Die Linke plant für den 27. September in Berlin eine Gaza-Protestveranstaltung, die nicht identisch ist mit der Kundgebung „All Eyes on Gaza – Stoppt den Genozid“. Laut Parteispitze sind komplementäre Aktionen im Gespräch, Details sollen später folgen; eine Teilnahme an der von Sahra Wagenknecht geplanten Demonstration am 13. September schließt die Parteivorsitzende aus.
Geplante Proteste am 27. September
Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Linken, bestätigte der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe), dass die von der Partei geplante Veranstaltung nicht die Kundgebung „All Eyes on Gaza – Stoppt den Genozid“ ist, hinter der unter anderem die Palästinensische Gemeinde steht. „Die Linke ist Teil eines Bündnisses, das miteinander zu komplementären Aktionen am selben Tag im Gespräch ist“, sagte Ehling der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Details wird dieses Bündnis zu gegebener Zeit bekannt geben“, sagte Ehling der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).
Die Vorsitzende der Linkspartei, Ines Schwerdtner, erklärte, man wolle eine „sehr breite Demonstration“ auf die Beine stellen. „Sie soll von einem Bündnis getragen werden, in dem sowohl Palästinenser als auch jüdische Stimmen den Ton angeben und nicht wir als Partei.“
Ablehnung einer Teilnahme an Wagenknecht-Demo
Einer Teilnahme an der Gaza-Demonstration von Sahra Wagenknecht, die am 13. September stattfinden soll, erteilte Schwerdtner derweil eine Absage. „Sahra Wagenknecht besticht wieder einmal durch Alleingänge. Wir haben eigene Ideen, klare Forderungen – und wir sprechen auch mittlerweile ganz andere Leute an“, sagte sie der Zeitung.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .