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Kritik an CDU-Plänen zur Einschränkung des Teilzeitrechts

Der Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels, das Recht auf Teilzeit zu beschneiden, hat deutliche Kritik von Linkspartei und SPD ausgelöst. Vertreterinnen beider Parteien warnen vor Angriffen auf Arbeitnehmerrechte und sehen vor allem Frauen sowie Familien mit Pflege- und Erziehungsaufgaben belastet.

Kritik der Linken: „Teilzeit ist kein Luxusproblem“

Linken-Chefin Ines Schwerdtner sprach von „der nächsten Attacke auf hart arbeitende Menschen, besonders auf Frauen“. Der „Rheinischen Post“ sagte Schwerdtner: „Das Recht auf Teilzeit als `Lifestyle` zu diffamieren, ist respektlos gegenüber Millionen, die Kinder großziehen, Angehörige pflegen oder schlicht versuchen, Arbeit und Leben unter einen Hut zu bringen.“

Weiter sagte Schwerdtner: „Teilzeit ist kein Luxusproblem, sondern oft die einzige Möglichkeit, um erwerbstätig zu bleiben. Wer dieses Recht einschränkt, drängt vor allem Frauen aus dem Job, verschärft Einkommensverluste und treibt noch mehr Menschen in Altersarmut. Das ist nicht modern, das ist rückwärtsgewandt.“ Wenn die Union weniger unfreiwillige Teilzeit wolle, müsse sie unter anderem für bessere Kitas und verlässliche Ganztagsbetreuung sorgen, forderte Schwerdtner.

CDU-Arbeitnehmerflügel will Rechtsanspruch begrenzen

Zuvor war bekannt geworden, dass der Arbeitnehmerflügel der CDU den Rechtsanspruch auf Teilzeit einschränken will. Es soll ihn nur noch geben, wenn besondere Gründe vorliegen. Dazu zählt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung.

SPD warnt vor „Schleifen hart erkämpfter Arbeitnehmerrechte“

Auch die SPD kritisierte den Vorstoß aus dem Wirtschaftsflügel der CDU zur Abschaffung des Rechts auf Teilzeit scharf. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt warnte im „Handelsblatt“ vor dem „Schleifen hart erkämpfter Arbeitnehmerrechte“. Stattdessen müsse Deutschland stärker in Bildung, Qualifizierung, Forschung und Entwicklung investieren. „Das unterstützt Wirtschaft und Wachstum“, sagte Schmidt.

Zugleich nannte Schmidt den Vorstoß widersprüchlich. Einerseits würden Beschäftigte „gegen die Fakten“ als faul dargestellt und zu Mehrarbeit gedrängt. Andererseits würden Menschen abgeschoben, „die integriert und in Ausbildung und Arbeit sind“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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