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Mehrheit für Abschaffung des Bildungsföderalismus nach Pisa-Studie

Nach dem jüngsten PISA-Schock in Deutschland spricht sich eine Mehrheit der Bürger für die Abschaffung des Bildungsföderalismus aus. Dies geht aus einer neuesten Umfrage von Insa für die “Bild am Sonntag” hervor.

Deutsche befürworten Abschaffung des Bildungsföderalismus

Laut einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstitutes Insa, ist mehr als die Hälfte der Befragten (54%) für die Abschaffung des Bildungsföderalismus in Deutschland. Lediglich 26% sind dagegen, während 20% keine Angabe dazu machten.

Umfrage im Kontext der PISA-Ergebnisse

Diese Umfrage wurde im Kontext der jüngsten PISA-Ergebnisse durchgeführt, bei denen deutsche Schüler schlecht abschnitten. Insa stellte den 1.004 befragten Personen am 7. und 8. Dezember 2023 folgende Frage: “In Deutschland macht jedes Bundesland seine eigene Schulpolitik. Sollte als Konsequenz des schlechten Abschneidens Deutschlands bei der PISA-Studie dieser sogenannte Bildungsföderalismus Ihrer Meinung nach abgeschafft werden?”

Reaktion auf PISA-Schock

Diese Ergebnisse zeigen, dass ein Großteil der Befragten grundlegende Änderungen im deutschen Bildungssystem in Erwägung zieht, insbesondere hinsichtlich der föderalen Struktur. Der Bildungsföderalismus, bei dem jedes Bundesland seine eigene Schulpolitik macht, steht somit zunehmend in der Kritik.

mit Material von dts Nachrichtenagentur
mit Material von dts Nachrichtenagentur
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

  

   

 

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