Für jeden Hundebesitzer eine Horrorvorstellung: Am Sonntag wurde ein Jack Russel, der angeleint mit seinem Frauchen Spazieren ging, von einem anderen Hund angefallen und totgebissen.

Im Folgenden geben wir ungekürzt die Pressemitteilung der Polizei wieder. Die Redaktion distanziert sich allerdings von dem hier verwendeten Begriff „Kampfhund“.

Über den Notruf wurde der Polizei am Sonntagmittag gegen 11:25 Uhr gemeldet, dass ein Kampfhund einen anderen Hund an der Bessemerstraße an einem Gartengrundstück sowie ca. zehn Meter von einem Kinderspielplatz entfernt totgebissen habe und nun frei herumlaufe.

Dogo Argentino stürzte sich sofort auf angeleinten Jack Russel

Als die Polizei unverzüglich vor Ort eintraf, musste sie feststellen, dass die 69-jährige Halterin ihren Jack Russel-Rüden angeleint an der Straße spazieren geführt hatte, als ein Dogo Argentino-Rüde durch das vermutlich versehentlich nicht geschlossene Tor eines Kleingartens in einem unbeaufsichtigten Moment auf die Straße rannte. Sofort stürzte sich der Dogo Argentino auf den Jack Russel-Rüden und biss ihn tot.

Der 36-jährige Halter des Dogo Argentino erschien kurz darauf am Einsatzort, brachte seinen Hund unter Kontrolle und leinte diesen auf dem Grundstück an. Der Halter gab an, dass sein Hund eigentlich immer angeleint sei und nur zum Fressen abgeleint werde.

Wird der „Kampfhund“ eingeschläfert?

Trotz dieser Angaben stellte die Polizei den Hund sicher und brachte ihn mit Unterstützung der Feuerwehr Osnabrück in einem Käfig in das Tierheim Osnabrück. Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Stadt Osnabrück ist nun für die Entscheidung verantwortlich, was mit dem Dogo Argentino geschieht.

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Foto: f/orme Pet Photography, Lizenz: CC BY-SA 2.0