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Grüne analysieren Wahl-Niederlage: Interne Kritik entbrannt

Nach der deutlichen Niederlage bei der Bundestagswahl beginnt für die Grünen die Aufarbeitung. Ein internes Papier des Europaabgeordneten Rasmus Andresen wirft der Partei gravierende Fehler in ihrer Kampagne unter Kanzlerkandidat Robert Habeck vor. Besonders die Herangehensweise, Unionswähler zu gewinnen, wird scharf kritisiert.

Kritik an der Wahlstrategie

Rasmus Andresen, Europaabgeordneter der Grünen, übt in einem internen Dokument, über das der „Spiegel“ berichtet, deutliche Kritik an der Wahlstrategie seiner Partei. Er vergleicht die Situation mit der „Kamala-Harris-Falle“, einem Phänomen, bei dem die Partei aufgrund hoher Umfragewerte und einer großen Anhängerbasis in eine selbstgefällige Euphorie geriet. Der Versuch von Robert Habeck, konservative Wähler der Union für die Grünen zu gewinnen, wird als gescheitert angesehen. Andresen wirft der Partei vor, „gefangen in der eigenen Euphorie“ gewesen zu sein.

Fehler vor dem „Ampelbruch“

Laut Andresen wurden die entscheidenden strategischen Fehler bereits vor dem sogenannten „Ampelbruch“ begangen, der den Absturz der Grünen einleitete. Die Partei habe es versäumt, in der Zeit nach dem Bruch bis zum Wahltag neues Vertrauen bei den Wählern aufzubauen. Dies sei letztlich ein Grund für das schlechte Abschneiden der Grünen gewesen. Speziell hebt er den Erfolg der Linkspartei hervor, die den Grünen in der Opposition gefährlich werden könnte, indem sie zur bevorzugten Protestpartei avanciert.

Historischer Vergleich

Am 23. Februar sanken die Umfragewerte der Grünen auf 11,6 Prozent ab, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum historischen Ergebnis von 14,7 Prozent im Jahr 2021 darstellt. Dieses Ergebnis, bei dem die Grünen ihr bestes Wahlergebnis erzielten, konnte diesmal nicht wiederholt werden. Andresen, der selbst aus dem Wahlkreis von Robert Habeck in Flensburg stammt, sieht in dieser Entwicklung eine Mahnung, die strategische Ausrichtung der Partei auf den Prüfstand zu stellen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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