Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will den Druck auf China erhöhen, damit importierte Waren deutschen Qualitäts- und Sicherheitsstandards besser entsprechen. In Shanghai kündigte er an, chinesische Billigangebote durch zusätzliche Gebühren und die Abschaffung der 150-Euro-Zollgrenze unattraktiver machen zu wollen.
Kritik an „chinesischer Ramschware“
In Shanghai äußerte sich Lars Klingbeil gegenüber den Sendern RTL und ntv kritisch zur Qualität vieler China-Importe. „Wir erleben ja wirklich, dass die chinesische Ramschware Europa überflutet“, sagte Klingbeil den Sendern RTL und ntv. „Da sind viele Produkte dabei, die nicht sicher sind, die nicht gut sind. Da geht es auch darum, die Verbraucher zu schützen.“ Zwar solle der Markt für chinesische Produkte offenbleiben. „Aber wir haben schon Anforderungen, und da werden wir jetzt stärkeren Druck machen, dass sie auch erfüllt werden“, sagte Klingbeil RTL und ntv.
Neue Gebühren und Ende der 150-Euro-Zollgrenze
Wie der SPD-Politiker weiter erläuterte, hat er nach eigenen Angaben noch nie bei Temu bestellt. „Habe ich auch nicht vor“, so Klingbeil gegenüber RTL und ntv. Stattdessen wolle er billige chinesische Waren für deutsche Verbraucher unattraktiver machen, unter anderem durch eine sogenannte Handling Fee, mit der jedes Paket mit einer zusätzlichen Gebühr belegt wird. Zudem solle nach Klingbeils Vorstellungen die 150-Euro-Zollgrenze abgeschafft werden.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .