Der designierte Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, das von CDU-Chef Friedrich Merz aufgestellte Kabinett sei unausgewogen besetzt. Frei betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass insbesondere die Ostlandesverbände der Union angemessen berücksichtigt worden seien und verwies dabei auf die Kompetenz der Kabinettsmitglieder.
Vertretung der Ostlandesverbände betont
Thorsten Frei (CDU), künftiger Kanzleramtsminister, äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ (Dienstag) zu den jüngsten Diskussionen um die Kabinettsbesetzung. Besonders die Ostlandesverbände der Union seien seiner Ansicht nach gut vertreten: „Gerade die Ostlandesverbände der Union seien mit einer Wirtschaftsministerin aus Brandenburg sowie mehreren Staatssekretären und einer Staatsministerin gut vertreten“, sagte er.
Kompetenz und Passgenauigkeit im Fokus
Neben der Regionalverteilung hob Thorsten Frei hervor, dass letztlich andere Kriterien bei der Auswahl entscheidend seien: „Am Ende kommt es auf Kompetenz an, kommt es darauf an, dass es insgesamt passt“, betonte er gegenüber der „Rheinischen Post“.
Vergleich mit anderen Landesverbänden
Im Vergleich zu anderen Landesverbänden der Union seien, so Thorsten Frei, manche Regionen gemessen an Einwohnerzahl oder Parteimitgliedern sogar weniger stark im Kabinett vertreten: „Andere Landesverbände der Union seien in Bezug zur Zahl der Einwohner oder Parteimitglieder prozentual deutlich schwächer beteiligt“, führte er aus. Dies lasse sich laut Frei nicht einfach aufrechnen. Zudem wies er darauf hin, dass nicht immer alle potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stünden: „Die Menschen, die man im Auge hat, müssen auch zur Verfügung stehen“, so der noch amtierende Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .