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DRK-Präsident kritisiert fehlende Bundesmittel für Bevölkerungsschutz-Notfallmodule

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) warnt nach dem massiven Stromausfall in Berlin vor gravierenden Lücken im Bevölkerungsschutz. Hermann Gröhe kritisiert fehlende Investitionen des Bundes und verweist auf unzureichend finanzierte Notfallstrukturen, die für längere Krisenlagen nötig wären.

DRK-Präsident mahnt bessere Vorsorge an

Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), hat vor dem Hintergrund des massiven Stromausfalls in Berlin fehlende Investitionen des Bundes in den Bevölkerungsschutz beklagt. „Es wird in diesen Tagen deutlich, wie wichtig Ausweichmöglichkeiten und eine ausreichende Bevorratung an Materialien zur Bewältigung solcher Lagen sind“, sagte Gröhe dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Ein Beispiel seien mobile Betreuungsmodule, die bei einer noch länger andauernden Krisensituation zum Einsatz kommen könnten. „Durch sie könnten im Krisenfall jeweils 5.000 Personen wie in einer kleinen Stadt eigenständig versorgt werden – mit Wasser, Energie und Gesundheits- sowie sozialen Angeboten.“

Nur ein Bruchteil der geplanten Module finanziert

Nach den Worten von Gröhe würden deutschlandweit mindestens zehn solcher Module gebraucht, so sei es auch politisch vorgesehen gewesen. Ausfinanziert seien bislang jedoch nur anderthalb Module, sagte Gröhe dem RND. „Im aktuellen Bundeshaushalt sind keine Finanzmittel für weitere Module eingestellt“, kritisierte der frühere CDU-Politiker und Bundesgesundheitsminister.

Anfällige Infrastruktur und Bedeutung des Zivilschutzes

Der Stromausfall in Teilen Berlins zeige nach Einschätzung von Gröhe nochmals, wie anfällig die kritische Infrastruktur sei und welche Bedeutung der Schutz der Bevölkerung habe. „Der alleinige Blick auf das Militärische greift zu kurz. Der Zivil- und Katastrophenschutz ist ein zentraler Bestandteil für die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit und Teil der Daseinsvorsorge des Staates“, mahnte der DRK-Präsident.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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