SPD-Chef Lars Klingbeil betonte die Bedeutung einer harmonischen Zusammenarbeit in der neuen Koalition mit der Union. In einem Interview mit der ARD erklärte er, dass der Fokus auf gemeinsamen Zielen liegen solle, um Streitigkeiten zu vermeiden. Klingbeil verteidigte den Koalitionsvertrag als pragmatisch und sah darin eine solide Grundlage für die kommenden Jahre.
Klingbeil zur Koalition
Lars Klingbeil beschrieb die künftige Koalition aus Union und SPD als eine Partnerschaft, die vor allem das Gemeinsame hervorheben sollte. Am Sonntag erklärte er in der ARD, dass der Koalitionsvertrag, den die beiden Parteien ausgehandelt haben, „vernünftig“ sei. Ein zentrales Anliegen Klingbeils ist es, die Zusammenarbeit nicht durch Konflikte zu gefährden, sondern auf gemeinsamen Werten aufzubauen.
Mindestlohn als Ziel
In Bezug auf den Mindestlohn äußerte sich Lars Klingbeil optimistisch. Er gehe davon aus, dass ein Mindestlohn von 15 Euro pro Stunde im nächsten Jahr realistisch sei. Laut Klingbeil könne die Mindestlohnkommission, vorausgesetzt sie folge den bestehenden Kriterien der Geschäftsordnung, eine Anhebung auf 15 Euro bis zum Jahr 2026 umsetzen.
Stabilität in Zeiten globaler Herausforderungen
Lars Klingbeil thematisierte auch die Rolle Deutschlands im globalen Kontext. Angesichts der gegenwärtigen geopolitischen Unsicherheiten sei es wichtig, dass Deutschland als „Ort der Stabilität“ wahrgenommen werde. Die SPD habe intensiv für den Koalitionsvertrag gearbeitet, der nun eine stabile Grundlage für die Regierungsarbeit in den nächsten vier Jahren bietet.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .