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Explosionen in Caracas: USA schweigen über Lage in Venezuela

Flagge von Venezuela
Flagge von Venezuela / Foto: unsplash+ Getty Images

In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026 erschütterten mehrere Explosionen die venezolanische Hauptstadt Caracas und umliegende Regionen. Internationale Medien berichteten von mindestens sieben Detonationen, begleitet von Überflügen tieffliegender Flugzeuge und Hubschrauber, Stromausfällen sowie Rauchwolken und Schüssen.

Die betroffenen Gebiete umfassen militärische Einrichtungen wie die Basis Fuerte Tiuna und die Luftwaffenbasis La Carlota. Bislang gibt es keine offiziellen Stellungnahmen zur Ursache.

Unruhe und Panik in Caracas nach nächtlichen Explosionen

Zeugen und Journalisten vor Ort, darunter Reporter von CNN und Reuters, berichteten von starken Erschütterungen, die Fenster vibrieren ließen und Panik unter der Bevölkerung auslösten. Viele Menschen flohen auf die Straßen. Videos auf Social Media zeigten Blitze, Feuerbälle und dichte Rauchschwaden über den betroffenen Gebieten. Bisher gibt es keine offiziellen Angaben der venezolanischen Regierung oder der USA zu möglichen Opfern oder Schäden.

Hintergrund: Spannungen zwischen Venezuela und den USA

Die Explosionen ereignen sich vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen zwischen Venezuela und den USA. US-Präsident Donald Trump wirft dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vor, ein „Narco-Terroristen“-Regime zu führen, das die USA mit Drogen überschwemme. Seit August 2025 hat die USA eine massive Druckkampagne gestartet, zu der auch Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote und Sanktionen gehören. Ende Dezember 2025 gab Trump einen CIA-Angriff auf eine Anlage in Venezuela bekannt, den ersten bekannten Angriff auf venezolanischem Boden.

Internationale Aufmerksamkeit und unklare Lage

Die venezolanische Regierung hat bisher zu den Ereignissen geschwiegen. Internationale Medien, darunter Reuters, CNN, AP, The New York Times, BBC, Al Jazeera und Bloomberg, berichten übereinstimmend über die Vorfälle. Beobachter spekulieren über eine Fortsetzung der US-Operationen gegen Venezuela, jedoch gibt es bislang keine offiziellen Bestätigungen. Die Lage bleibt unklar und hochdynamisch, und weitere Entwicklungen werden erwartet.

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AFP

Schwere nächtliche Explosionen erschüttern Caracas, Hintergründe unklar

Helikopter
Helikopter / Foto: dts

In der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben in der Nacht zu Samstag mehrere starke Explosionen die Bevölkerung aufgeschreckt. Augenzeugen berichteten von anhaltendem Explosionslärm und über der Stadt kreisenden Hubschraubern, während in Sozialen Medien Bilder von Bränden und Rauchsäulen kursierten. Die Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar, stehen jedoch vor dem Hintergrund erheblicher Spannungen zwischen den USA und Venezuela.

Mehrere Explosionen in der Nacht

In der Nacht zu Samstag haben in Caracas starke Explosionen die Stadt erschüttert. Berichten zufolge kreisten über der Stadt Hubschrauber eines Typs, der dem US-Militär zugeordnet wird. Die Explosionen ereigneten sich demnach gegen 2 Uhr Ortszeit (7 Uhr deutscher Zeit), und der Lärm hielt bis etwa 2.15 Uhr an. Eine weitere Explosion war um 2.38 Uhr zu spüren.

In Sozialen Medien wurden Bilder von großen Bränden und Rauchsäulen veröffentlicht, deren genauer Ort jedoch unklar blieb. Die Explosionen sollen sich im Süden und Osten der Stadt ereignet haben. Die Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar.

Spannungen zwischen den USA und Venezuela

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mehrfach von möglichen Angriffen auf das venezolanische Festland gesprochen. Er erklärte, dass die Tage des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro gezählt seien. Die USA werfen Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten zu fördern.

Maduro hingegen vermutet, dass die USA seine Regierung stürzen und sich die venezolanischen Erdölvorkommen aneignen wollen. Trotz der Spannungen zeigte sich Maduro offen für Gespräche mit den USA.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Verdi erhöht Druck in Länder-Tarifrunde und droht Streiks

Frank Werneke
Frank Werneke (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder erhöht Verdi den Druck auf die Arbeitgeberseite. Verdi-Chef Frank Werneke fordert von den Finanzministern ein konkretes Angebot in der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Januar und schließt Streiks nicht aus. Die Gewerkschaften verlangen für rund 2,2 Millionen Landesbeschäftigte deutliche Einkommenszuwächse.

Verdi pocht auf „realitätstaugliches“ Angebot

Verdi-Bundesvorsitzender Frank Werneke hat in den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in den Ländern klare Erwartungen an die Arbeitgeberseite formuliert. „Wir erwarten, dass die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Januar ein Angebot vorlegen, das realitätstauglich ist“, sagte er der „Bild“ (Samstagsausgabe). Andernfalls sei es schwer vorstellbar, in der dritten Runde im Februar zu einem Ergebnis zu kommen.

Streiks als Druckmittel

Werneke brachte in diesem Zusammenhang auch Arbeitskampfmaßnahmen ins Gespräch. „Dass wir grundsätzlich in der Lage sind, die Arbeitgeber mit Streiks unter Druck zu setzen, sollte allgemein bekannt sein – das haben wir bereits zum Beispiel kurz vor Weihnachten im Land Berlin und an der Uniklinik in Frankfurt/Main gezeigt.“ Wie umfangreich zu Protesten und Streiks aufgerufen werde, hänge laut Verdi von den nächsten Gesprächen ab.

Forderungen der Gewerkschaften

Verdi und der Beamtenbund fordern für rund 2,2 Millionen Landesbeschäftigte eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, mindestens aber von 300 Euro monatlich. Als einziges Bundesland ist Hessen von den Tarifverhandlungen ausgenommen.

Werneke verweist auf die Erwartungen der Gewerkschaftsmitglieder und die wirtschaftliche Lage. „Unsere Mitglieder erwarten zurecht mehr als nur einen Inflationsausgleich. Die Menschen müssen wieder über mehr Kaufkraft verfügen.“ Das helfe dabei, aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Hunderttausende Stellen im öffentlichen Dienst seien nach seinen Worten nicht besetzt, „weil die Bezahlung nicht konkurrenzfähig ist“, erklärte der Gewerkschaftschef.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

E-Mobilität kostet Staat bis 2030 rund 39 Milliarden

Autoproduktion (Archiv)
Autoproduktion (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bis 2030 summieren sich staatliche Förderungen und Steuerausfälle im Zuge der Elektromobilität in Deutschland auf 39,1 Milliarden Euro. Das geht aus einer Berechnung der Beratungsfirma EY für die „Welt am Sonntag“ hervor. Haupttreiber sind entgangene Einnahmen bei Energie- und Kfz-Steuer sowie steuerliche Vorteile für elektrische Dienstwagen. Die Bundesregierung arbeitet parallel an einer neuen, zielgenauer ausgerichteten Kaufprämie für Elektroautos.

EY: Hoher Preis für Energiewende im Verkehr

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Energiewende im Verkehrssektor und die damit einhergehende Senkung der CO2-Emissionen im Verkehrsbereich einen sehr hohen Preis haben. Ohne diese Förderungen würde der Markt zusammenbrechen“, sagte Constantin Gall, EY-Partner, der „Welt am Sonntag“. Die Experten gehen in ihrer Berechnung davon aus, dass die Zahl der E-Autos und aufladbaren Hybride in Deutschland bis 2030 auf 9,4 Millionen steigt.

Von 2025 bis 2030 summieren sich den EY-Berechnungen zufolge die aktiven Förderungen für Elektromobilität und die Steuerausfälle durch den Abschied vom Verbrenner auf 39,1 Milliarden Euro. Besonders ins Gewicht fällt dabei, dass E-Auto-Fahrer keine Kraftstoffsteuer, sondern die deutlich niedrigere Stromsteuer zahlen.

Steuervorteile für E-Autos und Dienstwagen

Laut EY sparen Halter von Elektroautos durch die niedrigere Stromsteuer bis 2030 rund 21,5 Milliarden Euro ein. Hinzu kommt die Befreiung von der Kfz-Steuer, die weitere 3,9 Milliarden Euro Entlastung bewirkt. Zudem genießen Nutzer elektrischer Firmenautos Steuervorteile über das normale Dienstwagenprivileg hinaus; dies macht nach den Berechnungen 10,8 Milliarden Euro aus.

Weitere drei Milliarden Euro sind für die angekündigte neue Kaufprämie für E-Autos eingeplant. „Sollten sich – wie zurzeit diskutiert – die Zielvorgaben für gewerbliche Flotten auf EU-Ebene verschärfen, werden sich die entsprechenden Steuerausfälle noch deutlich ausweiten“, erklärten die EY-Experten der „Welt am Sonntag“.

Neue Kaufprämie und unklare Gegenfinanzierung

Bei der neuen Kaufprämie erwartet das federführende Bundesumweltministerium mehr Zielgenauigkeit als beim 2024 abgeschafften Umweltbonus. „Das Förderdesign wird so ausgestaltet werden, dass Mitnahmeeffekte geringer als beim Umweltbonus ausfallen. Dazu tragen die Beschränkung auf private Haushalte, die soziale Staffelung der Förderung und der Ausschluss von Haushalten mit hohen Einkommen bei“, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums der Zeitung.

Konkrete Pläne zur Gegenfinanzierung der Steuerausfälle liegen nach Regierungsangaben noch nicht vor. „Im Rahmen der Entscheidungsprozesse zur Dekarbonisierung ist darüber zu befinden, wie mögliche Mindereinnahmen im Rahmen einer künftigen Finanzplanung zu kompensieren wären“, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums der „Welt am Sonntag“.

So zeigt auch die offizielle Steuerschätzung, auf die das Finanzministerium auf Anfrage verweist, sinkende Energiesteuereinnahmen. „Auch bei der Kraftfahrzeugsteuer wird tendenziell mit einem rückläufigen Aufkommen gerechnet“, bestätigte ein Finanzministeriums-Sprecher der Zeitung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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EU plant härtere Regeln für Abschiebungen und Rückführungen

Schild Unterkunft Flughafen Tempelhof
Geflüchtetenunterkunft Berlin Flughafen Tempelhof

Die EU-Kommission rechnet für das vergangene Jahr mit einem deutlichen Anstieg der Abschiebungen aus der Europäischen Union. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner (ÖVP/EVP) sieht in den jüngsten Zahlen erste Erfolge, hält die bisherigen Entwicklungen aber für unzureichend. Neue Gesetzesvorschläge und Maßnahmen sollen künftige Rückführungen beschleunigen und effektiver machen.

Abschiebungsrate deutlich gestiegen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner (ÖVP/EVP) erwartet für das abgelaufene Jahr eine deutlich höhere Zahl an Abschiebungen aus der Europäischen Union. „Die Abschiebungsrate ist in den ersten drei Quartalen von 19 Prozent im Jahr 2023 auf 27 Prozent im Jahr 2025 gestiegen“, sagte Brunner der „Welt am Sonntag“. „Damit werden wir im Jahr 2025 voraussichtlich die höchste Abschiebungsrate seit 2019 erreichen. Dennoch ist das bei weitem noch nicht genug.“

Brunner verwies darauf, dass die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Umsetzung der von der Kommissionsbehörde Anfang 2025 vorgelegten Gesetzesvorschläge künftig „noch effektiver abschieben können“. Die aktuellen Zahlen machten deutlich, dass seiner Ansicht nach erste Erfolge bereits erzielt worden seien.

Kampf gegen illegale Migration und strengere Maßnahmen

„Wir müssen die illegale Migration auf allen Fronten bekämpfen“, sagte der frühere Finanzminister Österreichs der „Welt am Sonntag“. Diejenigen Personen, die kein Recht mehr hätten, in der EU zu bleiben, müssten „konsequent“ abgeschoben werden. „Es bedeutet die rasche Abweisung von Personen mit geringer Aussicht auf Asyl. Und es bedeutet eine enge Zusammenarbeit mit Drittstaaten, damit sich Menschen gar nicht erst auf gefährliche Fluchtrouten begeben“, sagte Brunner.

Bereits im März hatte Brunner Pläne für ein neues „Gemeinsames Europäisches Rückkehrsystem“ präsentiert. Demnach sollen die Leistungen von ausreisepflichtigen Migranten, die eine Zusammenarbeit etwa bei Beratungsgesprächen verweigern, massiv gekürzt werden. Falls die Behörden von einer Fluchtgefahr des abgelehnten Asylbewerbers ausgehen, können sie ihn 24 Monate vor der Abschiebung in Haft nehmen. Kriminelle Migranten können bis zur Abschiebung sogar unbegrenzt inhaftiert werden. EU-Staaten sollen bald auch Abschiebebescheide untereinander anerkennen.

„Return hubs“ und neue Liste vermeintlich sicherer Herkunftsstaaten

Zudem sollen Migranten – mit Ausnahme von unbegleiteten Minderjährigen – auch in Länder abgeschoben werden können, in denen sie noch nie waren. Außerdem sollen abgelehnte Asylbewerber künftig vorübergehend auch in Einrichtungen außerhalb der EU gebracht werden können (`return hubs`), von wo aus sie dann unter Umständen in ihr Heimatland zurückkehren müssen. Das soll nach dem Willen der EU-Kommission deutlich schnellere Abschiebungen aus der EU ermöglichen. Die Niederlande haben bereits einen Vertrag mit Uganda über Abschiebezentren geschlossen.

Im Mai hatte Brunner zudem eine neue Liste mit sieben Staaten vorgelegt, aus denen Flüchtlinge künftig so behandelt werden sollen, als wären ihre Herkunftsorte sicher. Das ermöglicht, Migranten im Rahmen von sogenannten schnellen Grenzverfahren an den EU-Außengrenzen nach spätestens sechs Monaten wieder zurückzuschicken.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Yad-Vashem-Chef untersagt Selenskyj-Rede zum Ukraine-Krieg

Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Vorsitzende der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Dani Dayan, hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Rede vor Publikum in Jerusalem untersagt. Hintergrund sind Befürchtungen, der Auftritt könne den Holocaust mit dem Krieg in der Ukraine gleichsetzen. Dayan betonte zugleich, die Entscheidung sei kein Zeichen mangelnder Solidarität mit der Ukraine, sondern diene dem Schutz der historischen Einzigartigkeit der Shoa.

Abgelehnte Rede in Yad Vashem

Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf Dani Dayan in Jerusalem berichtet, habe Selenskyj kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine vor 300 Gästen sprechen wollen, verbunden mit einer weltweiten Übertragung. „Ich habe das abgelehnt“, sagte Dayan laut „Neue Osnabrücker Zeitung“.

Dayan begründete seine Entscheidung mit der Sorge, der Auftritt könne den Holocaust mit dem aktuellen Kriegsgeschehen in der Ukraine gleichsetzen. „Nicht jedes Kriegsverbrechen ist ein Genozid, und nicht jeder Genozid ist ein Holocaust“, so Dayan nach Angaben der „Neue Osnabrücker Zeitung“.

Hinweis auf einheimische Täter

Zudem verwies Dayan darauf, dass es in der Ukraine während des Völkermords im Zweiten Weltkrieg auch einheimische Täter gegeben habe. „Yad Vashem ist den Opfern des Holocausts gewidmet. Dabei muss es bleiben“, erklärte der Vorsitzende der Gedenk- und Forschungseinrichtung in Jerusalem laut „Neue Osnabrücker Zeitung“.

Die Entscheidung bedeute nach Darstellung Dayans keine mangelnde Solidarität mit der Ukraine, sondern diene dem Schutz der historischen Einzigartigkeit der Shoa. Tatsächlich stieß eine Rede Selenskyjs, die er per Video dann vor der Knesset hielt, wegen mehrerer direkter Holocaust-Bezüge auf Kritik, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Nouripour: Iran-Proteste könnten historische Demokratisierung auslösen

Omid Nouripour
Omid Nouripour (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Grünen-Politiker Omid Nouripour sieht in den anhaltenden Protesten im Iran die Chance auf einen „Moment der Demokratisierung“. Zugleich warnt er vor der Unberechenbarkeit der Lage und fordert von EU und Bundesregierung ein entschiedeneres Vorgehen gegen das Regime in Teheran.

Nouripour sieht Regime „in der Ecke“

Omid Nouripour beschreibt die Situation im Iran als dramatisch. „Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage im Iran ist desolat“, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Nun treffe es auch die Mittelschicht. „Das Volk steht auf, um freier Leben zu können. Das Regime steht in der Ecke und kennt als Antwort nur Gewalt“, sagte Nouripour laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Das mache die Situation nach seinen Worten schwer einschätzbar. „Es kann ein Moment der Demokratisierung werden“, sagte der Grünen-Politiker, der selbst als Kind aus dem Iran nach Deutschland kam, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Doch auch ein Militärputsch der Revolutionsgarden ist möglich.“

Forderungen an EU und Bundesregierung

Nouripour fordert die EU und auch die Bundesregierung zum Handeln auf. Die EU müsse wachsam sein, sie dürfe nicht wieder nur zusehen, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Revolutionsgarden gehören endlich auf die Terrorliste der EU.“ Dies müsse nach seiner Einschätzung auch Bundeskanzler Merz vorantreiben. „Wenn Bundeskanzler Merz glaubwürdig sein will, muss er das forcieren und damit jetzt umsetzen, was die CDU in der Opposition lauthals gefordert hatte“, sagte Nouripour den Funke-Zeitungen.

Proteste und Gewalt im Iran

Im Iran gehen seit Tagen Menschen auf die Straße. Das Regime antwortet laut den Angaben aus dem Umfeld Nouripours hart, mindestens sieben Menschen sind bereits ums Leben gekommen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Brände durch entsorgte Batterien: Städte warnen vor wachsender Gefahr

Berliner Stadtreinigung
Berliner Stadtreinigung im Einsatz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Brände durch alte Batterien und Akkus nehmen nach Angaben des Deutschen Städtetages deutlich zu und stellen Kommunen vor wachsende Probleme. Täglich komme es auf städtischen Recyclinghöfen oder in Müllfahrzeugen zu Feuer, die von entsorgten Stromspeichern ausgelöst würden, warnte der kommunale Spitzenverband. Der Bund müsse daher dringend gegensteuern und strengere Regelungen auf den Weg bringen, fordert der Städtetag.

„Täglich“ Brände auf Recyclinghöfen und in Müllfahrzeugen

Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt vom Deutschen Städtetag schilderte in der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) die Dimension des Problems: „Täglich lösen alte und defekte Batterien und Akkus Brände auf städtischen Recyclinghöfen oder in Müllfahrzeugen aus.“ Nach seinen Angaben bereiten insbesondere Kleinstbatterien Schwierigkeiten, die in vielen Alltagsgegenständen verbaut sind und häufig im Hausmüll entsorgt werden.

Die daraus entstehenden Feuer seien nicht nur ein Sachschaden, sondern eine Gefahr für Beschäftigte der kommunalen Entsorger. „Die Brände gefährdeten dann Leib und Leben der Mitarbeiter. Zusätzlich werden auch Abfallanlagen, Fahrzeuge oder Mülltonnen beschädigt und zerstört“, sagte der Städtetags-Hauptgeschäftsführer der „Rheinischen Post“. Nach seinen Worten setze dies die Entsorgungssicherheit aufs Spiel.

Steigende Versicherungsprämien und fehlender Schutz für Anlagen

Neben den unmittelbaren Folgen der Brände verweist Schuchardt auf finanzielle Konsequenzen für kommunale Betriebe. „Zudem führen die Schäden dazu, dass Versicherungsprämien für die Betriebe in die Höhe schnellen oder Anlagen gar nicht mehr versichert werden“, warnte Schuchardt in der „Rheinischen Post“.

Städtetag fordert wirksame Maßnahmen des Bundes

Schuchardt drängt darauf, dass der Bund stärker gegen die Gefahren durch unsachgemäß entsorgte Batterien und Akkus vorgeht. „Der Bund müsse daher das Problem wirksam bekämpfen“, forderte er gegenüber der „Rheinischen Post“. Als Beispiel verwies er auf andere europäische Länder: „In Frankreich und Belgien wurde dies bereits umgesetzt und dort beispielsweise Einweg-E-Zigaretten verboten.“

Deutschland habe eine entsprechende Gelegenheit verpasst, kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. „Deutschland habe diese Chance hingegen mit dem unlängst beschlossenen Gesetz für Elektroaltgeräte vertan“, sagte er der „Rheinischen Post“. Nach seiner Einschätzung reicht die bisherige Gesetzgebung nicht aus: „Deshalb muss der Bund jetzt mit wirksamen Regelungen nachbessern“, sagte Schuchardt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CSU plant massive Aufrüstung: Bundeswehr soll stärkste Armee Europas werden

Feldjäger (Archiv)
Feldjäger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag plant eine umfassende militärische Aufrüstung der Bundeswehr und will sie zur stärksten konventionellen Armee Europas machen. Auf ihrer Klausur in der kommenden Woche im bayerischen Kloster Seeon soll eine sicherheitspolitische Agenda beschlossen werden, die weitreichende Investitionen in Bewaffnung, Drohnen und Luftverteidigung vorsieht, berichtet die „Welt am Sonntag“.

 

CSU-Landesgruppe fordert stärkste Armee Europas

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann begründete die Pläne gegenüber der „Welt am Sonntag“ mit der gewachsenen internationalen Verantwortung Deutschlands. „Deutschland muss Verantwortung übernehmen und die stärkste konventionelle Armee Europas stellen, um gemeinsam mit unseren Bündnispartnern verteidigungsbereit und abschreckungsfähig zu sein“, sagte Hoffmann der Zeitung.

Das sicherheitspolitische Konzept, das auf der Klausur im Kloster Seeon beschlossen werden soll, ist Teil eines Papiers mit dem Titel „Seeon26“. Über den Entwurf berichtet die „Welt am Sonntag“. Er sieht vor, die Bundeswehr umfassend aufzurüsten und mit neuen Fähigkeiten auszustatten.

Aufbau eines europäischen Arsenals an Präzisionswaffen

Kern des Papiers ist die Ausrüstung der Bundeswehr mit modernen Waffensystemen. Laut „Welt am Sonntag“ umfasst dies Marschflugkörper, Drohnen mit hohen Reichweiten sowie kleine, günstige Lenkflugkörper (Mini-Cruise-Missiles), ergänzt um die Entwicklung eigener Hyperschallraketen. Ergebnis müsse sein, „ein europäisches Arsenal mit weitreichenden konventionellen Präzisionswaffen“ aufzubauen, „die den Gegner bis tief ins Hinterland treffen können“, heißt es in dem Entwurf, aus dem die Zeitung zitiert.

Auch die Rolle von Drohnen für die künftige Kriegsführung nimmt in den Überlegungen breiten Raum ein. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Kriegs in der Ukraine solle die Bundeswehr „zu einer echten Drohnenarmee“ werden. Geplant ist laut „Welt am Sonntag“, die Truppe mit mindestens 100.000 Drohnen auszustatten. Deren Schlagkraft solle durch den Einsatz von KI und „weltraumgestützten Fähigkeiten“ gesteigert werden. Neben der offensiven Schlagkraft sollen laut Bericht auch die Defensiv- und Aufklärungsfähigkeiten deutlich ausgebaut werden.

Pläne für Luftverteidigung und Schutz kritischer Infrastruktur

Zum Schutz Deutschlands sieht das Papier nach Angaben der „Welt am Sonntag“ ein Luftverteidigungssystem nach Art des „Iron Dome“ vor. Dieses System solle mit mindestens 2.000 Abfangraketen ausgestattet werden, um Angriffe aus der Luft abwehren zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt der Pläne ist die Sicherung der Ostsee und der dortigen kritischen Infrastruktur. Die Ostsee soll laut dem Entwurf durch Echtzeit-Überwachung „lückenlos einsehbar“ gemacht werden. Konkret sollen dazu „kostengünstig skalierbare, unbemannte Unterwasserdrohnen großflächig entlang Kritischer Infrastrukturen patrouillieren und dort komplette Sensornetze aufspannen“, berichtet die „Welt am Sonntag“ aus dem Papier „Seeon26“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Caritas: Präsidentin fordert bessere Bezahlung für Freiwilligendienste

Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, mahnt angesichts des in Kraft getretenen neuen Wehrdienstes eine Stärkung der zivilen Dienste an. Sie begrüßt zwar die Aufstockung der Mittel für Freiwilligendienste, kritisiert jedoch die großen Unterschiede bei der Bezahlung zwischen zivilen Diensten und Bundeswehr. Welskop-Deffaa fordert zeitnahe Verbesserungen sowie einen Mobilitätszuschuss für alle Freiwilligen und verweist auf die Folgen früherer Kürzungen für Trägerorganisationen.

Caritas-Präsidentin fordert Stärkung der Freiwilligendienste

Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, ruft dazu auf, angesichts des in Kraft getretenen neuen Wehrdienstes auch die Stärkung ziviler Dienste im Blick zu behalten. Die Aufstockung der Mittel um 50 Millionen Euro in diesem Jahr sei zwar „ein wichtiges Signal der Regierungskoalition“, sagte sie den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Samstagausgaben). Sie erinnerte allerdings zugleich an die ausdrückliche Zusage, „Freiwilligendienste gerade auch für junge Menschen aus einkommensärmeren Familien zugänglicher zu machen“.

Kritik an ungleichen finanziellen Anreizen

In dem Zusammenhang kritisierte Welskop-Deffaa die fast 2.000 Euro Unterschied in der monatlichen Bezahlung zwischen zivilen Diensten und Bundeswehr. Die Erhöhung der Bezüge bei der Truppe durch das Wehrdienstmodernisierungsgesetz „verschärft im Hinblick auf das Taschengeld einerseits und den Wehrsold andererseits vorläufig die Ungleichheit zwischen dem freiwilligen Wehrdienst und den Freiwilligendiensten enorm“, erklärte sie, wie die „Neue Berliner Redaktionsgesellschaft“ berichtete. Die geplanten Verbesserungen für die Freiwilligendienste müssten nun „zeitnah“ erfolgen. Derzeit bekommen Bundesfreiwilligendienstleistende rund 640 Euro pro Monat, Wehrdienstleistende dagegen rund 2.600 Euro brutto.

Forderung nach Mobilitätszuschuss und besseren Strukturen

Die Caritas-Präsidentin forderte darüber hinaus einen „Mobilitätszuschuss bis zur Höhe des Deutschlandtickets für alle Freiwilligen“. Wichtig seien zudem Investitionen in das Netz von Trägern der Freiwilligendienste – wie Sozialverbände, Jugendclubs oder Umweltorganisationen. Laut Welskop-Deffaa haben hier „die Kürzungen der letzten Jahre etliche Träger veranlasst, auszusteigen“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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