Angesichts erneuter Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das zu Dänemark gehörende Grönland zu annektieren, dringen die Grünen auf eine deutliche Reaktion Europas. Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sara Nanni, fordert nachdrückliche Botschaften an Washington, um rote Linien zu markieren und die transatlantischen Beziehungen vor einer Abwärtsspirale zu bewahren.
Grüne verlangen klare Worte an Washington
Sicherheitspolitikerin Sara Nanni erklärte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben), angesichts der neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das zu Dänemark gehörende Grönland zu annektieren, sei eine Verschärfung des europäischen Kurses notwendig. „Die Zeit der freundlichen Distanzierung zwischen den Zeilen ist vorbei“, sagte Nanni den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Es braucht knallharte Ansagen hinter den Kulissen, damit Washington rote Linien respektiert.“ Dänemark und die Grönländer seien zu Recht besorgt.
Warnung vor Abwärtsspirale in den transatlantischen Beziehungen
Nanni forderte, Deutschland und der Rest Europas müssten nun unmissverständlich Position beziehen. Europa müsse klarmachen: „Sollte es zu feindseligen Aktionen gegenüber Grönland kommen, läutet Washington damit den Anfang einer Abwärtsspirale in den transatlantischen Beziehungen ein“, sagte Nanni den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zwar sei der Iran die wahrscheinlichere Option für den nächsten Schritt des US-Aktionismus, doch dürfe das nach ihren Worten nicht bedeuten, dass Europa abwarten sollte, bis der Scheinwerfer auf Grönland gerichtet sei.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .