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FDP-Chef Dürr fordert Wegner-Rücktritt nach Stromausfall-Affäre

FDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr hat den Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) gefordert. Hintergrund ist Wegners Umgang mit dem großflächigen Stromausfall in mehreren Berliner Stadtteilen und widersprüchliche Angaben zu seiner Rolle im Krisenmanagement. Dürr warnt vor Folgen für CDU-Chef Friedrich Merz, sollte Wegner im Amt bleiben.

Forderung nach Rücktritt wegen Krisenmanagement

FDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr hat den Rücktritt von Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verlangt, der wegen seines Krisenmanagements während des großflächigen Stromausfalls in Berlin in der Kritik steht. „Wenn Wegner jetzt keine Konsequenzen zieht und zurücktritt, wird es zu einem Problem für Friedrich Merz“, sagte Dürr der „Bild“ (Freitagausgabe).

Dürr kritisierte Wegner scharf. „Mit Kai Wegner hat die CDU in der Hauptstadt einen Regierungschef, der nichts von dem hält, was er versprochen hat und jetzt als Lügner entlarvt wurde“, sagte der FDP-Chef der „Bild“. „Ob bei Schulen, der Verkehrspolitik oder den Schulden. Mit Wegner ist alles noch schlimmer geworden. Vor allem Autofahrer sind nur noch genervt. Zusätzlich sagt er die Unwahrheit und gibt es tagelang nicht zu.“

Widersprüche in Darstellung von Wegners Einsatz

Wegner hatte am Mittwoch eingeräumt, am vergangenen Samstag während des Stromausfalls Tennis gespielt zu haben. Am Sonntag hatte er Medienberichten zufolge erklärt, er sei von Beginn an in das Krisenmanagement eingebunden gewesen. „Ich habe mich weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht, zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren“, sagte er demnach. Er habe sich „zu Hause in seinem Büro eingeschlossen, im wahrsten Sinne“.

Ausmaß und Behebung des Stromausfalls

Von der Versorgungsunterbrechung betroffen waren rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde. Alle betroffenen Stadtteile wurden am Mittwoch kurz nach 11 Uhr wieder mit Strom versorgt. Die Arbeiten an der von dem Brandanschlag betroffenen Kabelbrücke am Teltowkanal gingen letztlich schneller voran als gedacht. Ursprünglich sollten sie erst am Donnerstagnachmittag abgeschlossen sein.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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