In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026 erschütterten mehrere Explosionen die venezolanische Hauptstadt Caracas und umliegende Regionen. Internationale Medien berichteten von mindestens sieben Detonationen, begleitet von Überflügen tieffliegender Flugzeuge und Hubschrauber, Stromausfällen sowie Rauchwolken und Schüssen.
Die betroffenen Gebiete umfassen militärische Einrichtungen wie die Basis Fuerte Tiuna und die Luftwaffenbasis La Carlota. Bislang gibt es keine offiziellen Stellungnahmen zur Ursache.
Unruhe und Panik in Caracas nach nächtlichen Explosionen
Zeugen und Journalisten vor Ort, darunter Reporter von CNN und Reuters, berichteten von starken Erschütterungen, die Fenster vibrieren ließen und Panik unter der Bevölkerung auslösten. Viele Menschen flohen auf die Straßen. Videos auf Social Media zeigten Blitze, Feuerbälle und dichte Rauchschwaden über den betroffenen Gebieten. Bisher gibt es keine offiziellen Angaben der venezolanischen Regierung oder der USA zu möglichen Opfern oder Schäden.
Hintergrund: Spannungen zwischen Venezuela und den USA
Die Explosionen ereignen sich vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen zwischen Venezuela und den USA. US-Präsident Donald Trump wirft dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vor, ein „Narco-Terroristen“-Regime zu führen, das die USA mit Drogen überschwemme. Seit August 2025 hat die USA eine massive Druckkampagne gestartet, zu der auch Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote und Sanktionen gehören. Ende Dezember 2025 gab Trump einen CIA-Angriff auf eine Anlage in Venezuela bekannt, den ersten bekannten Angriff auf venezolanischem Boden.
Internationale Aufmerksamkeit und unklare Lage
Die venezolanische Regierung hat bisher zu den Ereignissen geschwiegen. Internationale Medien, darunter Reuters, CNN, AP, The New York Times, BBC, Al Jazeera und Bloomberg, berichten übereinstimmend über die Vorfälle. Beobachter spekulieren über eine Fortsetzung der US-Operationen gegen Venezuela, jedoch gibt es bislang keine offiziellen Bestätigungen. Die Lage bleibt unklar und hochdynamisch, und weitere Entwicklungen werden erwartet.
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