Nach dem Rentenkompromiss im Koalitionsausschuss mahnt Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) die Junge Gruppe in der Unionsfraktion zu einem verantwortlichen Umgang mit dem vereinbarten Paket. Zugleich verweist Frei auf sachliche und intensive Verhandlungen mit den Sozialdemokraten, die einem unveränderten Gesetzesbeschluss im Bundestag sowie einem begleitenden Entschließungsantrag den Weg bereitet haben.
Frei appelliert an Junge Gruppe der Union
Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) ruft die Junge Gruppe in der Unionsfraktion dazu auf, ihr weiteres Vorgehen beim Rentenpaket sorgfältig abzuwägen. Frei sagte der „Rheinischen Post“: „Es liegt nun ein Paket auf dem Tisch, über das in einer Gesamtabwägung entschieden werden muss.“
Der Kanzleramtsminister betonte gegenüber der „Rheinischen Post“ zudem, die Gespräche über das Rentenpaket seien geprägt „von großer Sachlich- und Ernsthaftigkeit“ gewesen. Weiter sagte Frei: „Die Kolleginnen und Kollegen in der Jungen Gruppe sehen, dass wir in den letzten Tagen intensiv mit den Sozialdemokraten verhandelt haben.“
Kompromiss im Rentenstreit
Der Koalitionsausschuss hatte einen Kompromissvorschlag im Rentenstreit vorgelegt. Demnach soll der Gesetzentwurf wie von der SPD gefordert zwar kommende Woche unverändert im Bundestag verabschiedet werden. Den Kritikern wurde aber in einem Entschließungsantrag zugesichert, dass ihre Bedenken im Rahmen einer großen Rentenreform im kommenden Jahr berücksichtigt würden.
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