Der zwischen der EU und den USA vereinbarte Zoll-Deal hat nach Einschätzung der deutschen Autoindustrie bislang keine Entlastung gebracht. Während Branchenvertreter von weiter steigenden Kosten sprechen, rechnet die EU-Kommission trotz ausbleibender Unterschrift aus Washington mit einer baldigen Senkung der US-Autozölle von 27,5 auf 15 Prozent.
VDA kritisiert fehlende Entlastung
VDA-Präsidentin Hildegard Müller erklärte, der Zoll-Deal zwischen der EU und den USA habe bislang keine positiven Effekte für die Branche. „Der Deal zwischen der EU und den USA hat bisher noch keine Klarheit und keine Besserung für die deutsche Automobilindustrie gebracht“, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller am Dienstag dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Die entstandenen Kosten gehen in die Milliardenhöhe und steigen weiter an.“, sagte Hildegard Müller dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
Müller forderte, die USA müssen nun die sektoralen Zölle für die europäische und damit auch die deutsche Automobilindustrie zurücknehmen. „Dafür müssen sich die EU-Kommission und die Bundesregierung mit Nachdruck einsetzen.“, sagte Hildegard Müller dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
EU-Kommission rechnet mit baldiger Zollsenkung
Trotz ausbleibender Unterschrift aus Washington zeigt sich die EU-Kommission überzeugt, dass die USA die zugesagte Senkung der Autozölle von 27,5 auf 15 Prozent bald umsetzen werden. „Wir müssen jetzt nur noch die letzten Details organisieren“, sagte ein Sprecher am Dienstag. Man stehe kurz vor einer Einigung auf ein gemeinsames Statement und erwarte anschließend die Absenkung der Zölle. Man wolle der US-Regierung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keine Frist für die Umsetzung ihrer Zusagen setzen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .