Kanada setzt die geplante Steuer auf digitale Dienstleistungen für US-amerikanische Technologiekonzerne vorerst aus. Die Regierung in Ottawa begründet diesen Schritt mit dem Ziel, die umfassenden Handelsgespräche mit den Vereinigten Staaten voranzutreiben. Nach eigenen Angaben wird damit auf Forderungen aus Washington reagiert, die Verhandlungen nicht weiter zu belasten.
Handelsgespräche zwischen Kanada und den USA wieder aufgenommen
Finanzminister Francois-Philippe Champagne gab bekannt, dass Kanada die Digitalsteuer (DST) „in Erwartung eines für beide Seiten vorteilhaften umfassenden Handelsabkommens“ mit den USA aufheben werde. Diese Entscheidung teilte die kanadische Regierung mit und betonte, dass die Steuerpause helfen solle, den Weg für weitere Gespräche zu ebnen.
Im Zuge dieser Maßnahme vereinbarten Premierminister Carney und US-Präsident Trump, dass beide Länder die Verhandlungen über ein Handelsabkommen wieder aufnehmen. Ziel sei es laut offizieller Mitteilung, bis zum 21. Juli eine Einigung zu erzielen.
Reaktion aus den Vereinigten Staaten
US-Präsident Trump hatte am Freitag angekündigt, „alle“ Handelsgespräche mit Kanada abzubrechen, sollte die Steuer auf digitale Dienstleistungen umgesetzt werden. Dieser Drohung war die Ankündigung der kanadischen Regierung vorausgegangen, entsprechende Abgaben auf US-Techunternehmen zu erheben.
Quelle
Alle Angaben und Zitate stammen aus einer Mitteilung der kanadischen Regierung.
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