Der designierte Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat an die künftigen Koalitionspartner Union und SPD appelliert, im Umgang miteinander Fairness zu wahren. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe betonte Frei die Bedeutung konstruktiver Zusammenarbeit und warnte vor einem Konkurrenzdenken, das die Regierungsarbeit erschweren könnte.
Appell an Koalitionspartner
Thorsten Frei (CDU), benannter Kanzleramtschef, hat in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe die Bedeutung eines kollegialen Miteinanders innerhalb der neuen Regierungskoalition hervorgehoben. „Union und SPD müssen sich gegenseitig Erfolge gönnen“, betonte Frei. Die Koalition sei darauf angewiesen, dass alle Partner gut zusammenarbeiten. Frei ergänzte: „Wir müssen darauf achten, dass es kein Nullsummenspiel wird, in dem jemand nur so viel gewinnen kann, wie ein anderer verliert.“ Das Zitat wurde von den Zeitungen der Funke-Mediengruppe veröffentlicht.
Arbeitsstil und Rolle des Kanzleramtschefs
Persönlich sehe Thorsten Frei seine zukünftige Aufgabe darin, die Bundesregierung dabei zu unterstützen, „gut und geschmeidig“ zu arbeiten. Ihm sei es wichtig, Probleme so zu lösen, dass niemand dabei sein Gesicht verliere. Weiter führte er laut Funke-Mediengruppe aus: „Meine Rolle lässt sich leicht in einem Satz zusammenfassen: Ein guter Kanzleramtsminister löst die Probleme, von denen die allermeisten Menschen gar nicht angenommen hätten, dass es diese Probleme überhaupt gibt.“
Zusammenarbeit mit der Unionsfraktion
Gefragt nach seiner Einschätzung des künftigen Unionsfraktionschefs äußerte sich Thorsten Frei: „Jens Spahn wird ein guter Fraktionsvorsitzender sein.“ Er zeigte sich überzeugt, dass die Zusammenarbeit in der Koalition sehr gut gelingen werde, „wenn jeder seine Rolle ausfüllt“.
Alle genannten Zitate stammen aus dem Interview, das die Funke-Mediengruppe mit Thorsten Frei geführt hat.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .