Im Konflikt zwischen den Niederlanden und China um den Chiphersteller Nexperia zeichnet sich eine Entspannung ab. Der niederländische Wirtschaftsminister Vincent Karremans kündigte am Mittwoch in Den Haag an, die Kontrolle über das Unternehmen wieder abzugeben. Zuvor hatte die niederländische Regierung unter Berufung auf das sogenannte Warenverfügbarkeitsgesetz die Kontrolle über Nexperia übernommen, woraufhin China einen Exportstopp für Nexperia-Produkte verhängte.
Niederlande geben Kontrolle über Nexperia ab
Der Konflikt zwischen den Niederlanden und China um den Chiphersteller Nexperia könnte sich abschwächen. Wirtschaftsminister Vincent Karremans erklärte am Mittwoch in Den Haag, die Kontrolle über Nexperia wieder abzugeben.
Die Regierung der Niederlande hatte zuvor unter Berufung auf das sogenannte Warenverfügbarkeitsgesetz die Kontrolle über Nexperia übernommen. Hintergrund war die Sorge um die Verfügbarkeit von Waren, die zu dem Eingriff der Regierung in das Unternehmen führte.
Reaktion aus China und Folgen für die Industrie
Die chinesische Regierung reagierte auf die Übernahme der Kontrolle durch die Niederlande mit einem Exportstopp für Nexperia-Produkte. Dieser Schritt traf vor allem die Automobilindustrie, die auf die Produkte des Chipherstellers angewiesen ist.
Karremans bezeichnete die geplante Rückgabe der Kontrolle am Mittwoch als ein „Zeichen des guten Willens“. Zugleich betonte er, man werde weiterhin einen „konstruktiven Dialog“ mit den chinesischen Behörden führen (Quelle: Karremans).
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .