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Psychische Erkrankungen verdoppeln Krankheitstage in Deutschland binnen Dekade

Schild Klinik für Psychiatrie
Foto: dts

Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen haben sich in Deutschland binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Vor allem Frauen sind betroffen, doch bei Männern fällt der prozentuale Anstieg noch stärker aus. Das geht aus Antworten des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Deutlich mehr Fehltage durch psychische Leiden

Frauen waren demnach im Jahr 2024 an 87,55 Millionen Tagen wegen psychischer Leiden arbeitsunfähig. Zehn Jahre zuvor fielen Frauen aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen noch an 43,51 Millionen Tagen aus. Bei Männern lag die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen im Jahr 2024 mit 60,39 Millionen niedriger, allerdings verzeichnete diese Gruppe einen noch drastischeren Anstieg gegenüber 2014, als 26,88 Millionen Fehltage gezählt wurden.

Längere Ausfallzeiten und steigender Anteil psychischer Diagnosen

Ebenfalls stark gestiegen ist die durchschnittliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit bei psychischen Leiden. Sie betrug im vergangenen Jahr gut 42 Tage bei Männern und Frauen und lag damit im Schnitt rund zehn Tage höher als im Jahr 2014. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Ausfallzeit über alle Erkrankungen hinweg lag 2024 bei etwa zwölf Tagen.

Neben den absoluten Zahlen hat sich auch der Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen erhöht. Im vergangenen Jahr gingen bei Frauen knapp 21,8 Prozent der Krankheitstage auf psychische Leiden zurück, bei Männern waren es knapp 15 Prozent. Im Jahr 2014 lag der Anteil noch bei knapp 19,7 Prozent bei Frauen und 12,4 Prozent bei Männern. Zudem traten 2024 mehr als 72.000 Menschen wegen psychischer Störungen vorzeitig in den Ruhestand ein.

Kritik aus der Linksfraktion

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Anne Zerr kritisierte, dass aus den Entwicklungen keine politischen Konsequenzen folgen würden. „Obwohl sich die krankheitsbedingten Ausfalltage durch psychische Erkrankungen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt haben, zieht die Bundesregierung keine verbindlichen Konsequenzen für den psychischen Arbeitsschutz“, sagte Zerr der „Rheinischen Post“. Sie forderte von der Regierung eine „Anti-Stress-Verordnung“ mit Vorgaben zu Arbeitszeit, Arbeitsaufgaben und Arbeitsumgebung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Wirtschaftsweiser warnt vor vorgezogener Körperschaftsteuersenkung 2028

Achim Truger
Achim Truger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Wirtschaftsweise Achim Truger warnt die Bundesregierung eindringlich davor, die für 2028 geplante Senkung der Körperschaftsteuer vorzuziehen. Ein Vorstoß unter anderem von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sei ökonomisch verfehlt und gefährde die öffentlichen Haushalte, sagte Truger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe). Die erhofften konjunkturellen Effekte würden aus seiner Sicht deutlich überschätzt.

„Totale Schnapsidee“: Kritik an Vorziehen der Steuersenkung

Der Wirtschaftsweise Achim Truger hat die Bundesregierung vor einer vorgezogenen Senkung der Körperschaftsteuer gewarnt. Zu einem entsprechenden Vorstoß unter anderem von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte Truger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe): „Das ist eine totale Schnapsidee. Die zusätzlichen Impulse daraus wären sehr gering.“

Außerdem würde nach Einschätzung Trugers eine sofortige Senkung große Löcher in die öffentlichen Haushalte reißen. „Kontraproduktive Ausgabenkürzungen wären die Folge. Das würde die Konjunktur am Ende sogar belasten“, warnte Truger, der Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft ist. „Man sollte das unbedingt unterlassen.“

Vorstoß aus der Arbeitgeberschaft zu Feiertagen

Kritik äußerte Truger auch an einem Vorschlag aus der Arbeitgeberschaft, einen Feiertag zu streichen, um die Konjunktur anzukurbeln. „Die Auswirkungen halte ich für überbewertet“, sagte Truger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Erstens ist es eine Besonderheit, die Konjunkturprognose überhaupt so anzupassen, dass zusätzliche oder wegfallende Feiertage eingerechnet werden. Andere Länder machen das nicht und es gibt auch Länder, in denen Feiertage, die auf das Wochenende fallen, nachgeholt werden.“

Zweitens sei derzeit eher mangelnde Nachfrage das Problem, so Truger laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Er verwies zudem darauf, dass Bayern besonders viele Feiertage habe, wirtschaftlich aber nicht schwächer sei als andere Bundesländer.

Hinweis auf regionale Besonderheiten

Mit Blick auf die Debatte um eine mögliche Streichung von Feiertagen hob Truger hervor, dass die wirtschaftliche Stärke eines Bundeslandes nicht allein von der Zahl der arbeitsfreien Tage abhänge. Sein Verweis auf Bayern mit seinen besonders vielen Feiertagen und zugleich keiner geringeren wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit als andere Bundesländer diene als Beispiel für die aus seiner Sicht überschätzte Bedeutung dieses Faktors für die Konjunktur.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bundestag: AfD und Linke dominieren Ordnungsrufe der Legislatur

AfD-Bundestagsfraktion (Archiv)
AfD-Bundestagsfraktion (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Seit Beginn der Legislaturperiode am 12. Mai hat es im Bundestag bereits 42 Ordnungsrufe gegeben. Davon richteten sich 35 an Abgeordnete der AfD und sieben an Abgeordnete der Linken, berichtet die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Datenbank des Bundestags. In der gesamten 20. Wahlperiode wurden bislang 136 Ordnungsrufe erteilt.

AfD und Linke im Fokus der Ordnungsrufe

Die meisten Ordnungsrufe seit Beginn der Legislaturperiode gingen laut „Bild“ (Mittwochausgabe) an die AfD (151 Mitglieder) und die Linke (64 Mitglieder). Abgeordnete von Union, SPD und Grünen wurden bislang nicht gerügt.

Spitzenreiter bei den Ordnungsrufen ist dem Bericht zufolge AfD-Abgeordneter Martin Reichardt mit sieben Rügen. Auf ihn folgt AfD-Abgeordneter Stephan Brandner mit vier Ordnungsrufen. Ebenfalls vier Ordnungsrufe erhielt Linken-Politiker Luigi Pantisano.

Mehrere Abgeordnete mit mehrfachen Rügen

Jeweils drei Ordnungsrufe ergingen laut „Bild“ (Mittwochausgabe) an die AfD-Abgeordneten Kay Gottschalk und Steffen Janich. Jeweils zwei Ordnungsrufe wurden den Angaben zufolge gegen die AfD-Politiker Stefan Keuter, Markus Frohnmaier und Carolin Bachmann ausgesprochen.

Zwei Ordnungsrufe erhielt außerdem Mirze Edis (Linke). Insgesamt summieren sich die seit dem 12. Mai ausgesprochenen Ordnungsrufe im Bundestag damit auf 42, wie die „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Datenbank des Bundestags berichtet.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Richterbund: Härtere K.-o.-Tropfen-Strafen reichen ohne mehr Personal nicht

Schild Justizzentrum
Schild Justizzentrum / Foto: dts

Der Deutsche Richterbund (DRB) hält die vom Bundesjustizministerium geplante Verschärfung der Strafen für den Einsatz von K.-o.-Tropfen für unzureichend. Zwar begrüßt der Verband die vorgesehene Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren bei Vergewaltigung oder Raub, fordert aber zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der Strafverfolgungsbehörden. Nach Einschätzung des DRB lasse sich der Schutz vor Sexual- und Gewaltdelikten nicht allein durch härtere Gesetze verbessern.

Richterbund fordert bessere Ausstattung der Strafverfolgung

DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben), man unterstütze zwar die künftig vorgesehene Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren für Täter, die Betäubungsmittel für Vergewaltigung oder Raub nutzten. Der Richterbund fordere jedoch weitergehende Schritte, da sich der Schutz vor Sexual- und Gewaltdelikten allein durch Strafverschärfung kaum verbessern lasse. So müssten die Bundesländer die Strafverfolgungsbehörden besser ausstatten.

„Es ist nicht das gesetzliche Strafmaß, das auch heute schon bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe zulässt, sondern das Risiko, überführt und verurteilt zu werden, das mögliche Straftäter abschreckt“, sagte Rebehn laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Die oftmals unterbesetzten Staatsanwaltschaften seien aber heute kaum noch in der Lage, Sexualstrafverfahren zügig zu bearbeiten.

Belastung für Betroffene durch lange Verfahren

„Je mehr Zeit aber zwischen der Straftat und der späteren Vernehmung im Strafprozess vergeht, desto schwieriger wird die Wahrheitsfindung. Zudem ist es für die Betroffenen extrem belastend, wenn sich die Verfahren gegen ihre Peiniger über Monate und Jahre hinziehen.“ Vergewaltigungen und Raubstraftaten unter Einsatz narkotisierender Substanzen seien „besonders perfide und gefährlich“, sagte Rebehn dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Warnung vor Symbolpolitik

„Schärfere Strafgesetze bleiben Symbolpolitik, solange die Bundesländer nicht mitziehen und ihre Strafjustiz nicht deutlich besser ausstatten.“ Bundesweit stapelten sich bei den Staatsanwaltschaften inzwischen zahlreiche unerledigte Strafakten, erklärte der Bundesgeschäftsführer des Richterbunds dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Immer öfter werden Verfahren vorzeitig eingestellt, nur noch jeder 16. Fall führt zu einer Anklage vor Gericht.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Ärztepräsident fordert Zuckersteuer, Gesundheitsunterricht und handyfreie Schulen

Coca Cola im Supermarkt
Coca Cola im Supermarkt / Foto: dts

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert eine Zuckersteuer und verbindlichen Gesundheitsunterricht an Schulen, um den Folgen von Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung bei Kindern und Jugendlichen zu begegnen. Zudem spricht er sich für ein Handy-Verbot in Schulen aus, lehnt jedoch ein generelles Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige ab.

Reinhardt warnt vor „riesiger Welle von Diabetikern“

Klaus Reinhardt</em, Präsident der Bundesärztekammer, hat eindringlich vor den gesundheitlichen Folgen mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung bei jungen Menschen gewarnt. "Schon jetzt ist absehbar, dass durch Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung bei Kindern und Jugendlichen eine riesige Welle von Diabetikern auf uns zurollt", sagte Reinhardt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). Es sei eine Frage der Verantwortung, dass die Politik auf Missstände reagiere.

Im „Public Health Index“, der nach seinen Worten den Umsetzungsstand wissenschaftlich empfohlener Präventionsmaßnahmen misst, liege Deutschland auf Platz 17 von 18 untersuchten Staaten in Europa, kritisierte Reinhardt gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Zu den Empfehlungen gehören höhere Steuern auf Zucker, Tabak und Alkohol, weil das den Konsum senkt.“ Empfohlen werde auch ein verbindlicher Gesundheitsunterricht an den Schulen, der mit den Mehreinnahmen finanziert werden könnte.

Forderung nach handyfreien Schulen

In diesem Zusammenhang sprach sich Reinhardt laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ auch dafür aus, die Handy-Nutzung an Schulen zu verbieten. „Die Schule muss ein handyfreier Raum werden, weil sie ein geschützter Ort für Lernen, persönliche Entwicklung und soziale Begegnung sein sollte – ohne permanente digitale Ablenkung durch Tiktok, WhatsApp und Co.“

Abgrenzung zu Social-Media-Verboten

Ein generelles Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige wie in Australien lehnte Reinhardt nach Angaben des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ als zu weitgehend ab. Es habe schließlich auch positive Effekte, wenn sich junge Menschen in sozialen Netzwerken zusammenfänden und verabredeten. „Außerdem sollen Kinder und Jugendliche Kompetenzen entwickeln, vernünftig mit digitalen Medien umzugehen“, sagte Reinhardt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Merz fordert in Neujahrsansprache Geduld für Regierungsreformen

Friedrich Merz
Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in seiner ersten Neujahrsansprache als Regierungschef um Geduld bei den geplanten Reformen der Bundesregierung gebeten. Deutschland stehe inmitten eines tiefgreifenden Wandels, doch die Bundesregierung habe mit ihrer Arbeit begonnen, betonte Merz. Er rief dazu auf, auf die eigene Stärke und die demokratischen Prozesse zu vertrauen und warnte zugleich vor „Angstmachern“ und „Schwarzmalern“.

Merz wirbt um Geduld für Reformkurs

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stellte in seiner Neujahrsansprache klar, dass die bisherigen Schritte der Bundesregierung noch nicht ausreichten. „Jeder, der sage, dass die bisher gegangenen Schritte nicht reichten, habe recht“, so der Kanzler in der im Fernsehen übertragenen Ansprache. „Das reiche nicht – aber die Bundesregierung habe mit ihrer Arbeit begonnen.“

Merz zeigte sich zugleich optimistisch: „Und ich bin sicher: Deutschland wird den Ertrag der Reformen ernten, auch wenn das eine gewisse Zeit benötigt.“ Mit Blick auf die kommenden Jahre warb er damit um Verständnis für einen längeren Reformprozess.

Ausblick auf 2026 als „Moment des Aufbruchs“

In seiner Rede verband der Kanzler den Appell zur Geduld mit einem konkreten Zeithorizont. „So kann das Jahr 2026 ein Moment des Aufbruchs werden. Das ist die Aussicht, die ich Ihnen und uns allen eröffnen will: Das kann ein entscheidendes Jahr für unser Land und für Europa werden“, sagte Merz.

Es könne ein Jahr werden, in dem Deutschland und Europa „in neuer Stärke wieder anknüpfen an Jahrzehnte von Frieden, Freiheit und Wohlstand“. Voraussetzung dafür sei laut Merz ein grundlegendes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten: „Dafür müssen wir uns selbst vertrauen, unserem Mut und unserer Tatkraft.“

Appell gegen „Angstmacher“ und „Schwarzmaler“

Merz rief die Bürgerinnen und Bürger auf, sich nicht von pessimistischen Stimmen leiten zu lassen. „Hören wir nicht auf die Angstmacher und auf die Schwarzmaler“, sagte der Kanzler. Stattdessen solle man sich auf die Stärke der Gesellschaft und die demokratischen Institutionen verlassen: „Vertrauen wir stattdessen auf uns und unsere demokratischen Prozesse.“

Diese Prozesse seien „manchmal zäh und streitig, aber nur so komme man zu Ergebnissen, die von einer breiten Mehrheit des Landes auch getragen würden“, betonte Merz.

Der Kanzler ordnete die aktuelle Lage als historischen Umbruch ein. Er bekräftigte, dass wir „inmitten eines Epochenbruchs leben“. Gleichwohl sei er überzeugt, dass die Gesellschaft selbst über ihren Kurs entscheiden könne. „Doch er sei überzeugt, dass man es selbst in der Hand habe, jede Herausforderung aus eigener Kraft zu bewältigen“, hieß es in der Ansprache.

Merz wandte sich gegen ein Gefühl der Ohnmacht angesichts äußerer Einflüsse. „Wir sind nicht Opfer von äußeren Umständen. Wir sind kein Spielball von Großmächten. Unsere Hände sind nicht gebunden“, sagte Merz.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU fordert Pflichtfach Wirtschaft zur Stärkung des Unternehmertums

Die Union fordert ein verpflichtendes Schulfach Wirtschaft, um Unternehmertum und wirtschaftliche Bildung in Deutschland zu stärken. Nach Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß soll damit die Wettbewerbsfähigkeit des Landes langfristig gesichert werden. Ein reformierter Lehrplan solle jungen Menschen das Verständnis für Zusammenhänge von Leistung, Wohlstand und sozialer Marktwirtschaft vermitteln.

Union fordert Pflichtfach Wirtschaft an Schulen

Die Union setzt sich für ein Pflichtfach Wirtschaft in den Schulen ein, um das Unternehmertum in Deutschland zu stärken. Nach Vorstellung der Partei soll wirtschaftliche Bildung einen deutlich größeren Stellenwert im Unterricht erhalten.

Christoph Ploß</em, CDU-Bundestagsabgeordneter und maritimer Koordinator im Wirtschaftsministerium, betonte in der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) die Bedeutung des Themenfelds. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich nicht zuletzt im Klassenzimmer, deshalb müssen wir wirtschaftliche Bildung deutlich stärken“, sagte Ploß der „Rheinischen Post“. „Ein eigenes Schulfach Wirtschaft vermittelt jungen Menschen das nötige Rüstzeug, um Zusammenhänge von Leistung, Wohlstand und sozialer Marktwirtschaft zu verstehen.“

Frühzeitige wirtschaftliche Bildung als Grundlage

Ploß sieht in einer frühzeitigen Vermittlung wirtschaftlicher Inhalte eine wichtige Voraussetzung für verantwortliches Handeln im späteren Leben. Wer früh lerne, wie Unternehmen entstünden, wie Arbeitsplätze gesichert und der Staat finanziert würden, „trifft später verantwortungsvollere Entscheidungen“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Nach seinen Worten reicht es dafür nicht aus, Wirtschaft nur am Rande anderer Fächer zu behandeln. Es brauche „eine Reform der Lehrpläne an den deutschen Schulen“. Erst dann würden sich mehr junge Menschen dafür entscheiden, Unternehmer werden zu wollen, sagte Ploß der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Der große E-Zigaretten-Ratgeber: Worauf Umsteiger und Anfänger wirklich achten müssen

E-Zigarette Dampfen
E-Zigarette Dampfen

Der Anblick ist längst alltäglich geworden in den Innenstädten, auch in Osnabrück und der Region: Menschen, die an kleinen, oft elegant designten Geräten ziehen und dezenten Dampf ausstoßen. Die E-Zigarette, auch Vape oder Dampfe genannt, hat sich von einem Nischenprodukt zu einer etablierten Alternative zur herkömmlichen Tabakzigarette entwickelt. Für viele Raucher stellt sie eine vielversprechende Möglichkeit dar, dem Glimmstängel den Rücken zu kehren. Doch der Einstieg in die Welt des Dampfens kann überwältigend sein. Der Markt ist geflutet mit einer schier endlosen Auswahl an Geräten, Liquids und Zubehör. Begriffe wie MTL, DL, Pod-System, Ohm und mAh werfen bei Neulingen oft mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Genau hier setzt dieser umfassende Ratgeber an. Er dient als detaillierte Verbraucherinfo. Ziel ist es, Licht ins Dunkel zu bringen und potenziellen Umsteigern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten. Denn die Wahl des richtigen Geräts ist der entscheidende erste Schritt für einen erfolgreichen und zufriedenstellenden Wechsel. Wer sich von der Komplexität nicht abschrecken lässt und die Grundlagen versteht, findet schnell den Weg zu einem passenden Setup. Fachkundige Online-Shops bieten hierfür eine kuratierte Auswahl und Beratung, um die Suche nach den richtigen Produkten zu erleichtern und passende Einsteiger-Sets zu finden, die speziell auf die Bedürfnisse von Anfängern zugeschnitten sind.

Die Grundlagen verstehen: Was ist eine E-Zigarette und wie funktioniert sie?

Bevor man sich mit spezifischen Modellen beschäftigt, ist ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise unerlässlich. Im Gegensatz zur Tabakzigarette, bei der Tabak verbrannt wird und dabei Tausende von schädlichen Stoffen entstehen, findet bei einer E-Zigarette ein Verdampfungsprozess statt. Das Herzstück jedes Geräts ist der sogenannte Verdampfer (Atomizer), in dem sich eine Heizwendel (Coil) befindet. Diese wird von einem Akku mit Strom versorgt und erhitzt sich. Das E-Liquid, eine aromatisierte Flüssigkeit, die sich im Tank des Geräts befindet, wird durch die erhitzte Coil geleitet und in Dampf (Aerosol) umgewandelt, den der Nutzer inhaliert. Dieser grundlegende Unterschied – Verdampfen statt Verbrennen – ist der Kern der Technologie.

Die Hauptkomponenten einer E-Zigarette sind demnach überschaubar: der Akkuträger, der die Energie liefert, der Verdampfer mit dem Tank und der austauschbaren Coil sowie das Mundstück (Drip Tip). Das E-Liquid selbst besteht in der Regel aus nur wenigen Zutaten: Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glyzerin (VG) als Basis, Lebensmittelaromen für den Geschmack und optional Nikotin in verschiedenen Stärken. Das Verhältnis von PG zu VG beeinflusst dabei das Dampferlebnis maßgeblich. Ein höherer PG-Anteil sorgt für einen intensiveren Geschmack und einen stärkeren „Throat Hit“ (das Kratzen im Hals, das Raucher kennen), während ein höherer VG-Anteil für dichten, voluminösen Dampf verantwortlich ist. Für Einsteiger sind ausgewogene Mischungen (z.B. 50/50) meist die beste Wahl.

„Der Schlüssel zum erfolgreichen Umstieg liegt darin, ein Gerät zu finden, das das Gefühl des Rauchens authentisch nachahmt, ohne die Komplexität eines Profigeräts.“

Die Wahl des richtigen Nikotingehalts ist ein weiterer kritischer Faktor für den Erfolg. Ein zu niedriger Nikotingehalt kann dazu führen, dass das Verlangen nach einer Zigarette nicht gestillt wird, während ein zu hoher Gehalt zu Unwohlsein oder Schwindel führen kann. Als Faustregel gilt: Starke Raucher (mehr als eine Schachtel pro Tag) sollten mit höheren Konzentrationen (z.B. 12-18 mg/ml) beginnen, während Gelegenheitsraucher eher im niedrigen Bereich (3-6 mg/ml) fündig werden. Moderne Nikotinsalz-Liquids bieten hier einen Vorteil: Sie ermöglichen eine hohe Nikotinkonzentration bei einem gleichzeitig sanfteren Gefühl im Hals, was den Umstieg für viele deutlich erleichtert.

MTL, DL, RDL – Die Zugtechnik entscheidet über das Erlebnis

Einer der wichtigsten, aber oft übersehenen Aspekte beim Kauf einer E-Zigarette ist die Zugtechnik. Diese bestimmt maßgeblich, ob sich das Dampfen vertraut und befriedigend anfühlt oder fremd und unangenehm. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen zwei Arten des Inhalierens, die für völlig unterschiedliche Gerätetypen und Dampferlebnisse stehen. Die Kenntnis dieser Unterschiede ist ein zentraler Punkt, worauf beim Kauf einer E-Zigarette zu achten ist.

Die für Umsteiger von der Tabakzigarette mit Abstand wichtigste und empfehlenswerteste Methode ist das MTL-Dampfen (Mouth-to-Lung), auch als „Backendampfen“ bekannt. Hierbei wird der Dampf zunächst in den Mundraum gezogen und erst danach in die Lunge inhaliert – exakt so, wie man es vom Rauchen einer herkömmlichen Zigarette gewohnt ist. Dieses Zugverhalten fühlt sich vertraut an und simuliert das Raucherlebnis am besten. MTL-Geräte sind darauf ausgelegt, einen straffen, zigarettenähnlichen Zugwiderstand zu bieten. Sie arbeiten mit geringerer Leistung (typischerweise 8-20 Watt) und Coils mit einem höheren elektrischen Widerstand (über 1,0 Ohm). Der Dampf ist dabei weniger voluminös, der Geschmack jedoch oft sehr klar und intensiv. Für den erfolgreichen Umstieg ist ein gutes MTL-Gerät fast immer die erste Wahl.

Das genaue Gegenteil ist das DL-Dampfen (Direct-Lung), bei dem der Dampf direkt und ohne Zwischenstopp im Mund in die Lunge inhaliert wird, ähnlich wie bei einem tiefen Atemzug oder dem Rauchen einer Shisha. Dieses Vorgehen erzeugt massive, dichte Dampfwolken und ist bei erfahrenen Dampfern beliebt, die das „Cloud Chasing“ betreiben. DL-Geräte benötigen viel Leistung (oft 50 Watt und mehr) und Coils mit einem sehr niedrigen Widerstand (unter 0,5 Ohm). Der Luftzug ist sehr offen und der Liquid- und Akkuverbrauch entsprechend hoch. Für Anfänger und Umsteiger ist diese Methode in der Regel ungeeignet, da sie sich unnatürlich anfühlt und der intensive „Flash“ bei nikotinhaltigen Liquids schnell zu Hustenreiz führen kann.

Als Kompromiss hat sich in den letzten Jahren das RDL-Dampfen (Restricted-Direct-Lung) etabliert. Es ist eine restriktivere, also etwas straffere Variante des direkten Lungenzugs. Es bietet mehr Dampf und einen intensiveren Geschmack als MTL, ist aber nicht so extrem offen wie reines DL. RDL kann für Einsteiger interessant sein, die nach den ersten Wochen eine Steigerung suchen, ohne gleich in den Sub-Ohm-Bereich der „Wolkenwerfer“ wechseln zu wollen. Viele moderne Einsteigergeräte bieten die Möglichkeit, den Luftzug (Airflow) so einzustellen, dass sowohl straffes MTL als auch lockeres RDL möglich ist, was sie besonders flexibel macht.

Pod-System, AIO oder Box-Mod? Die Qual der Wahl beim Gerätetyp

Nachdem die Grundlagen und Zugtechniken geklärt sind, stellt sich die Frage nach dem konkreten Gerätetyp. Der Markt lässt sich grob in drei Hauptkategorien einteilen, die sich in Komplexität, Größe und Flexibilität stark unterscheiden. Die Wahl hängt hier ganz von den persönlichen Vorlieben ab: Soll es so einfach wie möglich sein oder wünscht man sich mehr Kontrolle und Einstellungsmöglichkeiten? Eine informative Tabelle kann hier helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Die populärste und einsteigerfreundlichste Kategorie sind die Pod-Systeme. Diese Geräte sind kompakt, leicht und extrem einfach zu bedienen. Sie bestehen aus einem Akku und einem aufsteckbaren „Pod“, der Tank und Verdampferkopf in einer Einheit kombiniert. Man unterscheidet hier zwischen geschlossenen und offenen Systemen. Geschlossene Systeme (z.B. Elfbar Elfa) verwenden vorbefüllte Pods, die nach Gebrauch einfach entsorgt und durch neue ersetzt werden. Das ist maximal bequem, aber auf lange Sicht teurer und schränkt die Geschmacksvielfalt stark ein. Offene Pod-Systeme (z.B. von Uwell, Vaporesso oder GeekVape) besitzen hingegen nachfüllbare Pods. Der Nutzer kann jedes beliebige Liquid einfüllen, was die Kosten senkt und eine unendliche Geschmacksvielfalt eröffnet. Lediglich die Coil im Pod muss nach einigen Wochen ausgetauscht werden. Für die meisten Umsteiger sind offene Pod-Systeme der ideale Kompromiss aus Einfachheit, Leistung und Wirtschaftlichkeit.

Eine Stufe darüber stehen die AIO-Geräte (All-in-One). Wie der Name schon sagt, ist hier ebenfalls alles in einem Gehäuse integriert. Im Vergleich zu Pod-Systemen bieten sie jedoch oft einen größeren Akku, ein höheres Tankvolumen und mehr Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel eine variable Leistungseinstellung (Watt). Die Coils sind hier in der Regel separat austauschbar, was nochmals Kosten spart und mehr Flexibilität bei der Wahl des Widerstands bietet. AIOs sind ein guter nächster Schritt für Dampfer, die ihrem Pod-System entwachsen sind und sich mehr Kontrolle wünschen, ohne gleich ein großes, komplexes Gerät nutzen zu müssen.

Die Königsklasse für erfahrene Dampfer sind die Box-Mod-Kits. Diese bestehen aus einem separaten Akkuträger (dem „Mod“), der oft mit austauschbaren Hochleistungsakkus betrieben wird, und einem aufgeschraubten, separaten Verdampfer. Solche Setups bieten maximale Kontrolle über alle Parameter: Leistung, Temperatur, Luftzufuhr und vieles mehr. Sie sind größer, schwerer und erfordern ein tieferes technisches Verständnis. Für Einsteiger sind sie aufgrund ihrer Komplexität und der hohen Leistung, die oft für das DL-Dampfen ausgelegt ist, in der Regel nicht zu empfehlen.

Gerätetyp Ideal für Vorteile Nachteile

 

Geschlossenes Pod-System Absolute Einsteiger, Bequemlichkeit Extrem einfach, keine Wartung Teurer im Unterhalt, Müll, begrenzte Auswahl
Offenes Pod-System Einsteiger & Umsteiger Kostengünstig, riesige Liquid-Auswahl, kompakt Minimaler Aufwand (Nachfüllen, Coil-Wechsel)
AIO-Gerät Fortgeschrittene Einsteiger Guter Kompromiss, mehr Einstellmöglichkeiten Etwas größer als Pod-Systeme
Box-Mod-Kit Erfahrene Dampfer, Bastler Maximale Kontrolle, hohe Leistung, lange Akkulaufzeit Groß, komplex, hohe Einstiegshürde

 

Wichtige Kaufkriterien: Akku, Tank und die drohende Steuererhöhung

Hat man sich für einen Gerätetyp und eine Zugtechnik entschieden, gibt es noch einige technische Details, die den Alltag mit der E-Zigarette maßgeblich beeinflussen. Diese praktischen Aspekte sind ein wesentlicher Bestandteil jeder guten Verbraucherinfo. Es lohnt sich, hier genau hinzusehen, um spätere Frustrationen zu vermeiden und ein Gerät zu finden, das perfekt zu den eigenen Gewohnheiten passt.

Ein zentraler Punkt ist die Akkukapazität, die in Milliamperestunden (mAh) angegeben wird. Je höher dieser Wert, desto länger hält der Akku durch, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Für einen durchschnittlichen MTL-Dampfer, der über den Tag verteilt dampft, ist eine Kapazität von mindestens 1000 mAh empfehlenswert, um sicher durch den Tag zu kommen. Kleinere Geräte mit 500-800 mAh müssen eventuell zwischendurch geladen werden. Die meisten modernen Geräte verfügen über einen USB-C-Anschluss, der ein schnelles und unkompliziertes Aufladen ermöglicht. Ebenfalls relevant ist die Bedienung: Viele Einsteigergeräte verfügen über eine Zugautomatik, das heißt, das Gerät aktiviert sich automatisch, sobald man am Mundstück zieht. Andere werden klassisch über einen Feuerknopf bedient. Eine Zugautomatik kommt dem Gefühl einer Zigarette am nächsten und wird von vielen Umsteigern als sehr angenehm empfunden.

Hier sind die wichtigsten Kriterien in einer Übersicht zusammengefasst:

  • Akkukapazität: Mindestens 1000 mAh für eine ganztägige Nutzung bei moderatem Dampfverhalten.
  • Tankvolumen: In der EU gesetzlich auf 2 ml begrenzt. Ein größeres Volumen ist nicht erhältlich, aber die Effizienz des Geräts bestimmt, wie oft nachgefüllt werden muss.
  • Bedienung: Zugautomatik für ein zigarettenähnliches Gefühl oder Feuerknopf für eine bewusste Aktivierung. Viele Geräte bieten beides.
  • Coil-System: Sind die Coils fest im Pod verbaut oder separat austauschbar? Letzteres ist auf Dauer kostengünstiger und umweltfreundlicher.
  • Anschlüsse: Ein moderner USB-C-Anschluss ist dem veralteten Micro-USB vorzuziehen, da er robuster ist und schnelleres Laden ermöglicht.
  • Größe und Gewicht: Das Gerät sollte gut in der Hand liegen und in die Tasche passen. Ein zu klobiges Gerät bleibt oft zu Hause liegen.

Ein aktueller und finanziell relevanter Aspekt ist die bevorstehende Steuererhöhung auf E-Liquids in Deutschland. Die Tabaksteuer auf Flüssigkeiten für E-Zigaretten wird schrittweise angehoben, was die Kosten für Fertigliquids spürbar verteuert. Verbraucher sollten dies bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen. Der Umstieg auf das Selbstmischen von Liquids, bei dem man eine nikotinfreie Basis mit Aromen und Nikotin-Shots versetzt, kann eine kostensparende Alternative sein. Wer diesen Aufwand scheut, sollte zumindest die Preisentwicklung im Auge behalten und Angebote nutzen. Diese Information ist entscheidend, um die langfristigen Kosten des Dampfens realistisch einzuschätzen.

Der Weg zum erfolgreichen Umstieg: Mehr als nur die richtige Hardware

Die Wahl der passenden E-Zigarette ist der Grundstein für einen erfolgreichen Abschied von der Tabakzigarette. Ein Gerät, das den eigenen Bedürfnissen entspricht, das richtige Zuggefühl vermittelt und unkompliziert im Alltag ist, erhöht die Chancen auf einen dauerhaften Umstieg enorm. Wie dieser Ratgeber zeigt, ist die wichtigste Verbraucherinfo, worauf beim Kauf einer E-Zigarette zu achten ist, dass man sich vorab mit den grundlegenden Konzepten wie Zugtechnik (MTL für Umsteiger), Gerätetyp (offene Pod-Systeme als idealer Startpunkt) und den entscheidenden technischen Merkmalen wie Akkukapazität auseinandersetzt.

Doch die beste Hardware nützt wenig ohne das passende Liquid. Die richtige Nikotinstärke ist entscheidend, um Entzugserscheinungen zu vermeiden, und die schier unendliche Geschmacksvielfalt bietet die Möglichkeit, eine Alternative zu finden, die besser schmeckt als jede Zigarette es je tat. Es lohnt sich, verschiedene Geschmacksrichtungen von Tabak über Früchte bis hin zu süßen Desserts auszuprobieren, um persönliche Favoriten zu entdecken. Eine fundierte Beratung in einem spezialisierten Fachgeschäft, ob online oder vor Ort, ist Gold wert. Dort können Experten helfen, aus der Fülle an Möglichkeiten ein individuelles Starterpaket zusammenzustellen, das den Weg in ein rauchfreies Leben nicht nur ebnet, sondern auch angenehm und genussvoll gestaltet.

 

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Wie digital wird der Schulalltag 2026?

Junges Mädchen mit Laptop im Freien
Junges Mädchen mit Laptop

Technologie verändert den Unterricht – 2026 noch deutlicher, als es in den vorherigen Jahren der Fall war. Der Schulalltag ist stärker von Digitalisierung geprägt als je zuvor. Tablets, interaktive Whiteboards und digitale Lernplattformen bestimmen Unterricht und Organisation.

Über bundesweite Förderprogramme investieren Bund und Länder in moderne Infrastruktur, um Lernen flexibler, individueller und effizienter zu gestalten. Automatisierte Systeme unterstützen Lehrkräfte bei Verwaltung und Leistungsbewertung, während interaktive Angebote die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler fördern. Dennoch bleibt der persönliche Kontakt zwischen Lehrkräften und Lernenden zentral.

Der Wandel bereitet auf eine digitalisierte Arbeitswelt vor, in der Medienkompetenz und technisches Verständnis gleich wichtig sind. So entsteht eine Lernkultur, die Offenheit, Effizienz und technologische Neugier vereint und Digitalisierung im Schulalltag erlebbar macht. Die folgenden Abschnitte nehmen dieses „Phänomen“ noch etwas genauer unter die Lupe.

Das Jugendzimmer als Lernort: Zwischen Bildschirm und Papier

Das Jugendzimmer wird 2026 zu einem multifunktionalen Lernort, der digitale Ausstattung und analoge Arbeitsflächen kombiniert. Ergonomische Möbel, eine gute Beleuchtung und passende Technik schaffen optimale Lernbedingungen.

Dennoch bleibt der Ausdruck von Texten, Skizzen und Lernmaterialien wichtig. Daher wird es auch in Zukunft Produkte, wie sie zum Beispiel unter https://www.hq-patronen.de/ erhältlich sind, brauchen. Trotz Cloud-Speicherung und E-Books bevorzugen viele Jugendliche Papier für konzentriertes Arbeiten. Umweltfreundliches Druckerzubehör und Recyclingpapier ermöglichen dabei einen nachhaltigen und effizienten Druckbetrieb. So ergänzen sich digitale Tools und handschriftliche Notizen im Alltag: Lernorganisation erfolgt über Apps, während Notizen oft analog entstehen.

Das Jugendzimmer spiegelt die Balance zwischen Technik und traditionellem Lernen wider und zeigt, dass moderne Lernumgebungen Fortschritt und Gewohntes harmonisch verbinden. Damit entsteht eine Lernumgebung, die digitale und analoge Elemente gleichermaßen berücksichtigt.

Technische Ausstattung und Infrastruktur im Wandel

Viele Schulen in Deutschland modernisieren ihre technische Ausstattung umfassend. Interaktive Whiteboards ersetzen zunehmend klassische Tafeln, Tablets treten an die Stelle von Heften, und WLAN wird in jedem Klassenzimmer zum Standard. Cloud-Systeme ermöglichen den ortsunabhängigen Zugriff auf Unterrichtsmaterialien. Bildungsplattformen bilden zentrale Schnittstellen für Kommunikation und Lernmanagement. Gleichzeitig bleiben Cybersicherheit und Wartung wichtige Themen. Technische Defekte oder Softwareprobleme erfordern regelmäßige Schulungen für IT-Beauftragte.

Förderprogramme von Bund und Ländern, insbesondere der DigitalPakt Schule, unterstützen Investitionen in Hardware und Netzwerke.

Energieeffiziente Geräte und nachhaltige Technik sorgen dafür, dass Datenschutz und Umweltaspekte berücksichtigt werden. So entsteht bis 2026 eine lernfördernde digitale Infrastruktur, die Effizienz, Zugänglichkeit und Sicherheit vereint und die Grundlage für moderne Lernmethoden bildet.

Ein Blick auf digitale Lernmethoden und hybride Unterrichtsformen

Digitale Lernmethoden prägen den Unterricht 2026 entscheidend. Lernplattformen ermöglichen individuelle Lernpfade, während Künstliche Intelligenz Aufgaben an den Wissensstand der Schülerinnen und Schüler anpasst. Hybrider Unterricht – die Kombination aus Präsenzphasen und Online-Lernen – fördert eigenverantwortliches Arbeiten und flexible Zeiteinteilung. Lehrkräfte nutzen:

  • Videokonferenzen
  • virtuelle Klassenzimmer
  • interaktive Apps,

um Inhalte anschaulich zu vermitteln. KI-gestützte Lernassistenten analysieren Lernfortschritte in Echtzeit und ermöglichen gezielte Förderung. Gamification, also spielerische Lernansätze, steigert Motivation, besonders bei jüngeren Lernenden.

Gleichzeitig bleibt soziale Interaktion zentral, um Gemeinschaft und Teamarbeit zu stärken. So entsteht ein vielfältiges Lernumfeld, das Innovation, pädagogische Struktur und hybride Unterrichtsformen sinnvoll miteinander verbindet.

Neue Kompetenzen für Lehrkräfte und Schüler

Mit der Digitalisierung entstehen neue Anforderungen an Lehrkräfte und Schüler. Pädagogisches Wissen wird zunehmend um digitale Kompetenzen erweitert. Lehrkräfte müssen Software sicher bedienen, Datenschutz verstehen und Online-Kommunikation verantwortungsvoll gestalten.

Schüler lernen, Informationen kritisch zu prüfen, digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen und ihre eigenen Daten zu schützen. Fortbildungen fördern diese Fähigkeiten und werden durch zentrale Bildungsstrategien unterstützt. Medienbildung ist mittlerweile fester Bestandteil des Curriculums und umfasst neben technischer Anwendung auch Soft Skills wie digitale Kommunikation, Zusammenarbeit und kritisches Denken im digitalen Raum.

Schulen entwickeln Konzepte, die Technikkompetenz mit Kreativität und Verantwortungsbewusstsein verbinden. Ziel ist ein souveräner Umgang mit digitalen Tools, der Lernen erleichtert, Motivation steigert und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.

Wo liegen die Chancen und Grenzen der digitalen Schule?

Die digitale Schule 2026 bietet große Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Vorteile liegen in individueller Förderung, barrierefreiem Zugang und effizienter Organisation. Lernprozesse werden flexibler, Unterrichtsinhalte aktueller.

Gleichzeitig entstehen Risiken wie technische Abhängigkeit, Ablenkung durch Medien und soziale Isolation. Lehrkräfte müssen deshalb digitale Werkzeuge pädagogisch abgestimmt integrieren, um Überforderung zu vermeiden. Technische Störungen oder ungleiche Ausstattung können Lernchancen beeinflussen.

Schulen entwickeln Strategien für digitale Pausen und Offline-Aktivitäten, um ein ausgewogenes Lernumfeld zu schaffen. Viele Eltern fordern zudem ein schnelleres Tempo bei der Digitalisierung. So entsteht eine Bildungslandschaft, die Chancen nutzt, Grenzen reflektiert und die digitale Schule 2026 nachhaltig gestaltet.

Ein Ausblick auf die Zukunft des Lernens: Wie geht es weiter?

Der Blick über 2026 hinaus zeigt, dass digitale Bildung zunehmend vernetzter und individueller wird. Künstliche Intelligenz übernimmt wahrscheinlich Routineaufgaben, während Lehrkräfte sich stärker auf persönliche Förderung konzentrieren.

Virtuelle und erweiterte Realität eröffnen neue Lernräume, in denen komplexe Themen anschaulich vermittelt werden.

Gleichzeitig bleibt die Schule ein sozialer Ort des Austauschs, an dem der Mensch im Mittelpunkt steht und Technik als unterstützendes Werkzeug dient. Bildungseinrichtungen kooperieren mit Unternehmen und Forschungspartnern sowie mit staatlichen Initiativen, um Innovation praxisnah umzusetzen.

Projekte wie die Schul-Cloud zeigen, wie solche Zusammenarbeit funktionieren kann. So entsteht ein Bildungssystem, das technologische Entwicklungen, pädagogische Qualität und digitale Verantwortung verbindet – ein zukunftsfähiges Modell für kommende Generationen und die Bildung der Zukunft.

Digitale Kompetenzen lernen: Je früher, desto besser?

Digitale Kompetenzen sind zunehmend wichtig, und ein früher Einstieg kann hilfreich sein. Grundlegende Fähigkeiten wie sicherer Umgang mit dem Internet, Informationsrecherche oder digitale Kommunikation lassen sich spielerisch erlernen.

Auch altersgerechte Projekte zu Programmierung oder Robotik können logisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten fördern.

Ein früher Kontakt zu Technik kann junge Menschen unterstützen, digitale Werkzeuge besser zu verstehen und kritisch zu nutzen. Ob und wie stark der frühe Beginn tatsächlich Vorteile bringt, hängt jedoch von individuellen Lernumgebungen und Interessen ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neuer Design-Service gewinnt 50 Kunden in unter einem Jahr: Bietet unbegrenztes Design zum Festpreis

Das Team von Flatrate Design
Das Team von Flatrate Design

Vor weniger als einem Jahr war es nur eine Idee, geboren aus der Frustration über eine starre und veraltete Branche. Heute hat das deutsche Unternehmen Flatrate Design die Marke von 50 festen Kunden überschritten und bewiesen, dass der deutsche Markt für eine Revolution in der kreativen Produktion bereit ist.

Die Gründergeschichte von Flatrate Design ist eine Erzählung darüber, eine Marktlücke zu erkennen und den Mut zu haben, auf ein völlig neues Geschäftsmodell zu setzen. Anstatt Design in teuren, abgegrenzten Projekten zu verkaufen, bieten sie ein Abonnement an: unbegrenztes Design zu einem festen, günstigen Monatspreis.

„Wir begannen mit der Hypothese, dass viele Unternehmen feststeckten“, erzählt Christoffer Sandau, Product Lead und eine der treibenden Kräfte hinter dem Konzept. „Sie brauchten Design für alles, von Social Media bis zu Verkaufspräsentationen, aber der Prozess war zu langsam, zu teuer und zu unvorhersehbar. Wir fragten uns: Was wäre, wenn wir es so einfach machen könnten, als hätte man einen zusätzlichen Mitarbeiter am Tisch sitzen?“

Die ersten Kunden waren ein Test. Konnte ein kleines Team schnell genug hohe Qualität liefern, um einen „unbegrenzten“ Bedarf zu decken? Die Antwort kam prompt. Die Kunden waren begeistert von dem einfachen Prozess, bei dem Aufgaben über einen Slack-Kanal gesendet und innerhalb von 48 Stunden zurückgeliefert wurden.

„Der erste Meilenstein war, als wir den zehnten Kunden an Bord holten. Da wussten wir, dass wir auf dem richtigen Weg waren“, sagt Christoffer Sandau. „Aber was unser Konzept wirklich bestätigte, war, als die Kunden anfingen zu erzählen, wie wir ihr Geschäft verändert hatten. Marketingabteilungen, die früher Engpässe waren, wurden plötzlich zu schnellen, ausführenden Einheiten, die sofort auf Markttrends reagieren konnten.“

Die Reise von 0 auf 50 Kunden in weniger als einem Jahr war ein solides ‚Proof of Concept‘. Es zeigt, dass der Markt mehr als bereit ist, das traditionelle Modell mit Freelancern und teuren Agenturen zugunsten einer flexibleren und vorhersagbareren Lösung aufzugeben. Indem Flatrate Design ein engagiertes Team anbietet, das das Geschäft des Kunden kennenlernt, liefert es nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch die Markenkonsistenz, um die viele kämpfen.

„Unsere Kunden sind nicht nur Kunden; sie sind Partner. Wir werden zu einem integralen Bestandteil ihres Teams“, erklärt Christoffer Sandau. „Ich persönlich onboarde viele von ihnen, um sicherzustellen, dass wir ihre Bedürfnisse vom ersten Tag an verstehen. Diese enge Beziehung ist der Kern unseres Erfolgs. Wir liefern nicht nur Design; wir liefern einen Service, der auf Vertrauen und einem tiefen Verständnis für ihr Geschäft aufbaut.“

Mit 50 Unternehmen an Bord ist Flatrate Design nicht mehr nur eine gute Idee. Es ist ein bewährtes Modell, das beweist, dass es bei den Designlösungen der Zukunft um Partnerschaft, Flexibilität und Vorhersehbarkeit geht.

AFP