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Gesamtmetall-Chef kritisiert Scholz und EU-Klimapolitik

Stefan Wolf, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, kritisiert Bundeskanzler Olaf Scholz öffentlich für mangelnde Führungskompetenz und fehlende Wirtschaftsinitiativen. Insbesondere moniert Wolf deutsches Nachhinken bei der wirtschaftlichen Erholung, hohe Kosten für Unternehmen und die praktischen Probleme beim Übergang zur Elektromobilität.

Vorwürfe gegen Bundeskanzler Scholz

Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, kritisiert Bundeskanzler Olaf Scholz scharf. „Aber hören Sie irgendetwas von unserem Kanzler? Er führt nicht“, sagte Wolf der „Welt“. Trotz seines anfänglichen Optimismus zu Beginn der Ampel-Regierungszeit sei die wirtschaftliche Situation Deutschlands nicht besser geworden. Im Vergleich zum Jahr 2018 habe Deutschland einen erheblichen Rückschritt erlebt, wobei andere Länder geringere Energiekosten verzeichnen könnten.

Unternehmensbelastungen und gebrochene Versprechen

Wolf zeigt auf, dass die Unternehmenssteuern, Energiepreise und Arbeitskosten in Deutschland zu hoch seien und kritisiert weiterhin, dass die Sozialversicherungsbeiträge erneut über 40 Prozent liegen. Dies betrachtet er als „ein gebrochenes Versprechen der Politik“. „Die Beschäftigten verstehen das. Sie merken, dass die Rahmenbedingungen immer schlechter werden, was wiederum Arbeitsplätze gefährdet“, warnte Wolf.

Offenheit für Technologie und Skepsis gegenüber Klimazielen

Das CDU-Mitglied Wolf stellt sich gegen das in der EU beschlossene Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 und fordert eine „Technologieoffenheit“. Wolf äußerte Bedenken hinsichtlich des Aufbaus ausreichender Ladepunkte für Elektromobilität und warnt vor einer „ideologischen Festlegung“ auf E-Fahrzeuge.

Zweifel an Europas Klimaneutralität

Zusätzlich äußerte sich Wolf skeptisch bezüglich des Ziels, Europa bis 2045 klimaneutral zu gestalten. „Ich glaube nicht wirklich, dass das gelingt“, sagte er. Die Idee einer planbaren Transformation sei „kläglich gescheitert“. Eine Lösung des globalen Klimawandelproblems über festgelegte Datumsziele hält Wolf für „total naiv“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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