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Hausärzte unterstützen Primärarztsystem und warnen vor digitalen Triage-Tools

Das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante verbindliche Primärarztsystem stößt beim Hausärzteverband grundsätzlich auf Zustimmung. Verbandschef Markus Beier warnt jedoch davor, digitale Ersteinschätzungen zur verpflichtenden ersten Anlaufstelle für Patienten zu machen und sieht darin einen Widerspruch zur Idee des Primärarztsystems.

Hausärzteverband begrüßt Startschuss für Reform

Der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Markus Beier, lobte das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante Primärarztsystem. „Es ist positiv, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken heute den Startschuss für die Umsetzung eines verbindlichen Primärarztsystems gegeben hat“, sagte Beier der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Die Reform biete „enormes Potenzial“, erklärte er weiter. „Ein Primärarztsystem lebt von unseren hausärztlichen Praxen – mit ihnen steht und fällt diese Reform.“

Kritik an Plänen der Krankenkassen

Beier verwies zugleich darauf, dass in den vergangenen Wochen immer deutlicher geworden sei, wie weit die Vorstellungen der Krankenkassen der Idee eines Primärarztsystems widersprechen. Man stelle sich „entschieden gegen die Idee der Krankenkassen, eine verpflichtende digitale Ersteinschätzung könne erste Anlaufstelle“ der Patienten werden, sagte Beier der „Rheinischen Post“.

„Steuerung nach Schema F hat nichts mit einem Primärarztsystem zu tun.“ Die Realität sei, dass durch eine verpflichtende digitale Ersteinschätzung weder das Gesundheitssystem entlastet noch die Patienten besser versorgt würden, mahnte Beier laut „Rheinischer Post“.

Hausarzt-Patienten-Bindung im Zentrum

„Ein Primärarztsystem lebt von einer starken, verlässlichen Hausarzt-Patienten-Bindung. In unseren Praxen werden bis zu 90 Prozent aller gesundheitlichen Probleme gelöst“, sagte der Hausärzte-Vorsitzende der „Rheinischen Post“.

„Das kann kein Callcenter dieser Welt leisten. Der Erstkontakt über die vertraute Hausarztpraxis muss in der ambulanten Versorgung der Goldstandard sein“, sagte Beier der Zeitung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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