Die bisherige stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Gyde Jensen hat sich für eine Doppelspitze bei der Neuaufstellung der FDP ausgesprochen. Jensen schlug vor, dass die Partei während des Parteitags im Mai eine Doppelspitze wählen solle, die aus einer bekannten Persönlichkeit und einer Person mit Zukunftspotenzial besteht.
Plädoyer für eine Doppelspitze
Gyde Jensen, bisherige stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende, setzte sich in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ für eine Doppelspitze in der FDP ein. Sie erklärte, dass eine solche Führung aus einer Person bestehen könnte, die in der Öffentlichkeit bereits bekannt ist, und einer weiteren, die für die Zukunft aufgebaut werden soll. „Ich würde mir wünschen, dass wir auf dem Parteitag Mitte Mai eine Doppelspitze wählen“, sagte Jensen der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Struktur und Teamarbeit
Das Konzept der Doppelspitze, so Jensen, soll von einem Parteipräsidium unterstützt werden, das als echtes Team fungiert, in dem jeder eigene Aufgaben übernimmt und nicht nur repräsentiert. Für die Umsetzung dieser Ideen müsse jedoch eine Satzungsänderung für den Parteitag vorbereitet werden, fügte sie hinzu.
Übergangslösung durch bekannte Persönlichkeiten
Jensen erwähnte weiterhin die Möglichkeit, dass Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus Verantwortungsgefühl hervorgetreten sind. „Beide haben den Vorteil, dass sie viel Medieninteresse auf sich ziehen und entsprechende Ressourcen und Strukturen haben. Das wäre eine Möglichkeit für den Übergang – eine Brücke“, sagte sie. Jensen sieht darin eine Option, um die Partei zukunftssicher aufzustellen und den Übergang zu gestalten.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .