Die anhaltende Hitze erschwert derzeit die erweiterten Kontrollen der Bundespolizei an den deutschen Grenzen erheblich. Laut Aussagen der Gewerkschaft der Polizei ist die Belastung für die Einsatzkräfte besonders hoch. Trotz kurzfristiger Maßnahmen bleibt die Forderung nach modernerer Ausrüstung aktuell.
Erschwerte Bedingungen bei Grenzkontrollen
Die derzeit hohen Temperaturen stellen die Bundespolizistinnen und -polizisten bei den erweiterten Grenzkontrollen vor besondere Herausforderungen. Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den Bereich Bundespolizei, schilderte in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe) die Situation: „Wenn man auf dem extrem heißen Asphaltboden die Kontrollen an den Autobahnen betreiben muss, ist das nicht ohne. Das hält man nicht lange durch.“
Maßnahmen und Kritik
Nach Angaben von Andreas Roßkopf sei die Aufgabe momentan besonders anstrengend und werde für die Kolleginnen und Kollegen zunehmend zur Belastung. Die Polizeibehörden bemühten sich laut Roßkopf, mit Erfrischungszuschüssen, kostenlosem Wasser und Anzugserleichterungen die Situation zu vereinfachen. „Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass in den letzten Jahren sträflich versäumt wurde, flexibles und modernes Grenzkontrollgerät anzuschaffen. Dazu gehört auch ein geeigneter Wetterschutz“, erklärte er der „Rheinischen Post“.
Forderung nach besserer Ausrüstung
Wie Andreas Roßkopf weiter berichtete, sei entsprechende Ausrüstung bereits erfolgreich erprobt worden. „Diese Geräte müssen nun umgehend angeschafft werden“, forderte er in dem Gespräch mit der „Rheinischen Post“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .