Der Militärexperte warnt vor der Bildung einer europäischen Friedenstruppe in der Ukraine ohne US-Sicherheitsgarantie. Carlo Masala sieht die Gefahr, dass eine solche Aufstellung Lücken in der NATO-Verteidigung herstellen könnte und Russland ermutigen würde, angrenzende Länder anzugreifen.
Warnung vor Sicherheitslücken
Carlo Masala, Militärexperte, äußerte seine Bedenken hinsichtlich der Bildung einer europäischen Friedenstruppe in der Ukraine nach Kriegsende ohne eine US-Sicherheitsgarantie. Laut Masala handelt es sich dabei um eine Truppe mit einer Größe von 30.000 bis 100.000 Soldaten, die Europa problemlos stellen könnte. Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) erklärte er: „Das kann Europa alles stellen. Aber dann reißen wir Lücken in die Nato-Verteidigung und geben Putin die Gelegenheit, das Baltikum oder Polen anzugreifen.“
US-Unterstützung entscheidend
Masala betonte, dass eine solche Friedenstruppe nur wirkungsvoll wäre, wenn sie von einer Sicherheitsgarantie der USA unterstützt würde. „Eine Friedenstruppe würde nur mit einer Sicherheitsgarantie der Amerikaner abschreckend auf Putin wirken“, so Masala weiter. Diese Unterstützung sei jedoch derzeit nicht in Aussicht.
Bedenken zur deutschen Beteiligung
Ohne die Unterstützung durch die USA würde eine Beteiligung der Bundeswehr nach Masalas Einschätzung in Deutschland zu einem Problem werden. Er verweist darauf, dass die Bedeutung der US-Beteiligung nicht unterschätzt werden darf, insbesondere wenn es darum geht, mögliche Sicherheitslücken zu schließen und Abschreckung gegenüber Russland zu gewährleisten.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .