HASEPOST
 
HASEPOST

Schweitzer drängt auf rasche Steuerentlastungen für mittlere Einkommen

Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Im Streit zwischen Union und SPD über künftige Steuersenkungen dringt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) auf rasche Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen. Er warnt vor einer erneuten Blockade zwischen den Koalitionspartnern und fordert eine zügige, verlässliche Einigung auf einen finanziell abgesicherten Kurs.

Schweitzer fordert Priorität für die Mitte

Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) aus Rheinland-Pfalz verlangt in der aktuellen Debatte um Steuersenkungen im Bund eine klare Schwerpunktsetzung zugunsten kleiner und mittlerer Einkommen. „Für mich hat die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen Priorität“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Man müsse so schnell wie möglich zu spürbaren Steuerentlastungen kommen. „Es gibt die bittere Notwendigkeit, dass auch die Mitte der Gesellschaft, die Menschen, die arbeiten gehen, deutlich spüren, dass an sie gedacht wird“, so Schweitzer in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Appell an Koalitionspartner in Berlin

Mit Blick auf das Verhältnis der Koalitionspartner in Berlin mahnte Schweitzer ein anderes Vorgehen an. Er forderte, es solle jetzt „kein Ping-Pong-Spiel“ zwischen den Koalitionspartnern in Berlin geben, „sondern eine Einigung auf einen seriös finanzierten Weg, den man dann gemeinsam geht“. Sobald es möglich und gegenfinanziert sei, müssten Steuersenkungen kommen. Streit wie in den vergangenen Monaten dürfe sich nach seinen Worten nicht wiederholen.

Unterschiedliche Schwerpunkte von Union und SPD

Hintergrund der Äußerungen ist ein neuer Richtungsstreit zwischen Union und SPD, der auf den Klausurtagungen zum Jahresauftakt aufgeflammt war. Während die Union die für 2028 geplante Senkung der Unternehmenssteuern angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation vorziehen will, hat sich die SPD für Steuersenkungen für Verbraucher ausgesprochen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

JGA in Köln – Top 5 Aktivitäten 

Unterhaltung auf einer Feier
Unterhaltung auf einer Feier

Ein Junggesellenabschied (JGA) in Köln verspricht unvergleichliche Erlebnisse, die bleibende Eindrücke hinterlassen. Egal ob ausgelassene Partynächte, kulinarische Highlights oder actiongeladene Abenteuer: Die Domstadt bietet für jede Gruppe die passende Mischung aus Spannung, Genuss und authentischem Kölner Lebensgefühl. Von legendären Clubnächten bis hin zu kreativen Stadterkundungen: Wer seinen JGA in Köln plant, findet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um diesen besonderen Tag zu einem echten Highlight zu machen.

Partykultur in Köln: Partytouren, Partybootfahrten und Clubbing

Nachtleben und JGA gehören in Köln einfach zusammen. Die Stadt am Rhein gilt als Hochburg für ausgelassene Feiern und punktet mit einer außergewöhnlichen Bandbreite an Partyerlebnissen. Wie lässt sich der Abschied vom Junggesellenleben besser feiern als mit einer geführten Partytour durch die bekanntesten Kölner Szeneviertel? Dabei geht es gemeinsam ins Belgische Viertel, nach Ehrenfeld oder direkt zur angesagten Zülpicher Straße, wo Bars und Clubs Tür an Tür liegen. Für Gruppen, die es außergewöhnlich mögen, ist eine Partybootfahrt auf dem Rhein ein echter Geheimtipp: Während Kölns Skyline vorbeizieht, kann auf dem Wasser getanzt und gefeiert werden, manchmal sogar mit Live-DJ und thematischen Mottos. Wer danach noch Energie hat, findet in der Clubszene von Köln alles, was das Herz begehrt: Von stilvollen Lounges bis zu pulsierenden Tanztempeln. In diesen Nächten spürt jeder die berühmte kölsche Lebensfreude hautnah.

Kölsche Genuss-Erlebnisse: Brauhauskultur und regionale Spezialitäten

Was wäre ein JGA in Köln ohne ein ordentliches „Kölsch“? Die authentische Brauhauskultur ist ein wichtiger Bestandteil des Kölner Lebensgefühls und sollte daher auf keiner To-Do-Liste fehlen. Doch worin liegt das Besondere?: Das Kölsch wird im klassischen Kölschglas von den flinken Kellnern, den sogenannten Köbessen, serviert. Das Glas wird erst ausgetauscht, wenn der Deckel auf dem Glas liegt. Neben dem Kultgetränk Kölsch stehen auch regionale Klassiker wie „Himmel un Ääd“, Rheinischer Sauerbraten oder deftige Halver Hahn auf der Speisekarte. Ein gemeinsames Essen im urigen Brauhaus, begleitet von kölsche Musik und herzlicher Atmosphäre, bleibt unvergessen. Für Gruppen eignen sich spezielle Brauhaustouren, die nicht nur kulinarische Leckerbissen, sondern auch Anekdoten über die Stadtgeschichte und allerlei Insiderwissen bieten. So wird aus einer Mahlzeit ein Erlebnis, das den JGA mit echtem Köln-Flair bereichert.

Alternative Abenteuer: Outdoor-Aktivitäten, urbane Kultur und Street Art

JGA in Köln: Top 5 Aktivitäten bedeutet mehr als Party und Kulinarik, denn auch Abenteuer und kreative Stadterkundungen kommen nicht zu kurz. Outdoor-Fans können sich auf spannende Aktivitäten freuen: Wie wäre es mit einer Geocaching-Tour quer durch die Stadt oder einer City-Rallye, bei der Herausforderungen und witzige Aufgaben auf das Team warten? Sportlich Ambitionierte könnten sich beim Bubble Soccer, Bogenschießen oder Kanufahren auf dem Rhein austoben. Wer es ruhiger, aber inspirierend mag, entdeckt Kölns urbane Kultur bei einer geführten Street-Art-Tour: Bunte Murals, versteckte Graffiti und kreative Werke prägen ganze Stadtteile wie Ehrenfeld oder das Belgische Viertel. Besonders originell wird der JGA beim gemeinsamen Workshop, etwa beim Sprayen eines eigenen Wandbilds oder bei Fotowalks durch die angesagtesten Street-Art-Hotspots. Das alternative Köln zeigt sich facettenreich, kreativ und bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Tag aktiv, spannend und unvergesslich zu gestalten. Als entspannter Ausklang bietet sich eine erholsame Wellness-Aktivität an.

JGA in Köln: Top 5 Aktivitäten

Sie möchten Ihren JGA in Köln feiern? Lassen Sie sich von diesen Highlights inspirieren und finden Sie die perfekte Mischung aus Party, Genuss und Abenteuer für einen unvergesslichen Tag in der Domstadt.

AFP

Bundesländer planen vollständiges Verbot von Blitzerwarn-Apps

Mobiler Blitzer
Mobiler Blitzer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesländer wollen die Nutzung von sogenannten Blitzerwarnapps vollständig untersagen. Nach Informationen der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) soll das bereits bestehende Nutzungsverbot nach dem Willen der Länder deutlich ausgeweitet und an Regeln im europäischen Ausland angepasst werden.

Länder fordern vollständiges Verbot

In einer Stellungnahme zu der von der Regierung geplanten Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, aus der die „Rheinische Post“ zitiert, machen die Länder deutlich, dass das Verbot der Nutzung von „Blitzerwarnapps“ nach ihrer Auffassung verschärft werden müsse. Das Verbot dürfe nicht länger davon abhängen, dass entsprechende Apps nur zufällig bei Polizeikontrollen entdeckt würden.

Die Länder verweisen in ihrer Stellungnahme auf Regelungen im Ausland: „In anderen Ländern, zum Beispiel in Frankreich, sind dagegen solche Apps gänzlich verboten, denn sie verfolgen ja keinen anderen Zweck als die Umgehung der Rechtsverfolgung“, so die Länder laut „Rheinischer Post“.

Anpassung an Praxis im europäischen Ausland

Nach dem Bericht der „Rheinischen Post“ argumentieren die Länder weiter, das Verbot müsse „an die Praxis im europäischen Ausland angeglichen werden“. Die Apps würden in den App-Stores etwa „mit den Worten gepriesen, die App habe der Person schon viele Male den Lappen bewahrt“.

In Frankreich gibt es laut Experten auch ein Mitführverbot von Blitzerapps. In Deutschland drohen derzeit ein Bußgeld von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg, wenn man aktiv bei der Nutzung erwischt wird.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Union fordert: Revolutionsgarden als iranische Terrororganisation einstufen

Jürgen Hardt
Jürgen Hardt (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), fordert angesichts der anhaltenden Proteste im Iran eine härtere Gangart Europas gegenüber dem Regime in Teheran. Er verlangt insbesondere einen neuen Versuch, die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen, und kritisiert die bisherige Sanktionspolitik der EU als unzureichend.

Forderung nach Einstufung der Revolutionsgarden

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Jürgen Hardt fordert zur Unterstützung der aktuellen Proteste gegen das Regime im Iran einen neuen Anlauf zur Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation. Nach seinen Worten müsse die EU entschiedener gegen die Aktivitäten der Revolutionsgarden auf europäischem Boden vorgehen.

„Die EU muss die Aktivitäten der Revolutionsgarden des Iran in Europa unterbinden. Die rechtlichen Möglichkeiten sind da“, sagte Hardt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Bislang würden nach seiner Einschätzung zu wenige Kräfte eingesetzt, um das Vorgehen der iranischen Regierung gegen Exil-Iraner aufzudecken, zu verfolgen und zu bestrafen. Das müsse sich „schnellstmöglich ändern“, betonte der Außenpolitiker im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Signal an Angehörige der Sicherheitskräfte im Iran

Mit Blick auf die innenpolitische Lage im Iran spricht sich der CDU-Politiker für ein deutliches Signal an die Angehörigen der Sicherheitskräfte aus. „Die jungen Männer auf der Seite der Herrschenden im Iran müssen erkennen, dass das Regime keine Zukunft hat“, so der CDU-Politiker.

„Wer in den Revolutionsgarden dient, muss wissen, dass er einer Terrororganisation angehört und sich dadurch seine Zukunft verbaut.“ Aus Hardts Sicht könnte dies dazu beitragen, dass sich mehr Angehörige der Revolutionsgarden von der Führung in Teheran abwenden. So würden sie vielleicht „in größerer Zahl auf die Seite der Bürger wechseln und der islamistischen Diktatur ein Ende bereiten“, so Hardt gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Kritik an Sanktionspolitik und Atomabkommen

Neben der Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation verlangt Hardt eine deutlich konsequentere Umsetzung der bestehenden Sanktionen gegen den Iran. Zudem kritisiert er den bisherigen europäischen Kurs, der aus seiner Sicht zu stark auf Gespräche mit Teheran gesetzt habe.

Zudem müsse Europa die bestehenden Sanktionen gegen den Iran konsequenter durchsetzen, forderte der Außenpolitiker. Europa habe „zu lange auf Verhandlungen mit dem Iran gesetzt, vor allem im Zug des Atomabkommens“. „Das ist gescheitert“, sagte Hardt dem RND. „Der damit verbundene Verzicht auf härtere Sanktionen hat nichts gebracht.“

In der Konsequenz verlangt der Unionspolitiker ein umfassendes Verbot bestimmter Kooperations- und Wirtschaftsbeziehungen. Nun müssten „alle Programme für Wissenschaftsaustausch mit staatlich kontrollierten Institutionen eingestellt und iranische wirtschaftliche Tätigkeit komplett verboten werden“, so Hardt, „denn beides stabilisiert das Regime“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

SPD plant „Deutschland-Korb“ gegen steigende Lebensmittelpreise

Supermarkt Kühlregal
Foto: dts

Die SPD plant einem Medienbericht zufolge einen Aktionsplan gegen die stark gestiegenen Lebensmittelpreise in Deutschland. Kernstück ist ein sogenannter „Deutschland-Korb“ mit günstigen, preisstabilen Grundnahrungsmitteln, den Handelsketten auf freiwilliger Basis anbieten sollen. Ziel ist eine schnelle Entlastung der Verbraucher und die Sicherung einer bezahlbaren Grundversorgung.

„Deutschland-Korb“ nach griechischem Vorbild

Die SPD will mit einem Aktionsplan die stark gestiegenen Lebensmittelpreise in Deutschland senken. Wie die „Rheinische Post“ (Montagsausgabe) berichtet, ist dabei auch die Einführung eines „Deutschland-Korbs“ geplant.

SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher sagte der Zeitung: „Steigende Lebensmittelpreise sind für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen kein abstraktes Problem, sondern eine tägliche Belastung.“

Nach dem Vorbild Griechenlands sollen demnach Handelsketten auf freiwilliger Basis einen solchen „Deutschland-Korb“ anbieten, also „einen Warenkorb mit günstigen und preisstabilen, in Deutschland produzierten Grundnahrungsmitteln aus allen wichtigen Warengruppen“, heißt es in dem Konzept, auf das sich die „Rheinische Post“ bezieht.

Entlastung der Verbraucher im Fokus

Ziel des Konzeptes sei eine schnelle, spürbare Entlastung der Verbraucher und die Sicherstellung einer bezahlbaren Grundversorgung für alle. Darüber hinaus soll konsequenter gegen Mogelpackungen vorgegangen werden.

Zudem ist laut „Rheinischer Post“ die Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle vorgesehen, die frühzeitig vor Teuerungen warnen soll.

Sorge um Kaufkraft am Monatsende

Limbacher sagte weiter, zu viele Menschen müssten sich am Ende des Monats fragen, „ob das Geld noch für frisches Obst und Gemüse, die Butter oder hin und wieder Fleisch oder Fisch reicht“. Das dürfe nicht so bleiben, so der Fraktionsvize gegenüber der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Warum eine professionelle Bautrocknung unverzichtbar für Ihre Bausubstanz ist

Baustelle Haus
Foto: dts

Der Bau eines Hauses oder die Sanierung einer Immobilie ist für viele Menschen die größte Investition ihres Lebens. Man plant den Grundriss, wählt Fliesen aus und macht sich Gedanken über die Energieeffizienz. Doch ein entscheidender Faktor wird oft unterschätzt oder aus Kostengründen vernachlässigt: dieprofessionelle Bautrocknung durch www.extradry-online.de.

Viele Bauherren stellen sich die Frage: „Reicht es nicht, einfach kräftig zu lüften und die Heizung aufzudrehen?“ Die kurze Antwort lautet: Nein, in der modernen Bauweise meistens nicht.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum eine professionelle Bautrocknung kein unnötiger Luxus ist, sondern eine elementare Versicherung für den langfristigen Erhalt Ihrer Bausubstanz.

Das unsichtbare Problem: Tausende Liter Wasser im Haus

Um zu verstehen, warum technische Hilfe notwendig ist, muss man sich zunächst die Mengen an Wasser vor Augen führen, die während der Bauphase verarbeitet werden. Beton, Estrich, Putz und Mörtel – all diese Materialien werden mit Wasser angerührt. Man spricht hier von der sogenannten Baufeuchte.

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in Massivbauweise werden während der Bauphase ca. 1.500 bis 2.500 Liter überschüssiges Wasser eingebracht. Das entspricht etwa 10 bis 15 gefüllten Badewannen, die sich in Ihren Wänden und Böden befinden.

Früher, als Häuser noch nicht so stark gedämmt waren und Bauzeiten sich über Jahre streckten, konnte dieses Wasser durch undichte Fenster und lange Standzeiten (das klassische „Überwintern“ des Rohbaus) natürlich entweichen. Heute sieht die Realität anders aus:

  1. Dichte Gebäudehülle: Moderne Häuser sind dank Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) und dreifach verglasten Fenstern fast luftdicht. Feuchtigkeit kann nicht mehr „einfach so“ raus.
  2. Zeitdruck: Die Bauzeiten werden immer kürzer. Oft vergehen zwischen Estrichlegung und Einzug nur wenige Wochen.

Ohne eine technische Bautrocknung wird dieses Wasser im Baukörper eingeschlossen – mit fatalen Folgen für die Bausubstanz.

Gefahr 1: Zerstörung der Dämmwirkung und Energieverlust

Wasser ist ein hervorragender Wärmeleiter. Das ist physikalisch unbestritten, aber für Ihr Haus fatal. Wenn Feuchtigkeit in die Poren Ihrer Mauersteine oder in das Dämmmaterial eindringt, verliert das Material seine isolierende Wirkung.

Ein feuchter Stein dämmt nicht, er leitet die Wärme von innen direkt nach außen. Experten schätzen, dass eine Durchfeuchtung der Wände die Heizkosten in den ersten zwei bis drei Jahren um 200 % bis 300 %erhöhen kann. Sie heizen also buchstäblich zum Fenster hinaus, während Sie versuchen, das Haus „trocken zu wohnen“.

Noch schlimmer trifft es die Dämmwolle (z.B. im Dachstuhl). Wenn Mineralwolle einmal richtig durchnässt ist, verliert sie ihre Dämmwirkung oft dauerhaft und verklumpt. Hier hilft oft nur noch der teure Austausch. Eine rechtzeitige Bautrocknung verhindert, dass die Feuchtigkeit überhaupt erst so tief in die Dämmschichten wandern kann.

Gefahr 2: Schäden an Estrich und Bodenbelägen

Einer der häufigsten Streitpunkte auf Baustellen ist die Belegreife des Estrichs. Bauherren wollen einziehen, Fliesenleger wollen anfangen, aber der Boden ist noch zu nass.

Wird der Bodenbelag (Parkett, Laminat, Vinyl oder Fliesen) auf einen Estrich verlegt, der seine Ausgleichsfeuchte noch nicht erreicht hat, sind Schäden vorprogrammiert:

  • Parkett und Holz: Das Holz saugt die Feuchtigkeit von unten auf, quillt an und wölbt sich („Schüsselung“). Im schlimmsten Fall löst sich der Boden komplett ab.
  • Kleber: Viele moderne Klebstoffe reagieren empfindlich auf Restfeuchte. Es kommt zu chemischen Reaktionen, die den Kleber zersetzen (Verseifung). Der Bodenbelag liegt dann lose auf.
  • Fliesen: Durch den Dampfdruck, der von unten entsteht, können Fliesen reißen oder hohl liegen.

Eine professionelle Bautrocknung beschleunigt den Trocknungsprozess des Estrichs kontrolliert und massiv. Wichtig ist hierbei die fachmännische Messung (CM-Messung), bevor der Bodenleger beginnt.

Gefahr 3: Schimmelbildung – Der Feind der Gesundheit und Substanz

Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem oder ein Gesundheitsrisiko für die Bewohner (Allergien, Asthma), er greift auch die Bausubstanz an. Schimmelpilze benötigen Feuchtigkeit und organisches Material zum Wachsen.

In einem feuchten Neubau finden sie ideale Bedingungen: Tapeten, Kleister, Gipskartonplatten und Holzbauteile sind der perfekte Nährboden. Wenn sich Schimmel erst einmal hinter Fußleisten, unter dem Estrich (in der Dämmschicht) oder hinter Schränken ausgebreitet hat, ist eine Sanierung extrem aufwendig und teuer.

Der Pilz kann Putz zersetzen und tief in das Mauerwerk eindringen. Eine technische Bautrocknung entzieht dem Schimmel sofort nach Fertigstellung der nassen Gewerke die Lebensgrundlage: das Wasser.

Gefahr 4: Chemische Prozesse und Korrosion

Feuchtigkeit in der Bausubstanz löst chemische Prozesse aus, die oft erst Jahre später sichtbar werden.

  • Salzausblühungen: Wasser transportiert Salze und Mineralien aus dem Baustoff an die Oberfläche. Wenn das Wasser verdunstet, kristallisieren die Salze und sprengen Putz und Farbe ab.
  • Korrosion: In Stahlbetonbauteilen kann dauerhafte Feuchtigkeit dazu führen, dass der Bewehrungsstahl rostet. Rostender Stahl dehnt sich aus und lässt den Beton abplatzen. Dies gefährdet im Extremfall die Statik des Gebäudes.

Warum „Lüften und Heizen“ (DIY) oft scheitert

Viele Bauherren versuchen, Kosten zu sparen, indem sie auf Mietgeräte verzichten und stattdessen die Heizung hochdrehen und mehrmals täglich lüften (Stoßlüften). Theoretisch funktioniert das physikalisch, aber in der Praxis stößt diese Methode an Grenzen:

  1. Wetterabhängigkeit: Im Herbst und Winter ist die Außenluft oft selbst sehr feucht. Sie holen sich beim Lüften kaum Trockenheit ins Haus.
  2. Energieverschwendung: Sie heizen die Luft auf, nur um die teure Wärme beim Lüften wieder nach draußen zu befördern.
  3. Fehlende Zirkulation: Ohne Ventilatoren erreicht die warme Luft oft nicht die Ecken und Winkel, wo sich Feuchtigkeit staut.

Eine professionelle Bautrocknung setzt auf leistungsstarke Kondenstrockner oder Adsorptionstrockner in Kombination mit Ventilatoren. Diese Geräte ziehen die Feuchtigkeit rund um die Uhr aus der Bausubstanz – unabhängig vom Wetter draußen.

AFP

Wenn der Abfluss spricht: Was Ihre Küche über Nachhaltigkeit verrät

Modern Living
Modern Living / ki generiert

Eine gewerbliche Küche zeigt an ihrem Abfluss, wie ernst Nachhaltigkeit genommen wird. Ein professioneller Fettabscheider-Service entscheidet dabei mit, ob Fette zu Umweltlast oder zu wertvoller Ressource werden. Abwässer aus Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Lebensmittelproduktion enthalten erhebliche Mengen an Fetten und Ölen. Ohne kontrollierte Trennung gelangen diese Stoffe in die Kanalisation, belasten Kläranlagen und können Gewässer und Infrastruktur schädigen. Wer Küchenprozesse, Entsorgungswege und Ressourcenrückgewinnung ganzheitlich betrachtet, erkennt im unscheinbaren Schacht des Abflusses einen der zentralen Hebel für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft.

TL;DR – Das Wichtigste in Kürze

  • Ein funktionierender Fettabscheider reduziert massiv die Belastung von Kanalisation und Kläranlagen, indem Fette und Öle gezielt zurückgehalten werden.
  • Ein geplanter Fettabscheider-Service senkt das Risiko von Rohrverstopfungen, Geruchsproblemen und Betriebsstörungen in Küchenbetrieben.
  • Nachhaltige Fettentsorgung ermöglicht die Nutzung abgeschiedener Fette als Rohstoff, etwa für Energiegewinnung oder industrielle Weiterverwertung.
  • Dokumentierte Wartung und Entleerung von Abscheidern unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und kommunaler Satzungen.
  • Optimierte Küchenprozesse verringern Fettfrachten bereits an der Quelle und stärken damit den Umweltschutz im gesamten Abwassersystem.

Warum Fett im Abfluss zu einem Nachhaltigkeitsproblem wird

Fette und Öle im Abwasser belasten Umwelt und Infrastruktur deutlich stärker als viele andere Küchenrückstände. Diese Stoffe kühlen in der Kanalisation ab, lagern sich an Rohrwänden an und bilden harte Ablagerungen, die den Durchfluss reduzieren. In Kläranlagen stören sie biologische Reinigungsprozesse, erschweren die Schlammbehandlung und erhöhen den Energieaufwand.

In urbanen Abwassersystemen kann Fett in Verbindung mit anderen Stoffen zu massiven Verstopfungen führen. Fachleute berichten von großen Fettablagerungen in Kanälen, die mit erheblichem Aufwand entfernt werden müssen. Nachhaltiger Umgang mit Küchenfetten beginnt daher nicht erst bei der Entsorgung, sondern bei der Vermeidung unkontrollierter Einleitung über Spülen und Bodenabläufe.

Wie ein Fettabscheider funktioniert und warum Wartung entscheidend ist

Ein Fettabscheider trennt Fette und Öle mechanisch vom Abwasser und verhindert so deren Eintrag in die Kanalisation. Das Abwasser strömt in den Abscheider, Fette steigen aufgrund ihrer geringeren Dichte nach oben, Feststoffe sinken nach unten und das vorgereinigte Wasser fließt mittig weiter.

Damit diese Funktionsweise dauerhaft zuverlässig bleibt, ist regelmäßiger Fettabscheider-Service zwingend notwendig. Mit zunehmender Befüllung verringert sich das Abscheidevolumen, die Trennleistung sinkt und es steigt die Gefahr, dass Fette doch in die Kanalisation gelangen. Fachgerechte Entleerung, Reinigung und Kontrolle aller Bauteile sichern sowohl den technischen Betrieb als auch den nachhaltigen Nutzen des Systems.

Rechtliche Grundlagen und Pflichten rund um Fettabscheider

Der Betrieb eines Fettabscheiders ist in vielen Kommunen durch Satzungen und technische Regelwerke klar geregelt. Diese Vorgaben definieren, wo Abscheider verpflichtend sind, wie sie auszulegen sind und in welchen Intervallen Entleerung und Wartung zu erfolgen haben. Für Betreiber gewerblicher Küchen wird damit ein verbindlicher Rahmen geschaffen.

Dokumentationspflichten spielen eine wichtige Rolle für die Nachvollziehbarkeit der Entsorgungskette. Wartungsprotokolle, Entsorgungsbelege und technische Prüfberichte dienen Behörden als Nachweis dafür, dass die Anlage ordnungsgemäß betrieben wird. Wer diese Anforderungen ernst nimmt, erhöht gleichzeitig Transparenz und Planbarkeit im eigenen Betrieb.

Typische Probleme bei unzureichend gewarteten Abscheidern

Unzureichend gewartete Fettabscheider fallen häufig zuerst durch Gerüche, glitschige Beläge und sichtbare Fettspuren im Umfeld auf. Diese Anzeichen deuten auf eine Überschreitung der Speicherkapazität und auf Fehlfunktionen hin. In Küchenbereichen führt dies zu hygienischen Risiken und zu einer Beeinträchtigung des Arbeitsumfelds.

Im Abwassersystem können unzureichend gewartete Anlagen mittel- und langfristig teure Folgeschäden verursachen. Rohrverengungen, Überläufe bei Starkregen und Störungen in Pumpwerken sind typische Konsequenzen. Fachleute raten deshalb, Wartungsintervalle nicht nur nach Mindestvorgaben, sondern nach tatsächlicher Belastung und Betriebsart der Küche festzulegen.

Nachhaltiger Fettabscheider-Service als Baustein der Kreislaufwirtschaft

Ein moderner Fettabscheider-Service versteht sich als Teil einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft. Abgeschiedene Fette werden dabei nicht nur entsorgt, sondern zunehmend als Rohstoff genutzt, etwa für energetische Verwertung oder zur Herstellung spezialisierter Produkte. Aus einem Abfallstrom wird so ein verwertbarer Stoffstrom.

Nachhaltigkeitsorientierte Dienstleister achten auf optimierte Logistik, fachgerechte Behandlung der Rückstände und transparente Nachweise zur Verwertungsrichtung. Für Küchenbetriebe bietet dies die Chance, Umweltziele und betriebliche Anforderungen an Hygiene und Rechtssicherheit zu verbinden. In der Praxis zeigt sich, dass konsequente Planung von Abscheiderwartung und Fettverwertung Betriebskosten stabilisieren und Planbarkeit erhöhen kann.

Ökologische Effekte professioneller Fettentsorgung

Professionelle Fettentsorgung reduziert Einträge schwer abbaubarer organischer Stoffe in kommunale Kläranlagen. Dadurch wird der Reinigungsprozess entlastet und der Energiebedarf für aerobe und anaerobe Stufen kann sinken. In vielen Regionen gilt Fett deshalb als kritischer Parameter bei der Bewertung von Einleitungen aus Gewerbebetrieben.

Werden Fette in spezialisierten Anlagen aufbereitet, können sie als Energiequelle dienen. Damit wird ein Teil des im Küchenbetrieb eingesetzten Energie- und Ressourcenaufwands indirekt zurückgewonnen. Dieser Effekt trägt zur Verringerung des fossilen Energieeinsatzes bei und unterstützt langfristig Klimaschutzziele in der Region.

Wirtschaftliche Vorteile eines strukturierten Wartungskonzepts

Ein strukturiertes Wartungskonzept für Fettabscheider senkt das Risiko ungeplanter Betriebsausfälle und teurer Notfalleinsätze. Geplante Termine ermöglichen die Bündelung von Entsorgungsfahrten, die optimierte Auslastung von Servicepersonal und eine bessere Kostenkalkulation im Betrieb.

Viele Unternehmen setzen auf langfristige Servicevereinbarungen mit spezialisierten Partnern, um Technik, Rechtssicherheit und Nachhaltigkeitsziele aus einer Hand abzudecken. Ein erfahrener Anbieter für Fettabscheider-Service kann dabei unterstützen, Intervalle an das reale Schmutzwasseraufkommen anzupassen und Einsparpotenziale bei Transportwegen oder Behältergrößen zu identifizieren.

Was eine Küche über Nachhaltigkeit verrät

Die Organisation einer Küche spiegelt, wie ernst Ressourcenschonung und Umweltschutz genommen werden. Von der Speiseplanung über die Spülprozesse bis hin zur Abfalltrennung zeigt sich, ob kurzfristige Bequemlichkeit oder langfristig nachhaltige Abläufe im Vordergrund stehen. Der Blick in den Ausguss und auf den Fettabscheider liefert dabei besonders aufschlussreiche Hinweise.

Eine nachhaltige Küche versteht Fette und Öle nicht ausschließlich als Entsorgungsproblem, sondern als Stoffströme, die gezielt gesteuert werden können. Klare Arbeitsanweisungen, passende Technik und regelmäßige Schulungen helfen, Fettfrachten zu verringern und den Abscheider effizient zu nutzen. So trägt bereits der Alltag am Spülbecken zu messbaren Umweltentlastungen bei.

Praktische Maßnahmen zur Reduktion von Fett im Abwasser

Praxisorientierte Maßnahmen zur Reduktion von Fett im Abwasser beginnen mit der mechanischen Vorreinigung. Teller, Töpfe und Pfannen werden möglichst fettarm vorgereinigt, bevor sie in Spülmaschinen oder unter Fließwasser gelangen. Abstreifen und Abziehen von Speiseresten in Sammelbehälter reduziert die Fettfracht erheblich.

Auch die Optimierung der Speiseplanung kann Fettmengen beeinflussen. Wo weniger frittierte oder stark fetthaltige Angebote produziert werden, sinken naturgemäß die anfallenden Restmengen. Küchen, die Frittierfette separat sammeln und zur Verwertung geben, entlasten zugleich den Fettabscheider und verbessern seine Betriebsstabilität.

Die Rolle von Mitarbeiterschulung und internen Routinen

Schulung und klare Routinen sind für nachhaltige Küchenprozesse ebenso wichtig wie technische Anlagen. Beschäftigte, die den Zweck eines Fettabscheiders kennen, handeln im Arbeitsalltag bewusster und unterstützen die Funktion der Anlage aktiv. Informationen zu Do’s and Don’ts am Spülbecken sind dabei besonders wirksam.

In vielen Betrieben haben sich einfache Checklisten und wiederkehrende Kurzunterweisungen bewährt. Diese verdeutlichen, welche Reste in den Restmüll gehören, wie Fette zu sammeln sind und welche Reinigungsmittel die Funktion des Abscheiders nicht beeinträchtigen. So entsteht Schritt für Schritt eine Betriebskultur, in der der Abfluss als Indikator für Nachhaltigkeit wahrgenommen wird.

Vergleich: Reaktive Entsorgung versus geplanter Fettabscheider-Service

Aspekt Reaktive Entsorgung bei Störungen Geplanter Fettabscheider-Service
Auslöser der Maßnahme Notfall, Verstopfung, Geruch Feste Intervalle, Messwerte
Kostenstruktur Unkalkulierbar, oft höher Planbar, vertraglich geregelt
Betriebssicherheit Häufige Störungen möglich Hohe Anlagenverfügbarkeit
Umweltwirkung Erhöhte Abwassereinträge Kontrollierte Stoffströme
Dokumentation Lückenhaft, anlassbezogen Vollständig, auditsicher

Konkrete Schritte für einen nachhaltigeren Küchenabfluss

  1. Bestehende Abwassersituation analysieren und prüfen, ob Art und Größe des Fettabscheiders zur tatsächlichen Küchenleistung passen.
  2. Wartungs- und Entleerungsintervalle gemeinsam mit Fachleuten festlegen, orientiert an Schmutzwassermengen, Küchenzeiten und Personalstärke.
  3. Interne Arbeitsanweisungen für Vorreinigung, Fett- und Speiseresttrennung erstellen und allen Mitarbeitenden zugänglich machen.
  4. Regelmäßige Schulungen zu Abwasser, Hygiene und Nachhaltigkeit durchführen, inklusive anschaulicher Beispiele aus dem eigenen Betrieb.
  5. Nachweise über Wartung, Entsorgung und Verwertung systematisch dokumentieren, um Umweltziele und Compliance transparent belegen zu können.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist ein Fettabscheider in der Gastronomie so wichtig?

Ein Fettabscheider ist in der Gastronomie wichtig, weil Fette und Öle in großen Mengen anfallen und die Kanalisation ohne Trennung stark belasten würden. Die Anlage verhindert, dass sich Fett in Rohren ablagert und Kläranlagen beeinträchtigt. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für eine kontrollierte und nachhaltige Verwertung des abgeschiedenen Materials.

Wie oft sollte ein Fettabscheider gewartet oder entleert werden?

Die Häufigkeit der Wartung hängt von Küchenleistung, Speiseangebot und Betriebszeiten ab. Fachleute empfehlen, sich an behördlichen Mindestintervallen zu orientieren und diese anhand praktischer Erfahrungen anzupassen. Messwerte, Füllstandskontrollen und Geruchsentwicklung liefern zusätzliche Hinweise auf sinnvolle Entleerungszyklen.

Welchen Beitrag leistet Fettmanagement zum Klimaschutz?

Professionelles Fettmanagement reduziert Energieaufwand und Störungen in Kläranlagen und Kanalsystemen und mindert damit indirekt Emissionen. Werden Fette als Rohstoff für Energiegewinnung oder industrielle Verwertung genutzt, ersetzen sie teilweise fossile Energieträger. So trägt der sorgfältige Umgang mit Küchenfetten zu einer ressourcenschonenden und klimafreundlichen Abwasserwirtschaft bei.

AFP

Weintechnik für Sammler, Restaurants und Yachten: Drei Welten, ein Ziel – Die Unterschiede im Detail

Weinregal
Weinregal

Wein ist mehr als nur ein Getränk; er ist ein lebendiger Organismus, der sich ständig verändert. Von dem Moment an, in dem er in die Flasche gefüllt wird, beginnt eine komplexe chemische Reise. Tannine polymerisieren, Aromen verändern sich, und die Farbe entwickelt sich. Doch dieser Reifeprozess ist fragil. Was früher der feuchte, dunkle Gewölbekeller unter dem Schloss erledigte, gelingt heute in modernen Wohnungen und Häusern durch eine Weinlagerung mit den Lösungen von www.premiumwinetech.de, die Technologie und Tradition perfekt vereint.

Die Industrie für Weinklimatisierung hat darauf reagiert und hochspezialisierte Technologien entwickelt. Es gibt keine „One-Size-Fits-All“-Lösung mehr. In diesem Artikel beleuchten wir die gravierenden Unterschiede in der Weintechnik für diese drei Sektoren und zeigen, warum ein Gastro-Kühlschrank auf einer Yacht versagen würde und warum Sammler-Technik im Restaurant oft unpraktisch ist.

1. Der Private Sammler: Ästhetik, Ruhe und Langzeit-Schutz

Für den privaten Weinsammler ist der Weinklimaschrank oder der ausgebaute Weinkeller oft ein Heiligtum. Hier geht es nicht um schnellen Umschlag, sondern um den Erhalt von Werten über Jahrzehnte und die Integration in den privaten Lebensraum.

Die Priorität: Absolute Stille und Design-Integration

In modernen Wohnkonzepten steht der Weinschrank oft im Wohnzimmer oder in der offenen Küche.

  • Akustik: Die Technik muss unhörbar sein. Während im Restaurant Hintergrundmusik und Stimmengewirr das Brummen eines Kompressors übertönen, ist im privaten Wohnzimmer jedes Dezibel zu viel. Hersteller setzen hier auf Inverter-Kompressoren der neuesten Generation und massive Dämmung, um Geräuschpegel unter 35 dB zu erreichen.
  • Möbel-Integration: Die Technik muss „unsichtbar“ werden. Hochentwickelte Scharniere (z.B. Pantograph-Scharniere) erlauben den flächenbündigen Einbau in Küchenfronten ohne Lüftungsgitter im sichtbaren Bereich (Sockelbelüftung).

Der technische Fokus: Langzeit-Reifung

Der Sammler lagert Weine oft für 10, 15 oder 20 Jahre.

  • Konstanz vor Flexibilität: Hier sind Geräte gefragt, die eine einzige Temperaturzone (meist 12°C) extrem stabil halten.
  • Luftqualität: Da die Weine lange liegen, ist die Gefahr von Fremdgerüchen (die durch den Korken eindringen) real. Hochwertige Aktivkohlefilter und eine permanente, kontrollierte Frischluftzufuhr sind hier wichtiger als im Restaurant, wo Flaschen nur Tage oder Wochen lagern.
  • Sicherheit: Smarte Vernetzung ist für Sammler essenziell. App-Warnungen bei Türöffnungen oder Stromausfall schützen Investitionen im Wert von Kleinwagen. Biometrische Schlösser (Fingerabdruck) verhindern den Zugriff durch Unbefugte oder Kinder.

2. Die Gastronomie: Frequenz, Präsentation und „By the Glass“-Technik

Ein Restaurant funktioniert nach völlig anderen Gesetzen. Hier ist der Weinschrank ein Arbeitsgerät und ein Verkaufsinstrument („Point of Sale“). Er muss robust sein, schnell kühlen und den Umsatz steigern.

Die Priorität: Schnelligkeit und Robustheit

Eine Weinkühlschranktür im Restaurant wird an einem Abend 50 bis 100 Mal geöffnet.

  • Recovery Time (Erholungszeit): Das wichtigste technische Merkmal für die Gastronomie ist die Fähigkeit des Kompressors, nach dem Öffnen der Tür die Zieltemperatur in Minuten wiederherzustellen. Private Geräte würden hier kapitulieren und Temperaturschwankungen zulassen. Gastro-Geräte nutzen leistungsstärkere, oft dynamische Kühlungen mit Ventilatoren, die die Kälte aggressiver verteilen.
  • Heavy-Duty-Hardware: Die Scharniere und Griffe sind auf extreme Belastung ausgelegt. Edelstahl dominiert, filigrane Touch-Mechanismen sind oft zu anfällig für den hektischen Service-Betrieb.

Der technische Fokus: Offenausschank und Zonen

  • Multi-Temperatur-Zonen: Restaurants müssen Rotwein (16-18°C), Weißwein (8-10°C) und Champagner (6°C) servierbereit halten. Lagerschränke mit einer Zone sind hier nutzlos. Die Technik muss drei oder mehr Klimazonen in einem Gerät strikt trennen können.
  • Dispensing-Systeme (Enomatic / Coravin): Dies ist der größte technische Unterschied zum Privatsammler. Restaurants nutzen komplexe Schanksysteme, die Wein mittels Edelgas (Argon oder Stickstoff) aus der Flasche zapfen, ohne den Korken zu ziehen oder Sauerstoff an den Wein zu lassen.
    • Technik: Diese Geräte kühlen, portionieren millilitergenau und konservieren angebrochene Flaschen für bis zu 3 Wochen. Sie sind oft mit Kassensystemen vernetzt, um den Schwund zu kontrollieren.

3. Superyachten: Physik, Salz und Sonderanfertigungen

Die wohl extremste Umgebung für Wein ist das Meer. Eine Yacht ist ständig in Bewegung, die Luft ist salzhaltig, der Platz ist begrenzt und die Stromversorgung variiert. Hier versagt herkömmliche Technik sofort.

Die Priorität: Sicherung gegen Bewegung (G-Kräfte)

Ein Sturm oder auch nur normaler Wellengang würde in einem normalen Weinschrank dazu führen, dass Flaschen aneinander schlagen und brechen.

  • Flaschen-Fixierung: Auf Yachten kommen spezielle „Grids“ oder Einzelhalterungen zum Einsatz, die jede Flasche separat umschließen. Es gibt keine offenen Regalböden.
  • Tür-Verriegelung: Eine Magnetdichtung reicht nicht. Yacht-Weinschränke benötigen mechanische Verriegelungen (Latches) oben und unten, damit die Tür bei Krängung (Schräglage) des Schiffes nicht aufspringt.
  • Gyroskopische Stabilisierung (High-End): In extremen Luxus-Ausführungen gibt es Weinschränke, die kardanisch aufgehängt sind oder auf gyroskopischen Plattformen stehen, um die Bewegung des Schiffes auszugleichen und das Sediment im Wein ruhig zu halten.

Der technische Fokus: Korrosionsschutz und Bordnetz

  • Materialwahl: „Edelstahl“ ist nicht gleich Edelstahl. Normale Küchengeräte nutzen V2A-Stahl (AISI 304). Auf See rostet dieser durch die salzhaltige Luft (selbst im klimatisierten Innenraum). Yacht-Technik erfordert V4A-Stahl (AISI 316) in Marine-Qualität für alle Außen- und Innenteile sowie beschichtete Verdampfer, die nicht korrodieren.
  • Kondensations-Management: Die Luftfeuchtigkeit auf See ist oft extrem hoch. Yacht-Geräte benötigen beheizte Glastüren und Rahmenheizungen, um zu verhindern, dass die Frontscheiben beschlagen oder Wasser auf das Teak-Deck tropft.
  • Variable Voltage: Yachten wechseln zwischen Landstrom (50Hz/230V) und Generatoren (oft 60Hz/115V in US-Gewässern). Die Elektronik der Weinschränke muss diese Frequenzschwankungen tolerieren können, ohne dass die Steuerung durchbrennt.
  • Custom-Shapes: Da der Rumpf gekrümmt ist, sind Standard-Quader oft Platzverschwendung. Yacht-Weinschränke sind oft Maßanfertigungen mit abgeschrägten Rückwänden oder ungewöhnlichen Maßen, um jeden Zentimeter Stauraum zu nutzen.

AFP

Grünen-Chefin Brantner offen für Bundeswehr-Einsatz in Ukraine

Bundeswehr Soldaten
Soldaten der deutschen Bundeswehr / Foto: dts

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat die Bereitschaft ihrer Partei signalisiert, einem möglichen Bundeswehreinsatz in der Ukraine unter bestimmten Bedingungen zuzustimmen. Zugleich forderte sie von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein härteres Auftreten gegenüber US-Präsident Donald Trump und drang auf den Aufbau einer Europäischen Verteidigungsunion.

Bundeswehr zur Sicherung eines Waffenstillstands in der Ukraine

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner deutete an, dass ihre Partei einem Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine zustimmen könnte. „Wenn es den Waffenstillstand gibt und die Ukraine es will, wird sich Deutschland seiner Verantwortung nicht entziehen. Deutschland muss bereit sein, einen Waffenstillstand in der Ukraine militärisch mitabzusichern“, sagte Brantner der „Süddeutschen Zeitung“. Dies sei jedoch an Voraussetzungen gebunden, da Deutschland keine Soldaten in einen offenen Konflikt entsenden werde. Für die deutsche Sicherheit sei es nach ihren Worten entscheidend, Russlands Präsidenten Wladimir Putin in der Ukraine zu stoppen.

Forderung nach mehr Härte gegenüber den USA

Mit Blick auf die „rabiate Machtpolitik“ des US-Präsidenten Donald Trump forderte Brantner mehr Härte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Trump respektiert nur Stärke. Der Bundeskanzler wird häufiger Grenzen ziehen und sagen müssen: Bis hierhin und keinen Schritt weiter.“, sagte die Grünen-Politikerin der „Süddeutschen Zeitung“. Das wäre ihrer Meinung nach schon im Fall Venezuela nötig gewesen.

Im Fall Grönland müsse Europa zeigen, „dass eine Einverleibung weitreichende Konsequenzen hätte“. Die Politik der USA verändere sich nach Brantners Einschätzung fundamental. „Zu glauben, das wird schon wieder, ist verantwortungslos“, so Brantner in der „Süddeutschen Zeitung“. Deutschland und Europa müssten unabhängiger werden.

Plädoyer für eine Europäische Verteidigungsunion

Brantner fordert als Konsequenz eine Europäische Verteidigungsunion. „Wir brauchen europäische Streitkräfte, die einsatzfähig sind, funktionierende Entscheidungsstrukturen, gemeinsame Beschaffung und eine europäische Rüstungsagentur, die tatsächlich Entscheidungen treffen kann“, sagte Brantner der „Süddeutschen Zeitung“.

Die Frage, ob mit der Veränderung der Welt auch die Ära der Grünen als Friedenspartei ende, verneint Brantner. „Wir sind die stärkste Friedenspartei“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“. Was Europa Frieden gebracht habe, sei nach ihren Worten die Anerkennung territorialer Integrität gewesen. „Diese Ordnung wollen wir verteidigen – gegen diejenigen, die zurück in Muster wollen, die Europa über Jahrhunderte in Kriege geführt haben“. Das sei „der beste Ansatz für Frieden“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Handwerkspräsident fordert schnellen Bürokratieabbau und Ende der Bonpflicht

Jörg Dittrich
Jörg Dittrich (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, dringt auf eine zügige Umsetzung der von der Bundesregierung angekündigten Entlastungen beim Bürokratieabbau. Der Verbandschef kritisiert eine Vielzahl aus seiner Sicht unnötiger Regelungen und fordert, Betriebe schnell und spürbar zu entlasten.

ZDH-Präsident verlangt zügige Entlastung der Betriebe

Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) Jörg Dittrich fordert die Bundesregierung eindringlich auf, den versprochenen Bürokratieabbau zügig umzusetzen und aus seiner Sicht unnötige Regelungen schnellstmöglich zu streichen.

Der „Bild“ (Montagsausgabe) sagte Dittrich: „Die Betriebe brauchen sofort spürbare Entlastungen. Die Abschaffung der Bonpflicht steht jetzt zwar in der Modernisierungsagenda, doch für die Betriebe zählt das letztlich erst, wenn sie wirklich weg ist.“ Dittrich sagte, es gebe zu viele unsinnige Regelungen.

Kritik an „Flut an Nachweisen“

„Die Flut an Nachweisen frisst Zeit, Geld und Nerven. Kaum etwas muss nicht belegt werden, oft nur, damit es irgendwo abgeheftet wird. Betriebe müssen oft schriftlich erklären, dass sie keine Fehler gemacht haben. Das ist so, als müsste man beim Aussteigen aus dem Auto jedes Mal unterschreiben, dass man nicht zu schnell gefahren ist“, sagte Dittrich der „Bild“.

Warnung vor Folgen für junge Meister

Oft müssten Betriebe auch Dinge schriftlich nachweisen, die bereits digital oder automatisch erfasst würden. Das schrecke gerade junge Meister ab, sich selbstständig zu machen. Der Verbandspräsident forderte die Bundesregierung auf, die geplante Modernisierungsagenda konsequent umzusetzen und weiterzuentwickeln. Betriebe dürften „nicht länger so viel Kraft aufbringen, um sich durch einen schier undurchdringlichen Bürokratiedschungel zu kämpfen, sondern ihre eigentliche handwerkliche Arbeit machen können“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP