HASEPOST
 
HASEPOST

Gesundheitsministerin stellt telefonische Krankschreibung wegen Missbrauch infrage

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stellt die bestehende Regelung zur telefonischen Krankschreibung infrage und kündigt eine Überprüfung an. Hintergrund sind Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, der den Krankenstand in Deutschland und die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung kritisiert hatte. Warken betonte, es gehe darum, Missbrauch auszuschließen und praktikable Lösungen zu finden.

Gesundheitsministerin kündigt Überprüfung an

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat angekündigt, die Regelung zur telefonischen Krankschreibung einer Überprüfung zu unterziehen. Die Regierungsparteien hätten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, Missbrauch auszuschließen, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe). „Genau das werden wir angehen und die aktuellen Regelungen auf den Prüfstand stellen. Wir brauchen praktikable Lösungen“, sagte die CDU-Politikerin laut „Tagesspiegel“.

Die telefonische Krankschreibung war 2021 während der Corona-Pandemie geschaffen worden. Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) etablierte sie dauerhaft.

Merz kritisiert hohen Krankenstand

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Baden-Württemberg den aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand der Deutschen kritisiert. Im Schnitt kämen die Beschäftigten in Deutschland auf 14,5 Krankentage, sagte der CDU-Politiker in Bad Rappenau bei Heilbronn. Als Ursache hierfür sieht Merz auch die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. „Während der Coronazeit begründet richtig, heute immer noch?“, fragte der Kanzler wörtlich.

Hinweis auf möglichen Missbrauch

Warken bekräftigte nun die Worte des Kanzlers. Die Äußerungen des Bundeskanzlers seien zunächst eine Tatsachenbeschreibung. „Im internationalen Vergleich ist der Krankenstand in Deutschland hoch“, sagte die Gesundheitsministerin dem „Tagesspiegel“. Darauf hinzuweisen sei in keiner Weise gegen diejenigen gerichtet, die aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig sind. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die niedrigschwellige Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung missbräuchlich ausgenutzt werden kann.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
Hasepost Redaktion
Hasepost Redaktionhttps://www.hasepost.de/about/
Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion