Nach dem Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten dringt Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) auf Unterstützung des Bundes bei den Ermittlungen. Sie warnt vor den möglichen Hintergründen der Tat und spricht von einem Angriff auf die Infrastruktur und die freie Gesellschaft.
Giffey fordert Bundesunterstützung bei Ermittlungen
Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) fordert nach dem Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten die Unterstützung des Bundes bei den Ermittlungen. „Die Frage ist ja: Sind das nur linke Gruppen von Aktivisten, die ideologisch unterwegs sind, oder steckt da mehr dahinter“, sagte sie am Montag im RBB-Inforadio. Das müsse unbedingt ermittelt werden.
„Unsere freie Gesellschaft angegriffen“
Giffey betonte im RBB-Inforadio, es gehe „nicht nur um einen Angriff auf unsere Infrastruktur, sondern auch darum, dass unsere freie Gesellschaft angegriffen wurde. Wenn man sich das Bekennerschreiben anschaut, dann sind da Sichten auf unser Land drin, die sind hochgradig gefährlich.“ Der Angriff habe erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen und sei durch nichts zu rechtfertigen, so Giffey.
Resilienz-Konzept und Notstromaggregate
Nach dem jüngsten großflächigen Stromausfall im September habe Berlin reagiert und ein Resilienz-Konzept beschlossen, erklärte Giffey im RBB-Inforadio: „Wir können sagen, was wir dort geplant haben, wird umgesetzt und funktioniert auch.“ Es gehe jetzt darum, dass neben der Reparatur noch mehr Notstromaggregate eingesetzt werden, um die Lage möglichst noch vor Donnerstag zu verbessern, so Giffey.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .