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DIHK-Chef: Industriestrompreis bringt keine nachhaltige Verbesserung

DIHK-Präsident Peter Adrian dämpft die Erwartungen an den geplanten Industriestrompreis und kritisiert, die Maßnahme werde keine nachhaltige Entlastung bringen. Zugleich lobt er erste Schritte von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in der Energiepolitik. Der Weltklimarat (IPCC) bewertet CCS als wichtiges Instrument, warnt jedoch vor nachlassenden Anreizen zur sofortigen Emissionsminderung.

Adrian: Erwartungen an Industriestrompreis gedämpft

Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, hat die Erwartungen an den geplanten Industriestrompreis gedämpft. „Der Industriestrompreis wird keine nachhaltige Verbesserung bringen“, sagte Adrian der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Er subventioniert durch die EU-Auflagen nur 50 Prozent des Stromverbrauchs bei bestimmten Unternehmen – und das unter zusätzlichen Auflagen, die wieder Geld kosten“, sagte Adrian der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Zu dem Industriestrompreis sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe), man bekomme dadurch nicht „weggebügelt“, dass Energie in Deutschland „bis zu sechs Mal teurer“ sei als in den USA. „Auch die Senkung der Stromsteuer für das produzierende Gewerbe ist nur eine Fortschreibung des Status quo und keine Entlastung“, kritisierte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Lob und Kritik für Energiepolitik

Dennoch lobt Adrian die ersten Schritte von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in der Energiepolitik. „Ich finde gut, dass im Wirtschaftsministerium wieder Pragmatismus herrscht und weniger Ideologie. Frau Reiche weist zu Recht darauf hin, dass wir Gas-Kraftwerke brauchen, um die Versorgungssicherheit nach dem Kohleausstieg zu gewährleisten“, sagte der DIHK-Chef der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Sehr positiv ist, dass Frau Reiche die Abscheidung und Speicherung von CO2 endlich ermöglicht. Schließlich wird es für viele anders nicht funktionieren mit der Klimaneutralität“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Reiches Vorgänger Robert Habeck (Grüne) habe Klimaziele vor allem über staatliche Eingriffe erreichen wollen. „Das hat zu teuren Fehlentwicklungen geführt, aber nicht zum Ziel. Beispiel Kohleausstieg. Wir wollen so schnell wie möglich aus der Kohle raus, sorgen aber nicht für ausreichenden Ersatz“, behauptete Adrian der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

IPCC ordnet CCS ein

Die Wissenschaftler des Weltklimarats (IPCC) bewerten CCS als wichtiges Instrument, um mit schwer vermeidbaren Emissionen, wie beispielsweise in der Zement-, Stahl- oder Chemieindustrie, umzugehen. Zugleich warnt der IPCC, dass Pläne zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre die Anreize zur nötigen sofortigen Emissionsminderung verwässern könnten. Da CCS-Projekte sich bislang als teuer und schlecht skalierbar erweisen, bleibt die Technologie zudem weit hinter den geplanten Kapazitäten zurück. Eine besondere Herausforderung ist, dass die gespeicherten Emissionen in den Endlagerstätten dauerhaft daran gehindert werden müssen, wieder in die Atmosphäre auszutreten, da sie sonst mit etwas Verzögerung dennoch zur Erderhitzung beitragen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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