Der Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz kritisiert die Grünen in der Debatte um die Wärmewende scharf. In einem Interview äußerte er Zweifel an der Umsetzbarkeit der aktuellen Pläne und forderte alternative Ansätze, insbesondere in Bezug auf das umstrittene Heizungsgesetz der Ampel-Koalition.
Kritik an Überregulierung
Friedrich Merz äußerte sich im „Mannheimer Morgen“ (Donnerstagsausgabe) deutlich gegen die aktuelle Herangehensweise der Grünen bei der Wärmewende. „Gegen den Willen der Menschen und mit grüner Überregulierung wird die Wärmewende nicht gelingen“, sagte Merz. Er betonte, dass die Union stattdessen auf kluge Anreize setze und das Ziel vorgebe, ohne den Weg dorthin strikt zu diktieren.
Kommunale Wärmeplanung
Merz erklärte, dass die Union maßgeblich dazu beigetragen habe, das Thema der kommunalen Wärmeplanung auf die politische Agenda zu setzen. Er unterstrich die Wichtigkeit, zunächst die örtlichen Gegebenheiten zu analysieren, kommunale und Quartierslösungen zu suchen, bevor man auf die individuelle Ebene der Haushalte übergehe. Dies sei ein effektiverer Ansatz, um die Herausforderungen der Wärmewende zu bewältigen.
Forderung nach Gesetzesänderung
Besondere Kritik übte Merz am Heizungsgesetz der Ampelkoalition, dessen Akzeptanz in der Bevölkerung er stark infrage stellte. „Das Heizungsgesetz der Ampel hat keine Akzeptanz in der Bevölkerung. Daher muss das Gesetz weg“, erklärte er. Merz warf der Ampel-Koalition vor, durch ihr Vorgehen viel Vertrauen bei Eigentümern und in der Baubranche zerstört zu haben.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .