Grünen-Chef Felix Banaszak wirbt für ein höheres Renteneintrittsalter und eine längere Lebensarbeitszeit. Zugleich plädiert er für eine breitere Finanzierungsbasis der gesetzlichen Rente und für eine Stabilisierung kleiner und mittlerer Renten durch Kapitalerträge und gegebenenfalls Steuermittel.
„Die reale Lebensarbeitszeit muss steigen“
Grünen-Chef Felix Banaszak fordert eine Anhebung des Renteneintrittsalters und eine längere Lebensarbeitszeit. „Die reale Lebensarbeitszeit muss steigen“, sagte Banaszak dem „Spiegel“.
Nach seinen Worten gehört dazu ein besserer Schutz der Gesundheit während des Erwerbslebens. „Dazu gehört mehr Reha und Gesundheitsschutz, aber auch eine Einschränkung von Frühverrentungen – verbunden mit der Möglichkeit, ohne große Abschläge in Rente zu gehen, wenn es wirklich nicht mehr geht“, erläuterte er dem „Spiegel“.
Verweis auf steigende Lebenserwartung
Zur Begründung verwies Banaszak auf die wachsende durchschnittliche Lebensdauer in Deutschland. „Ist es dann nicht denkbar, einen Teil der gewonnenen Lebenszeit im Erwerbsleben zu verbringen? Darüber sollten wir nachdenken“, sagte er dem „Spiegel“.
Breitere Finanzierungsbasis für die Rente
Darüber hinaus sprach sich Banaszak dafür aus, mehr Gruppen in die gesetzliche Rente einzubeziehen. Genannt wurden dabei „Abgeordnete, neue Beamte, Freiberufler“, wie er dem „Spiegel“ sagte.
Zudem warb der Grünen-Vorsitzende laut „Spiegel“ dafür, kleine und mittlere Renten mithilfe von Kapitalerträgen und „im Zweifel“ auch mit zusätzlichen Steuermitteln dauerhaft zu stabilisieren.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .