle für Deutschland bestehenden Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall aufgehoben. Wie die Behörde um kurz vor 23 Uhr mitteilte, gebe es allerdings weiterhin leichte bis mäßige Schneefälle in Süddeutschland sowie in Sachsen. „Die Schneefälle haben sich soweit abgeschwächt, dass keine Unwetterwarnungen mehr notwendig sind“, hieß es in der Erklärung des Deutschen Wetterdienstes.

Einschränkungen im Bahnverkehr in Norddeutschland

Der Zugverkehr der Deutschen Bahn bleibt unterdessen in Norddeutschland weiter stark eingeschränkt. Schneeverwehungen machten bereits geräumte Gleise wieder unbefahrbar, hieß es von der Deutschen Bahn. Weiterhin seien Weichen eingefroren und blockiert. Insbesondere um den Knoten Hannover und in Schleswig-Holstein bleibe die Lage „dynamisch“, so die Bahn.

Lage bleibt regional unterschiedlich

Während der Deutsche Wetterdienst keine Notwendigkeit mehr für Unwetterwarnungen sieht, wirken sich die winterlichen Bedingungen weiterhin auf die Infrastruktur aus. In Norddeutschland führen die beschriebenen Schneeverwehungen und technischen Probleme nach Angaben der Deutschen Bahn zu erheblichen Beeinträchtigungen im Zugverkehr, während in Süddeutschland und Sachsen laut Deutschem Wetterdienst noch leichte bis mäßige Schneefälle beobachtet werden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Gesundheitsministerin Warken weist Vorwürfe politischer Verfahren zurück

Nina Warken
Nina Warken (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat Äußerungen des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. zu angeblich politisch motivierten Verfahren gegen Ärzte und Patienten in Deutschland scharf zurückgewiesen. In einer am Samstagabend verbreiteten Stellungnahme bezeichnete sie die Vorwürfe als „faktisch falsch“ und stellte die ärztliche Therapiefreiheit in Deutschland heraus.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) reagierte damit auf Aussagen ihres US-Amtskollegen Robert F. Kennedy Jr., der zuvor behauptet haben soll, in Deutschland gebe es politisch motivierte Verfahren gegen Ärzte und Patienten. Warken widersprach dem entschieden und kündigte an, Kennedy die Lage in Deutschland bei Gelegenheit persönlich zu erläutern.

Warken weist Vorwürfe als „faktisch falsch“ zurück

„Die Einlassungen des US-amerikanischen Gesundheitsministers entbehren jeglicher Grundlage, sie sind faktisch falsch und zurückzuweisen“, teilte Warken in einer Stellungnahme mit. Sie betonte, in Deutschland gelte grundsätzlich die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit. Ärzte würden selbstständig und eigenverantwortlich über die Behandlung von Patienten entscheiden.

Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung basiere auf „nachgewiesener wissenschaftlicher Evidenz und wird nicht von der Politik festgelegt“, so Warken weiter. Ebenso seien Patienten frei in ihrer Entscheidung, welche Therapie sie in Anspruch nähmen.

Keine Pflicht zur Corona-Impfung für Ärzte

Mit Blick auf die Corona-Pandemie hob Warken in ihrer Stellungnahme hervor: „Während der Corona-Pandemie gab es zu keiner Zeit eine Verpflichtung der Ärzteschaft, Impfungen gegen Covid-19 durchzuführen. Wer aus medizinischen, ethischen oder persönlichen Gründen keine Impfungen anbieten wollte, machte sich weder strafbar, noch mussten Sanktionen befürchtet werden. Es gab kein Berufsverbot oder Geldstrafe, wenn nicht geimpft wurde.“

Strafverfolgung nur bei Betrugsfällen

Strafrechtliche Verfolgung habe es laut Warken ausschließlich in Fällen von Betrug und Urkundenfälschung gegeben, etwa bei der Ausstellung falscher Impfpässe oder unechter Maskenatteste, sagte Warken.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Stuttgart deklassiert Leverkusen 4:1 und setzt CL‑Ausrufezeichen

Jamie Leweling
Jamie Leweling (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der VfB Stuttgart hat am Samstagabend im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen einen deutlichen 4:1-Auswärtssieg gefeiert. Die Gäste dominierten vor allem die erste Halbzeit, in der sie die Werkself mit vier Treffern überrollten. Leverkusen fand lange kaum ins Spiel und kam erst nach dem Seitenwechsel etwas besser in die Partie, ohne das Ergebnis noch entscheidend verändern zu können.

Stuttgart überrennt Leverkusen in der ersten Halbzeit

Von Beginn an präsentierten sich die Schwaben hellwach, aggressiv und eiskalt vor dem Tor, während die Werkself vor eisiger Kulisse einen rabenschwarzen Start erwischte. Schon nach einer Minute deutete Stuttgart an, wohin die Reise gehen sollte, als Josha Vagnoman nach hohem Pressing aus kürzester Distanz an Leverkusens Keeper Mark Flekken scheiterte. Bayer 04 fand überhaupt nicht in die Partie, verlor früh Bälle und hatte große Probleme mit dem intensiven Anlaufen der Gäste.

In der 7. Minute nutzte Jamie Leweling einen Ballgewinn im Mittelfeld, umkurvte Flekken und schob mit dem Außenrist zur verdienten Führung ein. Leverkusen blieb fahrig, Yann Bisseck Belocian und Robert Andrich agierten unglücklich, während Stuttgart weiter Druck machte. Nach einer weiteren Drangphase zeigte Schiedsrichter Felix Zwayer in der 28. Minute auf den Punkt, nachdem Belocian im Strafraum zu spät kam. Maximilian Mittelstädt verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:0.

Erst danach kam Bayer 04 etwas besser ins Spiel, profitierte davon, dass der VfB das Tempo kurzzeitig herausnahm, und erspielte sich durch Fernando Fernández, Aleix García und Martin Terrier einige Halbchancen. Doch Stuttgart blieb effizient und bestrafte die erneute Leverkusener Passivität eiskalt. In der 45. Minute durfte Leweling ungestört aus der Distanz Maß nehmen und traf präzise unten rechts zum 3:0.

Noch vor dem Pausenpfiff folgte der nächste Nackenschlag: Deniz Undav setzte sich nach Steckpass von Chris Führich im Strafraum durch und schob durch die Beine von Flekken zum 4:0 ein. Zur Halbzeit war die Partie damit praktisch entschieden, Stuttgart hatte die Werkself regelrecht überrollt.

Leverkusen betreibt nach der Pause Schadensbegrenzung

Nach dem Seitenwechsel reagierte Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand mit einem Doppelwechsel und brachte Edmond Tapsoba Badé sowie Joshua Poku. Bayer 04 bemühte sich um Schadensbegrenzung, hatte durch Terrier und Álex Grimaldo auch gute Möglichkeiten, scheiterte aber mehrfach an VfB-Keeper Alexander Nübel. Stuttgart verlagerte sich zunehmend aufs Kontern und ließ Leverkusen den Ball, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten.

In der 65. Minute keimte kurz Hoffnung bei den Gastgebern auf, als Malik Tillman im Strafraum gefoult wurde und Grimaldo den Elfmeter zum 1:4 verwandelte. Mehr ließ der VfB jedoch nicht zu. Zwar versuchte Leverkusen mit weiteren Wechseln noch einmal alles, doch Stuttgart verteidigte konzentriert und setzte selbst immer wieder Nadelstiche.

Debüt für Arévalo, Comeback von Vázquez

Bei den Gästen feierte Debütant Jeremy Arévalo spät sein Bundesliga-Debüt. Auf Leverkusener Seite setzte Lucas Vázquez nach langer Verletzungspause immerhin ein kleines positives Zeichen. In der Schlussphase nahm die Intensität spürbar ab, Gelbe Karten prägten das Bild, echte Torchancen blieben aus.

Am Ende blieb es bei einem auch in dieser Höhe verdienten 4:1-Auswärtssieg für den VfB Stuttgart, der seine Ambitionen im Kampf um die Champions-League-Plätze eindrucksvoll unterstrich. Bayer Leverkusen erlebte einen bitteren Abend und wurde für eine verschlafene erste Halbzeit gnadenlos bestraft.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Lottozahlen vom Samstag: Aktuelle Gewinnzahlen und Jackpot-Höhe

Spielschein für
Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bei der Samstagsziehung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks sind die Zahlen 1, 4, 7, 9, 13 und 29 sowie die Superzahl 6 ermittelt worden. Im „Spiel77“ und in der Zusatzlotterie „Super 6“ wurden weitere Gewinnzahlen gezogen; der Deutsche Lotto- und Totoblock verweist zugleich auf die extrem geringe Gewinnchance und das Suchtpotenzial von Glücksspielen. Im Jackpot liegen in dieser Woche 8 Millionen Euro.

Lottozahlen der Samstagsziehung

Bei der Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Samstagabend die Lottozahlen 1, 4, 7, 9, 13 und 29 gezogen. Die Superzahl ist die 6. Im „Spiel77“ lautet der Gewinnzahlenblock 5377756. In der Zusatzlotterie „Super 6“ wurde der Zahlenblock 094626 ermittelt. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Warnung vor Suchtgefahr

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege. Zugleich warnte der Deutsche Lotto- und Totoblock davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Jackpot bei 8 Millionen Euro

Im Jackpot sind in dieser Woche 8 Millionen Euro.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Amtsantritt 1. Februar: Ronald R. F. Lünser wird neuer Geschäftsführer der PlaNOS

Bus am Hauptbahnhof Osnabrück
Theodor-Heus-Platz mit Hauptbahnhof Osnabrück / Foto: Pohlmann

Stadt und Landkreis Osnabrück haben gemeinsam Ronald R. F. Lünser zum neuen Geschäftsführer der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück GmbH (PlaNOS) berufen. Er übernimmt die Position zum 1. Februar 2026.

Neuer Geschäftsführer mit langer Erfahrung

Ronald R. F. Lünser verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Mobilitäts- und Verkehrsbranche und ist seit rund 20 Jahren in leitenden Funktionen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und im Schienenpersonennahverkehr tätig. Zuletzt zeichnete er seit September 2023 als CEO verantwortlich für das deutsche Management des börsennotieren spanischen Schienenfahrzeug- und Infrastrukturherstellers CAF und führte das Unternehmen als CEO, mit der strategischen Ausrichtung CAF in Deutschland weiterzuentwickeln.

Lünser sammelte Erfahrungen bei unterschiedlichen Arbeitgebern

Vor seinem Wechsel zu CAF war Lünser seit Dezember 2018 SPNV-Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen, als Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem einwohnerstärksten Verkehrsverbund Europas. Zuvor war er viele Jahre Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail NRW GmbH und Gründungsgeschäftsführer weiterer Eisenbahnverkehrsunternehmen in Mitteldeutschland und Baden-Württemberg.

Mobilität, Klima und Zusammenarbeit im Fokus

Zu seinen Schwerpunkten als künftiger PlaNOS-Geschäftsführer sollen insbesondere die Weiterentwicklung des regionalen Mobilitätsangebots, die Stärkung klimafreundlicher Verkehrsformen sowie eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landkreis und weiteren Mobilitätsakteuren zählen.

Zuversichtige Stimmen aus Stadt und Landkreis Osnabrück

Die politischen Spitzen von Stadt und Landkreis freuen sich auf die Zusammenarbeit:
Mit Ronald Lünser gewinnen wir einen ausgewiesenen Fachmann, der die Mobilität im Landkreis Osnabrück mit viel Erfahrung, neuen Impulsen und strategischem Blick weiterentwickeln kann. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam wichtige Projekte für die Region voranzubringen,“ betont Landrätin Anna Kebschull.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter ergänzt: „Ronald Lünser bringt hervorragende Expertise und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des städtischen und regionalen Nahverkehrs mit. Für die Stadt Osnabrück ist seine Berufung ein starkes Signal für eine zukunftsorientierte Mobilitätsentwicklung, die unsere gemeinsamen Ziele konsequent weiterverfolgt.“

Lünser zum Start bei der Planungsgesellschaft: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darauf, die Mobilitätsentwicklung in Stadt und Landkreis Osnabrück aktiv mitzugestalten. Gemeinsam mit dem Team der PlaNOS und unseren Partnern möchte ich dazu beitragen, leistungsstarke, verlässliche und attraktive Angebote für die Menschen in der Region weiter auszubauen.“

Dank an Interims-Geschäftsführer Schone

Stadt und Landkreis Osnabrück danken Peter Schone ausdrücklich für seine engagierte und verlässliche Leitung der Gesellschaft in der Übergangsphase sowie für seinen wichtigen Beitrag zur Fortführung und Stabilisierung der Arbeit der PlaNOS. Schone ist noch bis zum 1. Februar 2026 interimsmäßig als alleiniger Geschäftsführer der PlaNOS tätig. Seine Expertise und sein Einsatz haben wesentlich dazu beigetragen, einen nahtlosen Übergang zu ermöglichen und zentrale Projekte voranzubringen.

AFP