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Handwerk drängt Bundesregierung auf sofortige Einkommensteuersenkung 2026

Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise fordert das Handwerk von der Bundesregierung, die für 2027 geplante Senkung der Einkommensteuer vorzuziehen. Unterstützung erhält die Branche von der Metall- und Elektroindustrie, die ebenfalls rasche steuerliche Entlastungen für Unternehmen verlangt. Beide Verbände warnen vor Standortnachteilen und fordern ein deutliches Signal an die Wirtschaft.

Handwerk dringt auf frühere Entlastung bei der Einkommensteuer

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) appelliert an die Bundesregierung, die für 2027 vorgesehene Einkommensteuersenkung bereits in diesem Jahr umzusetzen. ZDH-Präsident Jörg Dittrich sagte der „Bild“: „Es ist richtig und dringend notwendig, die Unternehmenssteuerbelastung im Höchststeuerland Deutschland zu senken.“ Eine solche Entlastung dürfe sich nach seinen Worten jedoch nicht allein an Kapitalgesellschaften orientieren, sondern müsse die vielen mittelständischen Betriebe erreichen, die investieren, ausbilden und Arbeitsplätze sichern.

„Wenn Entlastung ernst gemeint ist, brauchen auch Mittelstand und Handwerk schon in diesem Jahr ein kraftvolles Entlastungssignal“, sagte Dittrich der „Bild“. Rund 75 Prozent der Handwerksbetriebe seien Personenunternehmen, die Einkommensteuer zahlten. „Wer von niedrigeren Unternehmenssteuern spricht, darf deshalb die Einkommensteuer nicht ausklammern“, so Dittrich. Union und SPD hatten sich Ende August 2025 darauf verständigt, „zur Mitte der Legislaturperiode“ die Einkommensteuer zu senken.

Metall- und Elektroindustrie unterstützt CSU-Vorstoß

Auch Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander fordert steuerliche Entlastungen für Unternehmen noch in diesem Jahr. Der jüngste Vorstoß der CSU dazu sei „uneingeschränkt zu begrüßen“, sagte Zander der „Bild“. „Neben Energie, Arbeitskosten und Bürokratie gehört die Steuerlast zu den Standortnachteilen, die Investitionen in Deutschland derzeit unattraktiv machen. Das hat selbst das SPD-geführte Bundesfinanzministerium im vergangenen Jahr bekräftigt“, erklärte er der Zeitung.

Hinzu komme nach den Worten Zanders das „wichtige Signal des Aufbruchs an die Wirtschaft, dass die Standortreformen nun wirklich angegangen werden, dass vielleicht das dringend notwendige Frühjahr der Wettbewerbsfähigkeit angebrochen ist – und dass sich das Durchhalten am Standort lohnen kann“, sagte Zander der „Bild“.

Appelle an die Bundesregierung

Mit ihren Forderungen nach einer vorgezogenen Einkommensteuersenkung und einer breiten Unternehmensentlastung erhöhen Handwerk und Metallindustrie den Druck auf die Bundesregierung. Beide verweisen auf die aus ihrer Sicht hohe Steuerlast sowie weitere Standortnachteile und verlangen, dass die angekündigten Reformen zeitnah umgesetzt werden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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