Ex-SPD-Chefin Saskia Esken hat auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin ihre Partei dazu aufgerufen, weiterhin konsequent gegen Rechtsextremismus vorzugehen. Zugleich stellte sie die Bedeutung gemeinsamer Initiativen gegen die AfD heraus und würdigte ihre Nachfolgerin Bärbel Bas für deren bisherigen Lebensweg und politischen Erfolg.
Klare Worte gegen Rechtsextremismus
Auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin forderte Saskia Esken ihre Partei dazu auf, den Kampf gegen Rechtsextremismus entschlossen fortzusetzen. „Noch bitterer“ als das schwache Abschneiden bei der Bundestagswahl sei „die Breitbeinigkeit, mit der die AfD jetzt im Parlament auftritt“, sagte Esken am Samstag laut Agenturmeldung auf dem Parteitag.
Weiter erklärte Saskia Esken: „Solange die SPD existiert, werden wir gegen diese Menschenfeinde kämpfen. Und wir werden diesen Kampf gewinnen.“ Im Zusammenhang mit dieser Haltung begrüßte sie den Antrag zur Initiative für die Prüfung eines AfD-Verbots, über den der Parteitag am Sonntag beraten soll.
Lob für Nachfolgerin Bärbel Bas
In ihrer Ansprache würdigte Saskia Esken außerdem ihre Nachfolgerin Bärbel Bas. Sie bezeichnete Bas als „wunderbare“ Nachfolgerin und hob hervor, dass Bas‘ Biografie als sogenannte Bildungsaufsteigerin sie „inspiriert“ habe. Nach mehreren Wochen öffentlicher Debatten um ihre Person im Anschluss an die Bundestagswahl hatte Esken angekündigt, nicht erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren. Ihre Nachfolgerin Bas wurde am Freitagabend mit 95,0 Prozent der Stimmen deutlich ins Amt gewählt.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .